Eine Alpenpflanze könnte über den Schlüssel für ihr Fortbestehen in einem sich stetig erwärmenden Klima verfügen. Forschende der ETH Zürich haben nämlich den Ursprung von zwei uralten Genvarianten in der Pflanze geklärt. Diese Varianten steuern den Zeitpunkt des Blühens. Das Klima erwärmt sich immer schneller, besonders in den Alpen. Das fordert Organismen heraus. Wenn sie sich nicht in grössere Höhen ausbreiten, müssen sie sich an ihrem bisherigen Standort sehr rasch an höhere Temperaturen anpassen, oder ihre Populationen werden geschwächt und…
Die potenzielle Bedrohung wächst: Das Verschleppen von gebietsfremden Arten gilt weltweit als eine der größten Gefährdungen der biologischen Vielfalt und einer umweltorientierten Landwirtschaft. Während die Pflanzen, Tiere oder Mikroorganismen in ihrem Herkunftsgebiet meist unauffällig leben, können sie sich in einer neuen Umgebung stark ausbreiten, heimische Arten verdrängen, Ökosysteme verändern oder die Produktion der Landwirtschaft gefährden. Verantwortlich für die Verbreitung invasiver Arten is
Risiko für Fauna sehr gering
Wissenschaftler des britischen Environmental Research Institute haben das Risiko für Seevögel durch Windkraftwerke als sehr gering eingestuft. Nach einem Bericht in den Biology Letters ist die Chance, dass Vögel mit den Windkrafträdern kollidieren, weniger als ein Prozent. Vögel umfliegen nämlich die Windräder ganz einfach, berichten die Forscher.
Die Untersuchungen fanden unter anderem in einem der größten Offshore-Windparks Dänemarks in Nysted
Flächenstilllegung in Europa – Aktueller Überblick von Umsetzungsprojekten zur Förderung der Fauna in Agrarlandschaften
Europäische Natur- und Artenschützer sind sich einig. Um den dramatischen Rückgang der Tier- und Pflanzenarten in der Agrarlandschaft zu stoppen, ist eine konsequente Nutzung der EU-Flächenstilllegung zur Schaffung von Wildtierlebensräumen in der freien Feldflur ein wesentlicher Beitrag.
“Zahlreiche Beispiele aus ganz Europa zeigen eindrucksvoll, dass F
Bis 2030 leben 60 Prozent der Erdbevölkerung in Ballungsräumen
In mehr als 100 Staaten der Welt sind gestern, Sonntag, Veranstaltungen zum “World Environment Day” über die Bühne gegangen. Die UN-Umweltorganisation UNEP will damit auf die triste Umweltsituation in den Ballungszentren hinweisen und die Menschen auf die Möglichkeit von “grünen Städten” aufmerksam machen. Nach Schätzungen der UNO wird bis 2030 mehr als 60 Prozent der Erdbevölkerung in Städten leben. Die Veranstaltun
Studentische Grönlandeis-Expedition auf Sponsorensuche
Auf die Spuren der geologischen Geschichte Mecklenburg-Vorpommerns begeben sich Studenten der Universität Greifswald im Rahmen einer Grönland-Expedition, die mitten im Hochsommer, vom 14. bis zum 30. Juli 2005, stattfindet. Dabei sollen Prozesse der Landschaftsentstehung, wie sie etwa vor 15.000 Jahren im Norden Deutschlands abgelaufen sind, erforscht werden. Gemeinsam mit ihren Leitern Prof. Dr. Reinhard Lampe und Dr. Gö
RWTH-Forschungsprojekt untersucht die CO2-Speicherung untertage
An der RWTH Aachen beginnt jetzt ein Verbund von vier Instituten des Fachbereichs Georessourcen und Materialtechnik in Kooperation mit der TU Stuttgart und der Universität Bayreuth mit einem Projekt zur Untersuchung der CO2-Speicherung untertage. Das Vorhaben wird mit einem Umfang von rund 1 Million Euro vom Bundesforschungsministerium und den Industriepartnern RWE Dea und RWE Power für die Dauer von drei Jahren finan
Im Rahmen der Klimadiskussion gewinnt die Technik der “Sequestration” des klimaschädlichen Kohlendioxids zunehmend Aufmerksamkeit/ Großes Versuchsprojekt in Algerien mit Investition von 100 Mio. Euro – Resultat: geringe Vermeidungskosten von nur 5 Euro pro Tonne CO2 – BP plädiert für “Null-CO2”-Technologie-Förderprogramm
“Neben erneuerbaren Energien, der wichtigen Energie-Einsparung, besseren Kraftstoffen und einer höheren Effizienz von Kraftwerken gewinnt die Sequestration von
Die globale Abrüstung und der Ausstieg vieler Länder aus der Kernenergie hat eine ungewollte und bisher kaum beachtete Nebenwirkung: Der Kernbrennstoff Uran gelangt zunehmend mit Mineraldünger auf die Felder und dort in Wurzelfrüchte wie beispielsweise Kartoffeln. Wie die ZEIT berichtet, war bis Ende der neunziger Jahre Uran Nebenprodukt der Phosphordüngerherstellung. Im Zuge der Umwidmung militärischen Nuklearmaterials zu zivilen Zwecken (“Megatonnen zu Megawatt”) verfielen die Uranpreise. Die Uran
Siemens Power Generation (PG) errichtet in Wien, Österreich, das grösste Waldbiomassekraftwerk Europas. Das Auftragsvolumen umfasst über 50 Mio. EUR. Auftraggeber ist die WIEN ENERGIE Bundesforste Biomasse Kraftwerk GmbH & Co. KG. Nach dem ersten Spatenstich im April 2005 wurde planmässig mit dem Bau der Anlage begonnen; die Inbetriebnahme soll im Juni 2006 erfolgen. Dann werden bis zu 200.000 Tonnen Holz pro Jahr thermisch verwertet. Das Biomassekraftwerk verfügt über eine elektrische Leistung von
In Ny-Ålesund auf Spitzbergen wird der norwegische Ministerpräsident Kjell Magne Bondevik am 1. Juni in Anwesenheit zahlreicher nationaler und internationaler Gäste das nördlichste Meeresforschungslabor der Welt einweihen.
Das neue Labor wird von Kings Bay AS betrieben, einem norwegischen Staatsunternehmen, das die Infrastruktur im Forschungsstandort Ny-Ålesund zur Verfügung stellt. Die Baukosten von umgerechnet etwa 4 Mio. Euro wurden zum Großteil vom norwegischen Staat aufgeb
Neue Forschungsstelle “Buddhistische Steinschriften in China” nimmt Arbeit auf – “Dieses Projekt nimmt eine wichtige Stellung in der wissenschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Deutschland und China ein”
Am 1. Juni stellt sich die neue Forschungsstelle “Buddhistische Steinschriften in China” der Heidelberger Akademie der Wissenschaften, Landesakademie Baden-Württembergs, erstmals der Öffentlichkeit vor. Im Rahmen des um 19.30 Uhr im Sitzungssaal der Akademie stattfindenden “R
Zur Umweltentlastung durch die neue Deponieregelung gehört ein konsequentes Ressourcenmanagement
Ab dem 1. Juni 2005 dürfen in Deutschland organische Abfälle nur noch vorbehandelt auf Deponien gelagert werden. Beschlossen wurde dies bereits vor zwölf Jahren. Durch die neue Regelung werden die Emissionen von klimawirksamen Treibhausgasen und von schädlichen Sickerwässern aus Deponien reduziert. Im Rahmen der mechanisch-biologischen Vorbehandlung können manche Reststoffe besser für
Mangels exakter Daten der Raumsonde Galileo auf ihrer letzten Mission ist eine Dissertantin der Technischen Universität (TU) Wien dem Jupiter-Mond Amalthea mathematisch zu Leibe gerückt. Die verblüffenden Ergebnisse einer Arbeitsgruppe der NASA, der sie ein Jahr als Gastwissenschafterin angehörte, wurden in der jüngsten Ausgabe von “Science” publiziert.
Wien (TU) Raumsonden sind im Wesentlichen dazu da, Daten über Planeten zu liefern, von denen die Weltraumforschung noch keine
Neues DFG-Projekt an der Universität Hamburg zum Klimawandel
Seit Anfang Mai arbeiten Wissenschaftler im Zentrum für Meeres- und Klimaforschung (ZMK) der Universität Hamburg zusammen mit Kollegen an der Universität Heidelberg in dem neuen Projekt “Einfluss von Wind, Regen und Oberflächenfilmen auf die CO2-Transfergeschwindigkeit zwischen Atmosphäre und Ozean”, das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) bis Ende April 2008 mit ca. 230 000 Euro gefördert wird.
Beim
Süßeres Gras steigert nicht die Futteraufnahme, senkt aber den Ammoniakgehalt
In einer Doktorarbeit an der niederländischen Universität Wageningen wurden das Fressverhalten von Kühen, die Futteraufnahme von Deutschem Weidelgras (Ryegras) und die Pansenpassage untersucht. Milchkühe erhielten zwei Jahre lang geschnittenes Gras im Stall, danach konnten sie zwei Jahre auf verschiedenen Weiden grasen. Daneben erhielten sie jeweils zwei Wochen lang bestimmte Weidelgrassorten mit jeweils
Trotz intensiver Bemühungen, die hohen Standards der Getreidequalität während der Ernte und der Lagerung innerhalb der EU beizubehalten, gibt es noch immer einige Schwachpunkte in den EU-Strategien zur Erreichung dieses Ziels.
Es gibt einen feinen Unterschied zwischen Braugerste höchster Qualität, die ein hohes Exportpotenzial aufweist, und qualitativ geringwertiger Gerste, die als Tierfutter verwendet wird. Die Probleme liegen in den zersplitterten Praktiken der EU-Länder hinsicht