Eine Alpenpflanze könnte über den Schlüssel für ihr Fortbestehen in einem sich stetig erwärmenden Klima verfügen. Forschende der ETH Zürich haben nämlich den Ursprung von zwei uralten Genvarianten in der Pflanze geklärt. Diese Varianten steuern den Zeitpunkt des Blühens. Das Klima erwärmt sich immer schneller, besonders in den Alpen. Das fordert Organismen heraus. Wenn sie sich nicht in grössere Höhen ausbreiten, müssen sie sich an ihrem bisherigen Standort sehr rasch an höhere Temperaturen anpassen, oder ihre Populationen werden geschwächt und…
Stolpe: Schadstoffausstoß aus Schiffsmotoren erstmals weltweit begrenzt Heute tritt mit der neuen Anlage VI des Internationalen Übereinkommens über die Verhütung von Umweltverschmutzung durch Schiffe (MARPOL 73/78) ein weltweit gültiges Regelwerk in Kraft, das erstmals in der Geschichte der Seefahrt dem Schadstoffausstoß aus Schiffsmotoren Grenzen setzt. Festgelegt werden darin vor allem Grenzwerte zur Reduzierung von Stickstoff- und Schwefelemissionen durch den Schiffsverkehr. Schwe
Grünroden: geringeres Anbaurisiko und bessere Qualität
Erfolgreicher Kartoffelanbau erfordert gesundes Pflanzgut. Ob das geteilte Ernteverfahren (Grünroden) für den Ökologischen Landbau eine geeignete Methode zur Verbesserung der Pflanzgutqualität ist, war Thema eines vom Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft geförderten Forschungsprojekts. Auf Praxisbetrieben in Schleswig-Holstein und Niedersachsen wurde das Grünroden mit dem einteiligen Ernteverfahr
Forschungsprojekt des LAVES Niedersachsen
Forellen aus niedersächsischen Aquakulturbetrieben wurden gute Ergebnisse bescheinigt. Weder bei der Lebensmittelsicherheit noch bei der Rückstandssituation gab es Beanstandungen. In einem Forschungsprojekt des Niedersächsischen Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) wurden 15 Forellenbetriebe unter dem Gesichtspunkt Lebensmittelsicherheit untersucht. Beurteilt wurden die Wasser- und Futterqualität, die Fischges
Umfangreiche Anbauversuche sollen Erkenntnisse zu neuen Energiepflanzen-Arten, Anbausystemen und Standorteignungen liefern
Es wird eines der größten Forschungsprojekte im Bereich nachwachsender Rohstoffe, die das Bundesverbraucherschutzministerium (BMVEL) je gefördert hat: In sechs typischen Anbauregionen Deutschlands werden ab diesem Frühjahr drei Jahre lang je acht verschiedene Energiepflanzen-Fruchtfolgen angebaut und unter vielfältigen Aspekten untersucht. Die Ergebnisse sollen
Das an der Universität Leoben in Österreich entwickelte energeigesteuertes Sprengen soll die Effizienz und Rentabilität von Abbaumethoden steigern.
Unter Abbau versteht man die Gewinnung von Stein, der oftmals zur Nutzung als Baumaterial bestimmt ist, aus offenen Gruben. Im Laufe der letzten Jahre wurde viel geleistet, um die Folgen des Abbaus und anderer Bergbauaktivitäten für die Umwelt zu reduzieren. Im Rahmen des GROWTH-Programms der EU, das sich auf wettbewerbsfähige und nachha
Angesichts des oftmals sprunghaften Wachstums unserer Gemeinden entwickelt sich die Entsorgung kommunaler Festabfälle zu einer wichtigen Überlegung. Ein Unternehmen aus Israel hat jetzt eine neuartige umweltfreundliche Technologie patentieren lassen, die für die Entsorgung fester Abfallmaterialien in ländlichen Gebieten neue Lösungsansätze bieten kann.
Das EU-finanzierte ORMA-Projekt richtete sich auf die Anwendung der Prinzipien des Öko-Industrieparks (EIP – Eco Industrial Park) in
Wissenschaftlich-ökologisches Begleitprogramm zur Deichrückverlegung bei Worms ergibt nach vier Jahren positiven ökologischen Befund
Zur Verbesserung des Hochwasserschutzes entlang dem Rhein werden zunehmend Deiche rückverlegt und dadurch neue Pufferzonen für Überflutungen geschaffen. Die Auswirkungen derartiger Maßnahmen auf die Lebensbedingungen von Tieren und Pflanzen in diesen neu entstandenen Überflutungsbereichen werden kontrovers diskutiert. Im März 2005 legten drei Arbeitsgr
Die ersten Bojen eines Tsunami-Frühwarnsystems werden im Oktober 2005 vor Indonesien ausgesetzt
Das Bundeskabinett hat am heutigen Mittwoch grünes Licht gegeben für den Start des Tsunami-Frühwarnsystems im pazifischen Ozean. Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn kündigte an, dass das Forschungsschiff “SONNE” schon im Oktober 2005 die ersten GPS-gestützten deutschen Mess-Bojen sowie Ozeanbodendrucksensoren vor Indonesien aussetzen werde. “Deutschland ist mit seinen wissenschaft
Als bedeutenden Schritt zur internationalen Reduzierung von Luftschadstoffen hat Bundesumweltminister Juergen Trittin das Inkrafttreten des sogenannten “Multikomponentenprotokolls” bezeichnet. Trittin: “Die Minderung von Feinstaeuben in der Luft ist die draengendste Aufgabe der Luftreinhaltung. Angesichts der aktuellen Diskussion ueber die Feinstaubbelastung bekommt das Protokoll eine besondere Bedeutung. Mit ihrem Konzept zur Foerderung sauberer Diesel-Pkw hat die Bundesregierung gerade das richt
Zusammenhang zwischen der CO2-Konzentration und polaren Meeren
Ein internationales Forscherteam hat nun festgestellt, dass sich für die Temperaturschwankungen der vergangenen 400.000 Jahre ein direkter Zusammenhang zwischen der Konzentration des atmosphärischen Kohlendioxids und der Schichtung der polaren und subpolaren Ozeane nachweisen lässt. Die Forscher der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) und des Geoforschungszentrums Potsdam berichten darüber in der
Auch Temperaturanstieg bedroht Rotbarsch und Wittling
Sollten die Fischbestände im Nordatlantik die Bedrohung durch die kommerzielle Fischerei überleben, so droht ihnen nach jüngsten Untersuchungen der Klimatod. Bei weiterhin ansteigenden Temperaturen könnten nämlich bis 2050 zahlreiche Fischarten aus der Nordsee verschwunden sein. Bereits jetzt sind zahlreiche Arten 400 Kilometer weiter nach Norden gewandert, um in kühleren Gewässern zu überleben, berichtet das Wissenschaftsmaga
Der Naturschutzbund NABU will frei lebenden Wölfen in Deutschland wieder einen dauerhaften Lebensraum schaffen. Zu diesem Zweck hat der NABU am heutigen Dienstag in Berlin ein Aufklärungs-Projekt für mehr Akzeptanz und zum Schutz der Wildtiere gestartet. “Wir wollen der Mär vom ’bösen Wolf’ aktiv entgegenwirken. Die Erfahrungen in anderen europäischen Ländern zeigen, dass Wölfe sich sehr gut an unterschiedliche Lebensräume anpassen können “, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke anlässlich der Vorst
Atmosphärische CO2-Konzentration der letzten 400.000 Jahre wird durch die biologische Aktivität und die Schichtung der polaren und subpolaren Ozeane kontrolliert.
Während der letzten 400.000 Jahre lässt sich ein direkter Zusammenhang zwischen der Konzentration des atmosphärischen Kohlendioxids und der Schichtung der polaren und subpolaren Ozeane nachweisen. Wie ein Forscherteam aus der Schweiz, Deutschland und Nordamerika in der neusten Ausgabe des Wissenschaftsmagazins ‚Science’
Die Konzentration von Kohlendioxid in der Atmosphäre unterliegt seit Jahrtausenden grossen Schwankungen. Bisher war jedoch unbekannt, welche Faktoren für diese Schwankungen verantwortlich waren. Forschende der ETH Zürich und ihre Kollegen aus Deutschland und den USA konnten nun zeigen, dass sich für die letzten 400.000 Jahre ein direkter Zusammenhang zwischen der Konzentration des atmosphärischen Kohlendioxids und der Schichtung der polaren und subpolaren Ozeane nachweisen lässt. Die Forscher pub
Wissenschaftler am Leibniz-Institut für Agrartechnik entwickeln Verfahren, um Qualitätsverluste bei Spargel nach der Ernte, wie Holzigkeit und unerwünschte Verfärbungen, zu minimieren.
Spargel ist lichtempfindlich. Sehen die Stangen nach der Ernte zuviel Licht, werden sie rot. Obwohl die hierfür verantwortlichen Farbstoffe, die Anthozyane, ernährungsphysiologisch wertvolle bioaktive Inhaltsstoffe sind, ist das Rotwerden bei Bleichspargel unerwünscht: Gefärbte Stangen werden im Verka
Am Dienstag (10.05.) ist auf dem “Testfeld Gessenwiese” im Gebiet der alten Gessenhalde im ehemaligen Ostthüringer Uranbergbaugebiet eine neue Mess-Station zur Erfassung des Wasserhaushaltes übergeben worden. Wissenschaftler der Universität Jena studieren hier auf einem 2.500 m2 großen Landstück die Möglichkeiten zur beschleunigten Regeneration der Böden, auf denen ehemals erzarmes Gestein lagerte, aus dem mittels konzentrierter Schwefelsäure Uran herausgelöst wurde. Der Stahlmantel des so genannte