Eine Alpenpflanze könnte über den Schlüssel für ihr Fortbestehen in einem sich stetig erwärmenden Klima verfügen. Forschende der ETH Zürich haben nämlich den Ursprung von zwei uralten Genvarianten in der Pflanze geklärt. Diese Varianten steuern den Zeitpunkt des Blühens. Das Klima erwärmt sich immer schneller, besonders in den Alpen. Das fordert Organismen heraus. Wenn sie sich nicht in grössere Höhen ausbreiten, müssen sie sich an ihrem bisherigen Standort sehr rasch an höhere Temperaturen anpassen, oder ihre Populationen werden geschwächt und…
Die seismische Gefahrenabschätzung im Gebiet von Aigion, am Golf von Korinth in Griechenland, wurde unter der Schirmherrschaft des CORSEIS-Projekts ausgiebig studiert. Das Projekt führte zu wichtigen Verbesserungen in Hinblick auf die Methodologie- und Beobachtungstools sowie auf die Modellierung der Erdkrusten- und Verwerfungsmechanik.
Erdbeben stellen eine der wichtigsten zerstörerischen Naturkatastrophen dar, die weltweit zahlreiche Menschenleben und den Verlust von materiellem E
Bohrungen am Chicxulub-Krater verwerfen Theorie
Die Theorie, dass ein einzelner Meteoriteneinschlag in Mexiko zum großen Dinosaurier-Sterben geführt hat, haben die Forscher lange Zeit Aufrecht erhalten. Nun haben Wissenschaftler der Princeton University allerdings das Gegenteil bewiesen. Der Asteroid, der den Chicxulub-Krater auf der Halbinsel Yucatan verursacht hat, war um 300.000 Jahre zu früh, um das Massensterben der gigantischen Reptilien einzuleiten, berichtet das Wissenschaf
Für Versorgungsunternehmen, die ihre Außendienstarbeiter schulen möchten, gibt es jetzt ein neues wertvolles Paket mit Schulungsmaterialien, einschließlich Bildmaterial zu realen Lecks.
Natürliches Gas ist ein umweltfreundlicherer Brennstoff als Kohle oder Öl, der weniger Schadstoffe in die Atmosphäre abgibt. Darüber hinaus erweist er sich für den Verbraucher oftmals als wirtschaftlich rentabler. Es gibt jedoch noch einige Sicherheitsprobleme. Die schnellstmögliche Erkennung von Le
Für den Umgang mit der Problematik Abfallwirtschaft wurde ein System entwickelt, in dessen Rahmen Umweltverschmutzer in Abhängigkeit von der erzeugten Abfallmenge Gebühren entrichten müssen.
Die durch Abfälle verursachte Umweltverschmutzung ist ein ernsthaftes Umweltproblem. Daher hat man sich im Rahmen des PAYT-Projekts (Pay-As-You-Throw) auf die Effektivität von und die Kenntnisse zu mengenorientierter Gebührengestaltung als politische Maßnahme zur Reduzierung von Haushaltsabfälle
Erdbebenanalyse innerhalb von Minuten – aus 9.000 Kilometer Entfernung Erdbeben vermessen
Am 26. Dezember 2004 richtete ein Tsunami, ausgelöst durch ein Erdbeben im Indischen Ozean, furchtbare Verwüstungen an und kostete Hunderttausende Todesopfer. Das Beben wurde nur rund zwölf Minuten später von den Messstationen des etwa 9.000 Kilometer entfernten German Regional Seismic Network (GRSN Deutsches Regionales Seismisches Netzwerk) registriert.
Geowissenschaftler der
Das langsame Sterben eines endemischen Karibik-Bewohners
Rosig sieht die Zukunft des blauen Leguans (Cyclura lewisi) nicht aus. Das bis zu 140 Zentimeter lange Reptil ist massiv vom Aussterben bedroht. Nur noch 25 Tiere leben auf der Insel Grand Cayman in der Karibik. Nach einem Bericht auf BBC-online rufen Umweltschützer die Welt um Hilfe, um den Tieren, die immerhin auf eine drei Millionen Jahre lange Stammesgeschichte zurückblicken können, das Überleben zu sichern.
Experten warnen vor verfrühten Hoffnungen
Während Teile des antarktischen Eises im Westen immer rascher schmelzen, haben nun Wissenschaftler festgestellt, passiert im Osten der Südpolaren Landmasse das Gegenteil. Dort hat der Eispanzer von 1992 bis 2003 um 45 Mrd. Tonnen zugenommen. Das entspricht einem jährlichen Wachstum von 1,8 Zentimeter. Dass es keinen Grund zum Jubeln gibt, berichten die Forscher aber auch: denn vermehrte Verdunstungen über dem Meer haben zu stärkeren Sc
Auch Pflanzen bleiben mit besserer Ernährung gesünder. Insbesondere die Versorgung mit dem essentiellen Mineralstoff Schwefel spielt hier eine Schlüsselrolle. Inspiriert durch vielfältige Berichte aus der Praxis, in denen immer wieder von positiven Effekten einer Düngung mit schwefelhaltigen Handelsdüngern auf den Befall mit Schädlingen und Krankheiten die Rede ist (Fotos), prägten am Institut für Pflanzenernährung und Bodenkunde der Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL) in Braunschwei
Unimagazin zeigt Forschungsprojekte zum Klimaschutz an der Universität Hannover
Die fortschreitende Klimaveränderung und damit einhergehende Folgen für Menschen, Tiere und Pflanzen stellen ein globales Problem dar. Welche Strategien es zur Lösung dieses Problems gibt, zeigen 17 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedenen Bereichen der Universität Hannover in der neuesten Ausgabe des Unimagazins “Zu viel heiße Luft – was schützt unser Klima”.
Die Forschungspr
UN-Ökosystem-Studie: Arme Natur schafft arme Menschen
Die Artenvielfalt des Planeten Erde schwindet immer schneller. Nach einem Bericht der UNO hat aber gerade der Verlust der Biodiversität auch schlimme Folgen für die Menschen, denn weniger Lebewesen schaffen auch menschliche Armut, berichtet das Wissenschaftsmagazin Nature.
Die Menschen haben in den vergangenen 50 Jahren mehr Schaden an der biologischen Vielfalt angerichtet als je zuvor. Allein im vergangenen Jahrhun
Forschende der ETH Zürich und des U.S. Geological Survey (USGS) haben eine Methode entwickelt, welche die Wahrscheinlichkeit für Bodenerschütterungen, die durch Erdbeben ausgelöst werden, für einen Zeitraum von 24 Stunden im Voraus berechnet. Diese Wahrscheinlichkeiten werden wie Wetterprognosen auf Landkarten im Internet dargestellt und stündlich aktualisiert. Als Testregion für das neuartige System wählten die Forschenden Kalifornien. Ihre Arbeiten und die daraus resultierenden neuartigen Karte
Trittin: Neues Verfahren kommt Gesundheit zu Gute
In Voerde (Nordrhein–Westfalen) entsteht eine umweltfreundliche mobile Anlage zur Aufbereitung verunreinigter Öle, die von Bundesumweltminister Jürgen Trittin mit rund 60.000 Euro aus dem “Investitionsprogramm zur Verminderung von Umweltbelastungen” gefördert wird. Trittin: “Mit dem neuen Verfahren der Altöl–Aufbereitung schlagen wir zwei Fliegen mit einer Klappe. Weniger krebserregende Stoffe gelangen an die Umwelt, gleichzeitig v
Big-Brother-Technik revolutionisiert die Forschungsarbeit
Wissenschafter planen die vor der Küste Kapstadts lebenden Delfine mit modernster Handytechnik zu überwachen. Mit Hilfe von Halsbändern, in denen eine Mobilfunk-SIM-Karte eingebaut ist, wollen die Forscher Aufschlüsse über die Wanderwege der Delfine bekommen und ihre Bewegungen laufend verfolgen.
Durch die Mobilfunktechnik bieten sich den Forschern ganz neue Wege der Überwachung. Sowohl an Land als auch im Wasser kön
Am 20. Mai 2005 wird der Grundstein für den Neubau der Wattenmeerstation des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung in List auf Sylt gelegt.
Mit über 1500 Quadratmetern Nutzfläche bietet der mit modernen Laboren und Arbeitsplätzen eingerichtete Neubau Platz für die notwendigen Untersuchungen zur Ökologie in der europäischen Küstenforschung. Durch das erweiterte Raumangebot können auch vermehrt Gastforscher aus dem In- und Ausland die Veränderungen in der biologische
Regenwaldschutz als Pluspunkt bei Klimadebatte
Der Schutz des Regenwaldes soll als Bonuspunkt in der Diskussion um die Verringerung der Treibhausgase noch ausgeweitet werden. Geht es nach dem Vorschlag des Inselstaates Papua Neuguinea sollten diese Länder sogar dafür bezahlt bekommen, ihren Regenwald zu erhalten. Die Insel im Pazifischen Ozean zählt neben Amazonien und dem Regenwald im Kongo zu den größten Dschungel-Regionen der Erde. Massive Holzeinschläge bedrohen aber auch diese
In Bottrop baut die BETREM Emscherbrennstoffe GmbH mit Geldern des Bundesumweltministeriums eine Anlage zur Aufbereitung von Beckenschlämmen, die den Ausstoss von Methangas verhindert. Bundesumweltminister Jürgen Trittin fördert das Projekt mit rund 225.000 Euro aus dem Investitionsprogramm zur Verminderung von Umweltbelastungen. “Das umweltgerechte Entsorgen der Beckenschlämme bringt uns nicht nur im Klimaschutz weiter. Auch der Boden– und Grundwasserschutz profitieren davon”, sagte Trittin. Metha