Eine Alpenpflanze könnte über den Schlüssel für ihr Fortbestehen in einem sich stetig erwärmenden Klima verfügen. Forschende der ETH Zürich haben nämlich den Ursprung von zwei uralten Genvarianten in der Pflanze geklärt. Diese Varianten steuern den Zeitpunkt des Blühens. Das Klima erwärmt sich immer schneller, besonders in den Alpen. Das fordert Organismen heraus. Wenn sie sich nicht in grössere Höhen ausbreiten, müssen sie sich an ihrem bisherigen Standort sehr rasch an höhere Temperaturen anpassen, oder ihre Populationen werden geschwächt und…
Da die gegenwärtigen Technologien bei der Lieferung genauer Vorhersagen zu seismischen Vorgängen hinter den Erwartungen zurückbleiben, wurden Anstrengungen unternommen, um die Methoden zur seismischen Risikobewertung in der EU zu verbessern.
Das EESD-Programm der Europäischen Kommission finanzierte das CORSEIS-Projekt, das sich auf die Verbesserung der seismischen Risikobewertung durch den Ausbau der verfügbaren Wissensbasis zu einer Reihe von Parametern richtete. Die Forscher konz
Das Lebensministerium fördert verstärkt Betriebe, die ihren verkehrsbedingten CO2-Ausstoß reduzieren
Das Lebensministerium forciert Klimaschutzmaßnahmen im Verkehr und startet als neuen Schwerpunkt das Aktions- und Förderprogramm klima:aktiv mobil. Ein Kernstück von klima:aktiv mobil ist die Unterstützung von Betrieben bei Entwicklung und Umsetzung von Transportrationalisierung und Mobilitätsmanagement. Im Rahmen von klima:aktiv mobil bietet nun das Lebensministerium in Zusammenarbe
Verbunden mit dem Sommerwetter steigen wieder die Ozonkonzentrationen. Bereits kurz nach dem kalendarischen Sommerbeginn am 21. Juni 2005 kam es in Köln Rodenkirchen zum ersten Mal in diesem Jahr mit 248 Mikrogramm Ozon pro Kubikmeter Luft (µg/m³) zur Überschreitung der Alarmschwelle. Diese liegt bei 240 µg/m³. Ab diesem Wert ist mit einem gesundheitlichen Risiko für die Gesamtbevölkerung zu rechnen. Zwar gehen seit 1990 dank einer konsequenten Luftreinhaltepolitik die Ozonspitzenwerte zurück. Aber
Alternative Haltungssysteme für Legehennen gewinnen zunehmend an Bedeutung. Die Landesanstalten für Landwirtschaft von Bayern, Sachsen und Thüringen evaluierten daher in einem Forschungsprojekt die derzeit üblichen alternativen Haltungsformen unter den Gesichtspunkten Wirtschaftlichkeit, Produktqualität, Tiergesundheit, Stallklima und Emissionen sowie auch hinsichtlich möglicher Schwachstellen. Neben einer Vielzahl von Literaturangaben wurden 17 Unternehmen mit 34 Herden unterschiedlicher Größe (500
Am hessisch-thüringischen Fluss Werra ist zur Zeit wieder eine auffällige Algenblüte zu beobachten, verbunden mit dem Geruch veralgter Meeresstrände und einer extremen Wassertrübung. Diese alljährlich im Frühjahr und Sommer auftretende Algenblüte ist ein Ausdruck tiefgreifender Störungen des Ökosystems Werra, das vom Witzenhäuser Fachgebiet Gewässerökologie und Gewässerentwicklung der Universität Kassel unter Leitung von Prof. Dr. Ulrich Braukmann untersucht wird. Die Untersuchungsergebnisse zei
Preis der Hermann Willkomm-Stiftung geht an Geowissenschaftler
Der Geologe PD Dr. Bernd R. Schöne ist Träger des diesjährigen Habilitationspreises der Hermann Willkomm-Stiftung für die beste in einem mathematisch-naturwissenschaftlichen Fachbereich der Universität erstellte Habilitation.
Vizepräsident Prof. Jürgen Bereiter-Hahn würdigte in seiner Begrüßung das Engagement der Stifterin. In der heutigen Zeit, in der staatliche Fördermittel immer knapper würden, seien gerad
Treibhausgase aus der Tundra?
Vom 3. Juli bis 3. September erforscht die deutsch-russische Expedition LENA 2005 unter Leitung von Wissenschaftlern des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung die Permafrostböden am Unterlauf des sibirischen Stroms Lena. Im Zentrum der Forschung stehen Messungen von Treibhausgasen (wie z. B. Methan) sowie die Entstehungsgeschichte des Flussdeltas und die Umweltentwicklung dieser arktischen Region. Bereits zum achten Mal forschen in
Das Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) hat eine neuartige Technologie entwickelt und angewandt. Die Prognosen der IGB-Wissenschaftler haben sich mehr als bestätigt. Der Tiefwarensee gilt wieder als gesund.
Der Tiefwarensee in der Müritz ist wieder gesund. Innerhalb von nur vier Jahren ist es gelungen, das ehemals von Algenmassenentwicklungen, Fischsterben und völligem Sauerstoffschwund in der Tiefe geprägte Gewässer in einen sauberen, klaren Maränen-Hec
Trittin begruesst Ergebnis der Geberkonferenz in Italien
Zum Abschluss der Geberkonferenz der Vertragsstaaten des Uebereinkommens ueber die biologische Vielfalt (CBD) in Montecatini (Italien) sagte Bundesumweltminister Juergen Trittin: „Ich begruesse das Ergebnis dieser Konferenz sehr. Ein – auch vom deutschen Bundestag fraktionsuebergreifend gewuenschtes – groesseres Engagement der Industrielaender beim Schutz und Erhalt der biologischen Vielfalt und bei ihrer nachhaltigen Nut
Die Abteilung Wolkenphysik und -chemie des Max-Planck-Instituts für Chemie in Mainz führt in diesem Jahr vom 20. Juni bis 4. Juli erneut eine Feldmesskampagne zur Atmosphärenforschung durch. Ort der Messungen ist das Taunus-Observatorium der J. W. Goethe-Universität Frankfurt auf dem Kleinen Feldberg. Die Messkampagne findet in Zusammenarbeit mit dem Institut für Atmosphäre und Umwelt der J.W. Goethe-Universität Frankfurt, den Abteilungen Biogeochemie und Chemie der Atmosphäre des Mainzer Max-
Vom 16. bis 18. Juni fand in Halle (Saale) das dritte “IAMO Forum” statt. In diesem Jahr standen die Märkte des Agrar- und Ernährungssektors im Mittelpunkt. Zum Thema “Wie geschickt ist die unsichtbare Hand? Agrar- und Lebensmittelmärkte in Mittel- und Osteuropa” diskutierten Experten aus Wirtschaft, Verbänden, Politik und Wissenschaft über Formen des wirtschaftlichen Austauschs in den ehemals zentralverwalteten Ländern.
Der erste Konferenztag galt dem wissenschaftlichen Austausch,
Bis in die 1960er Jahre noch weit verbreitet, findet sich der Feldhamster heute in Kategorie II der Roten Liste bedrohter Arten in Deutschland wieder und gilt somit als “stark gefährdet”. Die Deutsche Wildtier Stiftung hat deshalb in Zusammenarbeit mit dem Wildbiologen Dr. Ulrich Weinhold ein Projekt zum Schutz des Feldhamsters im Rhein-Neckar-Raum ins Leben gerufen, da hier noch eine der letzten Feldhamsterpopulationen Baden-Württembergs vorkommt. Im Projektgebiet zwischen Mannheim und Heidelber
Staubgroße Insekten bekämpfen schädliche Larven
Im Supermarkt patrouillierende Miniaturwespen könnten in etlichen Jahren dazu eingesetzt werden, um Nahrungsmittel zu schützen. Was sich wie Science Fiction anhört, ist das Ergebnis einer Studie des US-amerikanischen Agricultural Research Service (ARS). Studienleiter Paul Flinn hat harmlose und praktisch unsichtbare, parasitische Wespen gezüchtet, die gezielt Schädlinge vernichten. Die Ergebnisse der Studie sind auf der Homepag
Neue Erkenntnisse zur Entstehungsgeschichte des südlichen Afrika haben die Mineralogen Thomas Will, Birgit Gruner und Martin Okrusch von der Uni Würzburg gewonnen. Dafür bekommen sie nun die Jubiläumsmedaille 2005 der Geologischen Vereinigung von Südafrika verliehen.
Bei ihren Forschungen im Nordwesten von Namibia geht es den Würzburger Geowissenschaftlern darum, den 600 bis 700 Millionen Jahre alten Gondwana-Kontinent zumindest in Teilen zu rekonstruieren. Gondwana umfasste einma
Am 20. und 21. Juni 2005 trafen sich im GSF – Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit hochrangige Wissenschaftler aus den USA und Europa, um neue Erkenntnisse über die Auswirkung von Feinstäuben auf die Gesundheit zu diskutieren. Der Workshop wird von der GSF zusammen mit der Umweltschutzagentur der Vereinigten Staaten von Nordamerika (EPA) ausgerichtet.
Bereits seit 1998 besteht eine äußerst erfolgreiche Kooperation zwischen der GSF und der EPA vor allem auf den Themengebiete
Kieler Wissenschaftler führen Sensortechnik für die Bodenbearbeitung ein
Ein Grubber, der selbst “fühlt”, wie tief er graben muss – dieser Wunsch vieler Landwirte wird heute wahr: Die Christian-Albrechts-Universität (CAU) zu Kiel hat die erste gps-gestützte Sensortechnik für Bodenbearbeitung entwickelt. Den Prototypen – einen vierreihigen Grubber mit Schlepper – übergeben die Herstellerfirmen dem Institut für Landwirtschaftliche Verfahrenstechnik (ILV) der CAU heute am Praxisinfor