Tom und Jerry unterwegs zur Mission “Earth System Science Pathfinder” GFZ Potsdam, 17. 03. 2002, 11:55 Uhr — Mit eintätiger Verspätung startete das Satellitenpaar GRACE Sonntag pünktlich um 10:21 MEZ vom russischen Startort Plesetsk zu seiner geowissenschaftlichen Raumfahrtmission. Ein Starkwindband in 10 Kilometern Höhe über einem Tiefausläufer hatte gestern den Start verhindert. Die Tandem-Satelliten “Tom und Jerry” der GRACE-Mission werden die Erde fünf Jahre lang umfliegen. Die GRACE
Klimasimulationsmodelle zeigen Reduktionen in Tiefen von 500 bis 2.500 Metern Der Sauerstoff in den Tiefen der südlichen Meere ist langsam erschöpft. Das behaupten Forscher des australischen CSIRO-Forschungsinsituts. “Die Klimasimulationsmodelle sagen eine Sauerstoffreduktion in Tiefen von 500 bis 2.500 Metern des Süd-Ozeans voraus”, erklärte CSIRO-Forscher Richard Matear. Zwei weitere Expeditionen hätten Sauerstoff-Veränderungen beobachtet, die diese Prognosen unterstützten. “Interp
Eigentlich wollten Geochemiker der Entstehung des Sauerstoffes in unserer Atmosphäre und der Arbeit von Bakterien in der Urerde nachspüren. Als jedoch Thomas Walczyk, Ernährungs-wissenschaftler an der ETH Zürich, und der Geochemiker Prof. Dr. Friedhelm von Blanckenburg von der Universität Hannover, vorher Universität Bern, gemeinsam über menschliche Blut- und Gewebeproben forschten, ergaben sich mit denselben Techniken ganz neue Erkenntnisse über Eisen-Isotope im menschlichen Körper. Geochemike
Gestern Vormittag kehrten Polar 2 und Polar 4 erstmals in ihren neuen Heimatflughafen Luneort zurück. Damit ging für die Flugzeuge des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung (AWI) und ihre Piloten eine viermonatige wissenschaftliche Kampagne in der Antarktis zu Ende. Dr. Hartwig Gernandt, der Logistik-Chef des AWI, begrüßte die Piloten und gratulierte zu einer erfolgreichen Saison. Auch der wissenschaftliche Leiter der Expedition Dr. Uwe Nixdorf, ebenfalls vom AWI, zeigt
Satellitentandem GRACE: Tom und Jerry vor dem Start
Hochpräzise Vermessung der Erde zum besseren Verständnis der Klima-Akteure Das Satellitenpaar GRACE startet am 16. 03. um 10:23 MEZ vom russischen Startort Plesetzk zu einer geowissenschaftlichen Raumfahrtmission. Ziel ist die Vermessung der Erdanziehungskraft mit bisher unerreichter Genauigkeit. Die GRACE-Mission durchleuchtet zudem die Atmosphäre und gibt Auskunft über ihre vertikale Temperaturverteilung und den globalen Wasser
Das Geo-Satellitenpaar GRACE wird das Erdschwerefeld mit bisher unerreichter Genauigkeit vermessen. Daraus lassen sich Daten gewinnen, mit denen die Ozeanströmungen erfasst werden können. Letztere sind Hauptakteure im globalen Klimageschehen; ohne Kenntnis des Wärmetransports in den Ozeanen lässt sich die Klimamaschine nur unvollständig verstehen. Auch Daten zur genaueren Bestimmung des globalen Grundwasserhaushaltes lassen sich aus den hochpräzisen Messungen des Satellitenpaares ableiten. GRACE ver
10.000 Euro für “Geowissenschaften in Süddeutschland” Auf dem 1. NaT-Working-Symposium der Robert Bosch Stiftung vom 10. bis 12. März in Berlin gewann das Tübinger Projekt “Geowissenschaften in Süddeutschland” den mit 10.000 Euro dotierten 1. Preis. Die Robert Bosch Stiftung vergab damit erstmals Preise für gemeinsame Vorhaben von Schülern, Lehrern und Wissenschaftlern in Naturwissenschaften und Technik. Zur Begründung der Preisverleihung an die Tübinger Geowissenschaftler erklärte die St
Simulation der Ostseewellen am TUD-Institut für Wasserbau und Wasserwirtschaft Der Südteil der Insel Hiddensee ist Naturschutzgebiet, in dem sämtliche Eingriffe – also auch solche des Küstenschutzes – strikt verboten sind. Das führt zu der auch politisch brisanten Frage, ob die Insel wegen des fehlenden Küstenschutzes durchbrechen kann und welche Folgen dies hätte. Prof. Dr.-Ing. Ulrich Zanke und das Institut für Wasserbau und Wasserwirtschaft der TU Darmstadt erhielten deshalb vom Land Mecklenb
Nach dem erfolgreichen Start des europäischen Umweltsatelliten: zehn Instrumente sollen das Verständnis für globale und regionale Klima- und Umweltveränderungen unseres Planeten verbessern Pünktlich am 1. März um 2:07 Uhr und 59 Sekunden hat der europäische Umweltsatellit ENVISAT seinen Dienst für die Umwelt aufgenommen. An Bord befinden sich zehn verschiedene Instrumente, die das allgemeine Verständnis für globale und regionale Klima- und Umweltveränderungen unseres Planeten verbessern
Hochwassergefahr wächst weltweit Der Hydrologe Dr. Bruno Merz über das aktuelle Hochwasserrisiko Dr. Bruno Merz ist Projektleiter des Deutschen Forschungsnetzes für Naturkatastrophen (DFNK) in Potsdam. Das DFNK entwickelt u.a. Konzepte zur Abschätzung von Hochwasserrisiken. Dabei werden nicht nur meteorologische, hydrologische und hydraulische Prozesse berechnet, sondern auch die Schädigung (Vulnerabilitaet) der betroffenen Menschen, Flächen und Gebäude. Frage: Was sind die Ursach
Die Abteilung Hydrobiologie im Fachbereich Bio- und Geowissenschaften, Landschaftsarchitektur der Universität Essen wird im Rahmen eines Forschungsprojektes von der Europäischen Union und von nationalen Institutionen – wie beispielsweise dem Bundesforschungsministerium – bereits zum wiederholten Mal gefördert. Die Abteilung hatte sich bei der EU durch ihre angesehenen Forschungsarbeiten zur Wasserqualität profilieren können, aber auch durch ihre hervorragende Projekt-Koordinierung: Die jetzt zur Ve
Schmutzpartikel aus den Industriegebieten werden seit Jahrzehnten zunehmend über der Arktis gemessen. In den Winter- und Frühjahrsmonaten treten sie dort verstärkt als sogenannter “Arctic Haze” (Arktischer Dunst) auf und bilden gelblich-braune bis grau-schwarze Schleier in der Polarluft. Diese Dunstschleier haben auch Auswirkungen auf unser Klima. Forscher des Alfred-Wegener-Instituts Bremerhaven (AWI) starten deshalb am 05. März von Nagoya (Japan) zusammen mit japanischen Kollegen in Ric
»Potzblitz!« oder »Donnerwetter!« mögen unsere Vorfahren erstaunt ausgerufen haben, wenn sie einen Donnerkeil fanden. Sie hielten diese länglichen Steingebilde für Blitzeinschläge ihrer zürnenden Götter Donar oder Zeus. Mit solchen Erklärungen gibt sich die neuzeitliche Paläontologie nicht zufrieden. Längst ist klar, dass es sich bei Donnerkeilen um versteinerte Skelette von Belemniten handelt. Der Gattungsname dieser bis zu fünf Meter langen Vorläufer der Tintenfische leitet sich vom griechischen
Freude und Aufatmen nach dem geglückten Start – nun kann die Arbeit beginnen: Der insgesamt 2,3 Milliarden Euro teure europäische Umweltsatellit ENVISAT ist am 1. März um 2.07 Uhr MEZ planmäßig von einer Ariane-5-Rakete ins All gebracht worden. An Bord ist als eines von zehn Instrumenten auch der hochmoderne Atmosphären-Sensor SCIAMACHY. Er kann die Ozondichte in der Luft sogar dreidimensional abbilden und die wichtigsten Treibhausgase messen. Die riesigen Datenmengen, die er zur Erde sendet, we
Gesteine werden in die Tiefe versenkt und wieder nach oben transportiert, wenn bei der Kontinentaldrift die Platten mit den Erdteilen aufeinanderprallen. Dabei entstehen Gesteinsarten mit einem anderen Gefüge und einem veränderten Bestand an Mineralen, die bald darauf wieder zerstört werden können. Zusammen mit französischen Forschern hat PD Dr. Bernhard Schulz vom Institut für Geologie und Mineralogie der Universität Erlangen-Nürnberg eines der raren alten Blauschiefer-Vorkommen untersucht, das
Nearly 15 months after the fact, scientists have discovered a magnitude-5.7 earthquake that occurred on Hawaiis Kilauea volcano. According to a report published today in the journal Nature, the 36-hour-long quake forced the southern flank of the volcano to slide nearly nine centimeters into the sea. Although no one felt it, such seemingly subtle quakes can potentially set in motion events leading to a tsunami.
Peter Cervelli of Stanford University and his colleagues detected the aseis