Sanierungsmaßnahmen sind dringend erforderlich. Bloß welche, das ist die Frage, denn die Salzlösungsprozesse im unzugänglichen Untergrund sind unklar. Fraglich ist, wo und in welchem Ausmaß sich seit der Flutung Wegsamkeiten und Hohlräume gebildet haben. Wie also effiziente und nachhaltige Sanierungsmaßnahmen festlegen? Anregungen dazu liefern Clausthaler und Hamburger Wissenschaftler, die in einem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) finanzierten Vorhaben derzeit für einen ausgewählten
Steinsalz-Brocken enthalten Hinweise auf Leben Wissenschaftler der Universität von Leicester haben in Steinsalzproben aus Polen, Thailand und den USA DNA-Spuren gefunden, die mehrere Mio. Jahre alt sind, berichtet das Wissenschaftsmagazin Nature in seiner jüngsten Ausgabe. Bisher waren einige Wissenschaftler davon ausgegangen, dass DNA-Spuren nicht mehr als 100.000 Jahre bestehen können. Die Gesteinsproben sind aber bis zu 400 Mio. Jahre alt. “Es gab immer wieder Berichte von DN
Wissenschaftler des GeoForschungsZentrums Potsdam (GFZ), der Universität Potsdam, der chinesischen Akademie der Wissenschaften und der ETH Zürich haben erstmals Flussterrassen am Rand von Tibet datiert und dort ein Alter dieser Terrassen bis zu 170.000 Jahre nachgewiesen. Diese neue Altersdatierung geht deutlich weiter in die Vergangenheit zurück als bisherige Untersuchungen, berichtet das Wissenschaftsmagazin “Nature” in seiner jüngsten Ausgabe (Nature 417, 428-432).
Das Tibet-Plateau, d
Vor rund 200 bis 250 Millionen Jahren entstanden durch die Verdunstung des großen Zechsteinmeeres zahlreiche Salzablagerungen, die in Österreich noch heute – z. B. im Salzbergwerk Bad Ischl – abgebaut werden. In diesen Salzsedimenten finden sich Mikroorganismen, deren Alter auf Millionen Jahre geschätzt wird. Wie können sich derartige Mikroorganismen so lange lebensfähig halten, noch dazu in einer so lebensfeindlichen Umgebung? Helga Stan-Lotter vom Institut für Genetik und Allgemeine Biologie der
An der Autobahn A48 von Koblenz nach Trier befindet sich bald hinter dem Kreuz Koblenz der Rastplatz “Mammutgrube”. Hier wurden im Jahre 1936 bei Wegebauarbeiten im Löss Teile eines Mammutskeletts gefunden – eine Sensation: Lediglich sechs mehr oder weniger vollständig erhaltene Skelette der zottigen Eiszeit-Elefanten wurden in Deutschland im 20. Jahrhundert entdeckt. Auf der Internetseite ” www.geohighlights.de “, die vom Fachgebiet Geowissenschafte
Bekämpfung von unterirdischen Kohlebränden in China In China schwelen an vielen Stellen Brände in Kohleflözen. Dadurch werden nicht nur beachtliche Energiereserven vernichtet, sondern auch in erheblicher Weise Luft und Boden verseucht. Deutschland will nun mit Hilfe von Satellitenbildern und modernen Messmethoden China bei der Bewältigung dieses Umweltproblems unterstützen. Kohle wird geschürft, um sie in Kraftwerken oder Heizungsanlagen zu verbrennen. Gelegentlich entzündet si
Berliner und chinesische Geowissenschaftler wollen die Klimaentwicklung der vergangenen 14.000 Jahre in China rekonstruieren. Dafür waren sie im Qilian-Gebirge am Nordrand Tibets tätig, um von der Eisfläche eines zugefrorenen Sees in 3.200 Meter Meereshöhe Bohrkerne der Seesedimente zu ziehen. Zwei 14 Meter lange Kerne wurden erbohrt, an deren Basis der Übergang von groben Kiesen zu feinkörnigen Seesedimenten vom Beginn der Seen-Entwicklung nach dem Ende der letzten Eiszeit kündet. Nachfolgende Anal
US-Forscher untersucht historische Aufzeichnungen in China
Taifune treten im 50-Jahr-Rhythmus auf. Zu dieser Entdeckung ist der amerikanische Wissenschaftler Kam-biu Liu von der Louisiana State University in Baton Rouge gekommen. Der Forscher hat Aufzeichnungen in den Archiven von Hong Kong und Peking untersucht und dabei die vergangenen 1.100 Jahre unter die Lupe genommen. Ergebnis seiner Forschungsarbeit war die Feststellung, dass die Südost-Küste Chinas ziemlich regelmäßig von den
US-Forscher: Kubikkilometer große Erdrutsche am Meeresgrund führen zu Flutwellen Ein internationales Wissenschaftsteam hat mit Hilfe von Mikrophonen und einer Simulation das Rätsel um den tödlichen Tsunami, der 1998 in Papua Neuguinea mit einem Schlag mehr als 2.100 Menschen getötet hat, geklärt: Sedimentverschiebungen, nicht das Seebeben waren für die verheerenden Flutwellen verantwortlich, schreibt die New York Times in ihrer aktuellen Ausgabe. Ein 45 Sekunden langes niederfrequent
Bund bewilligt 6,5 Mio. für Bad Uracher Forschungsprojekt Einladung zur Presse-Konferenz Bad Urach schlägt ein neues Kapitel in der Entwicklung geothermischer Kraftwerke auf. Im Rahmen des Zukunfts-Investitions-Programms stellt der Bundesumweltminister 6,5 Mio. Euro für die Entwicklung eines Hot-Dry-Rock-Pilotkraftwerkes zur Verfügung. In diesen Tagen beginnen die ersten Testarbeiten, an denen übrigens auch die Spezialisten des Bad Uracher Unternehmens Uraca beteil
Internationale Agrarforscher zeichnen in Zusammenarbeit mit Archäologen und anderen Wissenschaftlern ein neues Bild von der frühen Kulturgeschichte Afrikas. Die Erkenntnisse geben der Ernährungssicherung auf dem Kontinent neue Impulse. Einem Rätsel, das Kulturhistoriker und Archäologen schon lange beschäftigt, sind internationale Agrarforscher kürzlich auf die Spur gekommen. Wie das amerikanische Magazin “Science” in seiner jüngsten Ausgabe berichtet, ist es einem Forscherteam am Internat
US-Forscher finden neue Spezies und neue Zeitrechnung der Evolution Die ersten Primaten waren bereits auf unserem Planeten, als die Dinosaurier in ihrer Blütezeit waren. Das behaupten amerikanische Wissenschaftler in einem Artikel in der aktuellen Ausgabe des Wissenschaftsmagazins Nature. Damit bevölkerten die Primaten mehr als 15 Mio. Jahre früher die Erde als bisher angenommen. Die neuesten Erkenntisse haben auch Auswirkungen auf die Evolutionslehre des Menschen. Die Forscher waren
AWI-Messgerät auf der Analytica 2002 Auf der diesjährigen Analytica, die vom 23. bis 26. April in München stattfindet, stellt das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI) ein neu entwickeltes wissenschaftliches Analysegerät vor. Am Stand der Firma Perkin Elmer, mit der das AWI schon lange zusammen arbeitet, zeigt die Arbeitsgruppe Geophysik die neue Probenkammer “Cryolac”, die eine sehr nachweisstarke und hochauflösende Elementanalyse gefrorener Eisproben erlaubt. Ent
In einem Artikel, der am 18. April in Nature erscheinen wird stellen Forscher der Universität Bern unter der Leitung von Prof. Thomas Stocker ein Klimamodell vor, das zum ersten Mal Aussagen betreffend die Wahrscheinlichkeit der zu erwartenden globalen Erwärmung zulässt. Die Forschungsabteilung Klima- und Umweltphysik am physikalischen Institut der Universität Bern hat sich mit der Rekonstruktion von Treibhausgaskonzentrationen aus Eisbohrkernen von Grönland und aus der Antarktis internatio
Lebende Vertreter einer neuen Insektenordnung in Namibia gefunden Fossile Vorfahren in 45 Millionen Jahre altem Bernstein Zum ersten Mal seit 87 Jahren haben Wissenschaftler Insekten gefunden, die einer neuen Insektenordnung zuzurechnen sind. Während der Expedition einer internationalen Entomologen-Gruppe aus Deutschland, England, Südafrika, Namibia und den USA zu den Brandberg Mountains in Namibia wurden die vorläufig “Gladiator” genannten räuberischen Tiere, die einer Misc
Im Projekt wurden Sedimentkerne aus Kraterseen entnommen und analysiert. Es zeigte sich, dass im Untersuchungsgebiet derzeit lediglich zwei Seen permanent mit Wasser gefüllt sind. In den kommenden neun Monaten werden die Proben in den Labors in Bremen, Essen und Jülich analysiert. Vorläufige Aussagen über Klimaschwankungen in der jüngeren Vergangenheit sind dann möglich. Bremer Geowissenschaftler kehrten kürzlich von einer mehrwöchigen Expedition zu vulkanischen Kraterseen in Südpatagoni