San Andreas Falte: Meßstation in zwei Kilometer Tiefe Neue Erkenntnisse in der Erdbebenforschung erhoffen sich Wissenschaftler des US-Geological Survey (USGS) In Parkfield, der “Erdbebenhauptstadt der USA”, bohren sie zwei Kilometer tief in die San Andreas Falte, um ein Erdbebenuntersuchungszentrum zu errichten. Nach Angaben von BBC-online ist dies das erste Erdbebenforschungsprojekt, das in einer aktiven Zone eingerichtet wird. Jetzt wurde mit dem ersten Bohrloch begonnen. E
Geschmolzenes Eis führt zu Hochwasser und Schädlingsinvasion Amerikanische Forscher haben nach jüngsten Forschungsergebnissen erschreckende Daten über die Gletscher Alaskas veröffentlicht. Demnach sind die Eismassen in den vergangenen fünf Jahren doppelt so schnell geschrumpft wie in den vergangenen Dekaden berichtet das Wissenschaftsmagazin Nature in seiner jüngsten Ausgabe. Die Gletscherschmelze wird nach Aussagen des Forschers Anthony Arendt von der Universität von Alaska
CHAMP : Zwei Jahre im All
Mit seinem 11.284ten Erdumlauf feierte der Geoforschungssatellit CHAMP am 15. 07. 2002 um 14:33 MESZ seinen zweiten Geburtstag. 411 Kilometer über der Erdoberfläche zieht CHAMP erfolgreich seine Bahn und sendet Daten, Daten, Daten. Täglich werden 2,5 Gbyte empfangen, die am GeoForschungsZentrum Potsdam (GFZ) sofort verarbeitet werden. Daraus entstehen 25 verschiedene Produkte für derzeit 180 verschiedene Nutzer weltweit.
Seit seinem Start am 15. Juli 200
Gemeinsame Pressemitteilung des Instituts für Ostseeforschung Warnemünde, des Archäologischen Landesmuseums und der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald: Geowissenschaftler, Ökologen und Archäologen
untersuchen die Auswirkungen des Meerespiegelanstieges auf Siedlungen der südlichen Ostseeküste
Am 2. Juli 2002 haben Senat und Bewilligungsausschuss der Deutschen Forschungsgemeinschaft die Einrichtung einer Forschergruppe in Mecklenburg-Vorpommern beschlossen. Mit rund 1.4 Mio
Der auffällige Stranddreizack wächst fast überall auf den Salzwiesen an der Nordsee. Aber auch mitten in Brandenburg findet sich zuweilen die langstielige Pflanze mit den puschligen, roten Blütenähren: Diese Pflanze ist absolut genügsam, doch eines braucht sie zum Gedeihen: Salz! An der Küste kommt das Salz aus dem Meer, rund um Berlin jedoch gelangt es aus dem Untergrund an die Oberfläche. Das ist nichts Neues. “Im gesamten norddeutschen Raum gibt es Salzwasseraustritte”, erklärt Prof. Dr. Asaf
Großräumige Luftverschmutzung durch Brandrodungen in den Tropen kann das lokale und globale Niederschlagsverhalten und das Klima weltweit verändern
Noch stehen uns die Fernsehbilder von den verheerenden Feuern in den US-Bundesstaaten Colorado und Arizona vor Augen, wo große Flächen Waldes vernichtet wurden. Oder denken wir an die wochenlangen Brände, die vor einem halben Jahr in Australien wüteten. Solche weiträumigen Feuer sind mit einer starken Rauchentwicklung verbunden, die ni
Die ersten Bilder der “Aqua”-Satelliten-Mission erreichen die Erde. Die Bilder zeigen die Temperatur und die Helligkeit der Meeresoberfläche. “Arbeiten die Instrumente nach Plan, können die Daten die Wettervorhersagen verbessern und zu einem besseren Verständnis des Klimasystems auf der Erde führen. Im Vordergrund steht dabei die Rolle des Wassers”, erklärte die am “Aqua”-Projekt der NASA beteiligte Forscherin Claire Parkinson in einem BBC-Bericht. Die Aufnahmen des “Aqua”-Kooperationsproje
Radarexperten der Universität Jena arbeiten am deutschen Satellitenprojekt TerraSAR mit
Der Countdown läuft: Vor kurzem sind die Verträge für das deutsche Satellitenprojekt TerraSAR unterzeichnet worden. Schon 2005 soll die 130 Millionen Euro teure Sonde ins Weltall starten. Fünf Jahre lang wird sie die Erde in 500 Kilometern Höhe umkreisen und mit ihren Radarstrahlen abtasten. Derzeit wird das elektronische Reisegepäck für TerraSAR zusammengestellt – und Wissenschaftler der Friedrich
Forschungseisbrecher “Polarstern” legt ab zur 18. Arktisexpedition
Am Dienstag, den 25. Juni sticht die “Polarstern”, Forschungsschiff des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung (AWI) in Bremerhaven wieder in See. Die vier Monate dauernde Expedition führt 50 Wissenschaftler und 45 Besatzungsmitglieder nach Grönland und an der Ostküste der Insel entlang weiter nach Norden in die Framstraße. Der Methan produzierende Schlammvulkan Håkon Mosby und der AWI-Hausgarten in der
Temperaturen und Drücke wie im Erdmittelpunkt sollen erzeugt werden Bayreuth (UBT). Ein einmaliges Meßsystem, mit dem mit unglaublich hohen Drücken und Temperaturen die Vorgänge im metallischen Erdkern und im tieferen Erdmantel im Labor nachgeahmt werden, wird jetzt im Bayerischen Geoinstitut der Universität Bayreuth aufgebaut. Dr. Leonid Dubrovinsky, Akademischer Oberrat an diesem Forschungsinstitut, wurde dafür von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) jetzt eine Sachbeihilfe v
Ein interdisziplinäres Team aus Geographen, Geologen und Biologen kehrte Ende März von einer mehrwöchigen Expedition zu vulkanischen Kraterseen in Südpatagonien zurück. Die Geowissenschaftler nutzten den Südsommer 2002, um trockene und wassergefüllte Krater im Pali Aike Vulkanfeld – 52 Grad südlicher Breite – zu untersuchen. Die Analyse der Seeablagerungen soll Informationen über Klimaschwankungen in der Vergangenheit liefern. Ziel dieses vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (bmb+f) im R
Ein internationales Geologenteam unter der Leitung von Jun Abrajano bestreitet die Entstehung des Schwarzen Meeres (Bild) bei der biblischen Sintflut. 1996 hatten Meeresforscher behauptet, das Schwarze Meer habe sich vor etwa 7.500 Jahren gebildet, nachdem das Mittelmeer am Bosporus durchbrach und das dahinter liegende Land überflutete. Dies sollte der geschichtlich wahre Kern hinter der Sintflut-Erzählung der Bibel sein. Nach Sediment-Untersuchungen vermutet nun Abrajano vom Rensselaer-Polytechnikum
Ein Materieschauer aus dem Weltraum könnte vor Jahrmillionen auf der Erde zu bedrohlichen Klimaänderungen geführt haben, gefolgt von einem Massensterben, dem auch die Dinosaurier zum Opfer fielen – so zumindest lautet eine Theorie von Wissenschaftlern der Universität Bonn. Sie waren die Herrscher eines ganzen Erdzeitalters, bis sie vor 65 Millionen Jahren plötzlich verschwanden. “Vielleicht wurde es den Dinosauriern zu dieser Zeit einfach zu feucht und zu kalt auf dem Blauen Planeten
Abdrücke erzählen Geschichte vom Weg aus dem Wasser an Land Britische und kanadische Forscher haben nahe des Lake Ontario Abdrücke der ältesten Lebewesen entdeckt: auf Sandsteinen entdeckten die Wissenschaftler Abdrücke von Urinsekten, die vom Wasser ans Land gekrochen sind, berichtet die New York Times in ihrer heutigen Ausgabe. Der Sandstein ist zwischen 480 und 500 Mio. Jahre alt. Die Abdrücke stammen wahrscheinlich von Urkrebsen, so genannten Euthycarcinoiden (Foto). Die
FLAMBE-Projekt soll Luftqualitäts-Prognosen und Brandbekämfpung verbessern
Die US-Navy, die US-Weltraumbehörde NASA und die National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) entwickeln in Kooperation mit den Universitäten von Alabama und Wisconsin-Madison ein neues Modell zur Verbesserung von Wetter- und Luftqualitäts-Prognosen und der Feuerbekämpfung. Mit Hilfe eines Computerprogrammes unter der Verwendung von Satelliten-Daten zielt das FLAMBE-Projekt auf Echtzeit-Modus ab.
Am 30.Mai kehrt der Forschungseisbrecher Polarstern der Stiftung Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI) von seiner 19. Antarktisexpedition zurück nach Bremerhaven. Das Schiff war dann beinahe acht Monate auf See. Für die Großveranstaltung “Eis und Meer”, die vom 5. bis zum 9. Juni im Rahmen des Jahres der Geowissenschaften in Bremerhaven stattfindet, bringt die Polarstern eigens einen Eisblock aus der Antarktis mit. Am 9. Juni kann sie im Trockendock liegend in d