Geowissenschaften

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Kartografen der TU Dresden bereiten dreidimensionale Karte des Mars vor

Bisher gibt es keine Methode, um dreidimensionale Karten von Planeten anzufertigen, die ohne sogenannte 3D-Brillen gelesen werden können. Dieses Problems hat sich Prof. Manfred Buchroithner vom Institut für Kartographie der TUD gemeinsam mit seinen Mitarbeitern angenommen. Das Forschungsprojekt ist Bestandteil der internationalen Mars Express Mission (MEX).

Ziel dieser Mission ist es, den Mars umfassend zu erforschen. Die Teilaufgabe für die Dresdner: Die Erstellung einer dreidimensionalen K

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Wissenschaft im Grünen: 6. Oktober ist der "Tag des Geotops"

BMBF unterstützt im “Jahr der Geowissenschaften 2002” neue Initiativen – Geowissenschaftler werden am kommenden Sonntag, dem “Tag des Geotops”, erdgeschichtlich bedeutsame Landschaftsformen, Findlinge, Quellen und Höhlen an Ort und Stelle erklären. Auch Geo- und Naturkunde-Museen, geologische Lehrpfade, Besucher-Bergwerke und deutsche GeoPark-Initiativen beteiligen sich an dem Aktionstag. Wie der “Tag der Erde” soll der “Tag des Geotops” in Zukunft jährlich stattfinden. Gleichzeitig unterstützt d

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Zurück in die Zukunft – Jülicher Geologen knacken Gedächtnis der Gesteine

Ein 250 Meter tiefes Bohrloch in der Südosttürkei ermöglicht den Geologen des Forschungszentrums Jülich zurzeit einen Blick 410 Millionen Jahre zurück in die Vergangenheit. Die Wissenschaftler wollen wissen, wie sich die Umweltbedingungen im Silur- und Devon- Zeitalter veränderten, als Pflanzen die Kontinente besiedelten. Welche erdgeschichtlichen Ereignisse beeinflussten den Landgang der Pflanzen und wie schnell verbreiteten sie sich? Wie haben die Pflanzen den Kohlendioxid-Gehalt der Atmosphäre ve

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Verformungen des Erdkörpers im Blick

Wissenschaftsminister besucht Gemeinschaftsobservatorium Schiltach

Zwischen 1770 und 1850 suchte man in der Nähe von Schiltach im Schwarzwald nach Silber und Kobalt. Diese Zeiten sind längst vorbei. Heute ist im stillgelegten Erzbergwerk “Grube Anton” ein von der Universität Karlsruhe geleitetes und mit der Universität Stuttgart gemeinsam betriebenes geodynamisches Observatorium untergebracht. Die Bedingungen dafür sind ideal, liegt doch das Stollensystem vollständig im Granit. 400 bi

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Auf der Spur von Erdbeben und Tsunamis

Erdbeben verursachen in Mittelamerika immer wieder große Schäden. Auf einer internationalen Expedition mit dem Forschungsschiff “JOIDES Resolution” soll in den kommenden zwei Monaten die Natur der Beben genauer untersucht werden. Co-Leiter der Forschungsfahrt, im Rahmen des “Ocean Drilling Program”, ist der Geophysiker Prof. Heinrich Villinger vom Fachbereich Geowissenschaften der Universität Bremen. Zuletzt schlugen die Seismometer am 3. September 2002 aus. Sie registrierten ein Erdbeben

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VW-Stiftung fördert Geoinformatiker der Universität Hannover mit 1,2 Millionen Euro

Nachwuchsgruppe schafft neue Standards bei der Geodatenerfassung Die Volkswagenstiftung hat dem Institut für Kartographie und Geoinformatik am Fachbereich Bauingenieur- und Vermessungswesen 1,2 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Ab dem 15.September 2002 wird eine Nachwuchsgruppe unter der Leitung von Dr. Claus Brenner Verfahren untersuchen, mit denen Geodaten automatisch erfasst und ständig aktualisiert werden können. Geodaten sind die räumliche Datengrundlage für Rettung

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Aquatisches Leben der Großen Seen unter der Lupe

US-Geological Survey wird zwischen 2003 und 2005 das Leben der Süßwasserseen erforschen Von 2003 bis 2005 soll das größte Süßwassergebiet der USA, die großen Seen, genau erforscht werden, berichtet die US-Geological Survey. Insgesamt fünf Mio. Dollar werden dafür von der Regierung zur Verfügung gestellt. Die Forscher wollen das reiche Leben der Seen genau unter die Lupe nehmen. Dabei soll auch untersucht werden, wie sehr das Leben der Seen durch den Menschen gestört wurde. “Zie

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Geologen: Natürliche Produktion großer Diamanten ist vorbei

Härteste Mineralien der Erde bergen immer noch viele Rätsel

Amerikanische Geologen sind nach Erstellung einer geologischen Weltkarte der Diamantenvorkommen zum Schluss gekommen, dass auf der Erde keine Regionen mehr vorhanden sind, in denen große Naturdiamanten entstehen können. Nach Angaben der Geologen der Carnegie Institution in Washington sind immer noch viele Rätsel der harten Steine ungelöst, so etwa deren Formationen, berichtet BBC-online.

“Zum ersten Mal gibt es

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Hamburg nimmt Europas größten Klimarechner in Betrieb

1,5 Teraflops Rechenleistung im Endausbau 2003 Das deutsche Klimarechenzentrum (DKRZ) hat heute, Montag, sein Höchstleistungsrechnersystem für die Erdsystemforschung (HLRE) offiziell in Betrieb genommen. Der HLRE gilt als Europas größter Klimarechner, und soll im Endausbau Mitte 2003 über ein Datenarchiv von bis zu fünf Petabyte sowie eine nominale Rechenleistung von 1,5 Teraflops verfügen. Damit würden die Kapazitäten gegenüber dem bis Ende 2001 genutzten Cray-Systems um das Hundertf

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Treibhausgase aus Sibirien

Am 11. September wird ein Potsdamer Expeditionsteam unter Leitung von Prof. Dr. Hans-Wolfgang Hubberten nach insgesamt elf Wochen Forschungstätigkeit aus Sibirien zurückerwartet. Fünfzehn Wissenschaftler und Techniker der Forschungsstelle Potsdam des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) für Polar- und Meeresforschung sowie zwölf russische Kollegen nahmen an der fünften Expedition ins Lenadelta teil. Sie sammelten Daten für die Berechnung vergangener und zukünftiger Klimaentwicklungen.

De

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Unwetter können Vulkaneruptionen auslösen

Vulkanologe: “Niederschläge sind Extra-Kick” für Ausbruch”

Schwere Regenfälle können Vulkane mit Staukuppen, unter denen sich Lava ansammelt, zum Ausbruch bringen. Wie britische Forscher bei der Untersuchung vulkanischer Aktivitäten auf der Karibik-Insel Montserrat entdeckten, war den drei jüngsten Eruptionen immer starker Regen vorangegangen. Von heftigen Niederschlägen werden aber offensichtlich nur diese auch als Stratovulkane bezeichneten Vulkane beeinflusst. Dies berichten Vulk

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Vom Kampfobjekt zum Schmuckstück. Zur Herkunftsgeschichte prähistorischer Prunkwaffen

Vollgriffdolche zählen zu den ältesten Prunkwaffen Europas. Die zwischen 3600 und 4000 Jahre alten Stücke, die bis zu 45 cm lang sein können, dienten nicht nur als Waffe und Werkzeug, sondern sie waren auch Repräsentationsobjekte, mit denen sich die damalige Oberschicht schmückte. Den Luxuscharakter der Prunkdolche belegt die komplizierte Herstellung der Dolchgriffe. Ihre Griffe wurden aus Bronze gegossen. Aufwändige Gussverfahren waren nötig, um die verschiedenen Teile zu formen. In einigen Fäll

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Spätes Goldfieber: Wie kam es zu dem Gold rush im amazonischen Urwald vor 20 Jahren?

“Die Eule der Minerva fliegt in der Dämmerung”, heißt es sinngemäß es bei Hegel. Im Falle des größten Goldrausches in jüngster Zeit, jener rund 80.000 “Garimpeiros”, die in den achtziger Jahren mit Hacke und Schaufel ein 120 Meter tiefes Loch im Regenwald des brasilianischen Amazonas gruben, verhielt es sich ähnlich. Denn erst jetzt wurde ein längst vergessener Bohrkern aus der Mitte jenes gigantischen Tagebaus in einer Länge von rund 80 Metern mineralogisch und chemisch untersucht. Die Ergebnis

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Abdrücke ersten tierischen Lebens

Die Forschung rätselt seit langem, wie tierisches Leben entstehen und sich dessen Vielfalt in der Frühzeit der Erdgeschichte entwickeln konnte. Auf der Jangtse-Plattform im Südosten Chinas förderten Wissenschaftler der TU Berlin und chinesische Forscher nun eine Vielzahl Fossilien der ersten tierischen Lebewesen zu Tage. Aus den Funden können neue Schlüsse zur frühen Entwicklung des tierischen Lebens gezogen werden. Scheinbar unvermittelt treten in Kambrischen Gesteinen mit einem Alter von rund

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Erde viele Mio. Jahre älter als angenommen

Geowissenschaftler der Universität Münster datieren Bildung der Planeten neu Die Erde ist 30 bis 70 Mio. Jahre älter als bisher angenommen. Wie die Geowissenschaftler Thorsten Kleine, Carsten Münker und Klaus Mezger vom Institut für Mineralogie der Universität Münster und Herbert Palme vom Institut für Mineralogie und Geochemie der Universität zu Köln berichten, ist die Erde bereits vor 4,53 Mrd. Jahre entstanden. Über die Alterskorrektur berichten die Forscher in der aktuellen Ausgab

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Clausthaler Unterstützung zur Erkundung vietnamesischer Erze

Vietnam verfügt in seinen nördlichen Provinzen u.a. über Blei-, Zink-, Gold-, und Kupferlagerstätten. Der Abteilungsleiter für Geophysik des Forschungsinstituts für Geologie und Mineralische Rohstoffe in Hanoi, Dr. Tang Dinh Nam, ist zur Zeit für drei Monate mit einem Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes bei Professor Dr. Andreas Weller im Institut für Geophysik der TU Clausthal zu Gast, um insbesondere die Methode der induzierten Polarisation kennenzulernen, mit welcher Lagers

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