Geowissenschaften

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Aufspüren von thermoporösem mechanischen Verhalten

Es wurde ein neues Modell zur Entdeckung von Flüssigkeitsübertragungen in und um Verwerfungszonen entwickelt. Es ist Bestandteil des EU-Projektes 3F-CORINTH, das sich mit der Untersuchung der Geologie und dem allgemeinen Verhalten von Verwerfungen im griechischen Golf von Korinth befasst.

Zur Entwicklung des Modells musste zunächst das hydraulische und mechanische Verhalten der Faltenbildungen erfasst werden. Dies geschah durch den Vergleich der Spaltenöffnungen mit dem Spannungsfeld. Dur

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Cassini/Huygens Mission erforscht den Saturnmond Titan mit Technik aus der TU Braunschweig

Am Freitag, den 14. Januar, beginnt ein weiteres spannendes Kapitel der erfolgreichen Weltraummission Cassini, die schon spektakuläre Bilder von den Ringen des Planeten Saturn geliefert hat: Die europäische Tochtersonde Huygens, die auf der amerikanischen Cassini-Sonde mit zum Saturn geflogen ist, taucht in die Atmosphäre Saturnmondes Titan ein. Die Huygens-Kapsel ist mit Messinstrumenten bestückt und wird während des Abstiegs durch die Atmosphäre an einem Fallschirm hängend Messungen vornehmen

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Orkanwinde auf dem Saturnmond Titan

Die höchste jemals auf der Erde registrierte Windgeschwindigkeit beträgt 510 Stundenkilometer – gemessen am 3. Mai 1999 in einem Tornado in Oklahoma. Auf dem Saturnmond Titan bläst der Wind vermutlich noch stärker – und das dauerhaft: In den oberen Atmosphärenschichten des Trabanten stürmt es wahrscheinlich mit über 700 Stundenkilometern. Am kommenden Freitag, 14.1., wird man es noch genauer wissen: Mit Hilfe der Raumsonde Huygens soll dann während ihres etwa zweistündigen Flugs durch die Titanat

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UN-Behörde für Frühwarnungen vor Naturkatastrophen

Eine mangelnde Infrastruktur zur Auswertung und Kommunikation von bereits vorhandenen wissenschaftlichen Daten führte letztendlich dazu, dass in den vom Seebeben betroffenen Gebieten Millionen Menschen nicht gewarnt werden konnten.

Selbst in Deutschland gibt es nach Auskunft der Wissenschaftler keine geeignete Infrastruktur um vor einer allerdings sehr unwahrscheinlichen Tsunami Welle in Nord- oder Ostsee zu warnen.

Eine fehlende UN-Behörde für die Auswertung von bereits vo

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Klimawandel: Wie reagiert ein Ökosystem?

Die globale Erwärmung ist nicht mehr wegzuleugnen. Sollte sie ungebremst fortschreiten, droht dem Menschen ein Schreckensszenarium. Schon jetzt häufen sich Meldungen über Klimakatastrophen, die vielfach mit der Erwärmung der Atmosphäre in Verbindung gebracht werden: Jahrhunderthitze, Überflutungen, Wirbelstürme. Sie haben schwerwiegende Folgen: die verheerende Sturmflut in Bangladesh im April 1991 kostete 140.000 Menschen das Leben. Angesichts dieser Entwicklung sind Klimavorhersagen für die Zukunft

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Aktuelle und hochaufgelöste Satellitenbilder der Katastrophenregion in Südost-Asien

Das Deutsche Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) unterstützt die Krisenreaktionsteams des Bundes und der Länder sowie internationale Einsatzkräfte in den Katastrophengebieten Südost-Asiens. Das Deutsche Fernerkundungsdatenzentrum (DFD) des DLR erstellt Basiskarten sowie aktuelle Kartierungen der von der Tsunami-Welle betroffenen Regionen.

Die Karten dienen der Unterstützung humanitärer Hilfsmaßnahmen vor Ort. Das DFD des DLR hat sich auf die schnelle Bereitstellung von Satelli

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Kostengünstige, nutzerfreundliche und zuverlässige Anfertigung von Straßenkarten

Das Anfertigen von Straßenkarten wird für viele Anwendungen des Geografischen Informationssystems benötigt, z.B. zur Steuerung von Ampelanlagen und deren Wartung, für Katastersysteme, zur Aktualisierung bestehender Karten sowie zur Kartierung technischer Städtenetzwerke. Eine italienische Forschungseinrichtung hat ein neues, kostengünstiges, mobiles Mapping-System zur Straßenaufzeichnung mit dem Namen Orthoroad patentieren lassen.

Moderne landbasierte Mobile Mapping Systeme (MMS) zu

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Atmosphärenforscher untersuchen Ursachen des Klimawandels am Äquator

Große Gebiete der tropischen Regenwälder in Afrika und Südamerika fallen Brandrodungen zum Opfer. Die Luftschadstoffe und Treibhausgase wie Kohlendioxid aus diesen Bränden verbreiten sich über große Entfernungen und beeinflussen das globale Klima ganz wesentlich. Denn es besteht eine direkte Verbindung zwischen den Luftmassen der Tropen und der Polargebiete. Doch anders als in den Polarregionen ist über das atmosphärische Geschehen in den Tropen bislang sehr wenig bekannt. Atmosphärenforscher

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Störungen in der Erde – Quellen von Schrecken und Wohlstand

Die Erde ist in ständiger Bewegung, oft von Menschen unbemerkt, wenn sie nicht direkt betroffen sind – manchmal aber mit schrecklichen Folgen: Wenn ganze Dörfer und Städte zerstört werden wie nach dem heftigen Seebeben im Indischen Ozean, das eine verheerende Flutwelle auslöste oder wie in den vergangenen Jahren in der Türkei, in Iran und in Afghanistan. Der Verlust zahlloser Menschenleben und enorme materielle Schäden sind die Folge. Eine zuverlässige Erdbebenprognose ist noch immer nicht mögli

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Erdsystembeobachtung aus dem Weltraum auf Erfolgskurs

Wegen großer Erfolge geht der GEOTECHNOLOGIEN Schwerpunkt “Erfassung des Systems Erde aus dem Weltraum” in eine zweite Förderphase. Ab Mitte 2005 will das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) den Schwerpunkt für weitere 3 Jahre fördern.

Satellitenmessungen können in besonderer Weise die Parameter des System Erde erfassen. Gegenstand der Missionen ist die hochpräzise Messung des Schwerefeldes und des Magnetfeldes der Erde. Damit können Massenumlagerungen im Erdinner

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Link between rapid Antarctic glacier formation and ocean acidity

The largest single glaciation event during the past 65 million years occurred in two rapid steps, and coincided exactly with an extreme decrease in indicators of ocean acidity, according to research published today in the journal ’Nature’.

The international team, including scientists from the Southampton Oceanography Centre and Cardiff University, have shed new light on the nature and speed of glaciation on the Antarctic continent around 34 million years ago.

G

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Leipziger Wissenschaftler intensivieren Erdbeben-Früherkennungsforschung

Nach der verhehrenden Flutwelle im Indischen Ozean verstärken die Geophysiker und Geologen der Universität Leipzig ihre Forschungen in den Bereichen der Früherkennung von Geo-Risiken sowie der rechtzeitigen Warnung vor deren Auswirkungen. Auch heute schon verfügen die Wissenschaftler grundsätzlich über Instrumente zur Früherkennung: Das Erdbeben, welches die Flutwelle auslöste, wurde von den Geräten der Uni-Geophysiker bereits mehrere Stunden, bevor die Welle die Küsten erreichte, registriert.

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Sumatra-Beben beschleunigt Erdrotation

Energie des Bebens entspricht 23.000 Hiroshima-Atombomben

Das Erdbeben von Sumatra, das zu dem verheerenden Tsunami – Flutwellen geführt hat, war nach Angaben von US-Forschern so stark, dass es die Erdrotation beschleunigt hat. Geophysiker des NASA-Jet Propulsion Center in Pasadena haben berechnet, dass die Erde sich danach um etwa drei Mikrosekunden schneller drehte, berichtet das Wissenschaftsmagazin Nature.

Der schnelle Wechsel ist daher zustande gekommen, weil sich

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Seebeben im Indischen Ozean führt zur Verschiebung der Erdachse

Das schwere Seebeben im Indischen Ozean hat die Erdachse um etwa 8 Zentimeter verschoben. Dies zeigen erste Resultate der Auswertung von Daten aus einem globalen GPS-Vermessungsnetz durch das Astronomische Institut der Universität Bern.

Wie eine erste Auswertung der Daten aus dem globalen satellitengestützten GPS-Vermessungsnetz des Internationalen GPS Services (IGS) am Astronomischen Institut der Universität Bern zeigt, hat das schwere Seebeben im Indischen Ozean die Position de

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Bonner Wissenschaftler analysiert Flutkatastrophe

Noch immer ist das ganze Ausmaß der von einem Seebeben ausgelösten Flutkatastrophe im Indischen Ozean ungewiß – täglich steigen die amtlichen Zahlen der Opfer. Die verheerenden Folgen der als “Tsunami” bekannten Riesenwellen haben laut Professor Dr. Richard Dikau vom Geographischen Institut der Universität Bonn vor allem zwei Ursachen: Es fehlten sowohl ein Frühwarnsystem als auch geeignete Gefahren- und Risikopläne für Katastrophenfälle.

“Im Gegensatz zum Pazifikraum, wo die Anrai

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Wirbel in der Tiefsee

Ein Forscherteam vom Kieler Leibniz-Institut für Meereswissenschaften hat in der Tiefsee vor dem südamerikanischen Kontinent erstmals große Wirbel entdeckt. Sie sind das ozeanische Pendant zu atmosphärischen Wirbelstürmen, doch wegen ihrer Tiefe für Menschen und Schiffe völlig ungefährlich. Die Wirbel könnten allerdings ein wichtiger und verhältnismäßig einfach messbarer Indikator für Klimaveränderungen sein

Sollte das atlantische Strömungssystem, zu dem auch der Golfstrom gehört,

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