Wie die kürzlichen Ereignisse zeigten, können Überschwemmungen einen erheblichen Verlust von Leben und Eigentum verursachen und zu heftigen finanziellen Einbußen führen. Daher ist es entscheidend, Fluten – sowie die möglicherweise am stärksten betroffenen Überschwemmungsgebiete – genau vorhersagen zu können.
Die letzte Flut in Europa (2002) wurde als die schlimmste seit Jahrhunderten bezeichnet. Neuere, durch präzisere und effektivere Mittel erlangte Informationen lassen nun jedoc
Das 3. Fachgespräch “Geophysik und Barrieresysteme” beschäftigt sich mit der langfristigen Entsorgung von toxischen und radioaktiven Abfällen in Untertagedeponien. Gesucht werden Gesteinsformationen, die Deponien auf 1 Million Jahre hin sicher machen können.
Radioaktiver und toxischer Müll, z. B. aus Kraftwerken und Kliniken, muss langfristig sicher verwahrt werden. Die Suche nach geeigneten Deponien ist ein gesellschaftliches Problem, für dessen Lösung das Bundesministerium f
Bulmahn unterzeichnet Erklärung mit indonesischem Forschungsminister in Jakarta
Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn hat am heutigen Montag in Jakarta mit ihrem indonesischen Kollegen Kusmayanto eine gemeinsame Erklärung zum Aufbau eines deutschen Tsunami-Frühwarnsystems vor der indonesischen Küste unterzeichnet. Das System ist auf eine regionale Vernetzung und die Kooperation mit weiteren Anrainerstaaten ausgelegt. Neben Indonesien haben bereits Sri Lanka und andere Län
Die Arbeit mit Wettervorhersagemodellen für Jahre und nicht nur für Tage kann einen Einblick in das Klima der Erde geben. Wissenschaftler der Universität in Reading haben den Einfluss des Nordatlantischen Ozeans auf das europäische Klima untersucht.
Für allgemeine Zirkulationsmodelle, auch als globale Klimamodelle (Global Climate Models – GCMs) bekannt, werden dieselben physikalischen Grundlagen wie für die numerische Wettervorhersage angewandt. Jedoch werden die GCMs nicht für die
Die Sediment Dynamics Research Group (SDRG) an der Universität von Southampton sich daran gemacht, auf die reiche Geschichte europäischer Forscher auf dem Gebiet der Strömungslehre aufzubauen. Ihr Ziel dabei war die genaue Modellierung der unzähligen Kräfte, denen marine Wellenbrecher ausgesetzt sind.
Im Laufe der letzten Jahrhunderte haben Forscher aus ganz Europa – von England (William Froude) über Frankreich (Augustin Cauchy) bis hin zu Deutschland (William Weber) – einen bedeut
Die Kommission für Glaziologie der Bayerischen Akademie der Wissenschaften beteiligt sich mit Exponaten an einer Ausstellung der Universitätsbibliothek der Universität der Bundeswehr München in Neubiberg vom 15. März bis 15. April 2005.
Für die Messung von Klimawerten stehen erst seit etwa 300 Jahre Instrumente wie Thermometer und Barometer zur Verfügung. Durch indirekte Klimadaten (“Proxidaten”), z.B. Eisbohrkerne, Dendrochronologie und Pollenanalyse, aber auch durch Chroniken
Meteorologen der Universität Bonn entwickeln gerade zusammen mit dem Erftverband und der Aachener Firma Hydrotec für das Einzugsgebiet der Erft ein automatisches Hochwasser-Frühwarnsystem, das europaweit einzigartig sein dürfte. Erste Erfahrungen aus einem Pilotprojekt mit dem Aggerverband und dem Staatlichen Umweltamt Köln sind viel versprechend. Nun wollen die Wissenschaftler das System so verbessern, dass es noch frühzeitiger warnt.
Das Kernstück des neuen Hochwasser-Warnsystems h
Vor 245 Millionen Jahren, zu Beginn der Trias, war im Superkontinent Pangäa die gesamte Landmasse der Erde vereint. Gegen Ende der Trias, vor circa 180 Millionen Jahren, begann dieser Superkontinent zu zerfallen und die Verteilung der Kontinente und Ozeane auf der Erde nahm langsam die Form an, die wir heute kennen. Der Zerfall von Pangäa und die Öffnung des Atlantiks vor circa 140 Millionen Jahren ist in Europa in der Alpen- und Mittelmeerregion immer noch in der Abfolge von Gesteinsschichten do
Dünne Bakterienfilme und ihr Einfluss auf die Gesteinsbildung und -korrosion in Gewässern stehen im Mittelpunkt einer neuen Forschergruppe, die mit Förderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) ihre Arbeit an der Georg-August-Universität aufnehmen wird: Geologen und Mikrobiologen aus Braunschweig, Bremen, Göttingen und Magdeburg werden dabei diese so genannten Biofilme sowohl in Fließgewässern an der Erdoberfläche als auch in Wasseransammlungen unterirdischer Hohlraumsysteme untersuchen.
Internationales Forscherteam entdeckt Leben unterhalb des Meeresbodens
Was sich in der Tiefen Biosphäre unterhalb des Meeresbodens abspielt, konnte man lange Zeit nur ahnen. Jetzt hat die Auswertung der Daten eines internationalen Forscherteams gezeigt, dass die Bohrkerne aus dem östlichen Pazifik lebendige Bakterien enthalten. Beteiligt war das Team um Dr. Axel Schippers von der Bundesanstalt für Geologie und Rohstoffe in Hannover zusammen mit Kollegen vom Bremer Max-Planck-Instit
Woher kommt das Eis am Nordpol?
Zurzeit sind große Gebiete auf der Nordhalbkugel mit Eis bedeckt. Doch das war nicht immer so. In der aktuellen Ausgabe des Wissenschaftsmagazins “Nature” veröffentlichen Wissenschaftler des Potsdamer GeoForschungsZentrums (GFZ) und des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) eine mögliche Lösung des ältesten Rätsels der Paläoklimaforschung – der Entstehung der Eiszeit auf der Nordhalbkugel vor gut 2,7 Millionen Jahren.
Damit ein
Gemeinschaftsprojekt HERMES: Erkundung der Kontinentalränder von Europa
Europa ist größer, als die meisten Menschen denken. Nicht etwa deshalb, weil die Aufnahme der neuen Mitgliedsländer in die Europäische Union zu wenig bekannt wäre. Die Fläche, die ignoriert wird, entzieht sich der oberflächlichen Aufmerksamkeit, denn sie liegt unter Wasser, oft sogar mehrere tausend Meter tief. Was dort an natürlichen Schätzen verborgen ist, stellt versunkene Piratenschiffe, auch wenn sie mit Sc
Forscher der Universität Hannover und der Technischen Universität München untersuchen die Schwerkraft auf der Zugspitze
Am höchsten Punkt Deutschlands, der Zugspitze, ist nicht nur die Luft dünner, auch der Mensch wird leichter. Der Grund dafür liegt in der Schwerkraft, die am Gipfel um ein halbes Promille geringer ist als im Tal bei Garmisch-Partenkirchen, nämlich 9,8005 m/s² anstatt 9,8058 m/s². Ein Bergsteiger von 80 Kilogramm Körpergewicht wiegt auf der Zugspitze also bei einem
Globale Erwärmung durch Bodenbakterien noch weiter angeheizt
Wissenschaftler des Stevens Institute of Technology in Hoboken/New Jersey haben im Permafrostboden in Alaska Mikroben gefunden, die Temperaturen von minus 40 Grad überleben können. Die Entdeckung macht die Forscher aber unsicher, denn mit zunehmenden Temperaturen könnten die Mikroben ein großes Problem für die Bildung weiterer Treibhausgase sein, die dann den Temperaturanstieg weiter antreiben, berichtet BBC-Online.
Auf dem Mars existiert ein zugefrorenes Gewässer von der Größe der Nordsee, auf dessen Oberfläche riesige Schollen von Packeis zu sehen sind. Die Tiefe des Sees wird auf 45 Meter geschätzt. Das Gebiet mit einer Ausdehnung von etwa 800 x 900 Kilometern befindet sich bei fünf Grad nördlicher Breite und 150 Grad östlicher Länge in der Elysium-Ebene. Der See wurde in hochauflösenden Bildern der Stereokamera HRSC (High Resolution Stereo Camera) auf der europäischen Raumsonde Mars Express entdeckt. Zu
Astrophysiker am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik in Garching messen den bisher stärksten Strahlenausbruch eines Magnetars
Am 27. Dezember 2004 um 22:30:26 MEZ wurde die Erde von einer gewaltigen Wellenfront von Gamma- und Röntgenstrahlung getroffen. Es war der stärkste Fluss von hochenergetischer Gammastrahlung, der jemals gemessen wurde. Das hat jetzt ein Team um Dr. Roland Diehl und Dr. Giselher Lichti vom Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik (MP