Geowissenschaften

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Biologische Aktivität der Meere und Klima-Änderung

Atmosphärische CO2-Konzentration der letzten 400.000 Jahre wird durch die biologische Aktivität und die Schichtung der polaren und subpolaren Ozeane kontrolliert.

Während der letzten 400.000 Jahre lässt sich ein direkter Zusammenhang zwischen der Konzentration des atmosphärischen Kohlendioxids und der Schichtung der polaren und subpolaren Ozeane nachweisen. Wie ein Forscherteam aus der Schweiz, Deutschland und Nordamerika in der neusten Ausgabe des Wissenschaftsmagazins ‚Science’

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Die Ozeane kontrollieren das Klima

Die Konzentration von Kohlendioxid in der Atmosphäre unterliegt seit Jahrtausenden grossen Schwankungen. Bisher war jedoch unbekannt, welche Faktoren für diese Schwankungen verantwortlich waren. Forschende der ETH Zürich und ihre Kollegen aus Deutschland und den USA konnten nun zeigen, dass sich für die letzten 400.000 Jahre ein direkter Zusammenhang zwischen der Konzentration des atmosphärischen Kohlendioxids und der Schichtung der polaren und subpolaren Ozeane nachweisen lässt. Die Forscher pub

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Forscher der Universität Jena studieren Bio-Geo-Interaktion im Boden ehemaliger Uranbergbauhalden

Am Dienstag (10.05.) ist auf dem “Testfeld Gessenwiese” im Gebiet der alten Gessenhalde im ehemaligen Ostthüringer Uranbergbaugebiet eine neue Mess-Station zur Erfassung des Wasserhaushaltes übergeben worden. Wissenschaftler der Universität Jena studieren hier auf einem 2.500 m2 großen Landstück die Möglichkeiten zur beschleunigten Regeneration der Böden, auf denen ehemals erzarmes Gestein lagerte, aus dem mittels konzentrierter Schwefelsäure Uran herausgelöst wurde. Der Stahlmantel des so genannte

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Bonner Forscher publizieren Weltkarte für den Naturschutz

Fachleute fordern seit langem eine bessere Datenbasis, um effektivere globale Naturschutzstrategien auf den Weg bringen zu können. Mit ihrer jetzt im Journal of Biogeography veröffentlichten Weltkarte der pflanzlichen Artenvielfalt ist Botanikern der Universität Bonn ein großer Schritt in diese Richtung gelungen.

Die Karte gliedert sich in 867 einzelne Gebiete, sogenannte Ökoregionen. “Damit liegen Daten der weltweiten pflanzlichen Artenvielfalt erstmalig in einem weit verbreiteten

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Die Georeferenzierung alter Gletscherfotografien

Kartografieexperten der Helsinki University of Technology haben ein neuartiges Verfahren zur Verarbeitung alter Gletscherfotografien entwickelt. Nach ihrer Verarbeitung können diese Fotografien wertvolle historische Informationen für Wissenschaftler bereitstellen, die die Veränderungen von Gletschern, insbesondere in Bezug auf die Auswirkungen des globalen Klimawandels, studieren.

Heutzutage wird die Gletscherüberwachung in erster Linie mit Satelliten, einem relativ neuen Verfah

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Ursachenforschung Erdbeben

Eine gemeinsame Studie von Geologen der Universitäten Münster und Bern, die in der am 5. Mai erscheinenden jüngsten Ausgabe des Wissenschaftsmagazins “Nature” veröffentlicht wird, zeigt, dass bei einer Untersuchung der Gefährdung durch Erdbeben auch der Einfluss von Gletschern und Seen, die sich nach der letzten Eiszeit zurück gezogen haben, berücksichtigt werden muss.

Die Abschätzung der Erdbeben-Gefährdung durch große Störungen basiert auf der Ermittlung der Häufigkeit und Stär

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Polarflugzeug aus der Arktis zurück

Das Forschungsflugzeug Polar 2 des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven ist Ende April von einer knapp dreiwöchigen Kampagne aus der Arktis nach Deutschland zurückgekehrt. Ein Ziel der Unternehmung war die Vermessung der Oberflächenstruktur des Meereises in der Region um Spitzbergen.

Das Eis der Meere ist durch die Bewegung des Ozeans an seiner Oberfläche mehr oder weniger uneben, es zeigt eine für Meereis charakteristische Rauigkeit. Die raue Eis

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Fossilien bringen Licht in Evolution der Wirbeltiere

450 Mio. alte versteinerte Fische in Südafrika entdeckt

Ein südafrikanisch-britisches Wissenschaftsteam ist der Erforschung der Evolution der Fische einen großen Schritt näher gekommen. In Südafrika haben die Forscher ein Knochenfisch-Fossil gefunden, das 50 Mio. Jahre älter ist als alle bisherigen Funde in Afrika. Der 450 Mio. Jahre alte Fisch, der keine Knochen hat, wird als Sensation gefeiert, berichtet BBC-Online.

Der erste der insgesamt acht Fische wurde 1994 gefund

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Die Überwachung von Veränderungen im Bereich der europäischen Gletscher

Die Beobachtung von Strukturänderungen des Eises sind wegen ihrer Sensitivität in Bezug auf klimatische Veränderungen sehr wichtig. Im Rahmen des OMEGA-Projekts wurden Lösungen für einige der mit der Satellitenüberwachung von Gletschern verbundenen Herausforderungen gefunden.

Das Projektteam entwickelte ein Verfahren zur Analyse bestehender Daten aus Landsat-Bildern (Erdbeobachtungssatellit), um die Gletscherbeschaffenheit zu überwachen. Die Bandrationierung, die das Verfahren des N

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Erdbebenvorhersage mit Spannungen

Erdbeben rufen in vielen Teilen der Erde immer wieder grosse Schäden hervor. Wichtig für einen wirksamen Schutz der Bevölkerung ist deshalb eine möglichst genaue Prognose, wo und wie ein Erdbeben stattfinden wird. ETH-Wissenschaftler haben nun eine neue statistische Methode entwickelt, mit welcher sie Erdbeben besser vorhersagen können. Ihre Methode publizieren die ETH-Forscher in der neuesten Ausgabe der Zeitschrift “Nature”.

Mitten in Kalifornien, etwa auf halbem Weg zwischen Los Angele

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Was die Blattformen der Pflanzen über das Klima berichten können

Zum Zusammenhang zwischen Durchschnittstemperaturen und Blattformen in Europa

Ob in einem bestimmten Gebiet Pflanzenarten mit überwiegend großen oder kleinen Blättern wachsen und ob sie etwa gezähnte oder ganzrandige Blattränder haben, hängt nicht einfach von Launen der Natur ab. Die Vermutung liegt nahe, dass sich Pflanzen über längere Zeiträume funktionell an ihre Umweltbedingungen optimal anpassen, wie im Falle von Blättern. Bislang ließ sich auf einigen Kontinenten bereits ein de

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Wie hoch ziehen die Wolken?

Wettervorhersagen gibt es inzwischen für lange Zeiträume im Voraus. Doch das heißt nicht, wie jeder weiß, dass die Prognosen auch wirklich stimmen. Ein Grund dafür ist, dass die verwendeten Daten ungenau sind, wie zum Beispiel die über die Wolkenhöhe oder die über den Teilchenaustausch zwischen den verschieden hohen Schichten der Atmosphäre.

Prof. Dr. Jürgen Fischer, Direktor des Instituts für Weltraumwissenschaften an der Freien Universität Berlin (FU), errechnet diese Größen aus

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Die Gletscherwissenschaft taut langsam auf

Die Satelliten von heute liefern eine Überfülle an Daten. Die Kunst besteht darin, aus allen einen Sinn zu ziehen. Das Unternehmen WM-data erleichtert diesen Schritt für Wissenschaftler, die die Gletscher studieren.

Die ferne Lage in enormen Höhen macht die Überwachung der Gletscher zu einer großen Herausforderung. Deshalb spielt die Fernerkundung in der Gletscherwissenschaft eine entscheidende Rolle. Die Gletscher sind nicht nur als Süßwasservorrat, sondern auch für den Bergtourism

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Mega-Tsunami schonte Natur

Im Februar bereiste der Essener Küstenforscher Professor Dr. Dieter Kelletat gemeinsam mit dem Hydrobiologen Sander Scheffers die Westküste von Thailand, um vor Ort zeitnahe geomorphologische und sedimentologische Spuren des Sumatra-Andaman-Tsunami vom zweiten Weihnachtstag 2004 aufzunehmen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützte das Projekt, und für sie hat Kelletat jetzt seinen Bericht über die Exkursion geschrieben.

Seit dem Jahr 2000 beschäftigt man sich am Insti

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Hören, wie warm es ist?

Meteorologen der Leipziger Universität Leipziger entwickeln akustisch-tomografische Methoden weiter

Das Equipment für seine tomografischen Studien hat Dr. Armin Raabe, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Meteorologie der Universität Leipzig, in doppelter Ausführung: einmal als Modell von zwei mal zwei Metern in einer Ecke des Labors, und einmal füllt es als Ausrüstung für die Messungen im Gelände eine ganze Garage aus. Deren Inhalt besteht aus ein paar Regalen volle

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Hawaii-Vulkane gespalten

Geowissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Chemie in Mainz zeigen, dass der Hawaii-Mantelplume aus zwei scharf getrennten Hälften besteht

Der Strom aus heißem Gestein, Mantelplume genannt, der aus dem tiefsten Erdmantel unter den Vulkanen Hawaiis aufsteigt, besteht aus zwei unterschiedlich zusammengesetzten Hälften. Das haben Geochemiker am Max-Planck-Institut für Chemie anhand von Bleiisotopenmessungen herausgefunden. Sie konnten damit die Plumetheorie widerlegen, nach der solch

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