Geowissenschaften

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Dem Klimawandel auf der Spur. Geowissenschaftler rekonstruieren das Klima der letzten 15.000 Jahre

Das Klima verändert sich dramatisch. Die Polkappen schmelzen ab, Küsten werden überflutet, Mitteleuropa erstarrt in sibirischer Kälte. In immer schnellerer Folge fegen Wirbelstürme, die eine Spur der Verwüstung hinterlassen, über Inseln und Küstengebiete – eine Horrorvision à la Hollywood? “Nein”, sagt Prof. Dr. Frank Riedel, Klimaforscher an der Freien Universität Berlin, “’The Day After Tomorrow’ ist allerdings eine Klimasimulation im extremen Zeitraffer.” Riedel und sein Team suchen

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Dinosaurierfund im Sauerland – Sensationelle Entdeckungen in früherem Wasserloch

Ein zufälliger Knochenfund hat Wissenschaftler auf die Spur eines großen Dinosaurierfriedhofs in Deutschland geführt. Vor rund 130 Millionen Jahren müssen im heutigen nördlichen Sauerland zahlreiche Dinosaurier gelebt haben. “An keinem anderen Ort in Deutschland sind jemals so viele Saurierarten auf so engem Raum gefunden worden”, sagt Klaus-Peter Lanser, Paläontologe am Westfälischen Museum für Naturkunde in Münster. Bereits acht verschiedene Spezies konnten identifiziert werden. Das beri

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Erste Modellrechnungen für den neuen IPCC-Bericht fertiggestellt

Die ersten Modellrechnungen für den vierten – für Anfang 2007 geplanten – “IPCC-Bericht” konnten von Wissenschaftlern des Max-Planck-Institutes für Meteorologie (MPI-M) und der Gruppe “Modelle und Daten” am Deutschen Klimarechenzentrum (DKRZ) erfolgreich abgeschlossen werden.

In diesem etwa alle 5 Jahre erscheinendem Sachstandsbericht des “Zwischenstaatlichen Ausschusses für Klimawandel der Vereinten Nationen” (Intergovernmental Panel on Climate Change – kurz IPCC ) – wird der aktu

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In Europa einmaliges Forschungsflugzeug kann 2008 starten

Bulmahn: „HALO erschliesst neue Dimensionen der Atmoshärenforschung“

Der Vertrag über den Bau des Forschungsflugzeuges HALO (High Altitude and Long Range Research Aircraft) für Atmosphärenforschung und Erdbeobachtung ist am heutigen Mittwoch in Berlin unterzeichnet worden. Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn erklärte: „Für die Atmosphärenforschung in Europa eröffnet sich eine neue Dimension. HALO bietet hervorragende Möglichkeiten für die deutsche und die internationale Wi

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Karten ohne Grenzen: TU kartiert Nationalpark sächsisch-böhmische Schweiz

Die Nationalparkregion der sächsischen und böhmischen Schweiz erstreckt sich über fast 800 Quadratkilometer. Dabei wird der Naturraum von der deutsch-tschechischen Grenze durchschnitten und von insgesamt drei Schutzgebietsverwaltungen administriert. Es existieren zum heutigen Zeitpunkt noch keine einheitlichen topographischen Karten, digitalen Geländemodelle oder Luft- oder Satellitenbilder, die für die Verwaltung einer derartigen grenzüberschreitenden Region nötig sind. Einheitliche Geodaten si

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Bilder vom Meeresboden zeigen Tsunami-Enstehung

Hilfe für das geplante Frühwarnsystem

Britische Wissenschaftler haben Bilder vom asiatischen Ozeanboden des epischen Zentrums des Erdbebens vom Dezember herausgeben. Sie stammen vom Schiff HMS Scott der Royal Navy. Die Bilder könnten Aufschluss über die Entstehung des Erdbebens und des daraus resultierenden Tsunami geben, berichtet die BBC.

Die dreidimensionalen Fotos zeigen den deformierten Seeboden 150 Kilometer von der Küste Sumatras entfernt. Es sind gewaltige Unterwas

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Taifune haben Kontakt zueinander

Zwillingszyklone wirken bis 2.000 Kilometer aufeinander

Wissenschaftler des Naval Research Laboratory in Monterey haben festgestellt, dass tropische Zyklone, die zeitgleich an verschiedenen Orten auftreten, sich gegenseitig beeinflussen. Die Forscherinnen Melinda Peng und Carolyn Reynolds konnten sogar nachweisen, dass Wirbelstürme, die bis zu 2.000 Kilometer voneinander entfernt waren, Auswirkungen aufeinander hatten. Das erschwert demnach auch eine genaue Vorhersage, in welche Ri

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Geographen behalten Permafrost in Schweden im Auge

In den Alpen und anderen Hochgebirgen schmelzen die Gletscher dahin. Die Wissenschaft wertet das als Anzeichen dafür, dass sich die Atmosphäre der Erde immer mehr aufheizt. Wenn das stimmt, dann sollte auch der Permanente Bodenfrost in den Gebirgen, kurz Permafrost genannt, zunehmend auftauen. Diese Problematik erforscht der Geograph Christof Kneisel von der Uni Würzburg.

Der Wissenschaftler untersucht seit mehreren Jahren Permafrost in den Schweizer Alpen und in Nordschweden. Au

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Warum braucht Europa ein Tsunami-Frühwarnsystem?

Auch die Atlantikküste und das Mittelmeer sind von Riesenwellen bedroht – “Daß wir in uns in Sicherheit wiegen, ist eine trügerische Illusion”

Das Erdbeben des 26. Dezember 2004 vor der Küste Sumatras und der davon ausgelöste Tsunami haben zu einer der größten Naturkatastrophen der Menschheit geführt. Ein vergleichbares Ereignis könnte, wie das Beben von Lissabon 1755 zeigte, auch die Küsten Portugals, Spaniens und Nordafrikas treffen. Europa wäre dann kaum besser vorbereitet als di

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Polareis schmilzt deutlich schneller

Britische Forscher: 13.000 Quadratkilometer Verlust in 50 Jahren

Alarmierende Befunde über das Abschmelzen der antarktischen Eisdecke haben Forscher der British Antarctic Survey (BAS) geliefert: Demnach sind in den vergangenen 50 Jahren mehr als 13.000 Quadratkilometer Meer-Eisfläche verschwunden, berichtet BBC-Online.

Die BAS-Forscher haben anlässlich der Climate Change Conference, die derzeit in Exeter stattfindet, vor den Folgen gewarnt. Wenn das Meer-Eis abgeschmolze

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Untersuchung von Verwerfungsstrukturen in Griechenland

Die Beobachtung aktiver Verwerfungsgebiete in Europa ist ein notwendiger Schritt, um zu einem umfassenden Verständnis der Verwerfungsgeologie zu gelangen. Der Golf von Korinth in Griechenland bietet Wissenschaftlern die einmalige Gelegenheit, natürliche Verwerfungsstrukturen zu untersuchen, insbesondere die Flüssigkeitsübertragung in und um Verwerfungszonen.

Natürliche Verwerfungsstrukturen sind von besonderer Bedeutung, nicht nur für Seismologen, sondern auch für die Kohlenwasse

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Extreme Wetterereignisse treten stärker gehäuft auf als gedacht – Treibhauseffekt zur Erklärung nicht nötig

“Ein Unglück kommt selten allein.” – Zumindest was das Wetter angeht, scheint diese Redensart berechtigt zu sein. Das hat eine deutsch-israelische Arbeitsgruppe um Armin Bunde, Professor für Theoretische Physik an der Justus-Liebig-Universität Gießen, an verschiedenen Wetterphänomenen gezeigt. Die Arbeit wird in der ersten Februarwoche in der Online-Ausgabe der renommierten “Physical Review Letters” publiziert und erscheint eine Woche später im Druck.

Prof. Dr. Armin Bunde und seine

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Rekordkälte in der arktischen Stratosphäre

Erste Hinweise auf beginnende Ozonzerstörung

Wissenschaftler aus ganz Europa weisen heute in einer gemeinsamen Erklärung auf außerordentlich tiefe Temperaturen in der Stratosphäre in etwa zwanzig Kilometern Höhe über der Arktis hin. Die ungewöhnlichen Bedingungen dieses Winters könnten den Abbau der arktischen Ozonschicht verstärken. Erste Anzeichen für eine beginnende Ozonzerstörung haben die Wissenschaftler bereits nachgewiesen. Wenn es nicht in den nächsten Wochen zu einer

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Bamberger Geographen untersuchen Folgen vorzeitlicher Mega-Tsunamis

Seit dem Seebeben in Südostasien ist ein bislang nur Fachleuten geläufiger Begriff aus dem Japanischen in aller Munde: Tsunami. An ihrer Erforschung und Vorhersage wird an der Universität Bamberg seit Jahren gearbeitet. Am Lehrstuhl von Prof. Dr. Gerhard Schellmann hat die Geographin Dr. Franziska Whelan einen “Forschungsschwerpunkt Tsunami” aufgebaut.

Die gebürtige Dresdnerin begann zunächst auf Hawaii, wo sie selbst einige kleinere Tsunamis erlebte, zusammen mit Kollegen von d

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Erdbeben und Schwerkraftänderungen im Netzwerk aufzeichnen

Geophysiker der Universität Jena ist Mit-Herausgeber eines soeben erschienenen Sonderbandes

Die Aktivitäten im und auf dem Erdmantel, die sich immer wieder in großen und vielen kleinen Beben bemerkbar machen, werden in einem globalen Netzwerk erfasst. Darin integriert ist auch das Geodynamische Observatorium Moxa der Universität Jena, das von Prof. Dr. Gerhard Jentzsch geleitet wird. Der Lehrstuhlinhaber für Angewandte Geophysik der Friedrich-Schiller-Universität hat in Zusammenar

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Arktische Flüsse fließen schneller

Die Menge an Süßwasser im Nordpolar-Meer nimmt ständig zu. Zu diesem Schluss kommen Wissenschaftler des Hadley Centre for Climate Prediction and Research. Schuld daran trägt der Mensch. Außerdem wären diese Messwerte erst Vorzeichen einer globalen Veränderung des Weltklimas, schreiben die Forscher in der aktuellen Ausgabe des Wissenschaftsmagazins Geophysical Research Letters.

Deutlich wird mit diesem Beispiel, dass die globale Wasserverteilung in den Ozeanen damit verändert wird.

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