Die exakte Bewertung des Schmelzens oder Anwachsens von Gletschern kann wertvolle Hinweise auf die globale Veränderung des Klimas geben und vor Auswirkungen auf die lokale Landwirtschaft oder den Tourismus warnen. Im Rahmen des OMEGA-Projekts wurden im nördlichen Norwegen neue Messungen durchgeführt, deren Ergebnisse in einer zentralen Quelle zusammengetragen wurden, die zur Erstellung von Richtlinien für weitere Überwachungsvorgänge diente.
Aufgrund der Tatsache, dass die Polarkapp
Janek Zimmer, Doktorand am Institut für Meteorologie der Universität Leipzig, hat einen der aussichtsreichsten Arbeitsplätze der ganzen Uni: Er sitzt ganz oben im “Turmhaus” an der Leipziger Stephanstraße. Aber eigentlich braucht er ihn gar nicht, den Blick auf das aktuelle Wetter. Zimmer kämpft sich schon seit seiner Diplomarbeit durch die Niederschlagsmessungen vergangener Jahrzehnte. Ziel ist es, die Starkregen-Vorhersagen für das Erzgebirge zu verbessern. Die Studien laufen im Auftrag der Deutsc
Bulmahn: „GeoParks helfen, Phänomene der Erde zu verstehen.“
Das „Vulkanland Eifel“ ist Deutschlands 5. „Nationaler GeoPark“. Im Rahmen des UNESCO-Netzwerkes „Nationale GeoParks“ verlieh Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn am Dienstag das BMBF-Qualitätssiegel „planet erde – Welt der Geowissenschaften für fünf Jahre. „GeoParks helfen den Besucherinnen und Besuchern, die Phänomene der Erde besser zu verstehen“, sagte Bulmahn bei der Verleihung in Berlin. Dieses Verständnis
Feinstaub ist nicht nur gefährlich, weil er leicht in die Lunge eindringen kann. An Rußpartikeln sitzen vielfach auch Krebs erzeugende Schadstoffe. Die Tübinger Geowissenschaftler Tilman Gocht, Prof. Peter Grathwohl und Dr. Johannes Barth haben festgestellt, dass sich diese Schadstoffe schleichend in Böden anreichern. Bisher ist noch nicht klar, ob sie abgebaut werden oder gar ins Grundwasser gelangen können.
Rußpartikel aus der Luft sind mit Krebs erzeugenden Verbindungen belas
Während der 6. Leipziger Museumsnacht lädt die geologisch-paläontologische Sammlung der Universität zu erleuchtenden Einblicken in untergegangene Lebenswelten und geologische Perioden ein.
Unter dem Motto ’’Licht’’ öffnen dieses Jahr über 40 Museen und Sammlungen ihre Pforten dem interessierten ’’Nachtschicht’’-Publikum. Licht spielt bei den ausgestellten Fossilien der Geologisch-Paläontologischen Sammlung eine besondere Rolle. Die Abhängigkeit vom Licht hat sich bei Pflanzen und Ti
Frische Feigen aus dem Vorgarten, Kaffeekränzchen unterm Olivenbaum – und zu Weihnachten blühende Zitronen statt froststarrer Tannenbäume. Was für norddeutsche Gartenbesitzer zur Zeit noch wie ein Urlaubstraum klingt, könnte schon in absehbarer Zeit wahr werden: durch den Treibhauseffekt. In seiner neuen Ausgabe, “Europas schönste Parks und Gärten”, berichtet GEO-Special über eine bisher wenig beachtete Auswirkung des globalen Klimawandels: Steigende Temperaturen – bis zu vier Grad bis Ende des Jahrh
Wasser aus Steinen zu holen, ist eine Vorstellung, die etwas Märchenhaftes an sich hat: vom Zauberstab berührt, öffnet sich der Fels und gibt das kühle Nass frei. Ganz so wundersam sieht die Welt in den Augen von Geologen nicht aus; dennoch liefern ihre Entdeckungen Grund genug zur Verwunderung. Scheinbar „trockene“ Gesteine könnten demnach große Wasservorräte bergen, und zwar am meisten dort, wo Fachleute bis vor kurzem am wenigsten vermuteten: in den Tiefen des Erdmantels. Am Institut für Geolo
In den Gebirgen Europas gibt es unzählige Gletscher. Satellitenbasierte Sensoren unterstützen Forscher bei der eingehenden Beobachtung dieser Gletscher und verbessern die Vorhersage von zerstörerischen Lawinen und Überschwemmungen.
Gletscher bilden sich, wenn die während des Winters angesammelten Schneemassen größer sind als die Schneemassen, die im Sommer schmelzen. Wenn der Schnee sich verdichtet und sich schließlich in Eis umwandelt, ändert der Gletscher seine Form und bewegt si
Künftige Veränderungen der Meeresströmungen hätten einen starken Einfluss auf den Meeresspiegel. Dies zeigen Wissenschaftler vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung in einer neuen Studie, in der sie den möglichen Zusammenbruch der atlantischen Ozeanzirkulation untersuchten. Sie fanden heraus, dass in diesem Szenario der Meeresspiegel an den Küsten des Nordatlantiks um einen Meter steigen würde, während er im Südatlantik sänke. Dies würde nahezu gleichzeitig mit der Veränderung der Meere
Limnologin der Universität Jena an neuer DFG-Forschergruppe beteiligt
Tsunamis, starke Regenfälle, lange Hitze- oder Schneeperioden – extreme Wetterereignisse nehmen zu. Die Folgen auf der Oberfläche sind meist deutlich sichtbar, was sich jedoch im Boden abspielt, ist oft noch unerforscht. Dies soll sich nun ändern. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat dafür die Forschergruppe “Dynamik von Bodenprozessen bei extremen meteorologischen Randbedingungen” an der Universität
Mainzer Max-Planck-Forscher erklären, wie ein Olivin-freier Erdmantel riesige Vulkane produzieren kann
Der obere Erdmantel, wo sich die Schmelzen aller Vulkane bilden, besteht vorwiegend aus dem Mineral Olivin. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Chemie haben bei Untersuchungen des Nickel-Gehalts von Vulkanlava-Proben von Hawaii festgestellt, dass sich solche Schmelzen überwiegend ohne das Mineral Olivin bilden. Die Forscher entwickelten deshalb ein neues Modell der Sch
Identifizierung von gefährdeten Regionen soll Vorbereitungen erleichtern
Wissenschaftler der Columbia University haben im Auftrag der Weltbank eine Liste von besonders gefährdeten Regionen der Erde erstellt. Um Katastrophen wie dem erneuten Erdbeben in Indonesien besser entgegentreten zu können, werden vom Brüsseler Centre of Research on the Epidemiology of Disasters (CRED) Datenbanken über Katastrophen nach Ländern geordnet in die Liste eingearbeitet, berichtet das Wissenschaftsma
Vor rund vier Jahren haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der ETH Zürich zusammen mit Kollegen aus den USA eine neue Art von Kalkformationen und Warmwasserquellen mit Namen “Lost City” im Atlantik entdeckt. Die Lebensformen und ihre Verbindung zu den mineralogisch-chemischen Prozessen im Untergrund waren bislang unerforscht. Kürzlich hat ein Team von Forschenden ihre ersten umfassenden Resultate dazu im Wissenschafts-Magazin “Science” publiziert. Es stellt sich heraus, dass die Kalktü
In diesem Winter kommt es zu erheblichen Ozonverlusten über der Arktis. Möglicherweise werden sie die bisherigen Rekordwerte übertreffen. Diese Befürchtung bestätigen Messungen von Umweltphysikern der Universität Bremen. Die Wissenschaftler Dr. Holger Bremer und Dr. Harry Kuellmann aus der Arbeitsgruppe von Professor Justus Notholt führten in einem Forschungsflugzeug der NASA diese Untersuchungen mit einem eigens entwickelten Messinstrument durch. Das überraschende Ergebnis: hohe Werte an akti
Studie des Instituts für Umweltphysik der Universität Heidelberg im Wissenschaftsmagazin Science veröffentlicht – Satellitengestützte Methanmessungen erlauben erstmals global die Identifizierung regionaler Emissionen
Zum ersten Mal in der Geschichte der Satellitenmessungen kann die globale Verteilung atmosphärischen Methans mit hoher Sensitivität zu den bodennahen Luftschichten gemessen werden. Es stellt sich heraus, dass Methanemissionen aus den Tropen wahrscheinlich höher als bisl
Ergebnis aus Mars Express-Aufnahmen / Eis könnte noch heute unter Marsstaub vorhanden sein / Hinweise auf Klimawandel in jüngerer Zeit?
Die Marsoberfläche wurde bis vor wenigen Millionen Jahren auch in mittleren Breiten und sogar in Äquatornähe von Gletschern geprägt. Noch heute könnte Wassereis in geringer Tiefe als “fossiles” Überbleibsel dieser Gletscher anzutreffen sein. Das geht aus zwei Artikeln hervor, die heute in der Fachzeitschrift “Nature” veröffentlicht werden. Die Auss