Dem Geheimnis der Brownschen Rotation wollen Studierende der Technischen Universität Braunschweig auf die Schliche kommen. Albert Einstein hat 1905 das Phänomen der “Brownschen Bewegung” beschrieben, das auch für Rotationen gelten muss. Er erkannte, dass kleine Partikel, wie zum Beispiel Staubkörner, in Gasen zuckende Bewegungen vollziehen. Von allen Seiten stoßen nämlich die Moleküle der umgebenden Gase an die zwar größeren, aber ausschließlich unter dem Mikroskop sichtbaren Teilchen. Bislan
Am 21. Juni, voraussichtlich gegen 18 Uhr, wird der Forschungseisbrecher Polarstern des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung von der 22. Antarktisexpedition in Bremerhaven zurück erwartet.
Auf der achtmonatigen Expedition waren über 200 Wissenschaftler aus dem In- und Ausland an Bord. Mehr als 30 Institute waren an dem in fünf Abschnitte unterteilten Forschungsprogramm im Südatlantik, Weddellmeer und der Scotiasee beteiligt.
Während der Fahrt von Breme
CEDIM präsentiert neue Ergebnisse zu Risikokarte für Baden-Württemberg
Welche Regionen in Baden-Württemberg sind besonders anfällig für Stürme? Mit welchen durchschnittlichen Schäden pro Jahr an Wohngebäuden muss eine Gemeinde rechnen? Dies kann nun mit Hilfe eines Schadensmodells für jede einzelne Gemeinde Baden-Württembergs vorausgesagt werden. Wissenschaftler des Center for Disaster Management und Risk Reduction Technology (CEDIM) der Universität Karlsruhe und des GeoForschung
Schwefelemissionen verhindern methanerzeugende Mikroben
Vulkane können den Planeten abkühlen, weil sie die methanbildenden Bakterien in Grenzen halten. Zu diesem Schluss kommen Forscher der Open University in Milton Keynes, berichten sie in den Geophysical Research Letters.
Bekannt war schon zuvor, dass große Vulkanausbrüche durch das Herausschleudern vulkanischer Partikel das Sonnenlicht stark reflektieren und daher für Abkühlung sorgen. Der Geophysiker Vincent Gauci mei
Wie Städte im Computer entstehen
Programm ordnet Gebäuden Dächer zu
RUB-Geographin für neue Software prämiert
Städte im Computer entstehen lassen können nun Stadtplaner mit einer neuen Software aus Bochum, die unmittelbar den Weg zum Markt genommen hat. Für ihr Programm, das dreidimensional Dächer und somit komplexe Stadtlandschaften bildhaft umsetzt, erhielt Diplom-Geogr. Silke Tappiser kürzlich den Praxis-Preis der Fakultät für Geowissenschaften der RUB. Das Programm gi
Studentische Grönlandeis-Expedition auf Sponsorensuche
Auf die Spuren der geologischen Geschichte Mecklenburg-Vorpommerns begeben sich Studenten der Universität Greifswald im Rahmen einer Grönland-Expedition, die mitten im Hochsommer, vom 14. bis zum 30. Juli 2005, stattfindet. Dabei sollen Prozesse der Landschaftsentstehung, wie sie etwa vor 15.000 Jahren im Norden Deutschlands abgelaufen sind, erforscht werden. Gemeinsam mit ihren Leitern Prof. Dr. Reinhard Lampe und Dr. Gö
RWTH-Forschungsprojekt untersucht die CO2-Speicherung untertage
An der RWTH Aachen beginnt jetzt ein Verbund von vier Instituten des Fachbereichs Georessourcen und Materialtechnik in Kooperation mit der TU Stuttgart und der Universität Bayreuth mit einem Projekt zur Untersuchung der CO2-Speicherung untertage. Das Vorhaben wird mit einem Umfang von rund 1 Million Euro vom Bundesforschungsministerium und den Industriepartnern RWE Dea und RWE Power für die Dauer von drei Jahren finan
In Ny-Ålesund auf Spitzbergen wird der norwegische Ministerpräsident Kjell Magne Bondevik am 1. Juni in Anwesenheit zahlreicher nationaler und internationaler Gäste das nördlichste Meeresforschungslabor der Welt einweihen.
Das neue Labor wird von Kings Bay AS betrieben, einem norwegischen Staatsunternehmen, das die Infrastruktur im Forschungsstandort Ny-Ålesund zur Verfügung stellt. Die Baukosten von umgerechnet etwa 4 Mio. Euro wurden zum Großteil vom norwegischen Staat aufgeb
Neue Forschungsstelle “Buddhistische Steinschriften in China” nimmt Arbeit auf – “Dieses Projekt nimmt eine wichtige Stellung in der wissenschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Deutschland und China ein”
Am 1. Juni stellt sich die neue Forschungsstelle “Buddhistische Steinschriften in China” der Heidelberger Akademie der Wissenschaften, Landesakademie Baden-Württembergs, erstmals der Öffentlichkeit vor. Im Rahmen des um 19.30 Uhr im Sitzungssaal der Akademie stattfindenden “R
Mangels exakter Daten der Raumsonde Galileo auf ihrer letzten Mission ist eine Dissertantin der Technischen Universität (TU) Wien dem Jupiter-Mond Amalthea mathematisch zu Leibe gerückt. Die verblüffenden Ergebnisse einer Arbeitsgruppe der NASA, der sie ein Jahr als Gastwissenschafterin angehörte, wurden in der jüngsten Ausgabe von “Science” publiziert.
Wien (TU) Raumsonden sind im Wesentlichen dazu da, Daten über Planeten zu liefern, von denen die Weltraumforschung noch keine
Neues DFG-Projekt an der Universität Hamburg zum Klimawandel
Seit Anfang Mai arbeiten Wissenschaftler im Zentrum für Meeres- und Klimaforschung (ZMK) der Universität Hamburg zusammen mit Kollegen an der Universität Heidelberg in dem neuen Projekt “Einfluss von Wind, Regen und Oberflächenfilmen auf die CO2-Transfergeschwindigkeit zwischen Atmosphäre und Ozean”, das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) bis Ende April 2008 mit ca. 230 000 Euro gefördert wird.
Beim
Die seismische Gefahrenabschätzung im Gebiet von Aigion, am Golf von Korinth in Griechenland, wurde unter der Schirmherrschaft des CORSEIS-Projekts ausgiebig studiert. Das Projekt führte zu wichtigen Verbesserungen in Hinblick auf die Methodologie- und Beobachtungstools sowie auf die Modellierung der Erdkrusten- und Verwerfungsmechanik.
Erdbeben stellen eine der wichtigsten zerstörerischen Naturkatastrophen dar, die weltweit zahlreiche Menschenleben und den Verlust von materiellem E
Bohrungen am Chicxulub-Krater verwerfen Theorie
Die Theorie, dass ein einzelner Meteoriteneinschlag in Mexiko zum großen Dinosaurier-Sterben geführt hat, haben die Forscher lange Zeit Aufrecht erhalten. Nun haben Wissenschaftler der Princeton University allerdings das Gegenteil bewiesen. Der Asteroid, der den Chicxulub-Krater auf der Halbinsel Yucatan verursacht hat, war um 300.000 Jahre zu früh, um das Massensterben der gigantischen Reptilien einzuleiten, berichtet das Wissenschaf
Erdbebenanalyse innerhalb von Minuten – aus 9.000 Kilometer Entfernung Erdbeben vermessen
Am 26. Dezember 2004 richtete ein Tsunami, ausgelöst durch ein Erdbeben im Indischen Ozean, furchtbare Verwüstungen an und kostete Hunderttausende Todesopfer. Das Beben wurde nur rund zwölf Minuten später von den Messstationen des etwa 9.000 Kilometer entfernten German Regional Seismic Network (GRSN Deutsches Regionales Seismisches Netzwerk) registriert.
Geowissenschaftler der
Forschende der ETH Zürich und des U.S. Geological Survey (USGS) haben eine Methode entwickelt, welche die Wahrscheinlichkeit für Bodenerschütterungen, die durch Erdbeben ausgelöst werden, für einen Zeitraum von 24 Stunden im Voraus berechnet. Diese Wahrscheinlichkeiten werden wie Wetterprognosen auf Landkarten im Internet dargestellt und stündlich aktualisiert. Als Testregion für das neuartige System wählten die Forschenden Kalifornien. Ihre Arbeiten und die daraus resultierenden neuartigen Karte
Am 20. Mai 2005 wird der Grundstein für den Neubau der Wattenmeerstation des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung in List auf Sylt gelegt.
Mit über 1500 Quadratmetern Nutzfläche bietet der mit modernen Laboren und Arbeitsplätzen eingerichtete Neubau Platz für die notwendigen Untersuchungen zur Ökologie in der europäischen Küstenforschung. Durch das erweiterte Raumangebot können auch vermehrt Gastforscher aus dem In- und Ausland die Veränderungen in der biologische