Geowissenschaften

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Meteoriteneinschlag erweist sich als Glücksfall für die Polarforschung

Forscher erwarten drei Millionen Jahre lückenloser Klimageschichte in den Ablagerungen eines sibirischen Kratersees

Mit 1,5 Millionen US Dollar fördert das Internationale Kontinentale Tiefbohrprogramm (ICDP) Forschungsbohrungen zur Rekonstruktion der Klimageschichte im Sibirischen Elgygytgyn-Krater. Voruntersuchungen durch das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung lieferten einen wesentlichen Beitrag für den jetzt erfolgreichen Antrag zur Finanzierung von Teilen d

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Das Internationale Kontinentale Tiefbohrprogramm (ICDP) fördert weitere Bohrungen am Elgygytgyn-See in der Arktis

Die Universität Leipzig koordiniert Klima- und Meteoritenforschung am 3,6 Millionen Jahre alten Kratersee in Sibirien 1,5 Millionen US-Dollar stellt das Internationale Kontinentale Tiefbohrprogramm (ICDP) für drei Forschungsbohrungen am Elgygytgyn-See in Sibirien zur Verfügung. Die Bohrungen sind Teil eines internationalen Forschungsprojektes russischer, amerikanischer, österreichischer und deutscher Wissenschaftler, dessen Koordination in den Händen von Prof. Dr. Martin Melles, Inst

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Interdisziplinäre Spurensuche auf Grönland

Interdisziplinäre Spurensuche auf Grönland – was treibt 25 Geowissenschaftler, Ökologen und Archäologen mitten im Sommer ins ewige Eis Grönlands?

Denkt man an Grönland, fällt einem zunächst vermutlich eine Menge Eis ein. Eis, das bis zu 2 Millionen Jahre alt ist und die Insel – 6-mal so groß wie Deutschland – bis zu 3000 m überdeckt. Weite Teile entlang der Küsten sind jedoch eisfrei und waren das Zielgebiet der Greifswalder Expeditionsgruppe. Unter der fachlichen Leitung von Pro

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Mikroben: Wiederauferstehung nach 20 Jahren Schlaf

Forscher sehen Analogie zum Leben auf dem Mars

Zwei Jahrzehnte lagen die Mikroben in einer Schutzfolie in einem ausgetrockneten Flussbett in der Antarktis. Einen Tag nach dem sie Wasser erhielten, sind sie zu neuem Leben erwacht, berichten Forscher der University of Colorado in Boulder. Das Experiment macht deutlich, wie groß die Widerstandsfähigkeit von Leben auch unter den extremen Bedingungen der Antarktis ist.

Die meiste Zeit des Jahres herrschen Temperaturen von unte

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FloodMan-Projekt

Ein Hochwasser vorhersagen zu können, ist weltweit von entscheidender Bedeutung. Mit dem FloodMan-Projekt der EU soll ein Quasi-Echtzeitsystem für Hochwasservorhersagen, -warnungen und -kontrollen geschaffen werden, das auf Satellitenradarbildern, hydrologischen und hydraulischen Modellen sowie Feldmessdaten basiert.

Um genaue Hochwasservorhersagen zu ermöglichen, müssen Oberflächengewässer kartographiert werden können. Mithilfe von Satelliten können große Gebiete mit minimaler Erfa

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Neue Erkenntnisse: Geheimnisse hinter vulkanischen Vorgängen werden gelüftet

Für den Großteil der EU-Gebiete stellen Vulkangefahren zwar keine ernsthafte Bedrohung dar, sie sind jedoch ein Risiko für Menschenleben und -aktivitäten weltweit. Somit sind sie für lokale Behörden und Institutionen auf globaler Ebene von besonderem Interesse.

Das MULTIMO-Projekt der EU konzentrierte sich auf die Entwicklung neuer Wege zur Modellierung der Vulkanaktivität und somit zur Vorhersage der damit verbundenen Gefahren. Am Institute of Earth Sciences an der Hebrew Universit

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Modernes Modellierungsverfahren erleichtert Vulkanprognosen

Die Vorhersage von Ort und Zeit von Vulkanausbrüchen hat bedeutende Auswirkungen auf die öffentliche Sicherheit und das allgemeine Wohlergehen. Um dieses Ziel zu erreichen, wurde im Rahmen des multidisziplinären MULTIMO-Projekts ausgiebig geforscht, und man entwickelte Computermodelle magmatischer Prozesse und Ströme.

Dieses Projekt konzentrierte sich auf das Erreichen eines besseren Verständnisses der vulkanischen Prozesse zur Risikoprognose und Gefahrenbeurteilung. Zu diesem Zwec

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Die Betrachtung geochemischer Daten online

Es wurde eine geografische Datenbank entwickelt, die als innovatives Tool zur Untersuchung topografischer Daten der Region rund um den Golf von Korinth dient und sich überlagernde topografische Karten liefert.

Zuerst wurden Hintergrunddaten gesammelt, um den geochemischen und hydrogeologischen Aufbau zu definieren und die geeignetsten Standorte für Überwachungsstationen auszuwählen. Die geochemischen Daten wurden in dieselbe GIS-Datenbank eingeordnet, die auch für geostrukturelle u

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Die Entdeckung der Langsamkeit im Erdinneren

Forscher der Universitäten Jena und Bayreuth belegen in aktueller “Science”-Publikation über Diffusionsprozesse im unteren Erdmantel, dass diese Zone heterogener ist als bisher angenommen

Es sind Extremereignisse wie Vulkanausbrüche, Erd- oder Seebeben, die uns gewahr werden lassen, dass sich tief unter unseren Füßen etwas regt. Unsere Ozeane und Kontinente ruhen auf riesigen Platten, die sich einige Zentimeter im Jahr bewegen. An bestimmten Stellen schiebt sich eine Platte unter die

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Untermeerische Vulkane in der Südsee erforscht

Uni Kiel leistet bei einer internationalen Tiefsee-Expedition Pionierarbeit

In der Südsee, im Bereich des Tonga-Inselbogens brodelt es: In einer Wasser-tiefe zwischen 150 und 950 Metern sind Vulkane mit mächtigen Lavaströmen und metallreichen Ablagerungen in bisher nicht bekanntem Ausmaß aktiv. Auf einer Forschungskampagne im Südpazifik unter der Leitung der Kieler Universi-tät haben Wissenschaftler zum ersten Mal heiße Quellen in diesem Gebiet mit einem Tauchboot untersucht. Die In

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Radiometrische Datierung von erdbebenanfälligen Verwerfungen

Der Blick in die Vergangenheit kann oftmals Hinweise auf die Zukunft geben. Am CORSEIS-Projekt beteiligte Paläoseismologen haben die radiometrische Datierung mit 210Pb genutzt, um nähere Informationen über die Eliki-Verwerfung in Griechenland zu erhalten.

Der Bereich der Paläoseismologie schließt die Untersuchung von geologischen Aufzeichnungen ein, um vergangene seismische Ereignisse rekonstruieren zu können. Daraus können wichtige Informationen über die Entwicklung von Verwerfunge

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Tübinger Wissenschaftler entdecken eiszeitlichen Phallus

Ausstellung “Eiszeitkunst – eindeutig männlich” in Blaubeuren

Prof. Nicholas Conard und Mitglieder seiner Forschungsmannschaft des Instituts für Ur- und Frühgeschichte und Archäologie des Mittelalters der Universität Tübingen, präsentierten am heutigen 25. Juli 2005 erstmals öffentlich einen altsteinzeitlichen Phallus aus der Höhlenfundstelle “Hohle Fels” bei Schelklingen auf der Schwäbischen Alb. Der Fund ist ein längliches, intensiv poliertes und graviertes Objekt aus Siltstein, e

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Das Ground Penetrating Radar (Bodenradar) unterstützt die seismische Forschung

An der Brunel University wurde das Ground Penetrating Radar erfolgreich zur Untersuchung der Verwerfungsstrukturen in einer erdbebenanfälligen Region Griechenlands eingesetzt.

In Europa finden sich einige der seismisch aktivsten Regionen der Welt, und dementsprechend muss auch das Risiko gehandhabt werden. Im griechischen Corinth Rift Laboratory (CRL) werden fortschrittliche Forschungsarbeiten durchgeführt, die zum Teil von der Euroäischen Union finanziert werden. Im Rahmen des COR

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Forschungseisbrecher Polarstern läuft in die Arktis aus

Nach vierwöchiger Werftzeit in Bremerhaven läuft der Forschungseisbrecher Polarstern des Alfred-Wegener-Instituts für Polar und Meeresforschung am 21. Juli in die Arktis aus.

Die zehnwöchige Expedition führt über die Grönlandsee nach Spitzbergen bis in die Framstraße im nördlichen Teil des europäischen Nordmeers.

Auf der Fahrt von Bremerhaven nach Longyearbyen auf Spitzbergen stehen ozeanografische Messungen im Mittelpunkt des wissenschaftlichen Programms. Bei der Fortse

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Meereswissenschaften zwischen China und Norddeutschland

Universitäten Kiel, Bremen und Quingdao unterzeichnen Absichtserklärung

Speziell auf dem Gebiet der Meereswissenschaften wollen die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, die Universität Bremen und die Ocean University of China in Qingdao künftig noch enger zusammenarbeiten. Eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichneten die Rektoren der drei Universitäten sowie die Direktoren der angegliederten Institute – das Leibniz Institut für Meereswissenschaften in Kiel und das Zentrum für

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Den atomaren Bauplan entschlüsseln

Mineralogen der Universität Jena nehmen erstes energiegefiltertes Hochspannungs-Transmissionselektronenmikroskop Thüringens in Betrieb

Neue Einblicke in den Mikrokosmos ermöglicht ein neues High-Tech-Mikroskop, das jetzt am Institut für Geowissenschaften der Friedrich-Schiller-Universität Jena installiert wurde. Die Mineralogen um Prof. Dr. Falko Langenhorst haben ein neues Transmissionselektronenmikroskop (TEM) in Betrieb genommen. “Es ist bisher das einzige energiegefilterte Hoch

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