Verbessertes Klimamodell sagt häufigere kalte Winter voraus
Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Institutes, der GKSS und weiterer Forschungsinstitutionen entwickelten im Rahmen eines EU-Projektes ein Ozean-Atmosphären-Modell, das verbesserte Aussagen zur Klimaentwicklung erlaubt. Dies gelang durch eine genauere Berechnung des Rückstrahlvermögens für Sonnenstrahlung, dem offenbar wichtigsten Faktor für die polare Verstärkung der globalen Erwärmung. Die Simulation zeigt eine deutlic
Wissenschaftler der TU Berlin koordinieren die Entwicklung von Methoden zur
Verbesserung der Vorhersage von Großhangrutschungen
Wenn Berghänge nach tagelangen, starken Regenfällen abrutschen, hat das katastrophale Folgen für Mensch und Umwelt. Das jüngste Schlammlawinenunglück auf den Philippinen hat das auf dramatische Weise einmal mehr gezeigt. Aber auch im europäischen Alpenraum kommt es immer wieder zu verheerenden Hangrutschungen. Präzise vorhersagen lassen sie sich bi
Am 5. Februar 1979 unterzeichnete die Bundesrepublik Deutschland den Antarktisvertrag und erlangte im März 1981 in der Runde der Antarktisvertragsstaaten den Konsultativstatus.
Voraussetzung dafür war der Betrieb einer permanent besetzten Antarktisstation: Am 3. März 1981 wurde die Georg-von-Neumayer-Station des Alfred-Wegener-Instituts für Polar und Meeresforschung eingeweiht.
Seit Anbeginn fungierte die Georg-von-Neumayer-Station als wissenschaftliches Observatorium fü
Das Forschungsflugzeug Polar 2 des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven kehrt am 20. Februar von der jährlichen Expedition aus der Antarktis nach Deutschland zurück. Schwerpunkte der knapp siebenwöchigen Kampagne waren Messungen von Eisdicken und Bodenstruktur in einem bisher nicht untersuchten Gebiet der Antarktis sowie die Ermittlung der ehemaligen Lage Indiens am antarktischen Kontinent.
Während der Forschungskampagne vom 21. Dezember 2005
Ein schweizerisch-russisches Forschungsteam unter Leitung des Paul Scherrer Instituts (PSI) hatte im Sommer 2001 einen Eiskern aus dem sibirischen Belukha-Gletscher gebohrt und dieses gefrorene Klimaarchiv mit speziellen Methoden untersucht. Die Resultate zeigen für die zentralasiatische Gebirgsregion eine Erwärmung in den vergangenen 150 Jahren, die weit über dem Durchschnitt liegt. Nachgewiesen wurden auch stark erhöhte Konzentrationen von Luftschadstoffen, die auf die Besiedelung und Industr
Buddha-Darstellungen dieser Art waren in der Region bislang unbekannt -“Diese Galerien sind wie ein Tunnel in die Vergangenheit”
Im Schatten des mächtigen Achttausenders Nanga Parbat, in der Hochgebirgsregion Nordpakistans, dort wo Hindukusch, Himalaya und Karakorum zusammenstoßen, strömt seit Urzeiten der Indus. Seine Quellen liegen jenseits der ewig vergletscherten Höhen in Tibet am heiligen Berg Kailasch. Doch schon bald schwillt er zu einem mächtigen Strom an, tief hat er sein
Ablagerungsgeschehen soll in Klimamodelle eingehen
Ein internationales Wissenschaftler-Team hat nachgewiesen, dass sich klimawirksames Kohlendioxid erst nach einer jahrtausend langen Seereise im Meeresboden ablagert. Bis zu dieser Endstation driften die Teilchen oft aus küstennahen Bereichen weit von ihrem Entstehungsort weg. Anstatt, wie nach gängiger Meinung, von ihrem Ursprungsort senkrecht durch die Wassersäule nach unten zu sinken, treiben kohlenstoffhaltige Partikel ins off
Am Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) in Kiel wird ein neues Kapitel der Meeresforschung aufgeschlagen. Jago, das einzige bemannte deutsche Forschungstauchboot ist in der Kieler Förde angekommen und wird den Wissenschaftlern neue Möglichkeiten bei der Erforschung der Ozeane eröffnen.
“JAGO” ist ein bemanntes Unterwasserfahrzeug für zwei Personen und maximal 400 m Wassertiefe, das zur Erkundung und Erforschung aquatischer Systeme und Lebensräume eingesetzt wird. E
Start der Forschungsbohrung Heidelberg am Donnerstag – Medien sind herzlich eingeladen – Die Bohrung hat eine Schlüsselfunktion für die geologische Verknüpfung des alpinen mit dem nordeuropäischen Raum
In Gegenwart des Heidelberger Umweltbürgermeisters Dr. Würzner wird am Donnerstag, 16. 2.2006, 11 Uhr, am Sportzentrum Nord in Heidelberg der offizielle Startschuss für eine 500 m tiefe Bohrung gegeben. Die Presse ist hierzu herzlich eingeladen.
Die Forschungsbohrung is
Neue Erkenntnisse zur Rolle des Ozeans im Klimageschehen
Auf einer Expedition vor der Küste Namibias entdeckte ein internationales Wissenschaftler-Team, dass Jahrtausende vergehen können, ehe sich Partikel aus der Wassersäule endgültig am Meeresboden ablagern. Dabei driften die Teilchen oft über weite Strecken aus küstennahen Bereichen in den offenen Ozean hinaus. Da es sich dabei u.a. um Reste von Meeresorganismen handelt, in denen klimawirksamer Kohlenstoff gebunden ist, ist die
DAMOCLES soll Auswirkungen auf Erde ermitteln
Um den Schwund des arktischen Eises besser und vor allem genauer auf den Grund zu gehen, ist das EU-Projekt DAMOCLES ins Leben gerufen worden. Jährlich verringert sich das arktische Meereis um 37.000 Quadratkilometer. Die durchschnittliche Eisdicke ist inzwischen von 3,1 Metern auf 1,8 Meter geschrumpft. Die Wissenschaftler wollen nun erfahren, wie zuverlässig Vorhersagen des schrumpfenden Eises tatsächlich sind und welche klimatisch
Vom 10. Februar bis 11. April 2006 erkundet der Forschungseisbrecher Polarstern des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung die südliche Amundsensee in der Antarktis. Die Vereisungsgeschichte der Westantarktis ist ein Schwerpunkt des vierten Fahrtabschnitts der 23. Antarktis-Expedition. Weiterhin stehen biologische Probennahmen und logistische Aufgaben auf dem Programm. Die Polarstern-Expedition in der Drake-Passage zwischen der Antarktischen Halbinsel und Südamerika wurde am
Die Arktis schmilzt. Mit Hilfe des internationalen EU-Projektes “DAMOCLES” soll die Entwicklung des arktischen Eises langfristig beobachtet und zuverlässig prognostiziert werden. So sollen Risiken und Auswirkungen extremer Klimavorgänge wie dem Verschwinden des arktischen Eises im Sommer besser abschätzbar sein. Von deutscher Seite ist unter anderem das Institut für Umweltphysik der Universität Bremen beteiligt.
Das Arktische Meereis verringert sich Jahr für Jahr um 37.000 km 2
Erdbebenexperten tagen am 9./10. Februar im Institut für Geowissenschaften der Universität Jena
Permanent sind die Kontinente in Bewegung und reiben sich aneinander. Oft wird dies nur von Spezialisten registriert, manchmal führen diese Reibungen aber auch zu Erd- oder Seebeben, die – wie der verheerende Tsunami gezeigt hat – katastrophale Folgen für Land und Leute haben können. Daneben gibt es aber noch Mantel-Kruste-Wechselbeziehungen in aktiven Intraplattenregionen – also fer
Die deutsche Meersforschung begrüßt mit FS Maria S. Merian das weltweit modernste Forschungsschiff. Der erste Einsatz gilt dem wissenschaftlichen Nachwuchs.
Am kommenden Donnerstag, dem 9. Februar 2006, wird das neue Forschungsschiff MARIA S. MERIAN in Rostock-Warnemünde der Wissenschaft übergeben. Das Durchschnittsalter der Gäste dieses Festaktes wird dabei ungewöhnlich niedrig sein: Abordnungen von “Jungforschern” – Doktoranden und Postdocs – aus den Forschungsinstituten in Bre
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat den Universitäten Köln und Bonn 1,2 Millionen Euro für den Kauf eines hochpräzisen Massenspektrometers bewilligt. Mit dem Gerät werden die Mineralogen unter anderem nach der ältesten Materie im Sonnensystem fahnden. In einem neuen Bonn-Kölner Labor für Isotopengeochemie wollen sie auch Mondgestein unter die Lupe nehmen.
Vor 14,7 Millionen Jahren hagelte es im heutigen Tschechien grünes Glas. Kurz zuvor war in Süddeutschland ein riesi