Rachel: “Forschung in den Neuen Ländern auf weltweitem Spitzenniveau”
Im Institut für Troposphärenforschung (IfT) ist am Dienstag in Leipzig erstmals eine künstliche Wolke im Labor erzeugt worden. Die Versuche sollen unter anderem die Wettervorhersage verbessern. Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Thomas Rachel bezeichnete das neue Labor als Zeichen für die hohe Wettbewerbsfähigkeit der Forschung in Ostdeutschland. “Die Wissen
Virtuelle Realität schafft neue Möglichkeiten. Im Rahmen eines gemeinsamen Forschungs- und Entwicklungsprojekts der universitären Arbeitsgruppe Hydro- und Umweltgeologie und der Stadt Halle entstand ein digitales geologisches 3D-Modell für das gesamte Stadtgebiet.
Als eine der ersten Städte in Deutschland verfügt Halle damit über ein detailliertes 3D-Volumenmodell seines geologischen Untergrundes – das zur Basis für ein künftiges rechnergestütztes Informations- und Prognosesy
Der vierte Fahrtabschnitt der 23. Polarstern-Expedition stand ganz im Zeichen der Erkundung und Vermessung des Kontinentalschelfs der Westantarktis. Insbesondere im Bereich der Pine-Island-Bay sollte geklärt werden, warum Gletscher dort verstärkt abfließen.
Erstmals gelang der Zugang zu Bereichen in dieser Bucht, die bis vor wenigen Jahrzehnten noch von Schelfeis bedeckt waren und auch heute nur schwer zugänglich sind. Vermessungen des Meeresbodens im inneren Schelfbereich zeigen er
Am Freitag, den 21. April 2006 wird der Erdbeobachtungssatellit CloudSat von der NASA auf der amerikanischen Vandenberg Air Force Base in seine Umlaufbahn geschossen. Ausgerüstet mit spezieller Radartechnologie ermöglicht CloudSat den Blick in das Innere von Wolken und liefert Wetter- und Klimaforschern neue Erkenntnisse. An der Entwicklung der wissenschaftlichen Auswerteverfahren der durch CloudSat gewonnen Radardaten waren Mitarbeiter des GKSS-Forschungszentrums in Geesthacht beteiligt.
Das neue deutsche Forschungsschiff Maria S. Merian hat noch viele Seemeilen vor sich. Auf der dritten Reise des blau-rot-weißen Ozeanriesen sind vier Wissenschaftler aus dem Institut für Paläontologie der Universität Erlangen-Nürnberg beteiligt. Die vom Kieler Leibniz-Institut für Meereswissenschaften geleitete Expedition lichtet am kommenden Mittwoch in Kiel die Anker und erkundet bis Mitte Mai vor Portugal und Marokko Gashydrate und Tiefsee-Ökosysteme.
Ziel der Reise sind blubbernde Tiefs
Während die meisten Astronomen ihre Teleskope gen Himmel richten, um mehr über das Weltall und seine Geheimnisse zu erfahren, blickt eine internationale Forschergruppe unter Leitung des Erlanger Physikers Prof. Dr. Ulrich Katz in die genau entgegengesetzte Richtung: Professor Katz, Inhaber des Lehrstuhls für Experimentalphysik (Astroteilchenphysik) an der Universität Erlangen-Nürnberg, und sein Team planen ein riesiges Neutrino-Teleskop, das den Namen KM3NeT trägt und auf dem Grund des Mittelmeer
Kameras aus dem Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung fliegen nun doch ins Weltall.
Große Erleichterung am Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung (MPS) im niedersächsischen Katlenburg-Lindau nach der erneuten Bestätigung der Mission Dawn durch die NASA. Wissenschaftler und Ingenieure am MPS lieferten bereits im August und September letzten Jahres die Kamerasysteme für die Mission an die NASA und hofften auf einen erfolgreichen Start Mitte dieses Jahres. “Wir sind e
In allen Kaltzeiten der letzten 740.000 Jahre war die Meereisbedeckung rund um die Antarktis sehr viel größer als in Warmzeiten. Gleichzeitig war der Süden Südamerikas deutlich trockener und windiger als heute, was zu einem stark erhöhten Staubeintrag in die Antarktis führte. Dies ergibt die diese Woche im Wissenschaftsmagazin “Nature” veröffentlichte Untersuchung von Aerosolpartikeln in einem drei Kilometer langen Eiskern durch ein europäisches Wissenschaftler-Team unter Beteiligung des Alfred-W
Auf dem Weltwasserforum in Mexiko wurde jüngst eine alarmierende Entwicklung diskutiert – bis zum Ende des Jahrhunderts dürfte ein Großteil Afrikas unter schwerem Wassermangel leiden. Konflikte um die knappe Ressource könnten die Folge sein. Sind die existierenden Institutionen des Wassermanagements ausreichend gewappnet für Herausforderungen unseres Jahrhunderst oder verschärfen sie die Probleme möglicherweise noch? Anlässlich des Weltwassertages am 22. März 2006 raten Experten des BICC (Internati
Aufquellendes Salzwasser könnte womöglich zum Problem für die Wasserversorgung der Region Berlin-Brandenburg werden. Mathematiker des Weierstraß-Instituts für Angewandte Analysis und Stochastik modellieren zusammen mit Kooperationspartnern die Grundwasserströme, um herauszufinden, was das Wasser an die Oberfläche treibt.
Salzwasserquellen gibt es im Umland von Berlin dutzendweise. In deren Umgebung wachsen Blumen, die sonst nur in Küstennähe vorkommen, zum Beispiel der Stranddrei
SCOUT-O3 Konferenz in Jülich zu ersten Ergebnissen der Flugmesskampagne in Australien
Klimaexperten des Forschungszentrums Jülich, der University Cambridge und der ETH Zürich leiteten Ende 2005 die internationale Messkampagne SCOUT- 03 Tropics im Norden Australiens. Sie durchflogen tropische Gewittertürme, um mehr über den Austausch von Spuren- und Treibhausgasen zwischen den Schichten der Atmosphäre zu erfahren. Vom 20. bis zum 24. März diskutieren die europäischen Atmosphärenfo
Geodynamische Prozesse stehen spätestens dann im Blickpunkt der Öffentlichkeit, wenn die Erde bebt. Auch am Institut für Geowissenschaften der Friedrich-Schiller-Universität Jena beschäftigen sich seit vielen Jahren Wissenschaftler mit der Dynamik der Erde und deren Einflüssen. Doch das Interesse geht weit über Erdbebenforschung hinaus. Auch die Veränderungen der Erdfigur, darunter speziell der Kruste, etwa durch den Einfluss der Gezeiten, sind ein Forschungsgebiet.
Seit 1999 erfasst ein
Drei Mrd. Euro für die Erforschung der kältesten Erdregionen
2007 ist vom International Council of Sciences und der Welt-Meteorologiebehörde zum Polarjahr (IPY) erklärt worden. Im kommenden Jahr werden mehr als 50.000 Wissenschaftler sich mit den Themen rund um die “Polarregionen der Erde” beschäftigen. 50 Jahre nach dem ersten Internationalen Geophysikalischen Jahr suchen die Wissenschaftler nach weiteren Antworten auf Fragen der Klimaveränderungen auf der Erde.
Die Wiss
Forscher beproben beispielhafte Korallenfossilien zur Dokumentierung von paläoklimatischen Änderungen Ein vom Integrierten Ozean-Bohrprogramm (Integrated Ocean Drilling Program, IODP) unterstütztes internationales Wissenschaftler-Team traf sich an der Universität Bremen zur Analyse von Probenfunden aus Korallenfossilien, die im Oktober und November 2005 aus tahitischen Gewässern geborgen wurden. Vor zwei Wochen begann die von französischen und japanischen wissenschafltichen Leitern
Geoinformatiker der Universität Jena koordinieren neues EU-Projekt zur Wasserwirtschaft
Durch die globale Erwärmung schmelzen nicht nur die Polkappen langsam ab, sondern auch die Hochgebirgsgletscher – und das in ihnen enthaltene Wasser – gehen dramatisch zurück. “Dieser Rückgang ist kein lokales Problem, sondern in allen Hochgebirgsregionen der Erde zu verzeichnen”, sagt Prof. Dr. Wolfgang-Albert Flügel von der Universität Jena. “Im Himalaya liegt er inzwischen bei ca. 30 Proze
Methan vom Meeresgrund trägt stärker zur globalen Erwärmung bei als bisher angenommen. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung nach Untersuchungen an einem Schlammvulkan in der Tiefsee zwischen Norwegen und Spitzbergen.
Ein wichtiger Faktor für den derzeitigen globalen Klimawandel ist der Treibhauseffekt. Verantwortlich dafür sind unter anderem die beiden Gase Kohlendioxyd und Methan. Sie verhindern, dass überschüssige