Geowissenschaften

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1407 Meter unter dem Meeresboden

Der Aufbau der Erde gleicht dem eines Pfirsich: In der Mitte liegt der Kern, den eine dicke Schicht aus „Fruchtfleisch“, der Erdmantel, umgibt. Außen ist die…

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Sensationsfund: Die "Mini-Dinosaurier" aus dem Harz

Als man 1998 in einem Steinbruch am nördlichen Harzrand ungewöhnlich kleine Dinosaurierfossilien entdeckte, ging man zunächst davon aus, man sei auf eine Gruppe von Jungtieren gestoßen. Ein Trugschluss, wie nun der Bonner Paläontologe Dr. Martin Sander festgestellt hat: Die Feinstruktur der Knochen lasse mit großer Sicherheit darauf schließen, dass die Tiere ausgewachsen gewesen seien – eine wissenschaftliche Sensation: Mit einem geschätzten Maximalgewicht von einer Tonne wären sie nur knapp e

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US-Konzern fördert Potsdamer Geowissenschaften

Computerprogramm für eine Million Euro zur Verfügung gestellt

Eine der weltweit führenden Erdöl-Service-Firmen, Schlumberger Oilfield Services, unterstützt die Arbeit von Potsdamer Geowissenschaftlern. Das Unternehmen stellt der Arbeitsgruppe Exogene Dynamik/Sedimentologie von Prof. Dr. Maria Mutti am Institut für Geowissenschaften das Computerprogramm “Petrel” im Wert von etwa einer Million Euro kostenlos zur Verfügung.

“Petrel” dient der dreidimensionalen Modellier

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Belgien will Öko-Antarktis-Station errichten

Belgien wird die erste selbst versorgende Antarktisstation errichten, berichtet das Wissenschaftsmagazin Nature in seiner Online-Ausgabe. Die Forschungsstation Prinzessin Elisabeth soll während des Südsommers 2007/2008 errichtet werden und über ein Wind- und Solarkraftwerk verfügen. Insgesamt sind die Kosten mit 6,4 Mio. Euro veranschlagt worden.

In der fragilen Umwelt der Antarktis brauchen selbst organische Abfälle Jahre zum Kompostieren. Immer wieder standen daher auch die

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Klimapuzzle Arktischer Ozean

Die Klimageschichte der Nordpolarregion konnte erstmals anhand eines arktischen Bohrkerns rekonstruiert werden. Absolut neu und überraschend ist, dass sich die Arktis wesentlich früher abgekühlt hat, als bisher angenommen.

In der Bohrung auf dem Lomonosow-Rücken hat man eistransportiertes Material in Ablagerungen gefunden, die 45 Millionen Jahre alt sind. Erste Teile der Antarktis begannen ebenfalls vor rund 43 Millionen Jahren zu vereisen. Die Wissenschaftler leiten daraus ab,

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Meilensteine der arktischen Klimaforschung

In der am Donnerstag, 1. Juni, erscheinenden Ausgabe der Zeitschrift “nature” präsentieren gleich drei wissenschaftliche Artikel Ergebnisse der Arktischen Bohrexpedition 2004. Die Beiträge erhellen die Klimageschichte des Nordpolarbeckens, in dem vor 55 Millionen Jahren subtropische Temperaturen herrschten. Zehn Millionen Jahre später hatte sich das Klima grundlegend gewandelt. Den Untersuchungen des internationalen Forscherteams zufolge setzte die Vereisung des Nordpolarmeers vor etwa 45 Millionen

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Geeignete Gesteinsformationen für die Endlagerung von Atommüll in Sicht?

Universität des Saarlandes an einem vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie geförderten Forschungsverbund beteiligt

Die Frage nach einer geeigneten Endlagerung der hochradioaktiven Abfälle, die bei der Produktion von Atomstrom entstehen, ist und bleibt eine der großen Herausforderungen unserer Zeit – völlig unabhängig von der Entscheidung, in Deutschland die Gewinnung von Strom durch Atomenergie auslaufen zu lassen.

Im Bestreben, das in Deutschland auf dem

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Abenteuer Wissenschaft: sportlich quer durch Grönland

Ein Team aus sechs Wissenschaftlern, unter der Leitung von Prof. Dr. Wilfried Korth von der Technischen Fachhochschule Berlin, wird Ende Juli zu einer zweimonatigen Grönlandexpedition der besonderen Art aufbrechen. Nach 2002 gehen die Geowissenschaftler zum zweiten Mal auf große sportliche Expedition, mit dem Ziel, eine erneute Messung eines geodätischen Höhenprofils entlang einer Traverse, die das Inlandeis Grönlands von Osten nach Westen überquert, vorzunehmen. Aus dem Vergleich lassen sich Höh

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Deutsche Task Force Erdbeben untersucht das Java-Erdbeben

Wissenschaftler auf dem Weg in das Katastrophengebiet
Tektonik und Vulkanismus in Indonesien – möglicher Zusammenhang?
Deutsche Task Force Erdbeben untersucht das Java-Erdbeben
Wissenschaftler auf dem Weg in das Katastrophengebiet

Die Deutsche Task Force Erdbeben entsendet ein Wissenschaftlerteam zur Untersuchung des Erdbebens von Java. Am heutigen Tag fliegen drei Wissenschaftler des GeoForschungsZentrums Potsdam (GFZ) und ein Wissenschaftler der Ludwig-Maximilian-U

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Tiefsee-Hitzerekord: Wissenschaftler messen höchste jemals am Meeresboden registrierte Temperatur

Während der 68. Reise des Forschungsschiffes Meteor registrierte ein international besetztes Forscherteam unter der Leitung von Andrea Koschinsky, Professor of Geosciences an der International University Bremen (IUB), die bislang höchste Temperatur von 407°C an einer heißen Quelle am Meeresboden.

Die Wissenschaftler registrierten die Rekordtemperatur in 3000 m Wassertiefe mit einem speziellen, durch einen Tiefseeroboter gesteuerten Temperatursensor an einem so genannten “Sc

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Vulkanforscher wirbeln in Süditalien viel Staub auf

Seit 1944 verhält sich der Vesuv ruhig. Doch sollte er wieder ausbrechen, droht höchste Gefahr – denn in der nächsten Umgebung des Vulkans, im Ballungsraum von Neapel, leben rund 1,2 Millionen Menschen. Wie lassen sich dann möglichst viele von ihnen retten? Um diese Frage geht es bei einem aufsehenerregenden Zivilschutz-Projekt, an dem Vulkan-Experten der Uni Würzburg beteiligt sind.

“Das Gefährlichste an explosiven Vulkanausbrüchen sind die pyroklastischen Ströme, die dabei e

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Tropische Eisfelder werden immer kleiner

Ostafrikanischer Zwerggletscher wird in 20 Jahren verschwunden sein

Eisfelder in den Tropen gehören zu jenen Regionen, die durch die globale Erwärmung am stärksten betroffen sind. Neben jenen in den Anden gibt es weltweit nur vier solche Gletscherregionen. Wissenschaftler des University College in London haben nun das Eisfeld in den Ruwenzori-Bergen an der Grenze zwischen der Demokratischen Republik Kongo und Uganda genauer untersucht. Wenn die Temperaturen weiterhin derart anstei

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Der Erde dünne Haut

Prof. Totsche, neuer Professor für Hydrogeologie an der Uni Jena, erforscht den Boden

Sauberes Grundwasser ist keine Selbstverständlichkeit. Doch den wichtigsten Faktor es zu erhalten, treten wir tagtäglich mit Füßen. “Der Boden, die äußere Schicht der Erdkruste von etwa einem bis drei Meter Tiefe, wird in der öffentlichen Wahrnehmung als Filtersystem für Wasser bisher absolut unterschätzt”, beklagt Prof. Dr. Kai Uwe Totsche. Das könne man bereits am Sprachgebrauch feststellen. “

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Neue Numerik verbessert die Zuverlässigkeit von Klimasimulationen

Matthias Hofmann vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und Miguel Maqueda von der New York Universität (NYU) haben eine konzeptionelle Schwäche in der Numerik von Ozeanmodellen entdeckt, welche zu einer verfälschten Repräsentation der physikalischen Eigenschaften des Ozeans führen kann (Geophysical Research Letters, 9.5.2006). Mit dem geschickten Einsatz eines mathematischen Algorithmus’ – der in der Modellierung der Atmosphäre bereits lange Standard ist – verbessern die Autoren nun a

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Sternenstaub unter dem Mikroskop

Mineralogen der Universität Jena untersuchen Staubteilchen aus dem Kometen “Wild 2”

Ende April bekam Prof. Dr. Falko Langenhorst Post. Den Inhaber des Lehrstuhls für Mineralogie der Friedrich-Schiller-Universität Jena erreichte ein kleines Paket. Absender: NASA, Houston, Texas. So ungewöhnlich wie der Absender war auch sein Inhalt – winzige Staubkörnchen aus einem Kometenschweif. Auf die Erde kam die außergewöhnliche Fracht Anfang des Jahres mit der NASA Sonde “Stardust” (Sterne

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Die Welt im Wachsmodell

Wie Wissenschaftler mit flüssigem Paraffin die Prozesse am Meeresgrund simulieren / Neue Ausgabe von MaxPlanckForschung erschienen

Am Meeresgrund brodelt und zischt es. Jedes Jahr ergießen sich dort aus glühenden Spalten rund um die Erde etwa drei Kubikkilometer frische Magmamasse. Die Lava lässt auch den Mittelozeanischen Rücken in die Höhe wachsen, wo zwei Platten der Erdkruste mit bis zu 18 Zentimetern pro Jahr auseinander driften. Um diese Bewegung der Kontinentalplatten zu

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