Agrar- Forstwissenschaften

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Neue Gentechnik-Kennzeichnung – Ende einer jahrelangen Debatte

Ab Anfang 2004 werden Verbraucher möglicherweise vermehrt Lebensmittel in den Regalen finden, die den Hinweis “genetisch verändert” oder “aus genetisch verändertem…. hergestellt” tragen. Diese Entscheidung fiel gestern im Europaparlament durch die Verabschiedung von zwei wichtigen Verordnungen in Sachen “Gen-Food”. Die europäischen Kennzeichnungsvorschriften für gentechnisch veränderte Organismen (GVO) sind nun die strengsten der Welt. Lebensmittel aus gentechnisch veränderten Mais oder Soja waren

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Nutztierbestand in Deutschland

Nach vorläufigen Ergebnissen der im Mai dieses Jahres durchgeführten Viehzählung gab es in Nordrhein-Westfalen 1.426.300 Rinder und 6.329.800 Schweine. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, verringerte sich die Zahl der Rinder gegenüber Mai 2002 um 0,4 Prozent, während sich der Schweinebestand um 3,9 Prozent erhöhte. Der Bestand an Schlacht- und Mastkühen reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahr um 31 Prozent auf 7.500 Tiere. Die Zahl der – ebenfalls zur Fleischpro

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Pflanzenschutz: Weniger spritzen bei gleichem Ertrag

Landwirte müssen ab sofort nur noch spritzen, wenn die aktuelle Situation es wirklich erfordert. An der Universität Kiel wurde in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Wetterdienst (DWD) eine Möglichkeit entwickelt, den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln deutlich zu reduzieren. Mehrere Jahre wurde die Methode in Deutschland und Österreich erprobt. Der Ernteertrag bleibt trotz der geringeren Aufwandmenge gleich hoch. Das sogenannte “Integrierte Pflanzenschutz-Modell (IPS) Zuckerrübe” steht der Landwir

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WTO-Agrarverhandlungen

Ziele der nachhaltigen Entwicklung und der Ernährungssicherheit müssen stärker in den Vordergrund treten

Die Welthandelsordnung (WTO) muss die Ziele der Neuorientierung der Landwirtschaft in Deutschland und Europa – also die Stärkung einer nachhaltigen Entwicklung der Landwirtschaft und des ländlichen Raums – unterstützen: Der Verankerung des Umwelt- und Tierschutzes sowie des Verbraucherschutzes im WTO-Agrarabkommen kommt daher eine zentrale Bedeutung zu. Genauso wichtig ist die Inte

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Integrierter Pflanzenschutz für die Zuckerrübe

Planungsinstrumente jetzt online abrufbar

Blattkrankheiten sind eine Gefahr für den Ertrag und die Qualität von Zuckerrüben. Gespritzt werden sollte aber nur, wenn es erforderlich ist und das in bedarfsgerechten Mengen. Dieses zugleich wirtschaftliche und umweltbewusste Handeln zu vereinen ist eine Herausforderung für die Landwirtschaft und das Ziel des Integrierten Pflanzenschutzes (IPS). Er strebt an, vor dem Einsatz von Pflanzenschutzmitteln jegliche pflanzenheilenden Möglichkeiten

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Hohenheimer Agrartechnik mit Feldroboter erfolgreich

Beim Internationalen Field Robot Event an der Universität Wageningen /Niederlande haben Hohenheimer Studierende der Agrartechnik aus dem Bachelor- und Masterstudiengang in Begleitung von Mitarbeitern des Instituts für Agrartechnik mit ihrem selbst gebauten Roboter ISAAC den ersten Preis gewonnen. Der Feldroboter “Infrared Self Acting Autonomous Crawler” setzte sich bei dem zweitägigen Wettbewerb in fast allen Teildisziplinen gegen 9 Gruppen aus den Niederlanden, Dänemark, Frankreich und Deutschland d

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Algen zur Bekämpfung von Bodenkontaminationen

Bei der Behandlung von Böden zur Steigerung der Ernteerträge und der Fruchtbarkeit der Böden kommen häufig Pestizide, Fungizide, Kompostprodukte und Konditionierungssubstanzen zur Anwendung. Diese Behandlungsmethoden sind entweder kostspielig oder tragen zur Bodenkontamination bei – oder beides. Neue Technologien bieten nun die Vorteile beider Alternativen, nämlich gute Bodenqualität zur Steigerung der Erträge, jedoch ohne Nachteile für die Umwelt.

Die Erhaltung von Böden in der landwirtsch

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Bedarfsgerechte Ausbringung von Herbiziden, Fungiziden und Halmstabilisatoren

Ohne die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln wäre heute die Ernährung der Weltbevölkerung nicht möglich. Andererseits können Herbizide, Fungizide und Halmstabilisatoren Boden, Luft und Gewässer belasten. Durch die Entwicklung und Anwendung moderner Technik haben Agrarwissenschaftler vom Leibniz-Institut für Agrartechnik in Bornim (ATB), Lösungen erarbeitet, die Pflanzenschutzmittel einsparen und dem Landwirt helfen, Betriebskosten zu reduzieren.

Bedingt durch die einzelnen Bodenarten, u

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Energieeinsparung im Unterglasanbau

Bisher war der Einsatz von so genannten Energieschirmen in Deutschland nur bei Zierpflanzen verbreitet. Dort wird ein tuchartiges Material, das im Sommer zur Beschattung bzw. in kalten Nächten zur Isolierung in Gewächshäusern unter dem First zeltdachartig aufgespannt. Die Erzeuger von Tomaten und anderen besonders lichtliebenden Gemüsepflanzen haben wegen des Schattenwurfs der Tuchanlage auf die Pflanzen Ertragseinbußen befürchtet und deshalb bisher auf Energieschirme verzichtet.

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Beratung für die Umstellung auf ökologischen Landbau kann gefördert werden

Im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau kann die Beratung zur Umstellung von konventionellen Betrieben auf ökologischen Landbau gefördert werden. Die Förderung der Umstellungsberatung ist voraussichtlich ab Juli 2003 vorläufig befristet bis Ende 2004 möglich. Einmalig können 60 Prozent der Beratungskosten bis maximal 1000 EUR je Betrieb bezuschusst werden. Antragsberechtigt sind Unternehmen der Land- und Forstwirtschaft im Sinne des Einkommenssteuerrechts oder land- und for

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Aufforstung für nachhaltige Entwicklung

Wissenschaftler fordern strenge Kriterien bei der Anerkennung von Aufforstungsprojekten für den Klimaschutz

Eine neue wissenschaftliche Studie zur Bewertung von Aufforstungsprojekten in den Tropen, an der das Max-Planck-Institut für Biogeochemie, Jena, und das Hamburger Welt-Wirtschafts-Archivs (HWWA) beteiligt waren, wird am Freitag, 6. Juni 2003, bei der 18. Konferenz von Mitgliedsstaaten der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen in Bonn vorgestellt. Die Studie unterstützt d

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Effizientere Technologien zum Schutz der europäischen Wälder erforderlich

In einer vom Verband der Europäischen Papierindustrien (Confederation of European Paper Industries – CEPI) in Auftrag gegebenen Studie wird die Notwendigkeit weiterer Untersuchungen durch die Holzbranchen zur Verbesserung der Effizienz und zum Schutz der europäischen Wälder hervorgehoben.

Man geht davon aus, dass sich drei politische Entwicklungen direkt auf das zukünftige Holzangebot auswirken werden: eine natürliche Forstwirtschaft, die Kohlenstoffbindung von Wäldern und eine erhöhte Verw

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Garten Eden – in Serie produziert

Desertifikation und Flächenverbrauch sind zwei Hauptprobleme, vor denen die Naturschützer bei ihren Bemühungen stehen, die Unversehrtheit und Fruchtbarkeit großer Landflächen zu erhalten. Beide Ursachen sind verantwortlich für den Verlust von Millionen Kubikmetern Boden. Anscheinend gehören Pflanzen zu den wirksamsten Möglichkeiten zur Entschärfung beider Probleme.

Das Klonen von Pflanzen ist keineswegs eine neue Wissenschaft, doch neue Entwicklungen bei den molekularen Hilfsmitteln zum Kl

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Gründung einer internationalen Gesellschaft für Organischen Landbau

Am 20. Juni gründet sich in Berlin die “Internationale Forschungs-Gesellschaft für Organischen Landbau” (ISOFAR).

Professor Dr. Ulrich Köpke vom Institut für Organischen Landbau an der Universität Bonn hat diese Wissenschaftler aus der ganzen Welt zusammenführende Gesellschaft initiiert und die Idee zusammen mit Schweizer Kollegen umgesetzt. Ziele der Gesellschaft sind – neben einem besseren wissenschaftlichen Austausch über die Grenzen der Fachgebiete hinaus – vor allem die Entwick

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Für gesunde Pflanzen und gesunde Menschen: Schwefeldüngung

Eine zusätzliche Düngung der Kulturpflanzen mit Schwefel war früher aufgrund des Schwefeleintrags aus der Luft nicht erforderlich. Mittlerweile leiden aber fast alle Kulturpflanzen in den alten Bundesländern unter Schwefelmangel. Grund dafür ist die erfolgreiche Rauchgasentschwefelung der Industrieanlagen. Die Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL) in Braunschweig untersucht seit über 20 Jahren die verschiedenen Aspekte der Schwefelversorgung von Kulturpflanzen.

Der größte Teil

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Ackerkratzdistel biologisch bekämpfen

Erfolgversprechende Ergebnisse zur biologischen Bekämpfung der Ackerkratzdistel wurden in einer Doktorarbeit an der Georg-August-Universität Göttingen erzielt. Die Versuche wurden sowohl mit pathogenen Pilzen als auch mit phytophagen Insekten gemacht. Im Mittelpunkt der Arbeit standen nicht nur die Interaktionen dieser natürlichen Gegenspieler mit der Ackerkratzdistel, sondern auch die Wechselwirkungen der Pilze und Insekten untereinander. In den Untersuchungen wurden der Rostpilz P

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