Agrar- Forstwissenschaften

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Erfolgsgeschichte des biologischen Pflanzenschutzes

Viren gegen Insekten und Pilze gegen Pilze

Der biologische Pflanzenschutz ist eine der großen Erfolgsgeschichten in der Landwirtschaft der letzten beiden Jahrzehnte. Im Gewächshaus wie im Freiland werden heute auf großen Flächen Millionen von Insekten und Raubmilben ausgebracht, um schädliche Insekten zu fressen oder zu parasitieren. Virus- und Pilzkrankheiten, die ganz spezifisch wirken und für den Menschen völlig ungefährlich sind, werden gegen die Obstmade oder gegen eine Krankhe

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Vorläufige Abschlussbilanz der Ernte 2003

Die Bauern bringen in der derzeitigen Hitze die Getreideernte zwei bis drei Wochen früher als normal ein. In weiten Teilen Deutschlands sehen sie sich mit miserablen Mengenergebnissen und Qualitätsproblemen konfrontiert. Das bestätigt nicht nur die jetzt vorgelegte vorläufige Abschlussbilanz des Deutschen Bauernverbandes (DBV) zur Ernte 2003 sondern auch die jüngst vom Statistischen Bundesamt veröffentlichte vorläufige Ernteschätzung (unsere Meldung).

Die Gesamterntemenge aller Get

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Biologische Bekämpfung von Pflanzenschädlingen

In warmen Jahren vermehren sich auf Porree und Zwiebeln die nur zwei Millimeter großen Thripse hervorragend. Ernteverluste sind dadurch vorprogrammiert. Ein neues Verfahren der biologischen Bekämpfung könnte die Lösung des Problems, zumindest für den Gärtner sein. In Versuchen der Biologischen Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft in Darmstadt (BBA) konnten die schädlichen Insekten biologisch besser bekämpft werden als mit chemischen Mitteln. Thripse kennt jeder. Sie werden demnächst wieder al

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Abdrift mindernde Spritzgeräte

Neue A-Klasse der Biologischen Bundesanstalt

Zum ersten Mal hat die Biologische Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft ein Pflanzenschutzspritzgerät in das bei ihr geführte Verzeichnis aufgenommen, mit dem die Abdrift des Pflanzenschutzmittels um 99 % verringert werden kann. Bisher gab es nur Klassen mit 50-, 75- und 90-prozentiger Minderung. Bei dem Gerät handelt es sich um ein Tunnelspritzgerät für den Obstbau mit 3,5 m Höhe.

Tunnelspritzgeräte gibt es bereits seit e

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Studie: Verbesserte Haltungsbedingungen beeinflusst Gesundheit der Tiere

Milchfieber, Gebärmutterentzündung oder Milchmangel (MMA-Komplex) können in manchen Betrieben mehr als die Hälfte der Sauen betreffen. Neben infektiösen Krankheitserregern spielen Fütterung und Haltung sowie Veranlagung und andere einzeltierspezifische Ursachen eine entscheidende Rolle. Im Fachgebiet Tierhaltung und Haltungsbiologie der Universität Gießen wurden über 1400 Abferkelungen unterschiedlicher Haltungssysteme ausgewertet. Sauen mit MMA hatten eher verlängerte Tragezeiten und im Ve

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Dramatische Einbußen bei der Getreideernte

Durch die anhaltende Trockenheit schreitet die in diesem Jahr bereits frühzeitig begonnene Getreideernte zügig voran, allerdings mit recht enttäuschenden Ergebnissen.

Landwirte im Süden, Südwesten und Osten Deutschlands stehen vor einer besonders schwierigen Situation, denn dort sind die Betriebe von der Trockenheit und den massiven Ertragsausfällen betroffen. In vielen ostdeutschen Betrieben werden die finanziellen Mittel fehlen, um Löhne zu zahlen, den Kapitaldienst zu bedienen un

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Präzisionsbewässerung auf dem Feld – ein Ausweg aus der Dürre?

Wissenschaftler am Institut für Agrartechnik in Potsdam-Bornim (ATB) entwickeln ein auf Sensoren und mathematischen Modellen basierendes Verfahren für eine teilflächenspezifische und damit wassersparende Bewässerung von Feldfrüchten.

Eins ist klar: Das Wetter bleibt nicht wie es ist. Klimaforscher sagen häufigere Dürren für Brandenburg voraus. Die Niederschläge werden von derzeit durchschnittlich 560 mm pro Jahr auf unter 450 mm pro Jahr sinken, die Temperaturen dabei im Jahresdurch

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Konservierende Bodenbearbeitung hilft Wasser sparen

Nach den Überschwemmungen des letzten Jahres bedroht nun eine extreme Trockenheit die Landwirtschaft. Nach ersten Schätzungen des Deutschen Bauernverbandes belaufen sich die Ertragsausfälle allein in der Getreideernte auf rund eine Milliarde Euro. Mit bodenschonenden Verfahren lassen sich aber auch in Trockenperioden Ertragseinbußen in der Landwirtschaft verringern und dies ohne Zusatzkosten zu verursachen. Darauf weist jetzt der VDI hin. Bodenschonende Verfahren haben unter anderem das Zie

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Perfekter Wein durch Weltraumtechnologie

Bestimmung der Anbaugebiete per Satellitenbild

Europas Weinbauern bekommen jetzt Unterstützung durch die Weltraumtechnologie. So sollen Satelliten der Europäischen Weltraumbehörde (ESA) Bilder von Weingärten zur Erde schicken, wie die BBC berichtet. Diese sollen Auskunft über die geologische Beschaffenheit der Anbaugebiete geben um so in Zukunft eine Verbesserung der Weinqualität zu erreichen.

Ermöglicht wird dies durch das von der Europäischen Kommission geförderte Bacchus-

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Biologisches Pflanzenschutzmittel gegen Miniermotte entwickelt

Österreichs sowie Mitteleuropas Rosskastanienbäume werden alljährlich ab Mitte April von der mittlerweile gefürchteten Miniermotte heimgesucht. Die Schäden an den Blättern sind allseits bekannt. Dem Team der Calantis Infochemicals GmbH ist es gelungen, einen natürlichen und ungiftigen Wirkstoff zu entwickeln, der den leidigen Befall der Rosskastanie unter Kontrolle bringen soll. Diese Entwicklung wird durch Herrn Mag. Eric Schneider, einem Investor aus dem Netzwerk i2, mitfinanziert. Er stellt Cala

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Energiesparendes Verfahren für Getreidetrocknung

Kann man die Getreidetrocknung energiesparender und umweltfreundlicher gestalten und dabei die Kornqualität sichern? Die Wissenschaftler des Institutes für Agrartechnik Bornim e.V. (ATB) in Potsdam-Bornim meinen: Ja – und sind dabei, eine weltweit verbreitete Technik zu verbessern.

Auch im Trockenjahr 2003 mit seinen Dürreperioden von teilweise katastrophalem Ausmaß steht der Landwirt bei der Ernte vor stets der gleichen Aufgabe: das Getreide kommt häufig zu feucht vom Feld und muss

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Ursachen für unterschiedliche Futterverwertung von Milch- und Fleischrind

Dummerstorfer Nutztierforscher suchen nach den Ursachen für die unter-schiedliche Futterverwertung von Milch- und Fleischrindern und erklären, warum solche Ergebnisse auch von Bedeutung für den Tierschutz und die Schonung der natürlichen Ressourcen sind

Zwei Kühe erhalten je einen Eimer Futter gleichen Inhalts. Die eine nutzt dieses Futter, um Milch zu produzieren, die andere setzt daraus Körpersubstanz (Muskulatur, Fettgewebe) an. Warum ist das so? Im Grunde können weder Wissenscha

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Mit neuen Grenzwerten die Belastung der Ackerböden verringern

Bundesumweltminister Jürgen Trittin hat sich dafür ausgesprochen, Abfälle auch künftig getrennt zu sammeln. “Voraussetzung für die Gewinnung hochwertiger Recyclingprodukte ist die getrennte Erfassung der Wertstoffe. Die neu entstehenden Produkte werden so weitgehend frei von Schadstoffen sein”, sagte Trittin heute auf einer abfallwirtschaftlichen Tagung in Witzenhausen. Die nordhessische Stadt hatte vor 20 Jahren als erste deutsche Kommune flächendeckend die Biotonne eingeführt, um b

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Bienenstockkäfer – Gefahr für einheimische Bienen und Hummeln

Der südafrikanische Bienenstockkäfer (Aethina tumida) droht zu einer Gefahr unserer einheimischen Bienen und Hummeln zu werden. Der in Südafrika heimische Käfer, der im Gleichgewicht mit den dortigen Bienen lebt, ist auf bisher ungeklärte Weise 1996 nach Florida und von dort im Laufe der Jahre auch nach Australien und Ägypten verschleppt worden.

Durch globalen Handel mit Bienen und Bienenvölkern wächst die Gefahr, den Schädling auch nach Europa zu importieren. Die europäischen Bienen kennen

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Strategien zur Bekämpfung von Mutterkorn

Mehrere Empfehlungen zur integrierten Bekämpfung von Mutterkorn im Roggen sind das Ergebnis einer Doktorarbeit an der Georg-August-Universität Göttingen.

In der Praxis könne eine Bekämpfung des Pilzes durch die Zumischung von Populationsroggen, die Wahl widerstandsfähiger Sorten, den maßvollen Einsatz von Wachstumsreglern und die sinnvolle Kombination von Saatzeit und Saatstärke erfolgen, heißt es in der Arbeit. Gleichmäßig geführte Bestände und möglichst kurze Blühphasen des Roggens,

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Rinder vor tückischen Wurmparasiten schützen

BioProfil fördert Entwicklung eines neuen Impfstoffs

Ein neuer Impfstoff soll künftig Rinder vor dem lebensbedrohlichen Befall durch den Lungenwurm Dictyocaulus viviparus schützen. Ein Team von Parasitologen der Tierärztlichen Hochschule (TiHo) Hannover will diesen Impfstoff, der aus Eiweißmolekülen des Erregers bestehen soll, in den kommenden Jahren entwickeln. Das BioProfil Funktionelle Genomanalyse fördert das Projekt mit 579 000 Euro. Umfangreiche Vorstudien haben bereits stattgef

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