Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, hatten nach vorläufigen Ergebnissen der Statistik über den Personalstand im öffentlichen Dienst Mitte 2001 rund 94 000 Beschäftigte von der gesetzlich bzw. tarifvertraglich geregelten Möglichkeit einer Altersteilzeitbeschäftigung Gebrauch gemacht; das waren etwa 60 % mehr als Mitte 2000. Von den 94 000 Beschäftigten in Altersteilzeit waren 25 000 Beamte (einschl. Richter), 55 000 Angestellte und 14 000 Arbeiter. Die Zahl der Beamten in Altersteilzeit
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, sind die deutschen Exporte in die USA im April 2002 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat um 5,3 % auf 5,7 Mrd. Euro gestiegen. Dies ist – mit Ausnahme einer leichten Erholung im Februar diesen Jahres (+ 0,8 %) – der erste Anstieg der deutschen Exporte in die Vereinigten Staaten seit Oktober 2001 (+ 3,4 %). Die deutschen Ausfuhren insgesamt haben im April 2002 um 5,5 % auf 55,7 Mrd. Euro zugenommen. Zweistellige Zuwachsraten erzielten im April 2
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, gab es im Schuljahr 2000/2001 in Deutschland 4 076 private Schulen (allgemein bildende und berufliche). Zu den privaten Schulen zählen neben denjenigen privater Träger auch solche, die z.B. von Kirchen oder karitativen Einrichtungen betrieben werden. Gegenüber 1992 (dem ersten Jahr mit gesamtdeutschen Ergebnissen) stieg die Zahl privater Schulen um 26,7 % und ihr Anteil an den Schulen insgesamt von 6,1 % auf 7,9 %. Privatschulen waren am häufigsten al
Im April 2002 kam es in Deutschland zu einem für diese Jahreszeit üblichen saisonalen Anstieg der Erwerbstätigkeit im Vormonatsvergleich. Mit rund 38,5 Mill. Erwerbstätigen hatten in diesem Monat nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes 150 000 Personen oder 0,4 % mehr ihren Arbeitsort in Deutschland als im März 2002. Im Vergleich zum April des Vorjahres nahm die Erwerbstätigkeit um 153 000 Personen oder 0,4 % ab. Begünstigt wurde die Erwerbstätigkeit im April 2002 sowohl im Vo
Wie das Statistische Bundesamt zum Weltbevölkerungstag am 11. Juli mitteilt, gab es im April 2001 in Deutschland rund 16,8 Mill. Ehepaare mit Kindern unter 18 Jahren oder ohne Kinder. Bei rund 766 000 Ehepaaren (4,5 %) besaß ein Partner die deutsche und der andere eine ausländische Staatsangehörigkeit; davon hatten 398 000 (52 %) Ehefrauen und 368 000 (48 %) Ehemänner einen ausländischen Pass. Dies zeigen die Ergebnisse des Mikrozensus 2001, der europaweit größten jährlichen Haushaltsbefragung zu de
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, waren nach vorläufigen Ergebnissen Ende März 2002 im Handwerk 4,8 % weniger Personen beschäftigt als im März des Vorjahres. Gleichzeitig schrumpften die Umsätze der selbstständigen Handwerksunternehmen im ersten Quartal 2002 um 4,9 % gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal. Am stärksten betroffen war das Bau- und Ausbaugewerbe, hier war die Beschäftigung um 8,8 % und der Umsatz um 8,6 % niedriger als ein Jahr zuvor. Beschäftigungsrückg
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wurden im ersten Quartal 2002 in Deutschland rund 35 700 Schwangerschaftsabbrüche gemeldet und damit geringfügig weniger als im ersten Quartal 2001 (36 200). Nahezu die Hälfte der Frauen (47 %) war zum Zeitpunkt des Eingriffs verheiratet, fast ebenso viele Frauen waren ledig, etwa 6 % geschieden und verwitwet. Knapp drei Viertel (72 %) der Frauen, die Schwangerschaftsabbrüche durchführen ließen, waren zwischen 18 und 35 Jahren alt, rund 6 % waren min
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, erzeugten die deutschen Hüttenwerke im Juni 2002 2,51 Mill. t Roheisen und 3,89 Mill. t Rohstahl. Damit wurden 13,8 % mehr Roheisen und 12,5 % mehr Rohstahl produziert als im Juni 2001. Im ersten Halbjahr 2002 wurden 14,36 Mill. t Roheisen und 22,41 Mill. t Rohstahl hergestellt. Gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum ist damit die Roheisenproduktion um 4,1 % und die Rohstahlproduktion um 2,9 % zurückgegangen. Im früheren Bundesgebiet lag die Produkt
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, lagen im ersten Quartal 2002 die Indizes der Monatslöhne/-gehälter für die Arbeiter und die Angestellten in der gewerblichen Wirtschaft in Deutschland um 2,2 % und in Frankreich um 2,5 % höher als vor Jahresfrist. Die Verbraucherpreise stiegen in diesem Zeitraum in Deutschland um 1,9 %, in Frankreich um 2,1 %. In Deutschland beträgt die tarifliche Wochenarbeitszeit – seit einigen Jahren unverändert – durchschnittlich 37,2 Stunden. In Frankreich hatte
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wurden im ersten Quartal 2002 in Deutschland 195 000 Gewerbe angemeldet, das waren 5,8 % weniger als im ersten Quartal 2001. Die Zahl der Gewerbeabmeldungen ging im gleichen Zeitraum um 3,4 % auf 180 000 zurück. Bei rund 155 000 Anmeldungen im ersten Vierteljahr 2002 gaben die Gewerbetreibenden an, einen Betrieb neu errichten zu wollen (– 5,1 % im Vergleich zum ersten Quartal 2001). Bei 48 000 dieser sogenannten Neuerrichtungen (– 8,5 %) kann eine grö
Wie das Statistische Bundesamt anhand erster vorläufiger Ergebnisse mitteilt, setzte der Einzelhandel in Deutschland im Mai 2002 nominal (in jeweiligen Preisen) 4,3 % und real (in konstanten Preisen) 4,6 % weniger als im Mai 2001 um, wobei der Mai 2002 einen Verkaufstag weniger als der Mai 2001 hatte. Nach Kalender- und Saisonbereinigung der Daten wurde im Vergleich zum April 2002 nominal 1,2 % mehr abgesetzt. In den ersten fünf Monaten des Jahres 2002 wurden nominal 1,9 % und real 3,1 % weniger als
Lebenserwartung steigt weiter
Die Lebenserwartung in Deutschland steigt weiter. Heute geborene Mädchen werden durchschnittlich bereits 86,5 Jahre, neugeborene Knaben fast 80 Jahre alt. Das ist das Ergebnis von Modellrechnungen, die von Professor Dr. Eckart Bomsdorf vom Seminar für Wirtschafts- und Sozialstatistik der Universität zu Köln durchgeführt wurden. Die Zunahme der Lebenserwartung beruht in erster Linie auf dem Rückgang der Sterbewahrscheinlichkeiten im höheren Alter und wird
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, nutzten nach vorläufigen Ergebnissen im ersten Quartal 2002 in Deutschland 0,6 % weniger Fahrgäste die öffentlichen Verkehrsmittel auf Straßen und Schienen als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Im Linienverkehr mit Omnibussen und Straßenbahnen wurden – wie im Vorjahresquartal – 2 026 Mill. Fahrgäste befördert, den Reiseverkehr mit Omnibussen (Gelegenheitsverkehr) nutzten 14 Mill. Personen (– 1,6 %). Diese Angaben stammen von den 2 420 größeren inlä
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, sind die Ausfuhren von Deutschland nach Dänemark, das zum 1. Juli die EU-Ratspräsidentschaft übernommen hat, von 1996 bis 2001 um 40 % gestiegen. Während 1996 Waren im Wert von 7,4 Mrd. Euro von Deutschland nach Dänemark geliefert wurden, waren es im Jahr 2001 Waren im Wert von 10,3 Mill. Euro. Auch die Einfuhren aus dem nördlichen Nachbarland sind in diesem Zeitraum bedeutend gewachsen: Sie stiegen von 6,7 Mrd. Euro im Jahr 1996 auf 9,1 Mrd. Euro im vergange
Die deutschen Fußballfans mussten tief in die Tasche greifen, wenn sie ihre Mannschaft live vor Ort erleben wollten, denn für einen Euro erhält man in Südkorea nur Waren und Dienstleistungen im Wert von 0,73 Euro. In Japan ist die Kaufkraft des Euro sogar noch geringer; hier erhalten die Fans für einen Euro nur Waren und Dienstleistungen, die in Deutschland einem Wert von 0,54 Euro entsprechen. Wie die vom Statistischen Bundesamt berechneten Verbrauchergeldparitäten verdeutlichen, wäre ein
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, setzte der Großhandel in Deutschland im Mai 2002 nominal (in jeweiligen Preisen) 9,9 % und real (in konstanten Preisen) 8,3 % weniger als im Mai 2001 um. Damit war der Mai 2002 der Monat mit dem höchsten Umsatzrückgang der ersten fünf Monate 2002. Allerdings gab es dieses Jahr im Mai zwei Arbeitstage weniger als im Vorjahr. Nach Kalender- und Saisonbereinigung der Daten wurde im Mai 2002 nominal 3,0 % weniger als im April 2002 abgesetzt. In den erste