Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes waren im ersten Quartal 2004 von den rund 37,7 Mill. Erwerbstätigen in Deutschland 17,8 Mill. oder 47,1% Frauen. Die Frauenerwerbstätigkeit nahm im Vorjahresvergleich erstmals seit dem dritten Quartal 2002 wieder zu, und zwar um 39 000 oder 0,2%.
Begünstigt wurde diese Entwicklung durch Beschäftigungszuwächse in den Dienstleistungsbereichen, die durch einen hohen Frauenanteil gekennzeichnet sind. Von 100 erwerbstätigen Frauen arbe
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, kooperieren in Deutschland rund 29% aller Unternehmen der Branchen Verarbeitendes Gewerbe, Baugewerbe, Handel und Gastgewerbe sowie in anderen Dienstleistungsbereichen in unterschiedlichen Formen mit anderen Unternehmen. Dies ergibt eine EU-weit harmonisierte Studie, die das Statistische Bundesamt in Zusammenarbeit mit den Statistischen Ämtern der Länder im Jahr 2003 durchgeführt hat.
Durch Unternehmenskooperationen lassen sich neue Geschäftsfelder er
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, sanken die Umsätze der Apotheken im ersten Quartal 2004 nominal (in jeweiligen Preisen) um 6,3% und real (in konstanten Preisen) um 5,9% im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal. Dies ist das Ergebnis stark schwankender Umsatzveränderungen in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres. So verzeichneten die Apotheken im Januar 2004 zunächst erhebliche Umsatzrückgänge von nominal 12,8% (real: – 12,5% gegenüber Januar 2003), die im Februar mit nominal
Wie das Statistische Bundesamt bereits in seiner Schnellmeldung am 13. Mai mitgeteilt hat, ist das Bruttoinlandsprodukt, der Wert der in Deutschland erwirtschafteten Leistung, im ersten Quartal 2004 gegenüber dem Vorquartal saison- und kalenderbereinigt real um 0,4% spürbar gestiegen. Damit hat sich die im dritten Quartal 2003 begonnene leichte Erholung der Wirtschaftsleistung im Berichtsquartal weiter fortgesetzt.
Bruttoinlandsprodukt real (saison- und kalenderbereinigte Werte nach Census
Rund 140 700 Ausländerinnen und Ausländer wurden in Deutschland im Verlauf des Jahres 2003 eingebürgert. Das waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes etwa 13 800 (– 8,9%) Einbürgerungen weniger als im Vorjahr. Mit der Einführung des neuen Staatsangehörigkeitsrechts im Jahr 2000 hatten die Einbürgerungen den Höchststand von knapp 186 700 Personen erreicht. In den Folgejahren 2001 und 2002 nahm ihre Zahl jeweils (auf 178 100 bzw. 154 500) ab. Der Rückgang im Jahr 2003 fiel allerdings geringer a
Im März 2004 hat die Polizei in Deutschland rund 182 600 Straßenverkehrsunfälle aufgenommen, 6% mehr als im März 2003. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, ging die Zahl der Unfälle mit Personenschaden um 2% auf 24 600 zurück, ebenso sank die Zahl der Verletzten um 2% auf 32 100. Gleichzeitig stieg die Zahl der Verkehrstoten um 2% auf 453 an und lag damit für dieses Jahr erstmals über dem Vorjahreswert. Die registrierten Unfälle ohne Personenschaden (nur Sachschaden) nahmen gegenüber dem M
Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes wurden im ersten Quartal 2004 in Deutschland 58,5 Mill. Gästeübernachtungen gezählt. Das waren 4% mehr als im entsprechenden Vorjahresquartal. Die Angaben umfassen sowohl Übernachtungen in Beherbergungsstätten mit neun oder mehr Betten als auch auf Campingplätzen (Touristikcamping).
Die Zahl der Übernachtungen inländischer Gäste ist im ersten Quartal 2004 mit 50,3 Mill. um 3% gegenüber dem ersten Quartal 2003 gestiegen. Die Übernacht
In den ersten drei Monaten diesen Jahres reisten 16,4 Mill. Menschen von deutschen Flughäfen zu einem In- oder Auslandsziel. Das waren 7,2% mehr als im ersten Quartal 2003, wie das Statistische Bundesamt mitteilt.
Während die Zahl der Inlands-Passagiere um 2,1% auf 5,3 Mill. abnahm, schnellte das Auslandsaufkommen um 1,4 Mill. Fluggäste – plus 12,3% – auf 11,1 Millionen. Das ist der höchste Quartalszuwachs und auch das größte Auslands-Passagiervolumen im ersten Quartal eines Kalenderjahres s
Während im ersten Quartal 2004 die Gesamtzahl der Erwerbstätigen im Vergleich zum Vorjahr um 139 000 Personen (– 0,4%) auf 37,7 Mill. Personen abgenommen hat, gab es in den Dienstleistungsbereichen leichte Beschäftigungsgewinne.
Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes stieg im ersten Quartal 2004 die Zahl der Erwerbstätigen in den Dienstleistungsbereichen (Handel, Gastgewerbe, Verkehr und sonstige Dienstleistungen) im Vorjahresvergleich um 134 000 Personen (+ 0,5%) an, n
In Deutschland werden immer weniger Abfälle deponiert und mehr Abfälle verbrannt. Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes wurden im Jahr 2002 60,2 Mill. Tonnen nicht gefährliche Abfälle deponiert, das waren 8% weniger als 1997 (65,7 Mill. Tonnen). Dabei handelte es sich insbesondere um Bau- und Abbruchabfälle (46%) sowie Abfälle aus thermischen Prozessen (19%) und Siedlungsabfälle (18%).
Der Rückgang der deponierten Mengen geht u.a. mit einem Anstieg der Verbrennung von A
In jedem vierten Haushalt von unter 25-Jährigen gibt es keinen festen Telefonanschluss mehr, er ist durch das Mobiltelefon ersetzt, wie die Einkommens- und Verbrauchsstichprobe des Statistischen Bundesamtes ergeben hat.
Den festen Telefonanschluss verdrängen konnten die Handys bisher vor allem bei den Jüngeren. Der Anteil der ausschließlichen “Handy-Nutzer-Haushalte” nimmt mit steigendem Alter der Haushaltsvorstände ab. Bei den 25- bis 34-Jährigen sind es noch 8% der Haushalte, bei den 55- b
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, lag im Jahr 2003 – wie auch im Vorjahr – Frankreich vor den USA und dem Vereinigten Königreich an der Spitze der Bestimmungsländer deutscher Exporte. Im letzten Jahr wurden von Deutschland Waren im Wert von 70,0 Mrd. Euro (Anteil von 10,6% an den gesamten deutschen Ausfuhren) nach Frankreich exportiert, in die USA für 61,7 Mrd. Euro (9,3%) und in das Vereinigte Königreich für 55,3 Mrd. Euro (8,4%).
In der Rangfolge der ersten 15 Abnehmerländer deutsc
Das Bruttoinlandsprodukt, der Wert der in Deutschland erwirtschafteten Leistung, ist im ersten Quartal 2004 gegenüber dem Vorquartal – saison- und kalenderbereinigt – real um 0,4% spürbar gestiegen.
Im Vorjahresvergleich kam es zu einer Zunahme um 1,5%. Wie das Statistische Bundesamt in seiner Schnellmeldung weiter mitteilt, hätte sich die Wirtschaftsleistung unter Ausschluss des Kalendereffekts (im ersten Quartal 2004 stand ein Arbeitstag mehr zur Verfügung) im Berichtsquartal um nahezu ei
Trotz Personalabbau erwirtschafteten die Unternehmen des öffentlichen Straßenpersonenverkehrs in Deutschland ein Umsatzplus. Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes betrieben Ende September 2003 in Deutschland 6 216 Unternehmen genehmigungspflichtigen öffentlichen Straßenpersonenverkehr (ÖSPV) mit Omnibussen und Straßenbahnen, 2,1% weniger als im Vorjahr. Die Unternehmen beschäftigten 177 700 Personen ausschließlich oder überwiegend im ÖSPV, das waren 1,8% weniger als Ende Septem
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, ist der Verbraucherpreisindex für Deutschland im April 2004 gegenüber April 2003 um 1,6% und gegenüber März 2004 um 0,3% gestiegen. Dies ist die höchste Jahresteuerungsrate seit März 2002 (+ 2,0%). Im Februar bzw. März 2004 hatte die Jahresveränderungsrate bei + 0,9% bzw. + 1,1% gelegen. Die Schätzung für April 2004 auf Grund der Ergebnisse aus sechs Bundesländern wurde damit bestätigt.
Die deutlich höhere Jahresteuerungsrate im April ist im Wesentlic
Der Index der Großhandelsverkaufspreise lag nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes im April 2004 um 2,4% über dem Vorjahresstand. Dies war die höchste Veränderung zu einem Vorjahresmonat seit Juni 2001 (+ 2,8%). Gegenüber März 2004 erhöhte sich der Großhandelspreisindex um 0,4%.
Binnen Monatsfrist stiegen im April 2004 unter anderem die Preise innerhalb des Großhandels mit Erzen, Eisen, Stahl, NE-Metallen und Halbzeug (+ 7,3%). Diese Gütergruppen haben sich auch im Vergleich zum Vorj