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Waren aus Deutschland gehen zu 74 Prozent nach Europa

Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes werden derzeit rund drei Viertel der Waren “Made in Germany” in die europäischen Länder exportiert: Von den im Jahr 2004 insgesamt exportierten Waren im Wert von 733,5 Mrd. Euro gingen 74,4% (545,4 Mrd. Euro) in europäische Länder. Zweitwichtigster Absatzmarkt deutscher Waren war der Kontinent Amerika mit einem Anteil von 11,5% (84,5 Mrd. Euro), der damit knapp vor Asien mit einem Anteil von 11,3% (83,1 Mrd. Euro) lag. Nach Afrika wurden nur 1,9% (13,6

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Medizinforschung an der Universität Heidelberg unter den Top 20 weltweit

Führend in Deutschland, in Europa auf Platz 5 / Erfolg durch enge Kooperation starker vorklinischer Fächer mit den Kliniken

Die Medizinische Fakultät Heidelberg gehört zu den zwanzig weltweit führenden biomedizinischen Forschungseinrichtungen. Nach einem internationalen Ranking des renommierten britischen “Times Higher Education Supplement” im März 2005 nimmt sie Platz 16 unter den Top 100 ein – und ist damit die beste deutsche medizinische Universitätseinrichtung vor der Humbo

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Öffentliches Finanzierungsdefizit 2004 auf 65,1 Mrd. Euro verringert

Nach den Ergebnissen der Kassenstatistik des Statistischen Bundesamtes reduzierte sich das Finanzierungsdefizit der öffentlichen Haushalte (Bund, Sondervermögen des Bundes, Länder, Gemeinden/Gemeindeverbände und Sozialversicherung) in Abgrenzung der Finanzstatistik (einschließlich des Saldos der haushaltstechnischen Verrechnungen) im Jahr 2004 gegenüber dem Vorjahr um 10,4 Mrd. Euro auf 65,1 Mrd. Euro. Die Ausgaben gingen im Vergleich zum Vorjahr um 1,1% auf 990,1 Mrd. Euro zurück. Die Einnahmen b

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Söhne wohnen länger als Töchter im "Hotel Mama"

Junge Männer verlassen den elterlichen Haushalt später als ihre weiblichen Altersgenossinnen. Mit 24 Jahren lebte im März 2004 immer noch fast die Hälfte (47%) der männlichen Bevölkerung im Elternhaus. Mit 30 Jahren wohnten 14% und mit 40 Jahren immerhin noch 5% der Männer als “lediges Kind” bei den Eltern. Das ergab die Haushaltsbefragung “Mikrozensus” des Statistischen Bundesamtes.

Von den jungen Frauen wohnte dagegen bereits mit 22 Jahren deutlich weniger als die Hälfte (44%) noch bei

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2004: Seegüterumschlag erreicht mit 272 Mill. t erneut Rekord

Im Jahr 2004 hat sich der Seegüterumschlag deutscher Häfen im Vergleich zum Vorjahr um 6,8% erhöht. Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes wurde mit einem Güterumschlag von über 272 Mill. Tonnen erneut ein Rekord erzielt, nach 255 Mill. t im Jahr 2003. Den stärksten Anstieg wies dabei mit 8,9% der Versand ins Ausland auf, gefolgt vom Empfang aus dem Ausland (+ 5,8%) und dem innerdeutschen Seeverkehr (+ 2,1%). Differenziert nach Gütern sind die größten Zuwächse mit über 10% b

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Jede vierte Krankenhausentbindung durch Kaiserschnitt

Im Jahr 2003 haben 687 500 Frauen in deutschen Krankenhäusern entbunden. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wurde bei 25,5% dieser Frauen ein Kaiserschnitt durchgeführt. Zehn Jahre zuvor lag der Anteil noch bei 16,9%.

Während sich der Anteil der Kaiserschnitte an allen Entbindungen von 1993 bis 2003 kontinuierlich erhöhte, nahm der Anteil anderer geburtshilflicher Maßnahmen stetig ab: Im Jahr 2003 wurden nur noch 1,1% aller Frauen durch Zangengeburt (1993: 2,3%) und 4,2% mittels Sa

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Verbraucherpreise März 2005: Voraussichtlich + 1,8% gegenüber März 2004

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wird sich der Verbraucherpreisindex in Deutschland im März 2005 – nach vorliegenden Ergebnissen aus sechs Bundesländern – gegenüber März 2004 voraussichtlich um 1,8% erhöhen (Februar 2005 + 1,8%). Im Vergleich zum Vormonat ergibt sich eine Veränderung von + 0,3%. Die Preise für Energie und Mineralölerzeugnisse stiegen gegenüber dem März 2004 überdurchschnittlich an. In den zur Schätzung herangezogenen sechs Bundesländern lag die Preisentwick

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84 Millionen Tonnen Abfall im Bergbau verwertet

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wurden im Jahr 2003 in deutschen Abbaustätten des Bergbaus 84 Mill. Tonnen nicht gefährliche Abfälle verwertet, das waren 6% weniger als im Vorjahr.

99% der verwerteten Abfälle wurden zur Wiederverfüllung und Rekultivierung in übertägige Abbaustätten wie Steinbrüche, Sand-, Kies- und Tongruben eingebracht. Unter diesen 82,8 Mill. Tonnen waren 67,7 Mill. Tonnen Boden und Steine (82%) sowie 7,2 Mill. Tonnen Beton- und Ziegelabfälle (9%). Weit

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Käfighaltung von Legehennen unter 80%

Im Jahr 2004 wurden in Betrieben von Unternehmen mit mehr als 3 000 Hennenhaltungsplätzen 9,2 Mrd. Eier erzeugt. Das waren 1,9% weniger als im Vorjahr. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, hatten diese Unternehmen am 1. Dezember 2004 38,6 Mill. Hennenhaltungsplätze, in denen 32,0 Mill. Hennen gehalten wurden. Damit waren die verfügbaren Stallplätze zu 83,0% ausgelastet. Von den 38,6 Mill. Hennenhaltungsplätzen entfielen 77,5% (29,9 Mill.) auf Käfighaltung, auf Bodenhaltung 11,7%

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Berufspendler fahren zu 67% mit dem Auto

Das Auto ist für die meisten Berufspendler das wichtigste Verkehrsmittel und hat in den vergangenen Jahren seinen Anteil am Pendleraufkommen leicht erhöht: Gut 67% der Pendler nahmen im März 2004 für den Hauptteil des Weges zur Arbeit das Auto, 1996 waren es knapp 65% gewesen. Dieses und weitere Ergebnisse des Mikrozensus 2004 stellte der Präsident des Statistischen Bundesamtes, Johann Hahlen, heute in Berlin vor. Der Mikrozensus ist mit rund 830 000 befragten Personen in rund 390 000 Haushalten di

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Lammfleisch zu Ostern?

In Deutschland wurden im Jahr 2004 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes 2 100 Tonnen Schaf- und Lammfleisch mit einem Wert von 12,8 Mill. Euro erzeugt. Ein Jahr zuvor waren es lediglich 1 700 Tonnen mit einem Wert von 10,2 Mill. Euro gewesen. 2004 wurden ergänzend zur inländischen Produktion 32 000 Tonnen Schaf- und Lammfleisch importiert. 5000 Tonnen wurden exportiert. Dem deutschen Markt standen somit 29 100 Tonnen Schaf- und Lammfleisch zur Verfügung. Das Osterfest

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Wenige Frauen in Führungspositionen

Frauen in Führungspositionen sind in Deutschland nach wie vor unterrepräsentiert. So waren im März 2004 von allen abhängig Beschäftigten 47% Frauen, an den Führungskräften stellten sie aber nur einen Anteil von 33%. Dies ist eines der Ergebnisse des Mikrozensus 2004, die Johann Hahlen, Präsident des Statistischen Bundesamtes, heute in Berlin vorstellte. Der Mikrozensus ist mit rund 830 000 befragten Personen in rund 390 000 Haushalten (1% der Bevölkerung) die größte jährliche Haushaltsbefragung in

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3,7% mehr Baufertigstellungen im Jahr 2004

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wurden im Jahr 2004 in Deutschland 278 000 Wohnungen fertig gestellt. Das waren 3,7% oder 9 900 Baufertigstellungen mehr als im Vorjahr. Von Januar bis Dezember 2004 wurden in Wohngebäuden 247 800 Neubauwohnungen und 25 500 Wohnungen durch Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden (z.B. Ausbau von Dachgeschossen) fertig gestellt. Deutlich mehr Baufertigstellungen gab es für neue Wohnungen in Einfamilienhäusern (+ 9,3%), weniger bei Neubauwohnungen in Zwe

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Anstieg des Umweltrisikos durch wassergefährdende Stoffe

Wie das Statistische Bundesamt zum Tag des Wassers am 22. März mitteilt, hat die Belastung der Gewässer durch wassergefährdende Stoffe in den Jahren 2001 bis 2003 zugenommen. So stieg die bei Unfällen ausgetretene und nicht wieder gewonnene Menge dieser Stoffe von rund 2,6 Tsd. m3 in 2001 über 3,3 Tsd. m3 im Jahr 2002 auf rund 4,3 Tsd. m3 im Jahr 2003. Dies entspricht einer durchschnittlichen Zunahme von 29% pro Jahr. Insgesamt wurden bei den von 2001 bis 2003 registrierten 6 894 Unfällen

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Stromerzeugung aus Wasserkraft lag 2004 bei 27 Terawattstunden

Nach vorläufigen Berechungen des Statistischen Bundesamtes wurden in Deutschland im Jahr 2004 aus Wasserkraft 27,0 Terawattstunden (TWh) Strom erzeugt, das sind 27,0 Mrd. Kilowattstunden. Die Stromerzeugung aus Wasserkraft stieg damit von 19,2 TWh im Jahr 1991 um 40,6% oder um 12% gegenüber 2003. Diese Entwicklung verlief jedoch nicht stetig, da sie auch von den natürlichen Gegebenheiten abhängt. So wurde der höchste Wert auf Grund eines sehr günstigen Wasserdargebotes im Jahr 2000 mit 29,4 TWh err

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69% der Bäume in Deutschland sind krank

Zum “Tag des Waldes” am 21. März teilt das Statistische Bundesamt mit, dass in Europa je nach Land zwischen ca. 40% und 90% der Bäume geschädigt sind. Dies zeigen Untersuchungsergebnisse der Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Europa für das Jahr 2003. Mit durchschnittlich 69% geschädigter Bäume lag Deutschland innerhalb Europas im Mittelfeld. Die höchsten Schädigungen an Laub- und Nadelbäumen traten vor allem in Osteuropa auf. Durchschnittlich über 80% der Bäume waren betroffe

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