Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, waren die Bruttojahresverdienste der vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmer/-innen im Produzierenden Gewerbe, Handel, Kredit- und Versicherungsgewerbe im Jahr 2004 mit durchschnittlich 39 815 Euro um 2,4% höher als 2003. Dabei reichte die Spanne der durchschnittlichen Bruttojahresverdienste von rund 13 000 Euro bei den Arbeiterinnen in der Ledererzeugung in den neuen Ländern und Berlin-Ost bis zu fast 70 000 Euro bei den männlichen Angestellten in der Mineralölve
Ende Mai 2005 waren 5,9 Millionen Personen in den Betrieben des Bergbaus und des Verarbeitenden Gewerbes von Unternehmen mit 20 und mehr Beschäftigten tätig. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, sind dies 86 000 Personen oder 1,4% weniger als im Mai 2004. Die Zahl der im Mai 2005 geleisteten Arbeitsstunden nahm im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,3% auf 731,9 Millionen ab. Die Lohn- und Gehaltsumme lag bei 19,0 Milliarden Euro; das waren 0,2% weniger als im Vorjahresmonat. Geg
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, ist der Verbraucherpreisindex für Deutschland im Juni 2005 gegenüber Juni 2004 um 1,8% gestiegen. Im Vergleich zum Mai 2005 erhöhte sich der Index um 0,1%. Die Schätzung für Juni 2005 auf Grund der Ergebnisse aus sechs Bundesländern wurde damit leicht nach unten korrigiert. Im April und Mai hatten die Jahresveränderungsraten bei + 1,6% und + 1,7% gelegen. Die Preise für Mineralölprodukte wirkten sich im Juni 2005 (wie seit April 2004) preistreibend au
Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes war im Jahr 2004 Duisburg als größter deutscher Binnenhafen auch der bedeutendste Umschlagplatz für Container in der Binnenschifffahrt. Mit insgesamt fast 300 000 TEU (=Twenty-foot-Equivalent-Unit) wurden hier ähnlich viele Container umgeschlagen wie in den beiden nachfolgenden Binnenhäfen Wörth und Germersheim zusammen. 45 000 dieser TEUs werden auch dem Seeverkehr zugerechnet, da Duisburg über den Rhein von seegängigen Schiffen angefahren werden kann. Ein
Der Index der Großhandelsverkaufspreise lag nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes im Juni 2005 um 2,2% über dem Vorjahresstand. Im Mai 2005 und im April 2005 hatten die Jahresveränderungsraten + 1,7% und + 3,2% betragen. Besonders stark stiegen gegenüber Juni 2004 unter anderem die Preise im Großhandel mit festen Brennstoffen und Mineralölerzeugnissen (+ 15,9% nach + 8,9% im Mai 2005). Auch beim Großhandel mit Erzen, Eisen, Stahl, NE-Metallen und Halbzeug wurden die Waren im Vorja
Ende 2004 waren an deutschen Hochschulen und Hochschulkliniken nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes 502 700 Menschen beschäftigt. Das waren 2 500 oder 0,5% weniger als 2003. 267 100 Personen (53%) nahmen Aufgaben in nichtwissenschaftlichen Bereichen wahr, wie Verwaltung, Bibliothek, technischer Dienst und Pflegedienst; 235 600 oder 47% des Personals waren wissenschaftlich oder künstlerisch tätig. 51% (257 500) der Beschäftigten an den Hochschulen waren Frauen. Die Fra
Wie das Statistische Bundesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, wurden im Mai 2005 von Deutschland Waren im Wert von 63,6 Milliarden Euro ausgeführt und Waren im Wert von 51,6 Milliarden Euro eingeführt. Die deutschen Ausfuhren lagen damit im Mai 2005 um 5,3% und die Einfuhren um 11,1% höher als im Mai 2004. Kalender- und saisonbereinigt nahmen die Ausfuhren gegenüber April 2005 um 3,8% und die Einfuhren um 5,9% zu. Die Außenhandelsbilanz schloss im Mai 2005 mit einem Überschuss von 1
Im Jahr 2000 waren 30% und damit fast ein Drittel der Menschheit jünger als 15 Jahre. Nach Vorausschätzungen der Vereinten Nationen wird dieser Anteil durch allgemein rückläufige Geburtenraten bis zum Jahr 2050 auf 20% sinken. Zugleich bewirken eine bessere Gesundheitsversorgung und damit verbunden eine höhere Lebenserwartung, dass sich der Anteil der Bevölkerung im Alter von 65 Jahren und mehr in diesem Zeitraum mehr als verdoppeln wird, nämlich von 7% auf über 16%. Diese und weitere Fakten hat das
Der Rückgang der Unternehmensinsolvenzen, der schon in den ersten drei Monaten dieses Jahres zu beobachten war, hielt auch im April 2005 an. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, meldeten die Gerichte 3 422 Unternehmensinsolvenzen, 2,1% weniger als im April 2004. Weiterhin hohe Zuwachsraten werden jedoch bei den Insolvenzen von Verbrauchern verzeichnet. Die Verbraucherinsolvenzen (5 537) lagen im April 2005 um 55,9% höher als im April 2004. Zusammen mit den Insolvenzen der übrigen privaten Schuld
Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes stieg der Preisindex für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk, einschließlich Umsatzsteuer) im Mai 2005 gegenüber dem Vorjahr um 0,7%. Gegenüber Februar 2005 ging der Index um 0,1% zurück. Die Preise für Rohbauarbeiten fielen von Mai 2004 auf Mai 2005 um 0,3%, die für Ausbauarbeiten erhöhten sich um 1,6%. Unter den Bauarbeiten gab es binnen Jahresfrist deutliche Preisanstiege bei den Stahlbauarbeiten
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, hat die Zahl der Empfänger von “Meister-BAföG” im vergangenen Jahr um 9% zugenommen. 2004 erhielten in Deutschland 133 000 Menschen “Meister-BAföG” – Leistungen nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz. 31% der Geförderten waren Frauen. Ihre Zahl erhöhte sich gegenüber 2003 um 14% auf 41 000. Im Jahr 2004 wurden 92 000 Männer gefördert, rund 7% mehr als im Jahr 2003. An Förderleistungen wurden 379 Millionen Euro bewilligt. Der Anstieg de
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, betrugen die Einnahmen aus “umweltbezogenen Steuern” nach Angaben der Umweltökonomischen Gesamtrechnungen (UGR) im Jahr 2004 rund 56 Milliarden Euro. Davon entfielen 41,8 Milliarden Euro auf die Mineralölsteuer, 7,7 Milliarden Euro auf die Kraftfahrzeugsteuer und 6,6 Milliarden Euro auf die Stromsteuer. Gegenüber dem Vorjahr ist – erstmals seit 1997 – ein leichter Rückgang der Einnahmen um 937 Millionen Euro (- 1,6%) zu verzeichnen. Der Anteil der umweltbezoge
Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes setzte der Einzelhandel in Deutschland im Mai 2005 nominal 3,1% und real 2,7% mehr um als im Mai 2004. Dabei ist zu berücksichtigen, dass der Mai 2005 mit 24 Verkaufstagen einen Verkaufstag mehr hatte als der Mai 2004. Das vorläufige Ergebnis wurde aus Daten von sechs Bundesländern berechnet, in denen 81% des Gesamtumsatzes im deutschen Einzelhandel getätigt werden. Nach Kalender- und Saisonbereinigung der Daten wurde im Vergleich zum April
Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes lagen die Preise für Telekommunikationsdienstleistungen aus Sicht der privaten Haushalte im Juni 2005 im Vergleich zum Juni 2004 um 0,3% niedriger. Gegenüber dem Mai 2005 sank der Gesamtindex um 0,1%. Der Preisindex für Telefondienstleistungen im Festnetz lag im Juni 2005 um 0,1% unter dem Vorjahresniveau. Gespräche vom Festnetz in die Mobilfunknetze verbilligten sich um 4,7%. Dagegen verteuerten sich die Anschluss- und Grundgebühren bzw. Ortsg
Zuckerrohr als Monokultur zerstört den Boden und die Umwelt
Alkohol als Biotreibstoff verursacht zwar weniger CO2-Ausstoß, aber die Folgen eines großflächigen Anbaus der “treibstoffliefernden Pflanzen” bleiben dennoch äußerst problematisch, wie eine Studie von Forschern der Washington State University nun ergab. Zuckerrohr oder Getreide in großen Mengen angebaut, fügen dem Planeten zusätzlich großen Schaden zu, denn die Methoden reduzieren die Artenvielfalt und zerstören die Bö
In den Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen in Deutschland wurden 2003 insgesamt 1,9 Mill. Patienten behandelt. Von diesen konnten durch die jetzt erstmals vorliegende Reha-Diagnosestatistik 1,5 Mill. erfasst werden. Die drei häufigst gestellten Hauptdiagnosen waren die Arthrose des Hüftgelenks (bei 7,0% aller erfassten Patienten), Rückenschmerzen (6,9%) und die Arthrose des Kniegelenks (6,0%). Die Reha-Diagnosestatistik ist eine Teilerhebung, bei der nur Vorsorge- oder Rehabilitation