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Seegüterumschlag nimmt im 1. Halbjahr 2005 um über 5 Prozent zu

In den ersten sechs Monaten des Jahres 2005 hat sich der Güterumschlag der Seeschifffahrt um 5,3% erhöht. Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes wurden von Januar bis Juni 2005 140,4 Millionen Tonnen Güter in deutschen Seehäfen umgeschlagen. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es 133,3 Millionen Tonnen. Mit einem Plus von 8,1% hat der Versand ins Ausland dabei am stärksten zugenommen, gefolgt vom Empfang aus dem Ausland mit einem Plus von 4,4%. Für den innerdeutschen Verkehr ist

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Verbraucherpreise September 2005: Voraussichtlich + 2,5% zum Vorjahr

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wird sich der Verbraucherpreisindex in Deutschland im September 2005 – nach vorliegenden Ergebnissen aus sechs Bundesländern – gegenüber September 2004 voraussichtlich um 2,5% erhöhen (August 2005: + 1,9%). Im Vergleich zum Vormonat ergibt sich eine Veränderung von + 0,4%.

Die Preise für Heizöl und Kraftstoffe stiegen in diesem Monat erneut an. In den zur Schätzung herangezogenen sechs Bundesländern war Heizöl zwischen 36,4% und 45,4% teurer als im

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Asylbewerberleistungen weiter zurückgegangen

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, erhielten nach vorläufigen Ergebnissen zum 31.12.2004 in Deutschland rund 230 000 Menschen Leistungen zur Deckung des täglichen Bedarfs (so genannte Regelleistungen) nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG). Die Zahl der Leistungsempfänger ist gegenüber 2003 um 12,9% zurückgegangen und liegt damit auf dem niedrigsten Stand seit Einführung der Asylbewerberleistungsstatistik im Jahr 1994. Der bisherige Höchststand wurde Ende 1996 mit 490 000 Personen fest

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China wichtigster Lieferant für Bekleidung

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wurde im ersten Halbjahr 2005 Bekleidung im Wert von mehr als 7,5 Milliarden Euro nach Deutschland importiert. Gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum sanken die Einfuhren damit um 4,6%.

In immer stärkerem Maß bezieht Deutschland Kleidung aus der Volksrepublik China: Lag der Anteil der Einfuhren aus China im Jahr 2002 noch bei 13,8%, belief er sich in den ersten sechs Monaten dieses Jahres bereits auf 22,5%. Der Wert der im ersten Halbjahr 2005 au

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Zahl der Woche – Binnenschiffe ersparen der Straße täglich fast 27000 Lkw – Fahrten

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wurden im letzten Jahr 236 Millionen Tonnen Güter auf Binnenschiffen durch Deutschland befördert.

Würden diese Güter mit Lastwagen transportiert, wären hierfür rund 9,8 Millionen Fahrten mit jeweils einer Nutzlast von 24 Tonnen erforderlich. Dafür müssten im Durchschnitt 26 900 Lastwagen täglich eingesetzt werden. Dies würde – hintereinander aufgestellt – einer Kolonne von etwa 540 Kilometer Länge von Berlin bis Frankfurt am Main entsprechen.

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Wahrgenommene Inflation mehr als viermal so hoch wie amtliche Inflationsrate

Im Rahmen der diesjährigen Statistischen Woche, die in diesem Jahr vom 26. bis 29. September in Braunschweig stattfindet, wurde der von Professor Brachinger von der Universität Fribourg (Schweiz) entwickelte und in Kooperation mit dem Statistischen Bundesamt berechnete “Index der wahrgenommenen Inflation (IWI)” heute bei einem Pressegespräch erstmals vorgestellt.

Dieser Index weist für die Zeit vom Januar 2001 bis zum Dezember 2002, das heißt in der Zeit ein Jahr vor bis ein Jahr nach Ein

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0,4% mehr Fahrgäste im Nahverkehr im ersten Halbjahr 2005

Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes fuhren im 1. Halbjahr 2005 rund 5,1 Milliarden Fahrgäste im Linienverkehr mit Bussen und Bahnen, 0,4% mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die Beförderungsleistung – das Produkt aus den beförderten Personen und der Fahrtweite – stieg dabei um 1,0% auf 61,8 Milliarden Personenkilometer (Pkm).

Im Nahverkehr wurden von den Unternehmen 5,0 Milliarden Fahrgäste befördert (+ 0,4%), dabei wurde eine Beförderungsleistung von 45,

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Importpreise August 2005: + 4,7% gegenüber August 2004

Der Index der Einfuhrpreise lag nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes im August 2005 um 4,7% über dem Vorjahresstand. Im Juli 2005 hatte die Jahresveränderungsrate ebenfalls + 4,7% und im Juni 2005 + 4,4% betragen. Der Einfuhrpreisindex ohne Erdöl und Mineralölerzeugnisse war im August 2005 um 0,8% höher als im Vorjahr. Gegenüber Juli 2005 stieg der Einfuhrpreisindex um 0,9%. Die Preise für die Einfuhr von rohem Erdöl erhöhten sich um 10,1% (Juli 2005: + 7,7%, Juni 2005: + 15,1%). Äh

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Verbrauchsstichprobe belegt steigende Energie-Ausgaben

Heiz- und Stromkosten sowie Aufwendungen für Kraftstoffe erhöhten sich für die Privathaushalte in Deutschland in den Jahren 1998 bis 2003 um mehr als ein Viertel (+ 26%). Das belegt die Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) 2003, die größte detaillierte Erhebung der Einkommens- und Konsumsituation mit einer Stichprobe von rund 53 000 Haushalten, deren Auswertung das Statistische Bundesamt soeben fertig gestellt hat. Betrugen die Energieausgaben der Privathaushalte nach der EVS des Jahres 1998

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7% weniger Tote im Straßenverkehr im Juli 2005

Wie das Statistische Bundesamt auf Grund vorläufiger Ergebnisse mitteilt, starben im Juli 2005 bei Straßenverkehrsunfällen 520 Verkehrsteilnehmer. Das waren 39 Personen oder 7% weniger als im Juli 2004. Ebenfalls zurückgegangen ist die Zahl der Verletzten und zwar um 3,1% auf rund 42 000.

Von der Polizei wurden im Juli 2005 rund 184 200 Straßenverkehrsunfälle aufgenommen, ein Rückgang um 1,5% gegenüber Juli 2004. Davon waren 32 400 (- 3,3%) Unfälle mit Personenschaden und 151 800 (- 1,1%)

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Erziehungsberatung hilft 177 000 Schulkindern

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, haben im Jahr 2004 insgesamt 305 000 junge Menschen unter 27 Jahren eine erzieherische Beratung wegen individueller oder familienbezogener Probleme beendet. Das waren 1% mehr als im Vorjahr und 41% mehr als 1994. Rund 58% (177 200) dieser jungen Menschen waren im schulpflichtigen Alter von 6 bis 14 Jahren. 21% aller Beratungen (63 400) wurden für 6- bis 8-jährige Grundschüler durchgeführt. 56% oder 172 000 aller beendeten Beratungen richteten sich an männlich

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Rund 138 300 Euro an Drittmitteln je Universitätsprofessor 2003

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes nahmen die deutschen Hochschulen im Jahr 2003 von privaten und öffentlichen Einrichtungen 3,4 Milliarden Euro (+ 4,0% gegenüber 2002) an Drittmitteln ein. Dies waren im Durchschnitt 83 300 Euro je Professorenstelle. Die Höhe der eingeworbenen Drittmittel ist je nach Hochschulart, Fächergruppe sowie Lehr- und Forschungsbereich sehr unterschiedlich. So lagen die Drittmitteleinnahmen an den Universitäten bei 138 300 Euro je Stelle (+ 4,7% zum Vorjahr), bei den

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Aufträge im Bauhauptgewerbe Juli 2005: Real + 0,1% zum Juli 2004

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, verzeichnete das Bauhauptgewerbe (Betriebe mit 20 und mehr Beschäftigten) im Juli 2005 in Deutschland bei den Auftragseingängen preisbereinigt mit 0,1% ein leichtes Plus zum Vorjahresmonat. Die Baunachfrage nahm im Hochbau um 6,8% ab, im Tiefbau erhöhte sie sich um 7,3%.

In den Betrieben des Hoch- und Tiefbaus waren Ende Juli 2005  708 000 Personen tätig; das waren 78 000 weniger als vor einem Jahr (- 9,9%). Der Gesamtumsatz belief sich im Berichts

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Ausländische Touristen zieht es vor allem in deutsche Großstädte

Ausländische Touristen besuchen auf ihren Reisen in Deutschland vor allem die großen Städte. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wurden im Jahr 2004 52% aller Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland (in Beherbergungsstätten mit neun oder mehr Betten) in Großstädten mit 100 000 und mehr Einwohnern registriert. Im Jahr 1992 hatte dieser Anteil noch bei 46% gelegen. Auf Städte und Gemeinden mit unter 10 000 Einwohnern entfielen im Jahr 2004 22% der Übernachtungen ausländischer Gäste (1992: 28%).

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Energiepreise für Industriekunden steigen seit Ende 2004 stark an

Wie das Statistische Bundesamt zur Diskussion um die Energiekosten der Industrie mitteilt, sind die Strompreise für Sondervertragskunden in Industrie und Gewerbe seit Ende 2004 stark gestiegen. Im August 2005 mussten Sondervertragskunden für Strom durchschnittlich 9,2% mehr bezahlen als im Dezember 2004. Damit liegen die Strompreise für Sondervertragskunden jedoch immer noch unter dem Niveau vor dem Beginn der Marktliberalisierung (1995). Allerdings haben sie – nach zum Teil deutlichen Preisrückgäng

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Erzeugerpreise August 2005: + 4,6% zum August 2004

Der Index der Erzeugerpreise gewerblicher Produkte lag nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes im August 2005 um 4,6% höher als im August 2004. Im Juli und Juni 2005 hatte die Jahresveränderungsrate ebenfalls bei + 4,6% gelegen. Im Vergleich zum Vormonat ist der Index im August 2005 um 0,3% gestiegen.

Für den weiteren Anstieg der Erzeugerpreise war vor allem – wie schon in den Vormonaten – die anhaltende Verteuerung von Energie verantwortlich (+ 0,9% zum Juli 2005 beziehungs

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