Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, verzeichnete das Bauhauptgewerbe (Betriebe mit 20 und mehr Beschäftigten) im August 2005 in Deutschland preisbereinigt 7,5% höhere Auftragseingänge als im Vorjahresmonat. Die Baunachfrage nahm im Hochbau um 7,2% ab, im Tiefbau erhöhte sie sich deutlich um 22,6%. Ausschlaggebend hierfür waren insbesondere Großaufträge im gewerblichen Tiefbau und Straßenbau.
In den Betrieben des Hoch- und Tiefbaus waren Ende August 2005 714 000 Personen tätig; das wa
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wurden im Wirtschaftsjahr 2004/2005 aus inländischer Produktion oder Einfuhr
1,78 Millionen Tonnen Stickstoffdünger (N), 0,30 Millionen Tonnen Phosphatdünger (P2O5), 0,48 Millionen Tonnen Kalidünger (K2O) und 1,96 Millionen Tonnen Kalkdünger (CaO) an landwirtschaftliche Absatzorganisationen oder Endverbraucher in Deutschland abgesetzt.
Gegenüber dem Wirtschaftsjahr 2003/2004 war dies eine Abnahme um 2,7% be
Der Index der Erzeugerpreise gewerblicher Produkte lag nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes im September 2005 um 4,9% höher als im September 2004. Dies war die höchste Jahresteuerungsrate seit April 2001 (ebenfalls + 4,9%). Im August und Juli 2005 hatte die Jahresveränderungsrate bei jeweils + 4,6% gelegen. Im Vergleich zum Vormonat ist der Index im September 2005 um 0,4% gestiegen.
Für den weiteren Anstieg der Erzeugerpreise war vor allem – wie schon in den Vormonaten – die anha
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, schieden im Jahr 2003 in Deutschland 11 150 Menschen freiwillig aus dem Leben. Dies entspricht einem Anteil von 1,3% an allen Gestorbenen. Damit setzte sich die rückläufige Tendenz der vergangenen 20 Jahre fort: Während 1983 von je 100 000 Personen 24 Personen ihr Leben durch einen Suizid beendet haben, waren dies 2003 14 Personen.
Nach wie vor ist der Suizid bei Männern erheblich häufiger als bei Frauen. Während die Zahl 1983 bei den Männern mit 3
Ende August 2005 waren 5,9 Millionen Personen in den Betrieben des Bergbaus und des Verarbeitenden Gewerbes von Unternehmen mit 20 und mehr Beschäftigten tätig. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, sind dies 94 800 Personen oder 1,6% weniger als im August 2004.
Die Zahl der im August 2005 geleisteten Arbeitsstunden nahm im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,2% auf 728,3 Millionen zu, wobei im Berichtsmonat an 23 Tagen gearbeitet wurde, einen Tag mehr als im August 2004. Die Lohn- und G
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, ist die deutsche Export Performance – diese Kennzahl gibt den “Marktanteil” der deutschen Warenexporte an den Importen anderer Länder an – im Zeitraum 2000 bis 2004 von 83 auf 96 und damit um 16% gestiegen. Der Export- Performance-Index für Deutschland beschreibt, wie sich in Ländern, die Waren aus Deutschland beziehen, der Anteil der deutschen Waren an deren Gesamtimporten im Zeitablauf verändert hat. Wachsen die deutschen Exporte in die Partnerländer schne
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, ist der Verbraucherpreisindex für Deutschland im September 2005 gegenüber September 2004 um 2,5% und gegenüber August 2005 um 0,4% gestiegen. Dies ist die höchste Jahressteigerungsrate seit über vier Jahren (Mai 2001: + 2,7%). Im Juli und August 2005 hatten die Jahresveränderungsraten bei + 2,0% beziehungsweise + 1,9% gelegen. Die Schätzung für September 2005 auf Grund der Ergebnisse aus sechs Bundesländern wurde damit bestätigt.
Die Jahresteuerung
Der Präsident des Statistischen Bundesamtes, Johann Hahlen, hat heute in Frankfurt am Main Ergebnisse der dritten Erhebung zur Biotechnologie in Deutschland, und zwar für das Jahr 2004, vorgestellt.
Danach haben sich die Biotech-Kernunternehmen in Deutschland von 2002 bis 2004, was den Umsatz insgesamt und den Umsatz pro Beschäftigten angeht, positiv entwickelt. Gleichzeitig sind aber bei diesen Unternehmen die Zahl der Beschäftigten sowie die Ausgaben für Forschung und Entwicklun
Der Index der Großhandelsverkaufspreise lag nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes im September 2005 um 3,6% über dem Vorjahresstand. Im August beziehungsweise im Juli 2005 hatten die Jahresveränderungsraten + 1,9% beziehungsweise + 2,5% betragen.
Besonders stark stiegen gegenüber September 2004 unter anderem die Preise im Großhandel mit festen Brennstoffen und Mineralölerzeugnissen (+ 23,8% nach + 14,1% im August, + 18,4% im Juli und + 15,9% im Juni 2005). Tabakwaren waren auf Gr
Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes wurden im August 2005 in Deutschland 44,2 Millionen Gästeübernachtungen in Beherbergungsstätten mit neun oder mehr Betten und auf Campingplätzen gezählt. Das war ein Plus von 2% gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat. Während die Übernachtungen inländischer Gäste um 1% auf 38,0 Millionen zunahmen, stieg die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland sogar um 9% auf 6,2 Millionen.
Nach Kalender- und Saisonbereinigung h
Gute Politik braucht gute Statistik, um auf die Fragen der Globalisierung, des demographischen Wandels oder der Entwicklung zur Informationsgesellschaft Antworten zu geben. Das Statistische Jahrbuch bietet diese Fakten und informiert umfassend über die Lage und den Wandel in unserem Land, in Europa und der übrigen Welt”. Dies sagte der Präsident des Statistischen Bundesamtes, Johann Hahlen, heute in Berlin bei der Vorstellung des Statistischen Jahrbuchs 2005. Mit dem Jahrbuch hat Hahlen auch Ergebni
Im Jahr 2004 wurden in Deutschland insgesamt 1,9 Millionen Patientinnen und Patienten in Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen vollstationär behandelt. Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes dauerte der Aufenthalt der Patientinnen und Patienten in diesen Einrichtungen im Schnitt 25 Tage. Gegenüber dem Vorjahr sind sowohl die Zahl der Patienten (? 0,3%) als auch die durchschnittliche Verweildauer zurückgegangen (? 3,5% oder 0,9 Tage weniger).
Im Jahr 2004 gab es i
Wie das Statistische Bundesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, wurden im August 2005 von Deutschland Waren im Wert von 63,4 Milliarden Euro ausgeführt und Waren im Wert von 51,9 Milliarden Euro eingeführt. Die deutschen Ausfuhren waren damit im August 2005 um 13,4% und die Einfuhren um 15,3% höher als im August 2004. Kalender- und saisonbereinigt nahmen die Ausfuhren um 3,5% und die Einfuhren um 6,0% gegenüber Juli 2005 zu.
Die Außenhandelsbilanz schloss im August 2005 mit einem Ü
Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes verdienten die vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmer im Produzierenden Gewerbe im Juli 2005 durchschnittlich brutto 3027 Euro, das waren 1,7% mehr als im Juli 2004. Der Verbraucherpreisindex erhöhte sich in diesem Zeitraum um 2,0%. Die Angestellten im Produzierenden Gewerbe verdienten im Juli 2005 durchschnittlich 3 889 Euro (+ 1,8%), die Arbeiter und Arbeiterinnen 2 540 Euro (+ 1,1%). Dabei blieben die bezahlten Wochenstunden der Arbei
Der Rückgang der Unternehmensinsolvenzen, der schon im ersten Halbjahr dieses Jahres zu beobachten war, setzte sich auch im Juli 2005 fort. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, meldeten die Gerichte für Juli 2005 3 121 Unternehmensinsolvenzen, 8,4% weniger als im Juli 2004. Dagegen hielt der starke Anstieg der Verbraucherinsolvenzen weiterhin an: Sie lagen im Juli 2005 mit 5 841 Fällen um 37,6% höher als im Juli 2004. Insgesamt meldeten die Gerichte für Juli 2005 11 529 Insolvenzen (+ 13,5%).
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wurde im Jahr 2003 bei nahezu jedem zweiten Verstorbenen (162 210 Männer und 234 412 Frauen) der Tod durch eine Erkrankung des Kreislaufsystems ausgelöst. Dies sind 2 844 Verstorbene (+ 0,7%) mehr als 2002. Dieser Anstieg ist in erster Linie durch den größer werdenden Anteil der älteren Bevölkerung zu erklären. Rechnet man diesen Effekt heraus, ist die Sterblichkeit aufgrund von Herz- Kreislauferkrankungen gegenüber dem Jahr 2002 um 0,3% gesunken. Da Frauen