Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin hat ein überraschend komplexes Nervensystem bei Seeigeln entdeckt. Die Tiere verfügen über eine Art „Ganzkörper-Gehirn“, dessen genetische Organisation der des Wirbeltiergehirns ähnelt. Zudem fanden die Forschenden lichtempfindliche Zellen im gesamten Körper der Seeigel – vergleichbar mit Strukturen der menschlichen Netzhaut. Die Studie, gefördert vom Human Frontiers Science Program, wurde in Zusammenarbeit mit der Stazione Zoologica Anton Dohrn (Neapel), dem Laboratoire de Biologie du Développement de Villefranche-sur-Mer und dem Institut de…
Der Diät-Zusatzstoff Kreatin, der von Athleten gerne zum Muskelaufbau verwendet wird, kann in hohen Dosen auch das Gehirn zu Spitzenleistungen bringen. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher der University of Sydney und der Macquarie-University, berichtet BBC-Online. Der Stoff Kreatin, der unter anderem in Fleisch- und Fisch enthalten ist, sorgt für den Aufbau des Muskelgewebes.
Für den Kreatin-Effekt-Test wurden 45 erwachsenen Vegetarier untersucht, deren eine Hälfte täglich fünf Gramm Kreatin
Das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung BfR hält die Überprüfung der laufenden Risikobewertung zu dem Weichmacherstoff DEHP auf europäischer Ebene für erforderlich. Weichmacher zählen zu jenen Stoffen, die Kunststoffprodukte geschmeidig halten. Da sie in extrem vielen Bereichen des täglichen Lebens verwendet werden, kommen Verbraucher mit den Substanzen häufig in Kontakt. Neueste Erkenntnisse der Universität von Erlangen haben ergeben, dass die tägliche DEHP-Aufnahme möglicherweise deutlich h
Neues Blutreinigungsverfahren hilft Patienten mit Blutvergiftung
Ein Forscherteam aus Baden Württemberg hat ein neues Verfahren der Blutwäsche entwickelt. Ein Filter aus Hohlfasermembranen fischt gezielt und schnell Gifte aus dem Blut. Hierbei lassen die nanometerdünnen Poren in den Wänden der Hohlfasern nur das vergiftete Blutplasma, nicht aber die empfindlichen Blutplättchen an die Adsorber-Substanzen heran, die die schädlichen Stoffe aus dem Plasma entfernen. Das Bundesministerium
Wie können “akkommodative” Linsen ihre Brechkraft verändern ? / Universitätsaugenklinik Heidelberg untersucht Leistungsspektrum
Die getrübte Linse entfernen und durch eine Kunststofflinse ersetzen, die all ihre Funktionen übernimmt: Von diesem Traum sind die Augenärzte heute vermutlich nicht mehr weit entfernt. In einigen Jahren könnte eine Vielzahl der rund 600.000 Patienten profitieren, die jährlich in Deutschland am “Grauen Star” operiert werden. Denn mittlerweile werden künstlic
Wissenschaftler sind vom Wundermittel gegen Tumore überzeugt
Acetylsalicylsäure (ASS), auch bekannt unter dem Namen Aspirin, könnte eine neue Wunderwaffe gegen verschiedene Tumore werden. Davon zeigen sich Wissenschaftler des Institute of Cancer Research in London überzeugt, berichtet BBC-Online. Die Forscher haben eine Studie in der jüngsten Ausgabe des Wissenschaftsmagazins Nature veröffentlicht.
In der Studie der Wissenschaftler wurden Patienten, die an der seltenen Erkran
Die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe reagiert auf die beunruhigenden Ergebnisse der britischen Studie, die den Zusammenhang von Hormontherapie und Brustkrebsrisiko bestätigt, mit klaren Behandlungsempfehlungen zur Hormontherapie bei Frauen mit Wechseljahrsbeschwerden.
Aus Anlass der Veröffentlichung der Ergebnisse der One Million Women Study verweist Prof. Dr. Klaus Diedrich, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe DGGG, auf die Empf
Wissenschaftler in den USA konnten mit Hilfe genetisch veränderter Stammzellen Schäden an Rattenherzen infolge eines Herzschlags beheben. Es ist jedoch ungewiss, ob dieser Durchbruch letztendlich menschlichen Patienten zugute kommt.
Bei früheren Versuchen, Herzschäden mit Stammzellen zu behandeln, waren praktisch alle Stammzellen innerhalb von vier Tagen nach der Injektion abgestorben. Victor Dzau und sein Team von der Harvard Medical School haben jedoch ein Gen namens Akt 1 in Stammzellen
Früherkennungsmethode wurde von Grazer Forschern entwickelt
Wissenschaftler der Grazer Universität ist es gelungen eine neue Methode zur raschen Entdeckung von Hautkrebs zu entwickeln. Diese Untersuchungsmethode wird zum Großteil über digitale Medien abgewickelt und erfolgt darum ohne Eingriff. Über eigene Internet-Applikationen beobachten die Mediziner die Bilder von Muttermalen und Hauterkrankungen. Diagnose- und Therapievorschläge werden im Zuge des Verfahrens gemacht. Im Zuge d
Wissenschaftlern der University of Aberdeen sind lästigen Moskitos auf die Schliche gekommen: Sie haben den Lockstoff einer Stechmücke identifiziert, berichtet das Wissenschaftsmagazin New Scientist. Mit Hilfe der Entdeckung wollen die Forscher neue wirksame Mittel gegen die Plagegeister entwickeln, denn in Afrika überträgt das Insekt gefährliche Tierkrankheiten.
Culicoides nubeculosus, so der Name der Stechmücke ist über weite Gebiete Europas und Afrikas verbreitet. Den Forschern war seit
Genom des kleinsten und häufigsten photosynthetisierenden Organismus sequenziert
Das Genom von gleich vier marinen Cyanobakterien, das sind die häufigsten Photosynthese-betreibenden Organismen auf der Erde, wird in einer Serie von Publikationen in den online-Ausgaben der Fachmagazine Nature und Proceedings of the National Academy of Sciences USA (PNAS) in dieser Woche vorgestellt.
Genetische Untersuchungen zeigen, wie exzellent sich diese Organismen, Prochlorococcus und Syn
Von einer polnischen Universitäts-Arbeitsgruppe kommt der Vorschlag, bei Depressionen fachkundige Beratung einzuholen, die auf ihrer philosophischen Theorie über den kosmologischen Sinn des menschlichen Lebens basiert. Präsentiert wird dieses Konzept auf einer Website, die als Hilfe für Menschen gedacht ist, die unter Depressionen leiden.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat das 21. Jahrhundert als das Jahrhundert der Depressionen charakterisiert. Stress, psychologischer Druck,
Neue Erkenntnisse zur Schonung von Organen unter Sauerstoffmangel
Die Entzündung ist einer der wichtigsten Reaktionen des Körpers auf Schäden, sei es durch Keimbesiedelung oder durch Störungen anderer Art, etwa der Mangeldurchblutung infolge von Embolie oder Thrombose oder eines vorübergehenden Blutungsstopps während chirurgischer Eingriffe. Immer reagiert der Organismus mit der Ausschüttung von Botenstoffen, Zytokinen, die die Entzündungs(Immun)reaktion aktivieren.
Lange sc
Bordetella pertussis tötet jährlich Hunderttausende
Das gesamte Genom des gefährlichen Bakteriums Bordetella pertussis ist von einem internationalenForscherteam entschlüsselt worden. Damit sollen jährlich hunderttausende Menschenleben gerettet werden, berichtet BBC-Online. Bordetella pertussis ist der bakterielle Erreger des Keuchhustens. Jährlich erkranken nach Angaben der WHO zwischen 20 und 40 Mio. Menschen daran, 200.000 bis 400.000 sterben. Mit der Genomsequenzierung sollen neu
Furcht ist eine unangenehme Empfindung. Was dabei im Gehirn passiert, haben Magdeburger Wissenschaftler untersucht und berichten darüber in der jüngsten Ausgabe der Fachzeitschrift “Science”.
Furcht und Angst gehören zu den grundlegenden Erfahrungen jedes Menschen. Der Mensch, wie jedes andere Säugetier, lernt durch Sozialisierung oder schmerzvolle Erfahrung, bestimmte Verhaltensweisen zu vermeiden, aus Angst, verletzt zu werden. Solche Erinnerungen werden im Gehirn außerordentlich s
Wissenschaftler der Universität Bonn haben ein Gen identifiziert, das Pflanzen resistenter gegen Wassermangel macht. Sie konstruierten eine Variante, in der das Dürre-Gen häufiger abgelesen wurde. Erfreuliches Resultat: Die gentechnisch veränderte Modellpflanze trotzt der Trockenheit deutlich länger als die Wildpflanze. Die Ergebnisse wurden in der aktuellen Ausgabe von “The Plant Journal” publiziert (Band 35 Ausgabe 4 Seite 452 ff). Langfristig können sie vielleicht zur Entwicklung trockenresistent
Studie am Universitätsklinikum Freiburg und Brigham and Womens Hospital, USA, legt Zusammenhang nahe
Das Auftreten eines endgültigen Nierenversagens hat sich in den letzten zehn Jahren in Europa und den USA fast verdoppelt. Dr. Elke Schaeffner, Universitätsklinik Freiburg, Abteilung Nephrolgie: Ärztlicher Direktor Professor Dr. Gerd Walz, und Dr. Tobias Kurth, Projektdirektor am Brigham and Womens Hospital (BWH), ein der Harvard Universität assoziiertes Krankenhaus, haben eine Studie