Früherkennungsmethode wurde von Grazer Forschern entwickelt
Wissenschaftler der Grazer Universität ist es gelungen eine neue Methode zur raschen Entdeckung von Hautkrebs zu entwickeln. Diese Untersuchungsmethode wird zum Großteil über digitale Medien abgewickelt und erfolgt darum ohne Eingriff. Über eigene Internet-Applikationen beobachten die Mediziner die Bilder von Muttermalen und Hauterkrankungen. Diagnose- und Therapievorschläge werden im Zuge des Verfahrens gemacht. Im Zuge des Verfahrens werden Diagnose- und Therapievorschläge gemacht.
300 bis 400 Patienten mit bösartigen Hauttumoren werden pro Jahr an der Grazer Universitätsklinik für Dermatologie und Venerologie diagnostiziert. „Bei Früherkennung besteht durch einfache Operationen die Chance auf 100-prozentige Heilung. Daher haben wir der Forschung in diesem Bereich einen Schwerpunkt gewidmet und die Dermoskopie weiterentwickelst“, erklärt Peter Soyer, Professor für Dermatologie an der Universität Graz. Durch die Entwicklung von Computertechnologien habe die Methode an Bedeutung gewonnen, so der Experte. Im Rahmen der „Summer University Graz“, die vom 15. bis 19. Juli 2003 stattfindet, wird das Verfahren, das sich Teledermatologie nennt, interessierten Hautärzten näher gebracht. Aus China, Japan, Australien, Neuseeland, Thailand und den USA werden Teilnehmer erwartet.
Im Vorfeld der Veranstaltung haben Mediziner erneut vor den Gefahren der sommerlichen Sonne gewarnt. Nicht nur die Temperaturen sind in den vergangen Jahren gestiegen sondern auch Hautkrebsraten. Etwa drei Prozent aller Krebserkrankungen in Österreich machen Melanome aus, laut einer Studie des Gesundheitsministeriums.



