Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin hat ein überraschend komplexes Nervensystem bei Seeigeln entdeckt. Die Tiere verfügen über eine Art „Ganzkörper-Gehirn“, dessen genetische Organisation der des Wirbeltiergehirns ähnelt. Zudem fanden die Forschenden lichtempfindliche Zellen im gesamten Körper der Seeigel – vergleichbar mit Strukturen der menschlichen Netzhaut. Die Studie, gefördert vom Human Frontiers Science Program, wurde in Zusammenarbeit mit der Stazione Zoologica Anton Dohrn (Neapel), dem Laboratoire de Biologie du Développement de Villefranche-sur-Mer und dem Institut de…
Ende diesen Monats läuft in vier Zentren in Deutschland und Belgien eine Studie an, in der ein potenzieller Impfstoff gegen die AIDS-Erkrankung getestet wird. An der Universität Bonn werden 13 gesunde Freiwillige an der deutschlandweit ersten Studie dieser Art teilnehmen. Ziel ist es, die optimale Dosis zu finden, die die gewünschte Immunantwort hervorruft. In Tierversuchen hat sich der Impfstoff-Kandidat schon als vielversprechend erwiesen; die behandelten Versuchstiere entwickelten nach der Injekti
Bedeutung der Rolle von HDL-Cholesterin weiter aufgeklärt
Auch Laien wissen heute, daß eine hohe Konzentration von Blutfetten (Cholesterin) ein Risiko für Gefäßerkrankungen bedeutet, insbesondere für Herzinfarkt und Schlaganfall. Allerdings sagt ein hoher Cholesterinspiegel im Blut allein wenig über die Gefahren aus. Entscheidend sind vielmehr die einzelnen Fraktionen der Blutfette: Dabei stellte sich schon vor Jahren heraus, daß das sogenannte HDL-Cholesterin nicht gefährlich ist, v
Die Kommission unterstützt ein neues paneuropäisches Projekt, bei dem ein neuer Impfstoff gegen eine der häufigsten Todesursachen der Welt, die Tuberkulose (TB), gefunden werden soll.
Jährlich sterben zwei Millionen Menschen an TB. Da die Antibiotika-Resistenz der Tuberkuloseerreger zunimmt, ist die Krankheit auf dem besten Wege, sich rasch zu einer weltweiten Gesundheitsbedrohung zu entwickeln.
Das Projekt wird mit Fördermitteln der Gemeinschaft in Höhe von knapp einer halben Mil
Infektionen haben doch keinen positiven Effekt
Eine Grippe in den ersten Lebensjahren kann die Wahrscheinlichkeit einer späteren Erkrankung an Asthma erhöhen. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie von Wissenschaftlern der Stanford University gekommen. Die Ergebnisse von Versuchen mit Mäusen widersprechen der verbreiteten Annahme, dass frühe Infektionen einen positiven Effekt haben. Vielmehr verstärkt laut Nature Immunology eine Grippe die allergischen Reaktionen des Körpers. Die genaue
Kölner Max-Planck-Wissenschaftler haben entschlüsselt, wie Pflanzen je nach jahreszeitlich bedingter Tageslänge die Blütenbildung induzieren
Wenn die ersten Blüten im Frühling auftauchen, ist das eines der sichersten Zeichen, dass der Winter vorbei ist. Doch auf welche Weise sind Pflanzen in der Lage, die wechselnden Jahreszeiten zu registrieren und wie verwenden sie diese Information, um zur rechten Zeit ihre Blüten auszubilden? Dass Pflanzen also offenbar eine innere Uhr besitzen,
Gen wird mit dem Geschlechtschromosom weitergegeben
Wissenschaftler der Katholieke Universiteit Leuven sind der Erforschung des Alterungsgens einen entscheidenden Schritt näher gekommen. Dieses Gen wird wahrscheinlich mit dem Geschlechtschromosom von Vätern an Töchter und von Müttern an Söhne weitergegeben. Es gibt Hinweise darauf, dass die über einen längeren Zeitraum stattfindende Verkürzung entscheidender Bereiche der menschlichen DNA eine Rolle bei Erkrankungen im Alter spielt. Di
Test am Forschungsschwerpunkt zur hormonalen Verhütung an der Universitäts-Frauenklinik
Die Antibaby-Pille ist das in Deutschland am häufigsten verwendete und gleichzeitig eines der sichersten Verhütungmittel. Die Sicherheit setzt allerdings die tägliche Einnahme voraus. Diese klappt aber weit weniger häufig, als man annehmen möchte: Rund 47 Prozent der Pillenanwenderinnen vergessen mindestens eine Tablette pro Zyklus und 22 Prozent sogar zwei oder mehr Tabletten. Bei minderjährigen
Neue Erkenntnisse von Univ.-Prof. Dr. Wolf-Dieter Grimm, Leiter des Lehrstuhles und der Abteilung für Parodontologie der Fakultät für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde an der Universität Witten/Herdecke
Menschen mit einer schweren Erkrankung des Zahnhalteapparates (chronische und aggressive marginale Parodontitis) haben gegenüber Menschen mit gesundem Zahnfleisch ein etwa 1,5 mal höheres Risiko für Herzkrankheiten, so Erkenntnisse von Prof. Dr. Wolf-Dieter Grimm, Leiter der Abteilung
Fruchtbarkeit vor allem betroffen
Rauchen schädigt nahezu alle Bereiche der sexuellen, reproduktiven und kindlichen Gesundheit. Zu diesem Ergebnis ist eine von der British Medical Association (BMA) veröffentlichte Studie gekommen. Es handelt sich bei dieser Untersuchung um die bisher umfangreichste zu den Auswirkungen des Rauchens auf die menschliche Fortpflanzung. Rund 120.000 Raucher in Großbritannien zwischen 30 und 50 Jahren sind impotent. Entsprechende Zusammenhänge werden auch b
Transplantation von Zellen ohne Abwehrreaktion
Südkoreanische Wissenschaftler haben 30 menschliche Embryos für die Gewinnung von Zellen geklont, die eines Tages zur Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden sollen. Das Team von der Seoul National University entnahm das genetische Material normaler Zellen von weiblichen Spendern und kombinierte es mit ihren Eizellen. Die entstehenden Embryos wurden in der Folge für die Produktion von Stammzellen großgezogen. Diese gesunden Zellen so
Mit einem von der Europäischen Kommission geförderten integrierten Projekt, an dem sich 40 internationale Forschungseinrichtungen beteiligen, hofft man, neue Strategien im Kampf gegen neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer zu erarbeiten.
Das APOPIS (Abnormal Proteins in the Pathogenesis of Neurodegenerative Disorders)-Projekt wird mit Fördermitteln der Gemeinschaft in Höhe von neun Millionen Euro unter dem Forschungsthema “Biowissenschaften, Genomik und Biotechnologie im Dienste der M
Vermutung der heilenden Wirkung von Fischöl bestätigt
Forscher der Universität von Cardiff haben weitere Beweise dafür gefunden, dass Dorschleberöl Arthritis verlangsamt, berichtet BBC-Online. Patienten, die Knieoperationen vor sich hatten, hatten bei Untersuchungen weniger schädigende Substanzen in ihrem Knie als solche, die kein Leberöl bekommen hatten.
Nicht untersucht wurde der Unterschied der Schmerzen bei den beiden Patientengruppen, berichten die Forscher. Sie gehen
Forschergruppe stellt vielversprechendes Therapiemodell an Universitätsklinkum Freiburg vor
Einen möglichen neuen Weg zur Vorbeugung und Behandlung von Verschlüssen oder Einengungen der großen Arterien hat eine Forschergruppe der Abteilung Kardiologie des Universitätsklinikums Freiburg (Direktor Prof. Dr. Christoph Bode) und des Max-Planck-Instituts für Neurologische Forschung, Köln, gefunden. Dr. Ivo Buschmann, Freiburg, und Dr. Jörg Busch, Köln, konnten nachweisen, dass sich Arterie
Lungenentzündungen sind die häufigste Ursache von Todesfällen nach Schlaganfall. Sie entwickeln sich bei bis zu 65 Prozent der Patienten bereits in den ersten Tagen nach dem Ereignis. Selbst wenn der Patient überlebt, verschlechtert sich der Verlauf seiner Genesung durch die Infektion, denn die notwendige Rehabilitationsbehandlung kann nur verzögert einsetzen und die durch den Schlaganfall verursachten neurologischen Ausfälle bilden sich in geringerem Umfang zurück.
Im Jahre 2003 zeigte eine
Studie belegt psychische Folgen für die Kinder
Rauchende Mütter können ihre Kinder in der Schwangerschaft auch psychisch schädigen. Ihre Kinder entwickeln viermal so häufig das Zappelphilipp-Syndrom wie die von nichtrauchenden Frauen. Zu diesem Ergebnis kommt eine vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Studie, die am Mittwoch in Berlin bekannt wurde. Sie wurde erstellt vom Suchtforschungsverbund Baden Württemberg, den das BMBF mit drei Millionen Euro förder
Mit der Installation eines neuen Hochleistungsgerätes zur Bestrahlungsplanung und Tumordiagnostik und haben sich am Universitätsklinikum Münster (UKM) neue Perspektiven für die Diagnostik und Therapie von Krebserkrankungen eröffnet. Das Gerät, das am Freitag, 13. Februar 2004, im Rahmen eines Festsymposiums offiziell eingeweiht wird, vereint die Möglichkeiten zweier unterschiedlicher bildgebender Verfahren, und zwar der Positronen-Emissions-Tomographie (PET) und der Computertomographie (CT). Das UKM