Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin hat ein überraschend komplexes Nervensystem bei Seeigeln entdeckt. Die Tiere verfügen über eine Art „Ganzkörper-Gehirn“, dessen genetische Organisation der des Wirbeltiergehirns ähnelt. Zudem fanden die Forschenden lichtempfindliche Zellen im gesamten Körper der Seeigel – vergleichbar mit Strukturen der menschlichen Netzhaut. Die Studie, gefördert vom Human Frontiers Science Program, wurde in Zusammenarbeit mit der Stazione Zoologica Anton Dohrn (Neapel), dem Laboratoire de Biologie du Développement de Villefranche-sur-Mer und dem Institut de…
Warum produzieren harmlose Bodenbakterien Antibiotika und wie hat sich deren Vielfalt entwickelt? Das sind die Fragen, denen die Nachwuchsgruppe “Bioorganische Synthese” am Hans-Knöll-Institut für Naturstoff-Forschung (HKI) im Rahmen des neuen Projektes “Evolution von natürlichen Wirkstoffen aus Bakterien” nachgeht. Es ist Teil des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Schwerpunktprogrammes “Evolution der metabolischen Diversität”. An dem Netzwerk sind 25 deutsche Arbeitsgruppen mit Fo
Die nur drei Millimeter großen wurmförmigen Larven der Fruchtfliege Drosophila sehen recht unscheinbar aus. Trotzdem sind sie lernfähig: Mit ihrem einfachen Nervensystem schaffen sie es, Seh- und Geschmackseindrücke miteinander zu verknüpfen. Das haben Wissenschaftler vom Biozentrum der Uni Würzburg jetzt erstmals nachgewiesen.
Fressen, fressen, fressen. Das ist so ziemlich das einzige, worauf es den Larven der Insekten ankommt. Nicht umsonst hat sich der Mensch die sprichwörtliche Made im
Was den Zellen Beine macht Von Rac über Sra und Nap zu Abi, WAVE und Arp: Was für den Laien nach einem unverständlichen Kürzel-Kauderwelsch klingt, ist tatsächlich die Formel für die Beweglichkeit von Zellen – und damit ein Schlüssel zum Verständnis so unterschiedlicher Vorgänge wie der Embryonalentwicklung, der Wundheilung oder der Ausbreitung von Krebsgeschwüren im Körper. Wissenschaftler der Gesellschaft für Biotechnologische Forschung (GBF) in Braunschweig haben – gemeinsam mit it
EPIC-Studie untersucht Zusammenhang zwischen Lebensgewohnheit und Tumor
Bis zu 35 Prozent aller Krebsfälle sind auf falsche Ernährung zurückzuführen. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie EPIC (European Prospective Investigation Into Cancer and Nutrition), die am 27. Februar 2004 von der deutschen Krebsgesellschaft digital veröffentlicht wird. EPIC ist die bisher weltweit größte wissenschaftliche Studie über die Zusammenhänge zwischen Ernährung und Krebs.
Es ist bereits jetzt
Gefahr fürs ungeborene Kind
Ungefähr bei jeder 20. Schwangeren entwickelt sich während der Schwangerschaft eine Zuckerkrankheit, ein Schwangerschaftsdiabetes. Es ist bekannt, dass einige Schwangere zum Beispiel wegen Diabetes in der Familie ein höheres Risiko für Schwangerschaftsdiabetes haben. Meist können die Ärzte jedoch bei nicht genau vorhersagen, welche Frau davon betroffen sein wird. Die Folgen für das Kind können erheblich sein. Früherkennung ist möglich – allerdings nicht im
Patienten, die zu lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen neigen, können heutzutage mit einem Defibrillator, der wie ein gewöhnlicher Herzschrittmacher im Brustbereich eingebaut wird, therapiert werden. Dieses Gerät gibt im Notfall einen elektrischen Impuls ab, der die Herzrhythmusstörung beendet und so dem Patienten das Leben rettet.
In der Vergangenheit wurden Defibrillatoren vor allem dann eingesetzt, wenn der Patient lebensgefährliche Rhythmusstörungen erlitten und überlebt hatte. Heut
Sie ist die weltweit häufigste Operation. Allein in Deutschland werden jedes Jahr 600.000 Patienten am “Grauen Star” operiert: Ihre getrübte Augenlinse (Katarakt) wird entfernt und durch eine optimal angepasste Kunstlinse ersetzt. Trotz des großen Erfolgs und der hohen Sicherheit des Eingriffs beschäftigen sich Ärzte und Wissenschaftler mit einer weiteren Optimierung der Operationsverfahren und der verwendeten Kunstlinsen.
“Ein Problem der Kataraktchirurgie ist nach wie vor die Entwicklung e
A protein known as cdk6 inhibits proliferation of some cell types and may play a role in the development of breast cancer, according to a report by researchers at National Jewish Medical and Research Center. Joseph Lucas, Ph.D., Erwin Gelfand, M.D., and Joanne Domenico, report in the February issue of Molecular Cancer Research, that breast-cancer cells have low to nonexistent levels of cdk6, while normal cells have relatively high levels. Cell growth in two tumor-cell lines dropped significantly when
Gold-Nanoröhrchen in Polycarbonatfilmen zur Untersuchung katalytischer Reaktionen an Gas-Flüssig-Grenzflächen
Brennstoffzellen brauchen Wasserstoff. Leider enhält Wasserstoff, der nach den üblichen Verfahren hergestellt wird, größere Mengen an Kohlenmonoxid (CO), das die Funktion der Brennstoffzelle beeinträchtig und entfernt werden muss. Wie Forschungen ergeben haben, sind Nanopartikel aus Gold auf einem Trägermaterial mit hoher Oberfläche gute Katalysatoren, um CO bei Raumtemperatu
Licht aussendende Bakterien und Viren können Tumore und selbst kleinste Metastasen im Körper sichtbar machen. Eine Erkenntnis, die die Diagnose bei Krebspatienten revolutionieren könnte.
Aladar Szalay, Inhaber einer Forschungsprofessur am Rudolf-Virchow-Zentrum / DFG-Forschungszentrum für Experimentelle Biomedizin der Universität Würzburg, berichtet darüber in der März-Ausgabe des Magazins “Nature Biotechnology”. Gemeinsam mit den Mitarbeitern an seinem ehemaligen Arbeitsplatz, der M
Rotwild: Stärkere Weibchen bringen starke Männchen zur Welt
Britische Forscher haben bei Säugetieren bewiesen, dass die Eltern so zu sagen das Geschlecht ihrer Nachkommen bestimmen können. Das Forscherteam der Universitäten von Edinburgh und Oxford hat bei Huftieren offensichtlich den Schlüssel über die Nachkommenschaft und deren Geschlecht gefunden. Demnach wurden männliche Nachkommen von starken und gesunden Müttern geboren während schwächere Mütter eher weibliche Nachkommen gebare
Nachweis bei Bauchspeicheldrüsen von Ratten gelungen / Ergebnisse in “Nature” veröffentlicht
Das Protein PTB hat einen wesentlichen Einfluss auf die Bil-dung und somit auf die Ausschüttung von Insulin in der Bauchspeicheldrüse. Das berichtet die Fachzeitschrift “Nature Cell Biology” in ihrer Märzausgabe. Einem Forscherteam um den Diabetologen Prof. Michele Solimena von der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus an der TU Dresden ist es gelungen, die Wirkungsweise des PTB an Zellen d
Der Startschuss für das EU-Projekt GaNano ist gefallen. Ein internationaler Forschungsverbund arbeitet an der Entwicklung eines Systems , mit dem organische Substanzen wie z.B. Proteine und Bakterien in kleinsten Flüssigkeitsmengen wässriger Lösungen identifiziert und analysiert werden können.
Die Neuartigkeit des Systems besteht in der Verwendung des modernen Halbleitermaterials Galliumnitrid (GaN) zur Herstellung von transparenten elektronischen Sensoren sowie von optischen Emitter
US-Forscherin: Sprengstoffe bleiben in der Frisur nachweisbar
Bombenbastler werden schon bald anhand ihrer Haare überführt werden können, denn der Chemikerin Jimmie Oxley von der University of Rhode Island in Kingston ist es gelungen, Sprengstoffspuren im Haar nachzuweisen. Die verräterischen Spuren bleiben sogar nach mehrmaligem Haare waschen immer noch dort, berichtet das Fachmagazin New Scientist.
Sprengstoffe wie TNT, RDX und PETN konnten anhand von Nanogrammen bei Mitar
In einem am 17. Februar veröffentlichten Bericht wird die Behauptung aufgestellt, dass eine neue Form der bovinen spongiformen Enzephalopathie (BSE), die kürzlich in Italien entdeckt wurde, die Ursache einiger degenerativer Erkrankungen des menschlichen Gehirns sein könnte.
Dieser neue Stamm, der bei zwei älteren Milchkühen gefunden wurde, ähnelt einer Form der menschlichen Erkrankung, der sporadischen Creutzfeldt-Jakob-Krankheit (CJD), was die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass diese durch de
Der schnellste Computertomograph der Welt kommt von Siemens. Das System namens Somatom Sensation 64 erreicht seine außergewöhnliche Geschwindigkeit mit Hilfe der neu entwickelten Röntgenröhre Straton und einer neuen Detektortechnik. Die Kombination beider Innovationen ermöglicht es dem Computertomographen (CT) bei jeder Rotation der so genannten CT-Gantry um den Patienten 64 Schichten des menschlichen Körpers aufzunehmen – und das in der Rekordzeit von lediglich 0,37 Sekunden pro Umdrehung. Bisher