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Entdeckung: Ganzkörper-Gehirn bei Seeigeln Identifiziert

Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin hat ein überraschend komplexes Nervensystem bei Seeigeln entdeckt. Die Tiere verfügen über eine Art „Ganzkörper-Gehirn“, dessen genetische Organisation der des Wirbeltiergehirns ähnelt. Zudem fanden die Forschenden lichtempfindliche Zellen im gesamten Körper der Seeigel – vergleichbar mit Strukturen der menschlichen Netzhaut. Die Studie, gefördert vom Human Frontiers Science Program, wurde in Zusammenarbeit mit der Stazione Zoologica Anton Dohrn (Neapel), dem Laboratoire de Biologie du Développement de Villefranche-sur-Mer und dem Institut de…

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Alle Neuigkeiten

Biowissenschaften Chemie

Blinder Höhlenkrebs mit komplexem Gehirn

Neue Einblicke in die Verwandtschaftsbeziehungen der Gliederfüßer

Für die Wissenschaftler, die sich mit der Biologie der Krebstiere befassen, gehört die Entdeckung der Remipedia im Jahre 1979 ohne Zweifel zu den bemerkenswertesten Ereignissen des ausgehenden 20. Jahrhunderts. Remipeden sind zentimetergroße augenlose Krebse, die im Meerwasser von Karsthöhlen an der Küste vorkommen. In solchen Höhlen der Bahamas hatte Yill Yager vom Antioch College/Ohio diese Kreaturen 1979 entdeckt. In

Biowissenschaften Chemie

Umweltgefahr Nanopartikel: Buckyballs zerstören Gehirne von Fischen

Forscher warnen vor Nanopartikeln als Umweltgefahr

Nanopartikel könnten für die Umwelt eine ernst zunehmende Gefahr darstellen. Zu diesem Schluss kommt die US-Forscherin Eva Oberdörster von der Southern Methodist University in Dallas. Sie konnte nachweisen, dass Buckyballs, das sind synthetische Kohlenstoff-Nanostrukturen, zumindest bei zwei Lebewesen nachhaltige Auswirkungen auf deren Gesundheit hatten: Wasserflöhe sind bei der Berührung mit den kleinen Kohlenstoffpartikel gestorbe

Medizin Gesundheit

Magengeschwür-Medikament fördert Intelligenz

Carbenoxolon verbessert Gedächtnis und verbale Fähigkeiten

Ein Medikament zur Behandlung von Magengeschwüren kann im Alter intelligenzfördernd wirken. Zu diesem Ergebnis ist einer Studie von Wissenschaftlern der University of Edinburgh gekommen. Sie führten Tests mit 22 Männern zwischen 52 und 75 Jahren durch. Eine Teilnehmergruppe erhielt das Medikament Carbenoxolon, die Kontrollgruppe ein Blindpräparat. Die in den Proceedings of National Academy of Sciences veröffentlichten Ergebni

Medizin Gesundheit

Neue Medikamente sollen oxidativen Stress unterbinden

Eine neue Klasse von Medikamenten, die künftig vorbeugend bei Bluthochdruck, Diabetes und Arteriosklerose eingesetzt werden können – an diesem Ziel arbeiten Wissenschaftler von den Universitäten Würzburg und Gießen in Kooperation mit der Firma Vasopharm Biotech GmbH (Würzburg).

Für den Verlauf der genannten Krankheiten spielt nach neuesten Erkenntnissen die innerste Zellschicht der Blutgefäße, das Endothel, eine große Rolle: Es wird zunehmend durch so genannten oxidativen Stress geschädigt,

Medizin Gesundheit

Medikamenteigenschaften besser vorhersehbar

TU-Forscher erhält PRIP-Preis 2003 für computerunterstützte Mustererkennung

Um bei der Entwicklung von Medikamenten die Eigenschaften vorhersagen zu können, sind computergestützte Verfahren notwendig. Der Forscher Christian Kotz von der TU-Wien , der sich mit der automatischen Auswahl von Merkmalen, die die Eigenschaften von Molekülen mitbestimmen, beschäftigt, hat für seine Leistungen den PRIP-Preis 2003 von der Arbeitsgruppe für Mustererkennung und Bildverarbeitung des Instituts für

Biowissenschaften Chemie

Pilze produzieren einzigartige Pigmente

Deutsche Forscher entdecken unbekannte “Chemiefabrik” in Pilzen

Pilze beherbergen nach Untersuchungen des Forscherteams um Wolfgang Steglich von der Münchner Ludwig-Maximilian-Universität eine Reihe bisher unbekannter Substanzen und einzigartige Pigmentstoffe. Nach einem Bericht im Forschungsmagazin Angewandte Chemie International haben die Forscher Gelb-Pigmente aus den Pilzen isolieren können. Weitere Stoffe, so die Experten, könnten auch in der Entwicklung neuer Medikamente eine

Medizin Gesundheit

Aspirin kann Krebswachstum blockieren

Schmerzmittel bei Eierstockkrebs viel versprechend

Aspirin und ähnliche Schmerzmittel können bei der Behandlung von Eierstockkrebs eine entscheidende Rolle spielen. Sie gehören zu den so genannten nicht-steroidalen Antirheumatika, die die Chemikalie Cox-2 blockieren können. Wissenschaftler des Fox Chase Cancer Center haben nachgewiesen, dass dieses Protein das Tumorwachstum bei Eierstockkrebs fördert. Sie präsentierten ihre Forschungsergebnisse auf dem von 27.-31.3. in Orlando (Flori

Medizin Gesundheit

Funktionelle Lebensmittel – aber sicher

DFG-Senatskommission legt Symposiumsband vor

Als Funktionelle Lebensmittel (englisch: Functional Food) werden Lebensmittel bezeichnet, die über den reinen Ernährungszweck hinaus die Gesundheit fördern oder das Erkrankungsrisiko mindern sollen. Ein Beispiel dafür sind Nahrungsmittel, die den Cholesterinspiegel senken sollen. Die Möglichkeiten, die solche Funktionellen Lebensmittel versprechen, haben in den vergangenen Jahren das Interesse von Herstellern und Verbrauchern an diesen Pro

Medizin Gesundheit

Fester Hornpanzer statt rosiger Babyhaut

Statt von zarter rosiger Babyhaut ist der gesamte Körper der Neugeborenen einschließlich des Gesichtchens von einem festen Hornpanzer umhüllt. Die Kinder stecken darin zunächst wie in einer Rüstung und können sich kaum bewegen. Nach der Behandlung auf der Intensivstation, wo die erbarmungswürdig aussehenden kleinen Patienten zum Schutz vor einer lebensbedrohlichen Austrocknung zunächst in einen Inkubator mit hoher Feuchtigkeitszufuhr kommen, löst sich die dicke Hornschicht zwar ab, aber die Betroffen

Medizin Gesundheit

Neue Datenbanken beim DIMDI zu Arzneimitteln und Medizin

Das DIMDI hat sein Informationsangebot weiter ausgebaut. Mit ADIS Newsletters, Current Contents Medizin und der Virtuellen Videothek für die Medizin wurde jetzt das Angebotsspektrum gleich um drei neue Datenbanken erweitert. Auch die Umstellung der kostenpflichtigen Datenbanken auf die neue Rechercheoberfläche DIMDI SmartSearch schreitet weiter voran: Seit kurzem steht diese auch für die Recherche in den toxikologischen Faktendatenbanken zur Verfügung.

Mit ADIS Newsletters ergänzt das DIMDI

Medizin Gesundheit

Ergebnisverbesserung bei der Stammzelltransplantation

Förderung durch die Deutsche José-Carreras-Leukämie-Stiftung

Die Stammzelltransplantation ist heute eine etablierte Therapie für Leukämiepatienten, die beachtliche Heilungserfolge aufweisen kann. Vor der Transplantation muß das erkrankte blutbildende System des Patienten mit einer Hochdosis-Chemotherapie ausgeschaltet werden. Von den Spender-Stammzellen wird erwartet, daß sie, nachdem sie im Empfängerorganismus angegangen sind, eine normale Blutbildung in Gang setzen. Unbeschadet der

Biowissenschaften Chemie

Wie erneuern sich Organe? GSF gründet Institut für Stammzellforschung

Gleichgültig, ob der Zelltod durch Altersschwäche oder durch Verletzungen eintritt: In den meisten Organen stehen Stammzellen als Ersatztteillager zur Verfügung. Mit ihrer Hilfe kann unser Körper verletztes Gewebe und abgestorbene Zellen ersetzen, da Stammzellen die Fähigkeit haben, sich weiter zu teilen und alle Zellen eines Organs wieder zu bilden – diese Eigenschaft macht sie auch zu einem Hoffnungsträger für die Entwicklung neuer Therapien in der Medizin. Als erste Einrichtung innerhalb der Herma

Biowissenschaften Chemie

Regler der Myelin-Produktion im Nervensystem entdeckt

Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für experimentelle Medizin haben einen molekularen Wachstumsfaktor entdeckt, der das Ausmaß der Myelinbildung bei Nervenzellen steuert

Im Nervensystem von Vertebraten ist die Umhüllung der Nervenfasern durch so genannte “Myelinscheiden” essentiell für die schnelle und akkurate Fortleitung von Nervenimpulsen. Die Dicke dieser Myelin-Schichten ist im gesunden Organismus stets proportional zur Stärke der Nervenfaser. Ein Wissenschaftlerteam des M

Biowissenschaften Chemie

Mikrobiologie-Kompetenz in der Region Braunschweig

PRODORIC ist eine Datenbank über molekulare Netzwerke in Bakterien. Sie wurde im Rahmen des Bioinformatik Kompetenzzentrums “Intergenomics” am Institut für Mikrobiologie der Technischen Universität Braunschweig entwickelt. Ziel des Projekts ist es, die genomischen Wechselwirkungen während der Infektion von Bakterien mit seinem Wirt in einer Datenbank strukturiert zu modellieren.

Dadurch können z.B. wichtige Erkenntnisse zur Simulation von Infektionsprozessen gewonnen werden. Erste datenbankg

Biowissenschaften Chemie

In breiter Front gegen aggressive Viren

Erst wenn viele Zellkerne zu Fabriken für die Massenproduktion von Viren geworden sind, die wiederum ausschwärmen, um neue Zellen zu befallen, können die in der Regel harmlosen Viren zu gefährlichen Krankheitserregern werden. Eine Gruppe von Enzymen, die bei Herpesviren diese rasante Vermehrung in Gang halten, nutzt das Institut für Virologie der Universität Erlangen-Nürnberg (Leitung: Prof. Dr. Bernhard Fleckenstein) umgekehrt als Ansatzpunkt zur Blockade. Die Zusammenarbeit von Prof. Dr. Thomas Sta

Medizin Gesundheit

Pille und Übung gegen Dekompressionskrankheit

Forscher glauben an neues Rezept gegen gefährliches Taucherleiden

Norwegische Forscher glauben, dass sie eine Pille gegen die bei Tauchern häufig auftretende Dekompressionskrankheit gefunden haben, berichten sie im Wissenschaftsmagazin New Scientist. Diese Erkrankung, die auch als Taucherkrankheit bezeichnet wird, ist auf den schnellen Druckabfall beim Auftauchen zurückzuführen. Dieser führt dazu, dass im Blut gelöste Gase, vor allem Stickstoff, in Form von Gasbläschen frei werden und

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