Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin hat ein überraschend komplexes Nervensystem bei Seeigeln entdeckt. Die Tiere verfügen über eine Art „Ganzkörper-Gehirn“, dessen genetische Organisation der des Wirbeltiergehirns ähnelt. Zudem fanden die Forschenden lichtempfindliche Zellen im gesamten Körper der Seeigel – vergleichbar mit Strukturen der menschlichen Netzhaut. Die Studie, gefördert vom Human Frontiers Science Program, wurde in Zusammenarbeit mit der Stazione Zoologica Anton Dohrn (Neapel), dem Laboratoire de Biologie du Développement de Villefranche-sur-Mer und dem Institut de…
Gesundheitsministerin Ursula von der Leyen übernimmt die Schirmherrschaft einer Organspende-Kampagne der niedersächsischen Betriebskrankenkassen (BKK). Die Betriebskrankenkassen wollen in diesem Jahr ganz besonders für Organspendeausweise bei ihren Versicherten werben. Ursula von der Leyen: “Jeder kann durch eine schwere Erkrankung plötzlich auf lebensrettende Organtransplantationen angewiesen sein. Nur wenn viele bereit sind, Organe zu spenden, kann auch vielen geholfen werden. Allein in Niedersachs
Die Dräger Medical AG & Co. KGaA präsentiert auf dem diesjährigen WCA (13th World Congress of Anaesthesiologists), vom 18. – 23. April in Paris, ein neues Anästhesie-Informationssystem. Innovian™ Anesthesia wurde speziell für den anästhesiologischen Arbeitsplatz entwickelt. Das Informationssystem basiert auf der offenen .NET-Architektur von Microsoft®. Innovian™ Anesthesia bildet den gesamten peri-operativen Arbeitsablauf ab – von der prä- über die intra- bis hin zur post-operativen Datenerfassung.
Tübinger Max-Planck-Wissenschaftler haben bisher unbekannten Mechanismus entdeckt, wie Zellen ihren internen Transport optimieren
Die Zelle ist die einfachste lebensfähige Ansammlung von Materie. Die meisten ihrer Stoffwechselreaktionen spielen sich im Zytoplasma ab, das zahlreiche Organellen (Reaktionsräume) enthält, so dass viele chemische Vorgänge gleichzeitig ablaufen können. Doch die für Lebensprozesse essentiellen Proteine werden nur im Zytoplasma hergestellt. Deshalb herrscht
Nicht jede Biene lernt gleich gut. Eine Frage der Motivation? TU-Wissenschaftlerin untersucht das Lernverhalten von Honigbienen
Von Mathematik und Fremdsprachen versteht sie zwar nichts, aber wenn es um das Lernen von Düften oder Oberflächen geht, macht der Honigbiene, Apis mellifera, so schnell keiner was vor. Doch nicht jede Biene lernt gleich gut, wie Ricarda Scheiner, Neurobiologin am Institut für Ökologie der TU, herausfand. So lernen Pollensammlerinnen besser als Nektarsammlerin
Forscher entdeckten erstmals, wie sich das Magenbakterium im Schleim orientiert
Er vermehrt sich im Magenschleim, verursacht Entzündungen, Geschwüre und erhöht das Risiko für Magenkrebs: Helicobacter pylori ist ein Bakterium, das im Magenschleim lebt und sich dort vermehrt – der Schleim umgibt die Magenwände von innen und schützt sie so vor der selbst produzierten Säure. Wie es dem Krankheitserreger gelingt, sich im Schleim zu orientieren, fanden jetzt erstmals Wissenschaftler der Me
Denttabs®, entwickelt von Wissenschaftlern der Universität Witten/Herdecke und einem Berliner Zahnarzt, haben gegenüber der Zahnpasta viele wissenschaftlich nachgewiesene Vorteile.
Weniger Gewicht, extrem hohe Haltbarkeit, zuverlässiger Schutz und lange Wirksamkeit, angenehmer Geschmack – dies sind nur einige der gegenüber handelsüblicher Zahnpasta wissenschaftlich nachgewiesenen Vorteile der neuen Zahnpflege in Tablettenform mit dem Namen Denttabs®.
Die Idee kam Prof. Dr.
Einigung mit fünf Arzneimittelherstellern
Ein Abkommen, das billigere Aids-Medikamente für Entwicklungsländer ermöglicht, wird auf 122 Länder ausgeweitet. Bisher galt das Abkommen für 16 Länder der Karibik und Afrika. Die Einigung wurde zwischen fünf Arzneimittelherstellern und fünf Produzenten von diagnostischen Tests für Aids und HIV erzielt. Der Preis für die verbreitetste Behandlungsform wird dadurch von rund 300 Dollar pro Jahr auf rund 140 Dollar gesenkt. ActionAid begrüßte dies
Forscher des “Nationalen Genomforschungsnetzes” (NGFN) haben ein Eiweiß konstruiert, das den Selbstmord von Krebszellen auslösen kann. Das Eiweiß stört eine Signalkette, die viele Krebszellen unbedingt zum Überleben brauchen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das NGFN seit 2001 mit 180 Millionen Euro.
NGFN-Wissenschaftler am Georg-Speyer-Hauses in Frankfurt/Main haben ein künstliches Eiweiß hergestellt, das eine für Tumorzellen überlebenswichtige Signalkette blo
Deutsch-tschechisches Forscherteam entdeckt eine ungewöhnliche Zusammenstellung von Lichtsinneszellen bei unterirdisch lebenden Nagetieren
Ein Forscherteam vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt, der Universität Duisburg-Essen sowie von der Prager Karls-Universität hat jetzt entdeckt, dass die Augen unterirdisch lebender afrikanischer Mulle (Sandgräber), entgegen bisherigen Annahmen, eine recht normal entwickelte Netzhaut besitzen mit einem hohen Anteil einer bestimmt
Thermus thermophilus ist an hohe Temperaturen angepasst – Biotechnologische Anwendungen
Genomforscher der Universiät Göttingen haben das Erbgut von Bakterien entschlüsselt, die an sehr hohe Temperaturen angepasst und damit für wissenschaftliche und wirtschaftliche Anwendungen von großer Bedeutung sind. In dreijähriger Forschungsarbeit gelang es dem Forscherteam unter der Leitung von Prof. Dr. Hans-Joachim Fritz und Prof. Dr. Gerhard Gottschalk, die Genomsequenz des aus heißen Quellen
Rapamycin ist ein neuartiges Medikament, das zur Verhinderung der Organabstoßung bei Patienten nach Nierentransplantation eingesetzt wird. Es unterdrückt Immunantworten, wirkt stark zellabtötend und ist damit auch für andere Einsatzgebiete wie Krebs, Autoimmunerkrankungen und Diabetes mellitus eine hochinteressante Substanz. Eine aktuelle Publikation aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum trägt wesentlich zum Verständnis der Wirkung bei.
Seinen Namen verdankt der Eiweißstoff den Osterinse
Deutsche Krebshilfe fördert klinische Studie
Brustkrebs ist die häufigste Krebsart bei Frauen. Jedes Jahr erkranken rund 46.000 Frauen in Deutschland neu daran. Nicht alle Betroffenen können mit Operation, Bestrahlung und Chemotherapie geheilt werden. Jetzt gibt eine klinische Studie neue Hoffnung: Durch eine Impfung soll die körpereigene Abwehr die Brustkrebszellen gezielt vernichten. Professor Dr. Diethelm Wallwiener, Studienleiter und Direktor der Universitäts-Frauenklinik Tübingen
Neuartige Untersuchungsmethoden erlauben Nachweis der Uran-Kontamination von Soldaten und Zivilbevölkerung durch amerikanische Waffen im Irak
Ergebnisse einer am Mineralogischen Institut der Universität durchgeführten Studie zeigen, dass sich abgereichertes Uran im Boden wie auch zum Teil in geringen Mengen im Urin von Bewohnern der von den Golfkriegen I und II (Irak) betroffenen Gebiete und der dort eingesetzten (amerikanischen) Soldaten nach-weisen lässt. Abgereichertes Uran wird u
Dringender Bedarf wegen zunehmender Antibiotika-Resistenz
Wenn Bakterien nicht genügend Nährstoffe zur Verfügung haben oder anderweitig in Stresssituationen geraten, passen sie ihren gesamten Stoffwechsel sehr schnell der neuen Situation an und schalten alle Vorgänge ab, die nicht unbedingt lebensnotwendig sind. Das entscheidende Signal dafür ist das Auftreten einer Verbindung namens pppGpp, eines mehrfach phosphorylierten Guanin-Nucleosids, welches als “Alarmmolekül” fungiert.
Mit dem ersten, soeben erschienenen Schwerpunktbericht der Gesundheitsberichterstattung des Bundes gibt es erstmals einen umfassenden Überblick über Gesundheitszustand und gesundheitliche Versorgung von Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Der Bericht mit dem Titel “Gesundheit von Kindern und Jugendlichen” enthält auf gut 200 Seiten demographische Basisdaten (u.a. zum Anteil der Kinder an der Bevölkerung), Daten zu sozioökonomischen Rahmenbedingungen, unter denen Kinder heute aufwachsen, eine Be
Tiefenhirnstimulation lässt Symptome verschwinden
Amerikanische Mediziner haben einen 31-jährigen Patienten erfolgreich einer Gehirnoperation zur Behandlung seines Tourette Syndroms unterzogen. Jeff Matovic litt seit seinem sechsten Lebensjahr an dieser Krankheit, die durch unkrontrollierbare Vokalisierungen und Bewegungen charakterisiert ist. Die Mediziner setzten die so genannte Tiefenhirnstimulation ein, die auf der Platzierung von winzigen Elektroden im Gehirn zur Regulierung der