Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin hat ein überraschend komplexes Nervensystem bei Seeigeln entdeckt. Die Tiere verfügen über eine Art „Ganzkörper-Gehirn“, dessen genetische Organisation der des Wirbeltiergehirns ähnelt. Zudem fanden die Forschenden lichtempfindliche Zellen im gesamten Körper der Seeigel – vergleichbar mit Strukturen der menschlichen Netzhaut. Die Studie, gefördert vom Human Frontiers Science Program, wurde in Zusammenarbeit mit der Stazione Zoologica Anton Dohrn (Neapel), dem Laboratoire de Biologie du Développement de Villefranche-sur-Mer und dem Institut de…
“Mit 33 neuen Wirkstoffen haben die forschenden Arzneimittelhersteller in 2004 vielen schweren Erkrankungen den Kampf angesagt. Darunter befinden sich mehrere gegen Krebs, HIV/AIDS und Autoimmunkrankheiten. Auch durch neue Darreichungsformen und Zulassungserweiterungen werden die Behandlungsmöglichkeiten für die Patienten auf vielen Gebieten verbessert. Das ist die beste Bilanz für therapeutischen Fortschritt, die wir seit 1998 ziehen können!” So bilanzierte Cornelia Yzer, Hauptgeschäftsführeri
In der jüngsten Ausgabe des renommierten amerikanischen Wissenschaftsmagazins Science (vom 24. Dezember) haben der chinesische Chemiker Tao Wu, Uwe Manthe von der Universität Bielefeld und Hans-Joachim Werner von der TU München erstmals die genaue theoretische Beschreibung einer Reaktion mit sechs Atomen veröffentlicht.
Chemische Reaktionen können im Prinzip auf der Basis bekannter physikalischer Gesetze vollständig beschrieben werden. Entsprechende genaue Computersimulation
Neue Lungenzellen gebildet
Stammzellen können zur Behandlung von Mukoviszidose zum Einsatz kommen. Ein Team des Great Ormond Street Hospital berichtet von zwei Jungen mit dieser Diagnose, bei denen Lungentransplantationen vorgenommen wurden. Die Spenderorgane stammten von Mädchen. Trotzdem enthielten einige der neuen Lungenzellen der Jungen männliche Y-Chromosome. Das legt laut BBC nahe, dass sie selbst produziert wurden. Die in der Fachzeitschrift Thorax veröffentlichte Stud
Forscher der Universitätsklinikums Heidelberg veröffentlichen grundlegende Arbeit zur Regulation des Immunsystems
Damit das Immunsystem funktioniert, müssen fördernde und hemmende Einflüsse im Gleichgewicht sein. Ist diese Balance gestört, kann das Abwehrsystem Angreifer nicht erfolgreich abwehren oder aber es kommt zu einer Überreaktion der Immunantwort, die sich gegen körpereigene Zellen richten kann. Forschern des Hygieneinstituts des Universitätsklinikums Heidelberg (Geschäftsf
Entscheidung für fünf Referenzzentren als Grundlage für flächendeckende Versorgung Nach intensiven Diskussionen haben Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und die Spitzenverbände der Gesetzlichen Krankenkassen den Weg für die Fortsetzung der flächendeckenden Einführung des Mammographie-Screenings in Deutschland bereitet. Der für die Durchführung des Screenings eingesetzte Beirat der Kooperationsgemeinschaft Mammographie konnte in seiner gestrigen Sitzung über fünf Referenzzentre
Seit Mais vor etwa fünf Millionen Jahren aus der Kreuzung zweier eng verwandter Vorfahren entstand, ist sein Erbgut ständig im Wandel: manche Gene verschwinden, andere werden variiert und vervielfältigt, wieder andere wechseln häufig ihren Platz. Schon nach einer evolutionär gesehen kurzen Zeitspanne unterscheidet sich Mais auch von nahen Verwandten stark – vermutlich gibt es zwischen ihnen mehr genetische Unterschiede, als zwischen Mensch und Maus.
Eine deutsch-amerikanische Forsc
Max-Planck-Wissenschaftler identifizieren Zellteilungs-Gene in menschlichen Zellen mit einem neuartigen “esiRNA-Screen”
Als Gregor Johann Mendel Mitte des 19. Jahrhunderts in seinem Klostergarten mit Erbsen und Bohnen experimentierte, hatte er noch keine Ahnung von der Komplexität, die die von ihm begründete Wissenschaftsdisziplin eines Tages haben würde. Heute ist das menschliche Genom sequenziert und Mendels Nachfolger stehen vor der großen Aufgabe, die Funktionen von rund 30.000
Physikochemiker der Universität Jena entwickeln neue Methode zur Qualitätskontrolle
Zu einer schnellen und zuverlässigen Qualitätskontrolle von ätherischen Ölen können Wissenschaftler der Universität Jena in Zukunft einen entscheidenden Beitrag leisten. Mit Hilfe einer speziellen Spektroskopie-Methode sind Prof. Dr. Jürgen Popp und seine Mitarbeiterin Dr. Marion Strehle in der Lage, ohne Zeitverlust direkt den Gehalt und die Zusammensetzung der ätherischen Öle von Fenchelsamen z
US-deutsches Team will Gen-Sequenz in drei Jahren entschlüsseln
Einer deutsch-amerikanischen Forschergruppe ist ein wesentlicher Meilenstein auf dem Weg zur Entschlüsselung der komplexen Genomstruktur des Mais gelungen. Die Wissenschaftler haben jetzt erstmals die Anzahl und die räumliche Anordnung der Mais-Gene identifiziert. Damit wurde eine wesentliche Grundlage für die Sequenzierung des gesamten Genoms erarbeitet. In drei bis fünf Jahren wollen die Forscher das gesamte Mais-Ge
Muster der mRNA geben Auskunft über Krankheiten
Zur Feststellung von Mundkrebs werden im Rahmen einer neuen Methode erhöhte Niveaus von vier eindeutig in Zusammenhang mit Krebs stehenden Molekülen im Speichel gemessen. Mit 91-prozentiger Genauigkeit kann zwischen gesunden Personen und jenen, die ein orales Plattenepithelkarzinom haben, unterschieden werden. Das ist das neueste Ergebnis einer Forschergruppe von der Universität von Kalifornien in Los Angeles unter der Leitung von David
Ursache für Infarkte zu bestimmten Zeiten gefunden
Wissenschaftler der Harvard Medical School haben entdeckt, dass es bestimmte Tageszeiten gibt, in denen Herzprobleme häufiger auftauchen. In Studien ist dann klar geworden, warum Herzattacken besonders häufig um 10 Uhr Vormittag passierten. Dies hat mit einem Tagesrhythmus des gesamten Herzens zu tun und dieser betrifft auch gesunde Menschen, berichten sie im Wissenschaftsmagazin Proceedings of the National Academy of Sciences.
Tryptophanabbau wird gehemmt
Wissenschaftlern von der Medizinischen Universität Innsbruck ist es gelungen, die Wirkungsweise des Johanniskrauts zu entschlüsseln. Johanniskraut gilt seit jeher als wirksames Mittel gegen Depressionen. Für die Entstehung und den Verlauf von Depressionserkrankungen sind Seratonin- und Tryptophanstoffwechsel entscheidend. Die Inhaltsstoffe des Johanniskrauts unterdrücken die Störung des Tryptophanhaushaltes, indem sie die Zytokinproduktion hemmen.
Paclitaxel verringert Symptome bei Mäusen
Ein starkes Krebsmedikament könnte einen neuen Behandlungsansatz gegen Alzheimer ermöglichen. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie der University of Pennsylvania gekommen. Bei Tests mit Mäusen, die mit alzheimerähnlichen Symptomen gezüchtet wurden, verringerte Paclitaxel die Anzeichen der Krankheit. Das Medikament hilft dabei, jene Probleme zu korrigieren, die durch das Zusammenklumpen von Proteinen in den Nervenzellen entstehen. Die Ergebniss
Anbau- und verfahrenstechnische Probleme gelöst
Stevia rebaudiana – so heißt eine Pflanze aus Paraguay, die künftig auch in Europa angebaut werden könnte. Es fehlt allerdings noch die Zulassung durch die EU. Forscher der Universität Hohenheim entwickelten die Pflanze für den Anbau in Europa weiter. Anbau- und verfahrenstechnische Fragen seien gelöst, so die Hohenheimer Forscher.
Stevia ist eine krautartige, blattreiche Pflanze aus der Familie der Compositae. Stevia-Arten s
Chotima Poeaknapo (30) lebt und arbeitet in Halle (Saale). Zuvor hat sie in Bangkok Pharmazie studiert und eine ausgezeichnete Magisterprüfung abgelegt. Sie war so gut, dass sie bei einem Auswahlverfahren des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) unter mehr als 50 PharmazeutInnen aus ganz Thailand einen der zwei zu vergebenden Doktorandenplatze in Deutschland bekam. Im Internet war sie auf die Morphin-Forschungen von Prof. Dr. Meinhart Zenk – damals noch Ludwig-Maximilians-Universität
Das radioaktive Edelgas ist ein wichtiger Faktor bei der Entstehung von Lungenkrebs und ist europaweit für einen großen Prozentsatz der Lungenkrebserkrankungen verantwortlich. Zu diesem Ergebnis kam ein internationales Forscherteam unter Beteiligung des Instituts für Epidemiologie des GSF – Forschungszentrums für Umwelt und Gesundheit und der Tierärztlichen Hochschule Hannover, das seine Ergebnisse im British Medical Journal aktuell vorgestellt hat.
Radon kann als einziges gasförm