Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin hat ein überraschend komplexes Nervensystem bei Seeigeln entdeckt. Die Tiere verfügen über eine Art „Ganzkörper-Gehirn“, dessen genetische Organisation der des Wirbeltiergehirns ähnelt. Zudem fanden die Forschenden lichtempfindliche Zellen im gesamten Körper der Seeigel – vergleichbar mit Strukturen der menschlichen Netzhaut. Die Studie, gefördert vom Human Frontiers Science Program, wurde in Zusammenarbeit mit der Stazione Zoologica Anton Dohrn (Neapel), dem Laboratoire de Biologie du Développement de Villefranche-sur-Mer und dem Institut de…
Chronischer Kopfschmerz kann die Folge eines übermäßigen Konsums von Schmerz- und Migränemittel sein. “Neuere Studien belegen eindrucksvoll, wie wichtig ein konsequenter Medikamentenentzug bei dieser Art von Kopfschmerzen ist”, kommentieren Experten in den “Kopfschmerz-News”, dem Mitgliederorgan der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG).
Häufige Kopfschmerzen können dazu verleiten, aus Angst vor einer bevorstehenden Schmerzattacke “vorsichtshalber” ein Schmerz- oder
Die Flutkatastrophe in Asien führt bei vielen Betroffenen zu einer schweren seelischen Belastung. Führen Anteilnahme, Trost und Unterstützung durch Angehörige, Freunde oder auch Seelsorger nicht zu der notwendigen, seelischen Entlastung, sollte ärztliche oder psychologische Hilfe in Anspruch genommen werden. In Absprache mit dem psychosozialen Dienst des Auswärtigen Amtes hat die DGPPN eine Liste mit Anlaufstellen für Hilfesuchende, die eine psychotherapeutische Betreuung suchen, zusammengestel
Einer Forschergruppe um Dr. Christian Büchel, Klinik für Neurologie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE), ist es gelungen, eine Grundlage der Spielsucht aufzuklären. Ihre Arbeitergebnisse werden in der renommierten Fachzeitschrift “Nature Neuroscience” (Nature Neuroscience Advanced Online Publication am Sonntag, 9. Januar 2005) veröffentlicht.
Pathologisches Glücksspiel oder auch Spielsucht stellt ein großes gesellschaftliches Problem dar. Es kommt bei dieser Erkrankung
Im neu erschienenen ForschungsReport, dem Wissenschaftsmagazin des Senats der Bundesforschungsanstalten, dreht sich alles um gesundes Essen. Welchen Beitrag die Züchtung leisten kann, dass gesunde pflanzliche Lebensmittel wie Obst und Gemüse auch schmackhaft und damit für die Verbraucher attraktiv sind, schildert ein Artikel aus der Bundesanstalt für Züchtungsforschung an Kulturpflanzen (BAZ).
Sind exotische Gemüsearten aus Fernost besonders reich an gesundheitsfördernden Glucosinol
Die Flutkatastrbesonders viele Kinder. Zudem erregen massive Zerstörungen von Wohnungen, von Verkehrs- und von Versorgungseinrichtungen die öffentliche Aufmerksamkeit. Die Katastrophe legt aber auch schwere, seit langem bestehende strukturelle Defizite in der Gesundheitsversorgung der betroffenen Regionen bloß, die bislang wenig beachtet wurden. Darauf weist Professor ophe in Südasien hat nach Angaben der UN 165 000 Menschen das Leben gekostet, darunter sind Oliver Razum, Leiter der Arbeitsgrupp
Am 11. Januar 2005 in “PNAS”: Kölner Nachwuchsforscher bestätigen die Ähnlichkeit der Hörsysteme bei Wirbeltieren und Insekten
Das Ohr ist ein erstaunliches Organ, das selbst weit entfernte und sehr leise Töne wahrnehmen kann. Seine hohe Frequenzempfindlichkeit verdankt es kleinen Sinneszellen im Innenohr. Die Annahme, dass diese Zellen die durch den Schall ausgelösten Schwingungen im Ohr mit Hilfe winziger molekularer Motoren aktiv verstärken, konnte nun von einer Gruppe junger
Bakterien-DNA in hochkonzentrierter Salzlake aus der Tiefsee entdeckt
Wo eigentlich nichts leben und wachsen dürfte, haben Forscher jetzt Hinweise auf eine komplexe Gemeinschaft verschiedenster Bakterienarten entdeckt. Ein Wissenschaftler-Team aus sechs europäischen Ländern hat DNA-Moleküle von Mikroorganismen in Wasserproben gefunden, die aus einem so genannten “Brine-Becken” des Mittelmeers stammen. Brine-Becken sind Senken in 3000 bis 4000 Metern Tiefe, in denen hoher Druck und
Studie belegt Bedeutung des HBV-Genotyps zur Vorhersage des Behandlungserfolgs
Nach Abschluss der Studie “Peginterferon alfa-2b separat oder in Kombination mit Lamivudin gegen HBeAg-positive chronische Hepatitis B: ein randomisierter Versuch” empfiehlt der leitende Forscher Harry Janssen vom Erasmus Medical Center Peginterferon alfa-2b als primäre Behandlung für eine HBeAg-positive chronische Hepatitis B. Dies berichtet The Lancet in der Ausgabe dieser Woche. Antivirale Therapien,
BMBF fördert Televisite an Klinik Bergmannsheil in Bochum
Die Telemedizin verbessert die Versorgung von Patienten und ermöglicht ihnen die optimale medizinische Betreuung auch Zuhause. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert die klinische Erprobung der so genannten Televisite an der Klinik Bergmannsheil in Bochum. Die Behandelten könnten so schneller aus dem Krankenhaus entlassen werden und in gewohnter häuslicher Umgebung schneller genesen, teilte das BMBF
Als erstes Behandlungsprogramm für Patienten mit koronaren Herzerkrankungen in Deutschland hat das Bundesversicherungsamt das Disease-Management-Programm (DMP) der AOK Thüringen zugelassen. Es kann damit starten. Die Qualität der medizinischen Versorgung zu verbessern ist Ziel der Gesundheitsreform. Versicherte der AOK Thüringen können sich seit Mitte letzten Jahres in das Behandlungsprogramm einschreiben; bis heute haben das bereits über 1.000 Betroffene getan. Darüber hinaus beteiligen sich 508
Infrarotlaser zeigt den Durst der Zelle
RUB-Chemiker entwickeln neue Methode
Erstmals möglich: Wassergehalt lebender Zellen bestimmen
Der Wassergehalt einer Zelle hat einen starken Einfluss auf ihre Funktion, u.a. auf diverse Zell-Stoffwechsel-Prozesse wie die Proteinproduktion. Eine neue Methode erlaubt es jetzt erstmals, diesen Wassergehalt genau zu bestimmen: Die RUB-Chemiker um Prof. Dr. Martina Havenith-Newen und Dr. Erik Bründermann nutzten ein Infrarotlaser-Mikros
“Stammzellen im Diskurs” lautet der Titel eines Buches über die erste Bürgerkonferenz in Deutschland zur Stammzellforschung. Herausgeber sind Dr. Christof Tannert, er leitet am Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch die Arbeitsgruppe Bioethik und Wissenschaftskommunikation, und Dr. Peter Wiedemann, Leiter der Programmgruppe Mensch, Umwelt, Technik (MUT) am Forschungszentrum Jülich (FZJ). Sie hatten diese Bürgerkonferenz 2003/2004 im Auftrag des Bundesforschungsministeriums ver
Aus körpereigenem Gewebe gezüchtete Herzklappen könnten in Zukunft manche Probleme der Herzchirurgen lösen. Über die Fortschritte auf diesem Gebiet berichten am Freitag, 14. Januar, zwei Vorträge auf dem Kinderherz-Symposium des Universitätsklinikums Bonn. So lassen erste Ergebnisse aus Tierversuchen zwar hoffen, sie zeigen aber auch, dass die Zuchtklappen von der therapeutischen Anwendung noch weit entfernt sind. Das Kinderherz-Symposium richtet sich an Ärzte, Pflegepersonal und Patienten. Es
Siemens ermöglicht eine bislang unerreichte Präzision bei der Behandlung von Herzkrankheiten: Die Lösung „Interventional Cardiac 3D“ (IC3D) stellt Herzkranzgefäße während einer so genannten Kardangiographie dreidimensional dar. Auf diese Weise kann der behandelnde Arzt Länge und Durchmesser von Verengungen oder Verkalkungen der Arterien bei der Behandlung von Herzkranzgefäßen besser erkennen und beurteilen. Damit wird die Diagnose sicherer, die Therapie genauer planbar und die Behandlungszeit kürze
Ernährungswissenschaftler der Universität Jena suchen Freiwillige für hautfreundlichen Urlaub
Bisher hatten Menschen mit entzündlichen Hautkrankheiten kaum eine Möglichkeit, einen entspannten Urlaub zu verbringen. Ernährungswissenschaftler der Universität Jena erarbeiten derzeit ein Konzept, um einen krankheitsspezifischen Tourismus zu ermöglichen. Dazu soll im März 2005 ein erster einwöchiger “Urlaubs-Kurs” im Thüringer Wald angeboten werden, für den noch Teilnehmer gesucht wer
Wer gut hören will, muss schnelle Ohren haben. Nur Bruchteile einer Sekunde stehen zur Verfügung, um aus einem Schallsignal die entscheidenden Informationen zu gewinnen, damit die Bedeutung eines Wortes erkannt oder die Richtung eines Geräusches bestimmt werden kann. Zwei Forscher, Dr. Tim Gollisch und Prof. Dr. Andreas Herz von der Humboldt-Universität zu Berlin, haben nun ein neuartiges Verfahren entwickelt, mit dem sich die einzelnen Vorgänge, die dabei im Ohr stattfinden, gleichzeitig und