Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin hat ein überraschend komplexes Nervensystem bei Seeigeln entdeckt. Die Tiere verfügen über eine Art „Ganzkörper-Gehirn“, dessen genetische Organisation der des Wirbeltiergehirns ähnelt. Zudem fanden die Forschenden lichtempfindliche Zellen im gesamten Körper der Seeigel – vergleichbar mit Strukturen der menschlichen Netzhaut. Die Studie, gefördert vom Human Frontiers Science Program, wurde in Zusammenarbeit mit der Stazione Zoologica Anton Dohrn (Neapel), dem Laboratoire de Biologie du Développement de Villefranche-sur-Mer und dem Institut de…
Greifswalder Operations- und Präparierkurse für Nasenexperten beim ärztlichen Nachwuchs sehr begehrt
Restlos ausgebucht sind die beiden Operations- und Präparierkurse für HNO-Ärzte im September in der Universitäts- und Hansestadt Greifswald. Vom 14. – 17. September findet bereits der 23. Operationskurs für funktionell-ästhetische Nasenchirurgie im Auftrag der Europäischen Rhinologischen Gesellschaft* am Ryck statt. Anschließend folgt vom 18. – 21. September der 3. Präparierkurs zur endo
Trotz aggressiver Behandlungsprotokolle haben viele Krebspatienten weiterhin eine schlechte Prognose, was die Notwendigkeit für neue Therapieansätze verdeutlicht. Die meisten Krebsmedikamente wirken vor allem dadurch, dass sie in Tumorzellen das zelleigene Selbstmordprogramm, die sogenannte Apoptose, auslösen. Da jedoch Apoptose in vielen Tumoren blockiert ist, sind solche Geschwülste auch resistent gegenüber herkömmlichen Behandlungsmethoden. In einem von der Wilhelm-Sander-Stiftung geförderten Pro
Zur Therapie einer bestimmten Form von “Lymphdrüsenkrebs” (B-Zell-Non-Hodgin-Lymphom, follikulärer Typ) setzt die Klinik für Nuklearmedizin des HELIOS Klinikums Berlin-Buch mit der Radioimmuntherapie ein innovatives Verfahren ein. “Die Therapie ist sehr Erfolg versprechend”, berichtet Privatdozent Dr. med. Stefan Dresel, Chefarzt der Klinik für Nuklearmedizin, der eng mit dem Internisten und Onkologen Prof. Dr. med. Wolf-Dieter Ludwig (Robert-Rössle-Klinik des HELIOS Klinikums Berlin-Buch) koope
Make up verursacht kein Hautkrebs
Laien haben falsche Vorstellung von Hautkrebs
Nicht nur die Sonne, sondern auch alltägliche Gebrauchsgegenstände, wie z.B. Möbel oder Make up werden von Laien als auslösender Faktor für Hautkrebs angenommen. Die meisten haben falsche Vorstellungen von der Erkrankung. Viele glauben immer noch, dass Hautkrebs ansteckend ist . Außerdem existiert für den Großteil der Bürger immer noch der Begriff “Krebspersönlichkeit”. Damit sind Menschen gemeint die
Dr. Marion Ganslmayer ist auf der Spur einer neuen Therapie gegen den Leberkrebs. Den viel versprechenden Ansatz fördert die Novartis-Stiftung für therapeutische Forschung mit einem Graduierten-Stipendium.
Lebertumoren zählen zu den größten Problemen in der Krebsmedizin. Meist sind sie bei den ersten Symptomen schon so groß, dass gängige Therapien wie eine Operation, die Zerstörung mit Hitze oder eine Transplantation nicht mehr in Frage kommen. Selbst die konventionelle Chemotherap
Fast 13 Millionen Euro werden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in ein Großprojekt zur minimal-invasiven orthopädischen Chirurgie (OrthoMIT) investiert. Das Hauptziel des Projektes ist die Entwicklung einer integrierten Plattform für die schonende operative Therapie von Knochen- und Gelenkerkrankungen in Orthopädie und Traumatologie. Das Institut für Medizinische Physik der Universität Erlangen-Nürnberg unter der Leitung von Prof. Dr. Willi Kalender ist in dem OrthoMIT-Gesam
Eine Glas-Folien-Kombination lässt das richtige Licht durch
Eine neue Gewächshaus-Technologie soll Pflanzen zukünftig gesünder wachsen lassen. Einem Forscherteam des Instituts für Chemie und Dynamik der Geosphäre beim Forschungszentrum Jülich ist es gelungen, mit einer neuen Glas-Folien-Kombination eine für das Pflanzenwachstum optimale Lichtdurchlässigkeit zu erzielen.
Als Grundlage dienen Gläser mit hoher UV-Durchlässigkeit, die ursprünglich für die Solarindustrie entwickelt
Erbgut-Analysen weisen Wege im Kampf gegen Herzrhythmusstörungen
Wenn das Herz unregelmäßig schlägt, liegen die Ursachen dafür auch im Erbgut. Das fanden jetzt Forscherinnen und Forscher der Ludwig-Maximilians-Universität München heraus. Sie identifizierten mehr als 1400 Gene, die bei einer bestimmten Form von Herzrhythmusstörungen – dem Vorhofflimmern – anders aktiv sind als im gesunden Herzen. Das Erbgut bestimmt dabei indirekt, ob der Herzmuskel im Takt schlägt oder nicht: Die A
Neubau des Max-Planck-Instituts für Entwicklungsbiologie stärkt Forschungsstandort Tübingen
Mit einem wissenschaftlichen Symposium unter großer internationaler Beteiligung vom 15. – 17. September und einem Festakt am 16. September 2005 wird in Tübingen in dieser Woche der Forschungsneubau des Max-Planck-Instituts für Entwicklungsbiologie eingeweiht. Das moderne, lichtdurchflutete Gebäude der Architekten Fritsch + Tschaidse bietet auf ca. 4600 Quadratmeter Raum für 270 Mitarbeiter.
Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Pflanzenbiochemie entwickelt Lernprogramm
“Der Brocken ist das erste und einzige nennenswerte Hindernis, das sich den atlantischen Westwinden auf seiner geografischen Breite in den Weg stellt. Auf seinem Gipfel fällt über 1600 mm Niederschlag im Jahr, die Windgeschwindigkeiten erreichen bis zu 240 km/h, das Temperaturmittel steigt selbst im Juli nur auf 10,2 Grad Celsius, die mittlere Jahrestemperatur liegt bei 2,9 Grad und ist mit entsprech
Sport als Gesundheitsrisiko – Vor allem für junge Menschen kann Fußball gefährlich werden
Kinder und Jugendliche mit intensiver sportlicher Betätigung weisen eine größere Anzahl von Muskelverkürzungen auf als diejenigen die keinen Sport treiben. Besonders Fußball gilt als die Sportart mit dem vergleichsweise höchsten Anteil an allen Sportverletzungen. Bei Kindern und Jugendlichen ist das Ballspiel allein für ein Viertel aller Sportverletzungen verantwortlich. Die beliebtesten Stelle
Am 13.09.2005 hat das Robert Koch-Institut die zwölfte Genehmigung nach dem Stammzellgesetz für Forschungsarbeiten mit humanen embryonalen Stammzellen (hES-Zellen) erteilt. Sie ergeht an Prof. Dr. Wolfram-H. Zimmermann vom Institut für Experimentelle und Klinische Pharmakologie der Universität Hamburg-Eppendorf.
In dem genehmigten Projekt sollen humane embryonale Stammzellen in Herzzellen und künstlich hergestelltes Herzgewebe, so genannte engineered heart tissues (EHTs), umgewande
Premiere am Universitätsklinikum Heidelberg: 50-jähriger Mann konnte als erster von der neuen Technik profitieren
Als die Nieren von Christoph Frobenius zu versagen drohten, war sein Bruder sofort bereit, eine Niere zu spenden. Trotz unterschiedlicher Blutgruppen konnte der 50-jährige aus Weinheim von der Lebendspende profitieren, als erster Patient am Universitätsklinikum Heidelberg.
Möglich macht dies die so genannte ABO-inkompatible Nierentransplantation, eine Technik, d
Kolonkarzinome haben eine hohe Inzidenz und gehören zu den häufigsten bösartigen Tumoren überhaupt. Eine Diagnose in frühen Stadien ist wünschenswert und führt zu frühzeitiger therapeutischer Intervention. Es ist wenig bekannt über die zellulären und elektrophysiologischen Eigenschaften, die während Dedifferenzierung und Entwicklung zum bösartigen Karzinom auftreten. Wir vermuten daß abnorme elektrophysiologische Eigenschaften der Tumorzellen zu deren Wachstumsverhalten beitragen und daß ähnliche Vo
Wenn Eltern rauchen, legen sie den Grundstein für eine spätere Krebserkrankung ihres Kindes. Passivrauchen in der Kindheit erhöht insbesondere das Risiko für Nasenkrebs. Darüber hinaus haben Kinder rauchender Mütter auch ein erhöhtes Risiko, an Blasen- oder Nierenkrebs zu erkranken – als Spätfolge der Exposition gegenüber Tabakabbauprodukten im Mutterleib und beim Stillen.
Die krebserregende Wirkung von Zigarettenrauch entfaltet sich über viele, auch indirekte Wege. So legt bereits
Neue Kooperation zwischen Physikalischer und Klinischer Chemie an der Universität Jena
Hirnhautentzündungen schneller zu diagnostizieren und Fehler bei der Behandlung vermeiden zu können – das ist ein Ziel eines neuen interdisziplinären Projektes, für das der Jenaer Physikochemiker Prof. Dr. Jürgen Popp in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Thomas Deufel und Oberarzt Dr. Dr. Michael Kiehntopf vom Institut für Klinische Chemie und Laboratoriumsdiagnostik der Universität Jena umfangreiche