Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin hat ein überraschend komplexes Nervensystem bei Seeigeln entdeckt. Die Tiere verfügen über eine Art „Ganzkörper-Gehirn“, dessen genetische Organisation der des Wirbeltiergehirns ähnelt. Zudem fanden die Forschenden lichtempfindliche Zellen im gesamten Körper der Seeigel – vergleichbar mit Strukturen der menschlichen Netzhaut. Die Studie, gefördert vom Human Frontiers Science Program, wurde in Zusammenarbeit mit der Stazione Zoologica Anton Dohrn (Neapel), dem Laboratoire de Biologie du Développement de Villefranche-sur-Mer und dem Institut de…
Typ I-Diabetes: Eingriff in Immunregulation kann Ausbruch vorbeugen
Manche Formen der Zuckerkrankheit könnten möglicherweise vorbeugend behandelt werden. Bei Mäusen jedenfalls ist dies Wissenschaftlern der Gesellschaft für Biotechnologische Forschung (GBF) in Braunschweig vor kurzem gelungen: Tiere mit einer angeborenen Neigung zu Typ I-Diabetes blieben gesund, wenn die Forscher sie bald nach der Geburt mit einem immunregulierenden Präparat behandelten. Die Substanz verhindert, da
Hochmoderne Zwei-Ebenen-Angiographieanlage mit neuester Technologie für Göttinger Neuroradiologie. Zweites Gerät seiner Art bundesweit.
Kleinste Hirngefäße sowie krankhafte Veränderungen an diesen zu erkennen und häufig auch ohne Operation zu behandeln – das ermöglicht eine neue, hochmoderne Zwei-Ebenen-Angiographieanlage möglich. Sie steht seit kurzem in der Abteilung Neuroradiologie (Direktor: Prof. Dr. Michael Knauth) des Bereichs Humanmedizin – Universität Göttingen. Das Ger
Europäischer Schmerzpreis an Aachener Forscher
Häufige Schmerzattacken können zu langfristigen Veränderungen der neuronalen Schmerzverarbeitung führen: Dieses Schmerzgedächtnis durch elektrische Neurostimulation zu schwächen oder gar auszulöschen, ist Ziel der Studien zur “Langzeithemmung der Schmerzverarbeitung beim Menschen” der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Jens Ellrich (Universitätsklinikum Aachen). Für ihre Arbeiten wurde die Gruppe jetzt mit dem Europäischen Preis für Schmerzfor
Wissenschaftler der Universität Zürich (UZH) haben zwei Risikofaktoren entdeckt, die für eine posttraumatische Erkrankung verantwortlich sind. Damit wird eine frühe Erkennung und Prävention beispielsweise bei belasteten Berufsgruppen wie Feuerwehr oder Polizei möglich. Die Studie erscheint am 1. Dezember im “American Journal of Psychiatry” (Volume 162, issue 12, 2005).
Rund 80 Prozent aller Menschen werden irgendwann in ihrem Leben mit einem traumatischen Ereignis wie Tod und schw
Jenaer Projekt zum Qualitätsvergleich in der Schmerztherapie stellt Ergebnisse in Berlin vor
Dass Krankenhaus und Schmerzen zusammen gehören, ist inzwischen längst überholt: Mit den Möglichkeiten der modernen Schmerztherapie muss heute kein Patient mehr unnötige Schmerzen ertragen, auch nicht nach einer Operation. Dennoch ist die postoperative Schmerzversorgung in deutschen Krankenhäusern oftmals nach wie vor unbefriedigend und vom Idealbild einer “schmerzfreien” Klinik weit entfern
Wirksamkeit einer CD soll besseren Schlaf trainieren
Die Wirksamkeit einer CD, die einen besseren Schlaf trainieren soll, wurde in einer Studie am Psychologischen Institut der Universität zu Köln unter der Leitung von Pro-fessor Dr. Egon Stephan, in einem Doppelblindversuch überprüft.
Die Töne auf der CD sollen durch eine spezielle digitale Aufnahmetechnik das Gehirn dazu anregen, vermehrt die für den erholsamen Tiefschlaf wichtigen Deltawellen zu bilden. 45 Probanden
Neuer Computertomograph überrascht das Fachpublikum mit atemberaubenden Bildern aus dem Inneren des Menschen Mit dem Somatom Definition hat Siemens das erste Computertomographiesystem der Welt entwickelt, in dem zwei Röntgenstrahler gleichzeitig den Patienten durchleuchten – eine technologische Meisterleistung. Es macht Bilder aus dem Inneren des Körpers in nicht gekannter Geschwindigkeit möglich. Selbst von rasch oder unregelmäßig schlagenden Herzen fertigt der Somatom Definition
Deutsche Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin gibt konkrete Tipps, wie Eltern den TV / Medienkonsum ihrer Kinder eindämmen können
Die Kinder- und Jugendärzte schlagen Alarm: Kinder im Alter zwischen vier und neun Jahren werden um so dicker oder gar fettleibiger (adipös), je mehr sie am Tag fernsehen oder vor dem Computer sitzen. Besonders gefährdet sind nach den Ergebnissen neuer repräsentativer Erhebungen von Einschulungsuntersuchungen aus Köln diejenigen Kinder,
Garnelen in einem mitteldeutschen Binnensee – eine biologische Sensation! Entdeckt wurde diese vor kurzem, bei Nacht und mit Scheinwerferlicht, von den beiden Sporttauchern Heinz Salzmann und Siegfried Berger im nahe der Saalestadt Halle gelegenen Hufeisensee.
Prof. Dr. Gerald Moritz, Entwicklungsbiologe an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, identifizierte die sogenannten Schwebegarnelen als Hemimysis anomala, eine ursprünglich im östlich-mediterranen Raum heimische, aber auch
Am 1. Dezember ist wie jedes Jahr “World AIDS day”
Die Berichterstattung in den Medien zum Thema HIV konzentriert sich dabei vor allem auf die desolate Lage in weit entfernten Ländern und Gebieten wie etwa in Afrika. Doch auch in Deutschland ist die Lage besorgniserregend, wie die vor kurzem vom Robert-Koch-Institut vorgelegten Zahlen zur Entwicklung der HIV-Neuinfektionen zeigen. “Der seit Mitte 2001 zu beobachtende Anstieg ist im ersten Halbjahr 2005 mit fast 20 Prozent im Verglei
Gesundheitsberichterstattung: Heft zur Altersdemenz erschienen
Etwa eine Million Menschen im Alter von 65 Jahren und älter sind in Deutschland von einer mittelschweren oder schweren Demenz betroffen und in der Regel nicht mehr zur selbstständigen Lebensführung in der Lage. Die Zahl der jährlichen Neuerkrankungen liegt bei nahezu 200.000, etwa zwei Drittel entfallen auf die Alzheimer-Krankheit. Altersdemenz ist das Thema des Heftes der Gesundheitsberichterstattung des Bundes (GBE). Au
Inzwischen findet man sie in fast jedem Kühlschrank: probiotische Joghurts oder Joghurtdrinks, Quark, Käse oder sogar Babymilchnahrung. Angeblich fördern sie die Darmgesundheit und stärken das Immunsystem. Diese Versprechungen wurden in der November-Ausgabe von “Öko-Test” kritisch untersucht. Das Fazit über die probiotischen Lebensmittel ist jedoch ernüchternd. Viele der angepriesenen Wirkungen sind nicht bewiesen. Dies bekräftigte Professor Stephan Bischoff, Stuttgart-Hohenheim.
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Chemie-Analytik-Labor der Hochschule Niederrhein in Krefeld erhielt Massenspektrometer im Wert von 260.000 Euro
Mit einem Laserpointer leuchtet Prof. Dr. Harald Weber in die Kammer einer linearen “Ionen-Falle”. Kleine Nebelschwaden sind zu erkennen, aber sonst nicht viel. Denn was sich beim Zusammenstoß von Gasmolekülen mit Ionen – elektrisch geladenen Teilchen – in 170 Millisekunden abspielt, vermag das Auge nicht zu erfassen. Dafür ruht der Blick des Wissenschaftlers aus der
Wertvolle Erkenntnisse für das komplexe Puzzle der Krebsentstehung
CDK6 lautet der schlichte Name eines Moleküls, das beim Medulloblastom oft charakteristisch verändert ist. Dieser Krebs gehört zu den häufigsten bösartigen Hirntumoren bei Kindern. Wie Heidelberger Molekulargenetiker vom Deutschen Krebsforschungszentrum jetzt herausfanden, kann CDK6 den Ärzten als wichtiger Anhaltspunkt dienen, um zu beurteilen, wie es um ihre Patienten steht. Die Ergebnisse, die im Rahmen des
Frankfurter Biowissenschaftler entwickeln neuen Hefetyp durch “gesteuerte Evolution”
Eine umweltfreundliche Energiequelle, die zu einem vertretbaren Preis und in ausreichender Menge zur Verfügung steht, sehen Frankfurter Biowissenschaftler in Bioethanol. Den Forschern ist es gelungen, einen Hefetyp zu entwickeln, der wertlose Pflanzenabfälle in Alkohol umwandeln kann. Als Autokraftstoff hat Bioethanol nicht nur hervorragende Verbrennungseigenschaften, sondern ist auch sauber: bei
Bereits 19 Patienten an der MHH damit ausgerüstet / MINI-Maschine jetzt zertifiziert
Die Herztransplantation ist nach wie vor die effektivste Therapie eines Herzversagens. Doch seit der Jahrtausendwende hat sich die Zahl der Patienten in Deutschland verdoppelt, die auf ein neues Herz warten müssen. Die Zahl der Herztransplantationen ist in den vergangenen fünf Jahren aber konstant geblieben, weil Spender fehlen. Nur noch Patienten die bereits auf der Intensivstation behandelt wer