Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin hat ein überraschend komplexes Nervensystem bei Seeigeln entdeckt. Die Tiere verfügen über eine Art „Ganzkörper-Gehirn“, dessen genetische Organisation der des Wirbeltiergehirns ähnelt. Zudem fanden die Forschenden lichtempfindliche Zellen im gesamten Körper der Seeigel – vergleichbar mit Strukturen der menschlichen Netzhaut. Die Studie, gefördert vom Human Frontiers Science Program, wurde in Zusammenarbeit mit der Stazione Zoologica Anton Dohrn (Neapel), dem Laboratoire de Biologie du Développement de Villefranche-sur-Mer und dem Institut de…
Ein Hauptschwerpunkt bei der Entwicklung von Therapien ist die Bestimmung der Faktoren, die zum Altern des Muskels beitragen. Durch die Untersuchung der myogenen Zellfunktion im Rahmen von In-vivo-Experimenten konnten reale Informationen zur Zellproliferation gewonnen werden.
Wenn wir älter werden, verringert sich die Regenerierungsfähigkeit unseres Muskelgewebes. Bei Erwachsenen sind es die Satellitenzellen im Muskelgewebe, die auf diese verminderte Fähigkeit reagieren. In
Heisenberg-Stipendiat Dr. Martin K. Beyer erforscht an der TU Berlin neue Wasserstofftechnologien
Dr. Martin K. Beyer ist keine Wasserratte im klassischen Sinne, obwohl seine ganze Liebe dem Wasser gehört. Doch er konzentriert sich auf sehr kleine Wassermengen, genauer: auf Nanotröpfchen. Die nur Millionstel Millimeter großen Nanotröpfchen des habilitierten Physikers bestehen aus je 50 Wassermolekülen, die schließlich “Wassercluster” bilden, deren genaue Masse Martin Beyer messen k
Essstörungen: Der eigene Körper im Zerrspiegel
Neues Therapiekonzept bei Magersucht und Ess-Brechsucht
Buchveröffentlichung: Körperbildtherapie gestalten
Bei der Behandlung von Essstörungen wird bislang ein einflussreicher Faktor häufig vernachlässigt: Oft ist es ein verfälschtes Bild des eigenen Körpers, das eine Essstörung hervorruft und unterhält. Die Patientinnen fühlen sich zu dick, obwohl sie untergewichtig sind, ekeln sich vor sich selbst, vermeiden die Konfrontati
DFG fördert unter Jenaer Koordination neue Multizenter-Studie zur Therapie von Depressionen
Ohnmachtsgefühle angesichts riesiger Aktenberge auf dem Schreibtisch, nervender Auseinandersetzungen mit dem pubertierenden Nachwuchs oder drohender Beziehungskrisen kennt wohl jeder. Wenn jedoch Selbstzweifel und Versagensängste den Menschen lähmen, wenn ständige Grübelei im Kopf keinen Platz mehr für positive Gedanken lässt, dann ist die Grenze zur Depression oft überschritten. “Depressi
Neue Klinische Forschergruppe an der Anästhesiologischen Klinik
Die meisten Patienten rechnen damit, kurz nach einer Operation Schmerzen zu haben. Nicht selten sind die Schmerzen allerdings selbst Wochen oder Monate nach einer Operation noch immer nicht verschwunden, obwohl der Heilungsprozess längst abgeschlossen sein sollte. Unter solchen „persistierenden Schmerzen“ leiden viele Patienten, nämlich abhängig von Ausmaß und Art der Operation bis zu 50 Prozent. Wie der Körper Schmerzen
Mediziner der Universität Bonn haben zusammen mit Kollegen aus Israel, den USA und England einen bis dato unbekannten Regulationsmechanismus für das Knochenwachstum aufgeklärt. Damit eröffnen sich unter Umständen auch neue Wege zur Behandlung der Osteoporose. An dem gefürchteten Knochenschwund leiden allein in Deutschland nach Schätzungen mehr als vier Millionen Menschen, vor allem Frauen. Dr. Meliha Karsak vom Bonner Life&Brain-Zentrum wurde für ihre Ergebnisse kürzlich mit dem Osteologie-Preis
BMBF bewilligt zwei Millionen Euro für Projekt an der Friedrich-Schiller-Universität Jena
Die Jenaer BioChip-Initiative unter Leitung der Professoren Dr. Jürgen Popp und Dr. Gerd Bundkowsky von der Friedrich-Schiller-Universität ist als Sieger aus dem “InnoProfile-Wettbewerb” hervorgegangen. Die Jenaer setzten sich neben weiteren 17 InnoProfile-Initiativen in der ersten Runde unter 109 Bewerbern durch. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert mit diesem Wettbewe
Informatiker der Universität Jena an neuem EU-Projekt zu biologischen Signalnetzwerken beteiligt
Auf seine Nase kann sich der hungrige Mensch verlassen – sie weist ihm sicher den Weg zum köstlich duftenden Suppentopf auf dem Küchenherd oder zum nächsten Bratwurststand auf der Straße. Bakterien hingegen haben weder eine Nase noch ein Nervensystem wie höher entwickelte Lebewesen, und trotzdem ändern sie ihre Bewegung, wenn sie Nahrungsvorkommen ausmachen. “Sie verfügen also über ein
Heidelberger Wissenschaftler charakterisieren Untergruppen von Leberkrebs und arbeiten an einer zielgerichteten Behandlung / Preisgekrönte Arbeiten im Institut für Pathologie / Aktuelle Publikation
Wissenschaftlern des Pathologischen Instituts am Universitätsklinikum Heidelberg unter Leitung von Professor Dr. Peter Schirmacher ist es gelungen, die Bedeutung bestimmter Gene zu entschlüsseln, die das Wachstum und das Übergreifen von bösartigen Lebertumoren auf gesundes Gewebe st
Weltweit erste Tests zur Behandlung von akutem Innenohr-Hörverlust in Berlin und München
Für schätzungsweise 8000 Menschen in Deutschland, davon allein rund 500 im Grobetaraum Berlin, hat das jährliche Böllern an Silvester gravierende Folgen: Durch die im wahrsten Sinne des Wortes ohrenbetäubende Detonation von Feuerwerkskörpern erleiden sie einen akuten Hörverlust (Knalltrauma). Sie können Geräusche nur noch gedämpft wahrnehmen und leiden häufig unter Ohrensausen (Tinnitus). Im
Nein zur Zigarette – Ihren Nieren zuliebe!
Der Jahreswechsel ist eine beliebte Zeit, gute Vorsätze zu fassen. Das Rauchen aufzugeben, sollten Sie unbedingt mit auf Ihre Liste setzen, denn aus medizinischer Sicht gibt es viele gute Gründe dafür. Neueste Studien liefern nun einen weiteren: Nikotingenuss ist ein signifikanter Risikofaktor für Nierenerkrankungen, und mit jedem Zug setzten Raucher ihre Nierenfunktion aufs Spiel.
Haroun et al. (1) zeigten bereits 2003 in ihrer
Klinische Studie testet Wirksamkeit der Substanz Bortezomib beim Multiplen Myelom / Förderung durch Bundesministerium für Bildung und Forschung
Knapp zwei Millionen Euro Fördermittel haben Wissenschaftler der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg für eine große Patienten-Studie der “German-Speaking Myeloma Multicenter Group (GMMG)-Studiengruppe” erhalten, die ein innovatives Medikament gegen eine besonders bösartige Form des Knochenmarkkrebses, das Multiple Myelom, testet
Deutsche Krebshilfe gibt Tipps für gute Vorsätze zum Jahreswechsel
Das Jahr 2005 neigt sich seinem Ende zu, und an Silvester schauen viele Menschen sowohl zurück als auch nach vorne: Wie war das vergangene Jahr, und was kann ich im neuen Jahr besser machen? Gute Vorsätze für das Jahr 2006, die sich auch verwirklichen lassen, sind gefragt. Die Deutsche Krebshilfe gibt Tipps: Rauchen Sie nicht! Leben Sie gesund! Denn durch Änderungen des Lebensstils lassen sich nach Ansicht von Kr
Würzburger Forscher in der Dezember-Ausgabe von “Planta”:
Pappeln gehören zu den schnell wachsenden Gehölzen: Sie können in nur einem Jahr ganze vier Meter höher werden. An diesen Bäumen erforschen Würzburger Wissenschaftler das Wachstum des Holzes – und haben dabei auch eine Vision, die für die Holzwirtschaft interessant ist: Möglicherweise lassen sich Pappeln so verändern, dass sie genau so schnell wachsen wie gewohnt, aber wesentlich festeres und somit wertvolleres Holz bilden.
“Nature genetics” veröffentlicht wissenschaftlichen Durchbruch bei der Aufklärung einer Erbkrankheit der Bauchspeicheldrüse
Wissenschaftlern an den Universitäten Erlangen und Greifswald ist die Entschlüsselung des Johanson-Blizzard Syndroms (JBS) gelungen, wie das Fachblatt Nature Genetics in der aktuellen Dezember-Ausgabe berichtet. Diese Erbkrankheit wurde 1971 erstmals beschrieben. Auf 250.000 Menschen kommt durchschnittlich ein Patient, der mit dieser seltenen Erkrankung mit
Am Freitag, dem 28. Oktober 2005, entdeckte ein holländisch-mauritisches Forschungsteam die allererste unversehrte Schicht von Knochen und botanischem Material, darunter auch Überreste von Dodo-Vögeln. Das Alter des Materials wird auf 2000 bis 3000 Jahre geschätzt. Dieser jüngste Fund wird eine erste wissenschaftliche Erforschung und Rekonstruktion der Welt des Dodo (Raphus cucullatus) ermöglichen, bevor Europäer auf Mauritius landeten und diese Tierart ausrotteten. Das Forschungsteam beste