Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin hat ein überraschend komplexes Nervensystem bei Seeigeln entdeckt. Die Tiere verfügen über eine Art „Ganzkörper-Gehirn“, dessen genetische Organisation der des Wirbeltiergehirns ähnelt. Zudem fanden die Forschenden lichtempfindliche Zellen im gesamten Körper der Seeigel – vergleichbar mit Strukturen der menschlichen Netzhaut. Die Studie, gefördert vom Human Frontiers Science Program, wurde in Zusammenarbeit mit der Stazione Zoologica Anton Dohrn (Neapel), dem Laboratoire de Biologie du Développement de Villefranche-sur-Mer und dem Institut de…
Forscher aus Jena und Potsdam beweisen nach über 80 Jahren die Warburg-Hypothese
Krebs entsteht durch das ungehemmte Wachstum von fehlprogrammierten körpereigenen Zellen. Die Geschwindigkeit des Wachstums ist abhängig von Stoffwechselprozessen, die Energie bereitstellen. Entweder wird die Energie aus der Vergärung von Zucker gewonnen oder aus der Verbrennung von Sauerstoff – Letztere findet in den Kraftwerken der Zelle, den Mitochondrien, statt. Krebszellen machen zu viel Verg
Fixieren durch Filtrieren
Viele Schwermetalle sind Umweltgifte oder toxisch für den Menschen. Entsprechend niedrig sind die gesetzlichen Grenzwerte für Trinkwasser oder Abwässer. Für eine schnelle Analytik vor Ort sowie für Routinekontrollen der Wasserqualität ist eine rasche, kostengünstige Methodik gefragt, die ohne aufwändige Geräte auskommt. Ideal sind Teststreifen, die einfach eingetaucht werden und durch einen Farbumschlag anzeigen, ob ein Schwermetalle und wenn ja, wievi
Ambrosia artemisiifolia oder auch Beifußblättriges Traubenkraut entwickelt sich offensichtlich zu einem Problem. Das ursprünglich aus Nordamerika stammende Kraut birgt vor allem für Allergiker neue Risiken. Ein Workshop an der Biologischen Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft beschäftigte sich vergangenen Herbst mit dieser invasiven Art und dem möglichen Gefahrenpotenzial für die Landwirtschaft und die Bevölkerung.
Die Pollen der Pflanze sind hoch allergen. Sie können allergische
In einer Zeit, in der die Nanotechnologie in den meisten Schlüsselsektoren der Biowissenschaft Anwendung zu finden scheint, lassen neue Entwicklungen das Lab-on-a-Chip-Konzept kontinuierlich Wirklichkeit werden.
Durch die Nutzung der Mikrofluidik-Technologie wird es den Wissenschaftlern möglich, ein Laboratorium der molekularen Diagnostik im Wesentlichen auf einem Silizium-Chip nachzubilden. Die für eine solche Struktur notwendigen Nanokomponenten, Mikrokanäle und Mikroventile si
Eine der Hauptprioritäten der jeweiligen EU-Behörden ist die Sicherstellung, dass die Fleischprodukte, die in die Nahrungskette gelangen, von höchster Qualität sind.
Im Rahmen des EU-finanzierten PORDICTOR-Projekts konzentrierte man sich auf den genetischen Aspekt der Fleischqualität und machte es sich zur Aufgabe, spezifische genetische Prädiktoren in Verbindung mit der Fleischqualität zu bestimmen. Das Gesamtziel lag in der Auswahl spezieller genetischer Expressionsprofile währe
Aus einem Gen können viele Lebewesen mit Zellkern (Eukaryoten) mehr als eine Sorte von Proteinen herstellen. “Alternatives Spleißen” heißt der molekulare Vorgang, der dafür abläuft. Vermutlich werden durch diesen Mechanismus von mehr als der Hälfte aller menschlichen Gene mehrere Proteine hergestellt. Erst kürzlich wurde von Wissenschaftlern des Nationalen Genomforschungsnetzes (NGFN) eine neue Form des alternativen Spleißens entdeckt: das Spleißen an den so genannten NAGNAG-Stellen.
Max-Planck-Forscher am Bernstein Center for Computational Neuroscience Göttingen beschreibt Prinzipien der Selbstorganisation bei der Entwicklung des Gehirns. Mit Hilfe der Mathematik kann der Göttinger Neurophysiker Dr. Fred Wolf die Ausbildung individueller neuronaler Architekturen bei der Gehirnentwicklung erklären.
Das menschliche Gehirn enthält Milliarden von Nervenzellen,von denen jede einzelne an durchschnittlich zehntausend Kontaktstellen mit anderen verknüpft ist. Damit
Forscher der Medizinischen Hochschule Hannover sind im Tierversuch erfolgreich – Anwendung bald auch bei Menschen?
Ob Schwerverletzte nach einem Autounfall, Brandverletzte oder Patienten mit einer Lungenentzündung: Für diese Personengruppen kann eine Sepsis (Blutvergiftung) schnell tödlich enden. Die Blutvergiftung gehört zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland, denn trotz aller intensivmedizinischen Maßnahmen sterben viele Patienten mit schwerer Sepsis an einem Multiorganvers
InnoNet-Forschungspreis an Plastischen Chirurgen des RUB-Klinikums Bergmannsheil
Hilfe bei Druckgeschwüren, Verbrennungen, offenen Beinen
Ob offene Beine, Brandwunden oder diabetischer Fuß: Chronische Wunden sind schwierig zu behandeln, infizieren sich häufig und ziehen schwer wiegende Komplikationen nach sich. Eine neuartige Laserverklebung soll in solchen Problemfällen künftig helfen. Für sein Projekt zur Entwicklung der sog. lasermediierten Gewebeverklebung, das er in Zusa
In ihrem Beitrag in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift “Neuron” gelang Magdeburger Medizinern um Prof. Dr. Dr. Oliver Ullrich, Institut für Immunologie der Otto-von-Guericke-Universität, die Aufdeckung eines neuen Mechanismus, wie das Immunsystem im Gehirn unter Kontrolle gehalten wird. Dieser Mechanismus wird von so genannten Endocannabinoiden kontrolliert und ist wahrscheinlich auch bei entzündlichen Nervenzellerkrankungen, wie der Multiplen Sklerose, beteiligt.
Die
Wissenschaftlern am Berliner Hahn-Meitner-Institut ist es erstmals gelungen, in deutlichen Bildern zu beobachten, wie schnell eine Pflanze Wasser aufnimmt. In einer Reihe von Aufnahmen, die einen Tomatensetzling zeigen, kann man genau verfolgen, wie das Wasser im Stiel aufsteigt.
Wissenschaftlern am Berliner Hahn-Meitner-Institut ist es erstmals gelungen, in deutlichen Bildern zu beobachten, wie schnell eine Pflanze Wasser aufnimmt. In einer Reihe von Aufnahmen, die einen Tomaten
Forschungsarbeit des Uniklinikums Frankfurt am Main ermöglicht neue Perspektiven der Prävention von Komplikationen bei Lebertransplantationen
Wichtige Erkenntnisse zur Reduzierung der Komplikationsrate bei Lebertransplantationen konnte die Arbeitsgruppe um Oberarzt PD Dr. D. Faust im Bereich Lebertransplantation der Medizinischen Klinik I am Klinikum der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main durch die Arbeiten von Dr. Bora Akoglu, Facharzt für Innere Medizin, ebe
Neues europäisches Lebensmittelhygienerecht nimmt Jäger stärker in die Pflicht
Wildfleisch wird immer beliebter. Der Pro-Kopf-Verbrauch in Deutschland steigt kontinuierlich an. Wer Wildbret ohne Reue genießen will, muss sich darauf verlassen können, dass bei der Gewinnung und Verarbeitung grundlegende Hygieneregeln eingehalten worden sind. Wie jedes andere Fleisch kann nämlich auch Wildbret Keime und Parasiten enthalten, die eine Gesundheitsgefahr für den Verbraucher darstellen
Zu den häufigsten Verunreinigungen des Grundwassers zählen Mineralöle, die zum Beispiel infolge von undichten Tanks auslaufen und in die tieferen Erdschichten einsickern. Insbesondere die darin enthaltenen aromatischen Kohlenwasserstoffe können nicht nur toxisch, sondern auch krebserregend wirken und gefährden somit die Trinkwasserqualität.
Wissenschaftler am Institut für Grundwasserökologie der GSF sind der Frage nachgegangen, wie sich solche Ölrückstände in sauerstoffarmer Um
Forschungsprojekt “Neue Wirkstoffe und Biomaterialien” mit großem Erfolg beendet
Das Land Mecklenburg-Vorpommern hat bis Ende letzten Jahres unter Nutzung von EU-Fonds zwei landesspezifische Forschungsschwerpunkte im Bereich der Biotechnologie mit umfangreichen Fördermitteln unterstützt. Eines dieser an den Universitäten in Greifswald und Rostock als Landeforschungsschwerpunkt angesiedelten Verbundprojekte hat sich mit der Entwicklung von neuen marinen Wirkstoffen und Biomateria
Evolution natürlicher Signalnetzwerke mit Computer verständlich machen
Mit Hilfe der Informatik wollen Wissenschaftler die Evolution natürlicher Signalnetzwerke am Computer nachspielen und so deren Arbeitsweise entschlüsseln. Das Forschungsprojekt “Evolving Cell Signalling Network in Silico”, das von der EU mit 1,6 Mio. Euro gefördert wird, soll Licht hinter den Austausch von Informationen zwischen Zellen bringen, berichtet die Friedrich-Schiller-Universität Jena. Am Projekt,