Medizin Gesundheit

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Hausstaub ist nicht Ursache von Asthma im Kindesalter. Studie an der Charité

Epidemiologische Untersuchungen stellen seit Jahren eine Zunahme der
Häufigkeit von Asthma im Kindesalter fest. Die Gründe dafür sind bisher
nicht gefunden, gleichwohl wurden immer wieder Umweltfaktoren als
Verursacher angeschuldigt. Besonders verdächtig erschienen Hausstäube,
Milben und Katzenhaare. Außerdem war die Vorstellung verbreitet, die Höhe
der Belastung in Innenräumen bestimme die Häufigkeit von Asthma.

Tatsächlich jedoch hängt es nicht von der Menge an Hauss

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Cytostatikum hält Tumorzellen in Schach

Cytostatikum unter dem Kraftmikroskop

Mechanische Stabilisierung von DNS hält Tumorzellen in Schach
Cisplatin ist eines der am weitesten verbreiteten Krebsmedikamente. Wie
bei vielen anderen Chemotherapeutika auch, ist der Wirkmechanismus noch
nicht vollständig erforscht. Dank der Münchner Physiker Hermann E. Gaub,
Rupert Krautbauer und Hauke Clausen-Schaumann ist man nun aber einen
wichtigen Erkenntnisschritt weiter.
Cisplatin wirkt als Cytostatikum, das heißt

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Drahtseilakt in der Chirurgie

Drahtseile seit 20 Jahren in Gebrauch – Lehrbuch von Prof. Labitzke
erschienen

Die Beherrschung komplizierter Knochenbrüche (wie etwa der Kniescheibe
oder des Beckens) erfordern vom Chirurgen eine Menge an “Ingenieurskunst”:
Welche Belastungen treten an dem gebrochenen Knochen auf und mit welchem
Implantat – mit welcher Platte oder welchem Nagel – kann man die Knochen
so stabilisieren, dass sie auch wieder zusammenwachsen? Prof. Dr. Reiner
Labitzke vom Evange

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Falsche Protein-Architektur der Kernhülle führt zu Krankheiten

Am Biozentrum der Universität Würzburg arbeiten Zellbiologen daran,
Proteine aus der Zellkernhülle zu entfernen oder ihre Funktion
auszuschalten. Die Arbeiten sollen neue Erkenntnisse über die Entstehung
bestimmter Krankheiten beim Menschen liefern.

Hierzu Projektleiter Prof. Dr. Georg Krohne: “Erst seit einem Jahr ist
bekannt, dass bestimmte Erkrankungen des Herzens und der Skelettmuskeln
sowie auch Störungen im Fettstoffwechsel durch erblich bedingte
Veränd

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40 Millionstel Millimeter gemessen

Weltrekord für Hochenergie-Ionensonden nach Leipzig geholt

Weltweit erstmalig wurde an der im Herbst 1998 in Betrieb gegangenen
Hochenergie-Ionen- nanosonde LIPSION ein Strahl von Wasserstoffkernen mit
einer Energie von 2 Millionen Elektronenvolt auf einen Durchmesser von
weniger als 50 Nanometern (nm) gebündelt. Die entscheidenden Messungen
gelangen den Physik-Doktoranden Tilo Reinert und Daniel Spemann von der
Universität Leipzig in dieser Woche (26. Oktober 2000, ge

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Künstliche Leber eingesetzt

Vor einer Woche wurde einem Patienten mit einer lebensbedrohlichen,
sich rasch verschlechternden Lebererkrankung an der Chirurgischen Klinik
der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg erstmals eine künstliche Leber
eingesetzt.

“Mit diesem Einpflanzungssystem gelang es, zwar wesentlich aufwendiger
aber ähnlich einer künstlichen Niere, das Leberkoma zu beheben”, erklärt
Klinikdirektor Professor Hans Lippert. Der Patient konnte in einer
stabilen Stoffwechselsit

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Funktionen wichtiger Organe künstlich nachbilden

Zentralinstitut für Medizintechnik der TU München zum Wintersemester 2001/2002 bezugsfertig. “In Garching werden wir am neuen Zentralinstitut für Medizintechnik Wege finden, künstlich Funktionen wichtiger Organe und Gewebe nachzubilden. Dadurch hoffen wir, dem Patienten deutlich bessere Überlebenschancen geben zu können”, sagte Prof. Dr. Erich Wintermantel, Direktor des neu gegründeten Zentralinstituts für Medizintechnik, vor der Presse am Donnerstag. Auf dem Campus der Universitä

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Wie reagieren Immunzellen bei Gefahr?

Wenn dem Körper Gefahr von Krankheitserregern droht, dann tritt
seine Abwehr in Aktion. Ist tatsächlich ein Erreger eingedrungen? Um
welchen handelt es sich genau? Die Antwort auf diese Fragen wird
letztendlich den T-Zellen des Immunsystems zugespielt. Wie diese dann
reagieren, untersuchen Immunbiologen an der Universität Würzburg.

Täglich wird der
menschliche Organismus mit einer ganzen Reihe von Krankheitserregern
konfrontiert: Bakterien und Viren drin

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Messung des Blutzuckers durch einen Blick ins Auge

Millionen Diabetiker leiden darunter, dass sie zur Zuckerbestimmung
bis zu sieben Mal täglich aus ihren Fingerkuppen Blut entnehmen und sich
ebenso oft Insulin unter die Haut spritzen müssen. Wissenschaftler von der
Universität Würzburg wollen nun ein sehr elegantes Verfahren entwickeln,
um Diabetikern das Leben zu erleichtern: Der Blutzucker soll durch einen
Blick ins Auge gemessen werden. Erste Tests waren bereits erfolgreich.

In den vergangenen 40 Ja

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Auf der Suche nach erblichen Ursachen der Neurodermitis

Die Behandlung von Kindern mit Neurodermitis ist nach wie vor unbefriedigend. Das Leiden ist für die Betroffenen selbst aber auch für die gesamte Familie meist eine erhebliche Belastung. Die Ursache der Erkrankung, die sich in unterschiedlich starken Symptomen auswirkt, ist bisher unbekannt, vermutet wird aber eine erbliche (genetische) Mitbeteiligung. Zur Klärung der Ursache(n) ist im vergangenen Frühjahr (1999) an der Charité als Teil einer europaweiten Studie eine Untersuchung an 71 Familien m

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Telemedizin – kostengünstig und überall verfügbar

Projekt
TeleInViVo gewinnt europäischen Technologie-Preis
Forscher entschlüsseln das menschlichen Genom mit Hilfe von
Hochleistungsrechnern. Die Neuen Medien verändern Ausbildung und
Arbeitsplatz in rasantem Tempo. Digitale Zielfotos entscheiden bei
Olympischen Spielen über Goldmedaillen und Mikrochips steuern Computer, Fräsen, Autoelektronik oder moderne
Haushaltsgeräte. Von den
Naturwissenschaften bis zum Anlagenbau – für viele Wirtschaftssektoren
ist die

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Neues Kooperationsmodell von Uni- und Rehaklinik hilft Diabetes-Kranken

Die Abteilung Endokrinologie und Diabetologie der Medizinischen
Universitätsklinik Freiburg hat Anfang Oktober eine Rehabilitationsklinik
für Typ II – Diabetiker in den Fachkliniken Sonnenhof in Höchenschwandt
eröffnet. Das Angebot umfasst ein qualifiziertes Schulungsprogramm und die
Behandlung von Spätkomplikationen, die bei mehr als 50% der Diabetiker
eintreten. Durch die Vernetzung der universitären Akutmedizin mit der
Rehabilitation ist die Versorgung dieser Patienten in einem

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Vereinte Kräfte für die Krebs-Nachsorge

Deutsche Krebshilfe
kooperiert mit Landeskrebsgesellschaft

Koblenz/Bonn – Im Rahmen einer Feierstunde im Koblenzer Schloss
wird heute, am 24. Oktober 2000, die Kooperation zwischen der Deutschen
Krebshilfe und der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz vorgestellt. Die
beiden Organisationen werden in den nächsten drei Jahren unter dem Motto
“Partner gegen Krebs” gemeinsame Anstrengungen unternehmen, um sowohl die
Nachsorge bei krebskranken Menschen zu verbessern al

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Forschung im Orbit: FU-Mediziner im Höhenflug

Das Zentrum für Weltraummedizin am Fachbereich Humanmedizin der FU /
UKBF Weitere Förderung über fast 3 Millionen vom Bund

UKBF-Mediendienst Nr. 93 vom 23. Oktober 2000
Die Luft- und Raumfahrtmediziner der Freien Universität mit ihrer
langen Tradition befinden sich im Höhenflug: Erst im Juli dieses Jahres
war in Berlin-Dahlem das Zentrum für Weltraummedizin (ZWMB) gegründet
worden, um die Aktivitäten verschiedener Institute in der Hauptstadt auf
dem G

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Hyperbarer Sauerstoff

Modifikation der Sauerstoff-Überdrucktherapie AGA-HBO-Award für
Prof. Speit

Prof. Dr. Günter Speit, Dr. Claudia Dennog und Dipl.-Biol. Andreas
Rothfuß (alle Abteilung Humangenetik der Universität Ulm, Leiter Prof. Dr.
Walther Vogel) sind mit dem AGA-HBO-Award 2000 für ihre wissenschaftlichen
Erkenntnisse zur Wirkung von hyperbarem Sauerstoff (HBO) und ihren Beitrag
zum Verständnis der Hyperbaren Sauerstofftherapie
(Sauerstoff-Überdrucktherapie) ausgezeichnet worde

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Über Epilepsien gibt es noch viel zu lernen

Soziale Probleme in den Beziehungen zu Freunden und Bekannten, in der Partnerschaft, aber auch in Ausbildung und Beruf nennen Epilepsiekranke am häufigsten, wenn sie nach Belastungen im täglichen Leben gefragt werden. In Deutschland hat nicht einmal die Hälfte der Epilepsiepatienten im erwerbsfähigen Alter eine Arbeits- oder Ausbildungsstelle – ein erheblich niedrigerer Anteil als in der Durchschnittsbevölkerung, obwohl sich die Krankheit in vielen Fällen mit einer regelmäßigen Beschäftigung vere

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