Wer sind wir? Worauf blicken wir zurück? Was leisten wir? Was wollen
wir leisten? Das Robert Koch-Institut als zentrale Einrichtung des
Bundesgesundheitsministeriums im Bereich der öffentlichen Gesundheit hat
einen wohlklingenden Namen – und sein Namenspatron ist auch heute den
meisten Menschen ein Begriff. Dennoch sind viele erfolgreiche Aktivitäten
des Instituts in Forschung und Politikberatung sowie Leistungen für die
medizinische Praxis und den öffentlichen Gesundheitsdienst
In Deutschland erkranken jährlich rund 40.000 Frauen neu an Brustkrebs.
Um diese häufigste Krebserkrankung möglichst früh zu erkennen, werden
jährlich 5,7 Millionen Mammografien durchgeführt ein Verfahren, das
verdächtige Gewebsveränderungen mit Röntgenstrahlung sichtbar macht. Ein
wachsender Tumor erhöht auch die Temperatur der Haut und lässt sich so
alternativ nachweisen. Eine moderne und aussagekräftige Thermografie
scheiterte bisher jedoch an der zu geringen Auflösung der au
PatientInnen mit Essstörungen sind in Berlin
unterversorgt Verspätete Therapie kann lebensbedrohlich
sein UKBF-Mediendienst Nr. 91 vom 9. Oktober 2000
Patientinnen und Patienten mit Essstörungen wie Magersucht (Anorexie)
oder Esssucht haben häufig schwere Begleiterkrankungen. Bei Menschen, die
an Magersucht leiden, ist die Sterblichkeit mit 15 bis 20 Prozent die
höchste unter allen psychiatrischen beziehungsweise psychosomatischen
Störungen. Entscheidend
Grundsätzlich soll ein Patient selbst entscheiden, welche
medizinische Behandlung die Ärzte bei ihm vornehmen. Wer aber soll ihm
diese Entscheidung abnehmen, wenn er sie selbst nicht treffen kann? In
seiner Dissertation “Autonomie und Fremdbestimmung bei medizinischen
Entscheidungen für Nichteinwilligungsfähige” (betreut von Prof. Dr.
Hans-Martin Sass, Institut für Philosophie der RUB) beleuchtet Dr. Arnd T.
May alle wichtigen Aspekte dieser schwierigen Frage.
Eine neue Methode für die Gentechnologie haben Wissenschaftler der Friedrich-Schiller-Universität Jena entwickelt. Damit ist es erstmals möglich, mehrere Abschnitte aus der Erbsubstanz gleichzeitig und dreidimensional gezielt zu markieren und abzubilden, somit also auch ihre räumliche Lage innerhalb der DNA darzustellen. Zunächst wird die Multiphoton-Multicolor-Fluorescence In Situ Hybridization (MM-FISH) vor allem in der Forschung Anwendung finden, um die genaue räumliche Position von Genen inn
Eintauchen in die Aorta 1. @roentgen-Preis für Ulmer Radiologen
Der technologische Fortschritt im Bereich der bildgebenden Verfahren in
der Radiologie hat sich während der letzten Jahre erneut deutlich
beschleunigt. Insbesondere die Schnittbildverfahren produzieren eine Flut
von Bildern, deren Informationsgehalt teilweise nur noch mit
Computerunterstützung ausgewertet werden kann. Dies verlangt die
Entwicklung neuer Methoden und die Integration fortgeschritt
Göttinger Zahnmediziner benutzen neues
Verfahren zur Sofortbelastung dentaler Implantate
(ukg) Mit so genannten “Satellitenimplantaten”, die erstmals unterhalb
des Zahnfleisches eingesetzt werden, können Patienten nach Zahnverlusten
schneller wieder normal kauen und die Kauflächen wie gewohnt sofort
belasten. Zahnmediziner der Abteilung Zahnärztliche Chirurgie der
Universität Göttingen – Bereich Humanmedizin haben unter Leitung von
Professor Wilfried Engelke e
Erkrankungen des Nervensystems sind durch einen Ablauf von Prozessen charakterisiert, die von einer ursächlichen zellulären Fehlfunktion hin zu einem komplexen Krankheitsbild führen. Diese Abläufe sind bislang, abgesehen von wenigen Ausnahmen, nicht vollständig aufgeklärt. Vor diesem Hintergrund startete am 1. Juli 2000 an der Universität Würzburg der Sonderforschungsbereich 581 “Molekulare Modelle für Erkrankungen des Nervensystems”. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert d
Konsequenzen für Gesundheits-Kampagnen gegen Streptokokken-Infektionen Als weltweit häufigste Ursache tödlicher Herzerkrankungen bei Kindern galten bisher Infektionen mit Streptokokken-Bakterien der Gruppe A. Wissenschaftler der Gesellschaft für Biotechnologische Forschung (GBF) haben jetzt herausgefunden, dass auch Infektionen der bisher als harmlos geltenden Streptokokken der Gruppen C und G als Spätfolge lebensbedrohliche rheumatische Herzerkrankungen auslösen können. Die Ergeb
Erstmals in seiner Geschichte beteiligt sich das Klinikum an einer
Unternehmensgründung – Unter Verwendung menschlicher Zellen werden
Therapieprodukte für die Wiederherstellung krankhafter oder verlorener
Organfunktionen entwickelt
Das Universitätsklinikum Heidelberg hat sich erstmals in seiner
Geschichte an einer Unternehmensgründung beteiligt. Zusammen mit der
Cytonet-Gruppe in Weinheim wurde ein Joint Venture, die Cytonet Heidelberg
GmbH, gegründet. Ziel d
Ob für künstliche Linsen, Knochenzemente oder Bandscheiben, der
Bedarf an neuen Werkstoffen für die Medizin steigt stetig. Dabei kommt es
nicht nur darauf an, dass der Werkstoff vom Körper akzeptiert wird, sondern
dass die Wundheilung vielleicht gar gefördert und Infektionen von dem
Implantat selbst unterdrückt werden. Auf der Suche nach neuen
Biomaterialien ist Erlangern und Jenaer Forschern mit der Entwicklung
einer neuen Technologie ein entscheidender Durchbruch gelungen.
Lange hielt man sie lediglich für eine Art Leim, der die
Nervenzellen zum Gehirn “verklebt”. Doch neueren Untersuchungsergebnissen
zu Folge könnten die Gliazellen (im Griechischen heißt Glia Kitt oder
Leim) auch eine wichtige Rolle bei der Informationsverarbeitung spielen.
Zu diesem Schluss kommt unter anderem die Arbeitsgruppe von Prof. Dr.
Joachim W. Deitmer an der Universität Kaiserslautern.
Beim Menschen sind die
Gliazellen gegenüber den Neuronen w
Da mit einem hohen Verzehr von Obst- und Gemüse offensichtlich eine
starke Risikosenkung für Krebs- und andere Erkrankungen zu erzielen ist,
hat der Vorstand der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. (DKG) beschlossen,
sein Engagement im Rahmen der nationalen Gesundheitskampagne “5 am Tag” zu
intensivieren.
“Die Steigerung der Anzahl der verzehrten Obst- und Gemüseportionen auf
“5 am Tag” ist ein hervorragender Beitrag zur Gesundheitsvorsorge, den
jeder von uns zu
Aufruf zur Teilnahme an der Impfung gegen das Grippevirus
(Influenza) und bei Senioren zusätzlich gegen Pneumokokken (Lungenentzündung-Bakterien)
Der nächste Winter kommt bestimmt und damit eine erneute Welle von
Erkältungskrankheiten. Ende September/Anfang Oktober sind wenig Menschen
erkältet und deswegen ist jetzt die ideale Zeit, um sich durch Impfung
gegen einige Infektionserreger zu schützen. Nach Impfung werden etwa zwei
bis drei Wochen benötigt, um Immun
Jena. (28.09.00) Die vollständige Körperschlagader eines 43-jährigen
Patienten aus Ilmenau hat ein Spezialisten-Team um Prof. Dr. Thorsten
Wahlers im Jenaer Uniklinikum durch eine Prothese aus Kunststoffgewebe
ersetzt. Die neunstündige, hochkomplizierte Operation war notwendig
geworden, weil der Mann an einer lebensgefährlichen Ausweitung des
Blutgefäßes, einem so genannten Aneurysma, litt. Der Patient ist wohlauf
und wird morgen, nach nur 14-tägigem Krankenhausaufenthalt, aus
(Regensburg) In der Liste der “häufigsten Beschwerden” haben
Kopfschmerzen in den 90er Jahren die “Müdigkeit” von Platz eins verdrängt.
67 Prozent der Bevölkerung klagen inzwischen über die Pein im Kopf. “Darum
ist es wichtig, dass Ärzte und Patienten genügend Wissen über Diagnose,
Management und Therapie von Kopfschmerzen haben”, betonen Experten der
Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG). Aktuelle
Patienten-Informationen zum Thema “Migräne” können darum auf