Neue Tübinger Forschungsergebnisse in Science
Pseudomonas aeruginosa ist ein stäbchenförmiges Bakterium, das beim
Menschen schwere oder sogar tödliche Infektionen, vor allem
Lungenentzündungen, verursacht. Insbesondere bei Patienten mit zystischer
Fibrose (Mukoviszidose) stellt Pseudomonas aeruginosa eines der größten
klinischen Probleme dar. Die Wissenschaftler Dr. Erich Gulbins, Dr. Heike
Grassmé, Dr. Susanne Kirschnek, Dr. Joachim Riethmüller, An
Universität Heidelberg koordiniert europäisches Projekt zur
Einführung von Gütesiegeln für Gesundheitsinformation im World Wide Web –
Europäische Union als Vorreiter für Qualitätssicherung medizinischer
Information im Internet – Internationale Experten trafen sich zu einem
Konsensus-Workshop in Heidelberg
Ärzteverbände,
Patientenorganisationen und Bundesgesundheitsministerin Andrea Fischer
haben sich bereits seit längerem dafür ausgesprochen, jetzt soll
Bei Herzoperationen wird die Pumpe der Patienten stillgelegt und der
Blutstrom durch den Körper mit Hilfe von Maschinen in Gang gehalten. Weil
dies nicht immer unproblematisch ist, wird die biologische Verträglichkeit
der verwendeten Pumpsysteme im Rahmen einer Studie am Klinikum der
Universität Würzburg untersucht.
Pro Jahr werden in Deutschland etwa 80.000 Eingriffe mit Hilfe der so
genannten extrakorporalen Zirkulation (EKZ) durchgeführt. Das bedeutet:
Das
Der Zellkern spielt als genetisches Steuerzentrum die entscheidende
Rolle bei allen zellulären Wachstums- und Entwicklungsprozessen. Doch
trotz dieser wichtigen Funktion birgt er noch viele Geheimnisse. Im Rahmen
eines bundesweiten Forschungsprogramms, das von der Universität Würzburg
aus koordiniert wird, wollen Wissenschaftler ihre Kenntnisse über den
Zellkern erweitern.
Noch weitgehend unverstanden ist bisher, welche Faktoren die Anordnung
der Erbguts im Z
Der 3. Dezember 1967 ist als ganz besonderer Tag in die Geschichte der
Medizin eingegangen: An jenem Tag pflanzte der Chirurg Christian Barnard
einem todkranken 55-Jährigen das gesunde Herz eines kurz zuvor
verstorbenen 25-Jährigen ein – ein Meilenstein im Fortschritt der Medizin.
Fünf Stunden dauerte die Operation damals, und sie löste hitzige Debatten
darüber aus, ob eine solche Organverpflanzung ethisch überhaupt zu
rechtfertigen sei. Der Patient überlebte nur 18 Tage, dann st
Seit September diesen Jahres ist ein neues Krebsmedikament (Handelsname:Herceptin, Hersteller:
HoffmannLaRoche) für die Behandlung
von Frauen mit Brustkrebs in fortgeschrittenem Stadium auch in Deutschland
zugelassen. Herceptin ist ein sogenannter "monoklonaler Antikörper”, der
sich ausschließlich gegen Strukturen (gegen den sogenannten
Her2-Rezeptor*) auf der Oberfläche von Brustkrebszellen richtet. Der
Antikörper bindet an den massiv vermehrten Rezeptor und blockiert dam
Team aus der Angewandten Physikalischen Chemie der Universität
Heidelberg gehört zu den ersten Siegern des dreistufigen
Businessplan-Wettbewerbs genius biotech award – Im Parallelverfahren
werden mehrere Blutmerkmale schnell und effektiv bestimmt
Die ersten Sieger des dreistufigen Businessplan-Wettbewerbs genius
biotech award stehen fest: innovative Geschäftsideen im Bereich der
Biotechnologie, die vom baden-württembergischen Wirtschaftsminister Dr.
Walter Dör
Werdende Eltern werden immer älter. Gestiegene Lebenserwartung und
veränderte Lebensplanung haben dazu geführt, dass das Durchschnittsalter
werdender Mütter und Väter seit einigen Jahrzehnten rapide zunimmt. Dass
ältere Frauen ein höheres Risiko haben, ein erbgeschädigtes Kind zur Welt
zu bringen, ist bereits seit längerer Zeit bekannt. Völlig unerforscht ist
indes nach wie vor, ob auch eine späte Vaterschaft zu Erbschäden der
Kinder beitragen kann. Diese Frage soll jetzt im Rahm
Deutsche Krebshilfe fördert Kölner
Arbeitsgruppe
Köln – Am Anfang einer Brustkrebs-Behandlung steht meist ein operativer
Eingriff, gefolgt von Bestrahlung und Chemotherapie. Teilen sich bösartige
Zellen des Brustgewebes vermehrt unter dem Einfluss von weiblichen
Sexualhormonen, kommt auch eine Behandlung mit Anti-Hormonen in Frage.
Aber auch gemäßigtes sportliches Ausdauertraining hat einen nachweisbaren
Therapieeffekt: Es senkt den Spiegel an weiblichen Sexua
Wo immer es möglich ist, greifen die Mediziner heute zu sanften
Operationsmethoden. Wird beispielsweise die Gallenblase mit einer
Bauchspiegelung minimal-invasiv entfernt, kann der Patient nach drei Tagen
die Klinik wieder verlassen. Früher musste er mindestens zehn Tage im
Krankenhaus bleiben. Auch in der Herzmedizin könnten bald sanfte Verfahren
Einzug halten: Wissenschaftler vom Fraunhofer-Institut für Angewandte
Optik und Feinmechanik IOF arbeiten zusammen mit dem Kardiologen
Im Film »Die phantastische Reise« soll ein miniaturisiertes U-Boot
einen Tumor im Kopf eines Wissenschaftlers entfernen. Weniger spektakulär,
aber weitaus hilfreicher für die Medizin arbeiten Endoskope, die eine
schonende Untersuchung von Gewebe im Körper ermöglichen. Für exakte
Diagnosen mussten jedoch meist Gewebeproben entnommen werden, da die
Bilder keine hundertprozentig zuverlässigen Aussagen zuließen. Innerhalb
des vom BMBF geförderten Verbundprojektes »Neue Laserverfahren
Einen Genkatalog der menschlichen Netzhaut wollen Wissenschaftler
von der Universität Würzburg erstellen. Damit unternehmen sie einen ersten
systematischen Versuch, die Grundlagen zu schaffen, um die molekularen
Vorgänge in der Netzhaut aufzuklären. Die besondere Aufmerksamkeit der
Forscher gilt dabei einer Augenerkrankung namens “altersabhängige
Makuladegeneration”, kurz AMD genannt.
Die AMD gehört
zu den häufigsten Ursachen für Erblindungen in den w
Zytostatika sind Medikamente, die das Wachstum von Krebszellen
verhindern sollen sie hemmen die Zellteilung. Allerdings schlägt nicht
jede Chemotherapie bei jedem Patienten gleich gut an. Bei manchen
Patienten wirkt das Präparat sehr gut, bei anderen können die
Tumorzellen
resistent sein. Methoden, um bereits vor der Therapie abzuklären, ob ein
Medikament oder eine Medikamenten – Kombination wirkt oder nicht, sind in-vitro
Zytostatika-Tests. Die bisherigen Verfahren sind jedoch
Operationen an der Wirbelsäule sind besonders heikel:
Ein falscher Schnitt mit dem Skalpell – schon droht dem Patienten
Querschnittslähmung. Nach Bandscheibenvorfällen, Tumorbefall oder
Verletzungen von Wirbelkörpern kann jedoch oft nur eine Operation den
Patienten von seinen Schmerzen befreien. Um dabei das Risiko zu
verringern, haben nun Forscher von vier Fraunhofer-Instituten innerhalb
des Projekts »RoMed« einen Operationsroboter entwickelt. Der Roboter
arbeitet ruhig
Chirurgen brauchen bei Operationen das richtige Fingerspitzengefühl, um
unterschiedliche Gewebestrukturen zu erkennen und das Skalpell exakt zu
führen. Bei Schlüsselloch-Operationen können Ärzte ihren Tastsinn jedoch
nicht hinreichend nutzen. Forscher vom Fraunhofer-Institut für
Biomedizinische Technik IBMT in St. Ingbert arbeiten an einem neuartigen
Tastsensor, der ähnlich weich und flexibel wie die menschliche Haut
ist. Wird dieser Drucksensor zum Beispiel in ein endoskopisches
Künstliches Fieber läßt Tumorzellen absterben. Der Körper entsorgt
sie dann selbst
BONN/SAARBRÜCKEN. Die Nanowerkstoffe des Leibniz-Instituts für Neue
Materialien (INM) in Saarbrücken eröffnen jetzt auch für die Heilung von
Krebs eine neue frappierende Perspektive. Sie sind der Grundstoff für eine
neuartige Krebstherapie, die am Berliner Universitätsklinikum Charité
entwickelt wurde und mit der bald verschiedene Tumorarten wirkungsvoller
in Kombination mit Op