Biowissenschaften Chemie

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Orientierung von Seelöwen und -hunden unter Wasser

Mit knapp 1,4 Millionen Euro fördert die VolkswagenStiftung ein neues Forschungsvorhaben an der RUB. Es beschäftigt sich in den nächsten fünf Jahren mit den Orientierungsmechanismen mariner Säuger unter Wasser. Biologen wollen die Verarbeitung hydrodynamischer, chemischer und akustischer Reize auch unter Einbeziehung der Astronavigation erforschen. Helfen werden ihnen dabei sieben Seehunde und zwei Seelöwen. Mit knapp 1,4 Millionen Euro fördert die VolkswagenStiftung das neue Forschungsv

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"Internationales Qualitätsnetzwerk" an der Universität Gießen

Enge Zusammenarbeit für wissenschaftlichen Nachwuchs mit sechs renommierten Instituten An der Universität Gießen wird zur Zeit ein Internationales Qualitätsnetzwerk (IQN) zur “Biochemie von Nukleinsäuren” eingerichtet. Dieses vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) initiierte und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der “Zukunftsinitiative Hochschulen” geförderte Programm soll die Internationalitätsbestrebungen der deutschen Hochschulen fördern und die Qu

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Aroma-Datenbank – ein Beitrag zum Verbraucherschutz

Das Rätselraten beginnt im Supermarkt: Hält die Lebensmitteldeklaration, was sie verspricht? Kommt der Honig aus Deutschland? Stammt der Wein wirklich aus der Toskana? Enthält der Fruchtsaft tatsächlich 100 Prozent Frucht? “So hilflos, wie es manchmal scheint, sind wir bei diesen Problemen nicht”, meint Prof. Dr. Peter Schreier, Inhaber des Lehrstuhls für Lebensmittelchemie an der Universität Würzburg. “Die genaue Herkunft von Lebensmitteln lässt sich feststellen, wenn man den Gehalt an

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Zu Tierversuchen gibt es Alternativen

www.multiplex-network.de – unter dieser Internetadresse haben Forscher, Studenten, Fachleute und Interessierte ab sofort schnellen Zugang zu aktuellen Informationen über ein neues, von der Europäischen Union gefördertes Forschungsnetzwerk zu Alternativen von Tierversuchen. Das Internetportal bietet themenspezifische Informationen und Veranstaltungstermine für Interessierte und Fachleute an. Koordiniert wird das Netzwerk durch die Abteilung Bioenerget

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PCR-Nachweis der atrophischen Rhinitis beim Schwein

Die Rhinitis atrophicans ist eine Erkrankung in Schweinebeständen, deren ökonomische Relevanz in der Verminderung des Schlachtgewichtes durch schlechte Zunahmen infizierter Tiere liegt. Beim Erreger handelt es sich um toxinbildende Pasteurella multocida-Stämme.

Die DNA-Diagnostik Nord GmbH bietet mit dem PCR-Nachweis des Dermonekrotoxin-Gens von Pasteurella multocida eine innovative Diagnostikmethode an. Die Vorteile gegenüber herkömmlichen Nachweisverfahren (ELISA) liegen in der höheren S

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Wie Mütter ihren Nachwuchs für die Zukunft wappnen

Weibliche Wasserflöhe geben Informationen über Umweltbedingungen an ihre Nachkommen weiter

Wasserflöhe (Daphnien) beeinflussen die Bereitschaft ihrer eingeschlechtlich erzeugten Nachkommen, in die zweigeschlechtliche Reproduktion einzutreten und widerstandsfähige Dauereier zu bilden. Wie Victor Alekseev und Winfried Lampert vom Max-Planck-Institut für Limnologie in Plön in der Nature-Ausgabe vom 20. Dezember 2001 berichten, zeigen Laborexperimente, dass die weiblichen Wasserflöhe ihr

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Stellungnahme zum Import menschlicher embryonaler Stammzellen

Nach intensiven Beratungen veröffentlicht der Nationale Ethikrat heute seine Stellungnahme zum Import menschlicher embryonaler Stammzellen zu Forschungszwecken. Bereits am 29. November war das Votum zum Stammzellimport in einer Pressekonferenz bekannt gegeben worden. Nunmehr liegt die Stellungnahme in ihrem vollständigen Wortlaut vor. Bereits auf seiner konstituierenden Sitzung im Juni dieses Jahres hatte der Ethikrat beschlossen, sich bis Dezember zu dieser umstrittenen Frage zu äußern. Fa

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Verletzte Organe "einfach" nachwachsen lassen?

Lassen sich die erstaunlichen Regenerationsfähigkeiten vieler Tiere auf den Menschen übertragen? Molche können bei Verletzungen neue Beine, Süßwasserpolypen sogar aus einzelnen Zellen wieder einen ganzen Organismus bilden. Diese enorme Regenerationsfähigkeit stellt ein großes, bisher ungenutztes Potential dar. Forscher, die Zelltherapien für Menschen entwickeln, können möglicherweise viel von Molchen und Süßwasserpolypen lernen. Die Zusammenhänge zwischen zukünftigen Zelltherapien und der erstau

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Wie sich Bakterien lästige Antibiotika vom Hals halten

Wie funktioniert das? Bakterien pumpen Antibiotika aus ihren Zellen und werden so resistent. Der Biologe Dr. Christian Andersen will die Struktur und Funktionsweise dieser Antibiotika-Pumpen aufklären. Ein Emmy-Noether-Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) ermöglicht es ihm, hierfür eine eigene Arbeitsgruppe am Biozentrum der Universität Würzburg aufzubauen. Ein wachsendes Problem im Gesundheitsbereich sind Bakterien, die gegen immer mehr Antibiotika resistent sind. Eine

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Monoklonaler Anti-human Glycodelin A Maus Antikörper

Herstellung:

BALB/C-Mäuse wurden 2x mit auf Nitrocellulose geblotteten Glycodelin A-Proben immunisiert und anschließend mit dem chromatographisch gereinigten Glycodelin A geboostert. Die aus den Mäusen entnommenen Milzzellen wurden mit Zellen der Maus-Myelomzellinie X63-Ag8.653 fusioniert und die erhaltenen Hybridome in einem geeigneten Selektivmedium selektioniert. Ans

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Ein Wettlauf mit krankheitserregenden Bakterien

Mikrobiologie Krankheitserregende Bakterien entwickeln häufig relativ schnell eine Unempfindlichkeit gegen neue Antibiotika. In der Forschung müssen daher immer wieder neue wirksame Mittel gefunden werden, im besten Fall schneller, als die Bakterien Resistenzen ausbilden können. Um in dem Wettlauf die Nase vorn zu behalten, erforscht der Tübinger Mikrobiologe Prof. Wolfgang Wohlleben grundsätzliche Mechanismen der Antibiotikabildung und -wirkung. Ein Wettlauf mit krankheitserreg

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Grünalgen geben Gas

Bonner Forscher entdecken Algen-Gen für Wasserstoffproduktion Ob in Form von Brötchen, als Knusperflocken oder “Spaghetti al Pesto di Mare”: Die Nahrungsmittelindustrie ist auf dem “Algen-Trip” und verkauft die Wasserpflanzen als leckere Energiespender an gesundheitsbewusste Verbraucher. Doch auch in anderer Hinsicht könnten Algen unsere Energie-Probleme lösen helfen: Einige von ihnen können Wasserstoff produzieren, mit dessen Hilfe in Zukunft Autos angetrieben oder Laptops mit Strom ver

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Helicobacter pylori: Magenbakterium wandelt sich 60 Mal im Jahr

Bericht in den “Proceedings of the National Academy of Sciences USA” (PNAS) Das krankheitserregende Bakterium Helicobacter pylori kann sein Erbgut in geradezu rasanter Geschwindigkeit verändern. Das berichten Forscher von der Universität Würzburg, die dieses Erfolgsgeheimnis des Bakteriums zusammen mit Kollegen in Berlin und den USA gelüftet haben. Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung ist mit Helicobacter pylori infiziert. Die Erreger schaffen es, die durch die Magensäure und eine

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Das Geheimnis des häufigsten Proteins der Erde

Eine Forschergruppe um Dr. Jürgen Schlitter und Prof. Dr. Günter F. Wildner (beide Fakultät für Biologie) hat mit der “Time-Window-Hypothese” eine Lösung vorgeschlagen, die zeigt, wie raffiniert Evolution vorgeht. Täglich nehmen wir Rubisco auf. Kann das gesund sein? Ja, und für Vegetarier ist es sogar die Hauptproteinquelle. Nur dieses Protein aus Organismen, die Photosynthese betreiben, kann das ausgeatmete CO 2 (Kohlendioxid) wieder in die Nahrungskette einschleusen. RUB-For

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Schleimpilze helfen beim Kampf gegen die Legionärskrankheit

Die Legionärskrankheit ist eine gefährliche Infektion: Sie führt zu einer schweren Lungenentzündung, die oft tödlich endet. Bislang ist es für Wissenschaftler schwierig, die molekularen Mechanismen zu untersuchen, die im Körper der Erkrankten ablaufen. Doch hier können bestimmte Schleimpilze Abhilfe schaffen, wie Infektionsforscher von der Uni Würzburg herausgefunden haben. Ob ein Mensch krank wird oder nicht, hängt sehr stark von seiner körperlichen Konstitution ab. Das gilt auch für ba

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Schlagende Herzen in der Petrischale

In enger interdisziplinärer Zusammenarbeit von Ärzten und Naturwissenschaftlern der Kliniken für Kardiologie (Direktor: Prof. Helmut Klein) und Herzchirurgie (Direktor: Prof. Christof Huth) sowie dem Institut für Experimentelle Innere Medizin (Direktor: Prof. Siegfried Ansorge) der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg gelang es, pluripotente Zellen aus Mäusen in der Zellkultur zu schlagenden Herzmuskelzellen auszureifen. Damit steht für die beteiligten Wissenschaftler – PD Dr. Uwe Lendeckel u

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