Biosensoren erkennen bestimmte DNA-Sequenzen und genetische Mutationen
Der Biomediziner der Emory University und des , Shuming Nie, hat heute, Donnerstag, auf dem Jahrestreffen der American Chemical Society eine neue Klasse von Biosensoren vorgestellt. Sie erkennen bestimmte DNA-Sequenzen und genetische Mutationen in Laborexperimenten. Die Technologie könnte zu einer neuen Methode der Krebs-Erkennung bzw. der Medikamentenentwicklung führen.
Nie konstruierte die Nanosensoren, ind
Biologisch relevante Makromoleküle, wie DNS, RNS oder Proteine, können sich wechselseitig erkennen. Das macht man sich heute intensiv bei neuen Techniken zur Untersuchung von Genen und Proteinen, aber auch von intrazellulären Prozessen in lebenden Organismen zunutze. Grundprinzip ist dabei: Passen zwei Moleküle zueinander, “erkennen” sie sich und binden aneinander. Auf diese Weise kann man diejenigen Moleküle aus einer Lösung heraus fischen, die zu den Strukturen des “Köder-Moleküls” passen. Wiss
Riechrezeptor an Spermazellen entdeckt. Neue Möglichkeiten bei Kinderwunsch und zur Verhütung.
Menschliche Spermien besitzen funktionsfähige Riechrezeptoren und werden durch einen Maiglöckchen-ähnlichen Duft angelockt. Das konnten Bochumer Forscher um Dr. Marc Spehr und Prof. Dr. Dr. Dr. Hanns Hatt (Lehrstuhl für Zellphysiologie, Fakultät für Biologie der RUB) erstmals nachweisen. Sie fanden sogar einen blockierenden Duft, der die Geruchsorientierung der Spermien ausschaltet. Diese En
10.000 Pilze einer aus der ganzen Welt zusammengetragenen “Stammsammlung” schlummern in den Kühlschränken des Institutes für Biotechnologie und Wirkstoff-Forschung e.V. (IBWF) an der Universität Kaiserslautern und warten darauf, auf neue Wirkstoffe hin “gescreent” zu werden.
Was Sir Alexander Flemming 1928 eher zufällig mit der Entdeckung des Penicillins gelang, versuchen die Professoren Timm und Heidrun Anke zusammen mit ihren Mitarbeitern am IBWF systematisch auszubauen: sie untersu
Newcomer gilt als Mammut in der Mikrobenwelt
Forscher der französischen Universite de la Mediterranee haben eigenen Angaben zufolge das bislang größte Virus entdeckt. Den Fund machten die Wissenschaftler im Wasser eines Kühlturms in Bradford/Großbritannien. Ursprünglich wurde es für ein Bakterium gehalten, das Amöben infiziert. Seine Entdecker vermuten nun aber, dass es auch Menschen befallen kann.
Das Virus ist 1.000 Mal kleiner als ein Stecknadelkopf. Der Umfang von statt
Hohenheimer Pflanzenernährer identifizieren ersten aktiven Harnstoff-Transporter in Pflanzen
Der Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Nicolaus von Wirén vom Institut für Pflanzenernährung der Universität Hohenheim ist es gelungen, den ersten aktiven Harnstoff-Transporter in Pflanzen zu charakterisieren. Harnstoff ist weltweit die am häufigsten eingesetzte Stickstoff-Form bei der Düngung von Nutzpflanzen. Doch bisher war es unklar, ob Pflanzen Harnstoff überhaupt direkt, also ohne vorhergehende
Chemiker der Universität Jena mit “Ursuppenexperiment” in der Zeitschrift “Angewandte Chemie”
Wie entstand erstes primitives Leben auf der Erde? Was war drin in der Ursuppe? Wie entwickelten sich aus einfachen anorganischen Stoffen schließlich komplizierte organische Moleküle, wie Eiweiße oder gar die DNS, die unsere Erbinformation enthält? Diesen Fragen sind auch Chemiker der Friedrich-Schiller-Universität in Jena auf der Spur. Sie konnten unlängst das Geheimnis lüften, wie das Ammo
Rückgang seit 1998 um 80 Prozent – Märkte weiterhin unsicher
Seit 1998 ist die Zahl der Freilandversuche mit gentechnisch veränderten Pflanzen in der EU um rund 80 Prozent gesunken. Grund dafür war das geltende EU-weite Moratorium für einen Anbau solcher Pflanzen. Weltweit zeigt sich ein anderes Bild: Im Jahr 2002 ist die Fläche, auf der gentechnisch veränderte Pflanzen angebaut wurden, auf fast 60 Mio. Hektar angestiegen. Die Untersuchung wurde vom Fraunhofer-Institut für Systemtech
Der Cannabis-Rezeptor CB1 scheint zumindest in Mäusen bei der Entstehung der Alkoholsucht eine Schlüsselrolle zu spielen. Das entdeckten Mediziner der Universität Bonn und des Labors für Neuromorphologie in Budapest bei Experimenten mit zwei verschiedenen Mäuse-Stämmen.
Normalerweise reagieren die Kleinnager auf Stress, indem sie mehr Alkohol konsumieren – ähnlich wie auch manche Menschen. Genetisch modifizierte Mäuse, denen die Erbinformation für den Cannabis-Rezeptor fehlte, griffen
Siemens hat in Zusammenarbeit mit vier Partnern einen Biochip für die rasche und gleichzeitige Analyse von 128 Proben des Erbmoleküls DNS entwickelt.
Im Rahmen des vom Bundesforschungsministerium geförderten Projekts Sibanat (Silizium-Chipsystem für die biochemische Analysentechnik) gelang die Herstellung eines miniaturisierten Auswertesystems, das mit elektrischen Signalen arbeitet. Diese Technik, bei der Siemens-Forscher in Erlangen mit dem Fraunhofer-Institut für Siliziumtechnolog
Beim richtigen Wirkstoff blinken die Gene
Infineon Technologies präsentiert heute in München eine weltweit einzigartige Biochip-Systemlösung, welche die Entwicklung von Medikamenten erheblich beschleunigen soll. Herzstück ist ein Biochip, auf dem ein ganzes “Labor in Miniaturformat” untergebracht wurde. Optisch analysiert dieser auf nur einem Quadratzentimeter zeitgleich die Reaktion von bis zu 400 bekannten Genen auf einen bestimmten Wirkstoff. Die komplette Systemlösung, bestehend
DNA als Matrize für die Synthese chemischer Verbindungen
Das Handwerkszeug der Natur ist das beste. Finden jedenfalls David R. Liu und sein Team von der Harvard University in Cambridge (USA), die völlig neue Wege bei der Wirkstoffsuche und der Synthese neuer Verbindungen einschlagen: Sie kuppeln Reagentien an Desoxyribonucleinsäure (DNA) und nutzen die einzigartige Fähigkeit des Erb-Moleküls zur Codierung von Information.
Und so geht es: An das Ende eines langen DNA-Einzelst
“Pipeline” mit gentechnisch veränderten Pflanzen prall gefüllt / EU rechnet wieder mit einem Anstieg der Freilandversuche / Märkte weiterhin unsicher
In den Staaten der Europäischen Gemeinschaft ist die Zahl der Freilandversuche mit gentechnisch veränderten Pflanzen seit 1998 um etwa 80 Prozent gesunken. Das zeigt eine Untersuchung, die das Fraunhofer-Institut für Systemtechnik und Innovationsforschung ISI, Karlsruhe, zusammen mit der Universität Hohenheim und dem Institute for Prosp
Forscher der Universität Göteborg haben zwei Moleküle entdeckt, die bei Mäusen für das Gehen verantwortlich sind.
Fehlen diese bestimmten Eiweißstoffe im Rückenmark, hüpfen die Nager wie Hasen, da die Organisation der Nervenzellen durcheinander gerät. Es gelingt ihnen nicht mehr, den rechten und linken Fuß abwechselnd nach vorn zu bewegen. Zu diesem Schluss kommen die schwedischen Forscher im Fachblatt Science (299: 1889-1892). Die Wissenschaftler hoffen, dass sich auf Basis des gene
Forscher des französischen Curie Instituts haben eine neue Art von Darmimmunzellen entdeckt. Die Forschergruppe um Olivier Lantz identifizierte ein neues T-Lymphozyt-Untervolk, das durch einen einzelnen Membranrezeptor gekennzeichnet ist.
Die Struktur dieses Rezeptors ist für alle Spezies – ob Mensch, Maus oder Kuh – gleich. Die neuen Zellen könnten für medizinische Anwendungen wie etwa bei der Entzündungskrankheit Morbus Crohn eingesetzt werden. Desweiteren eröffnen sie eine Perspek
Die Nervenzellen unseres Körpers sind von einem dichten Netz von Wegen durchzogen, auf denen winzige biologische Transporter kleine mit lebenswichtigen Molekülen gefüllte Pakete transportieren. In der Abteilung Theorie des Berliner Hahn-Meitner-Instituts studieren Physiker anhand einfacher mathematischer Modelle die Eigenschaften des Straßenverkehrs in der Zelle. In einem Artikel, der kürzlich in der Zeitschrift Physical Review Letters erschienen ist, zeigen sie, dass es auf den Wegen in der Zelle zu