Biowissenschaften Chemie

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Wühlmäuse haben die besten Zähnen

Es gibt Menschen, die befassen sich ihr ganzes Berufsleben lang mit Zähnen: Nicht mit Löchern, Plomben und der richtigen Mundhygiene, sondern mit den filigranen Strukturen im Schmelz fossiler Zahnfunde, an denen Kenner sogar den Gang der Evolution nachvollziehen können. Das weltweit wohl renommierteste Forschungsinstitut auf diesem Gebiet ist das Institut für Paläontologie der Universität Bonn, in dem momentan Wissenschaftler aus aller Welt zu Gast sind, um sich mit den Finessen der Zahnschmelzan

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Biotechnologie hält Einzug in die Hautpflege

Forscher auf der Suche nach aktiven Pflanzen-Inhaltsstoffen

Der Wunsch nach einer gesund aussehenden Haut beschäftigt die Menschheit seit Jahrzehnten. Hilfe suchte die Kosmetikindustrie bei Blumen und anderen Pflanzen. Unter der Schirmherrschaft des EUREKA-Projekts COSMACTIVE holt sich das französische Forschungsnternehmen Greentech biotechnologische Unterstützung, um aus einer Reihe von Pflanzen aktive Inhaltsstoffe zu extrahieren. Mit der neuen Methode zur Identifizierung und Sel

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Arsen: Bremse für die DNA-Reparatur

Mit steigendem Gehalt im Körper nimmt Aktivität von Reparaturgenen ab

Dartmouth/New Hampshire (pte, 9. April 2003 13:30) – Dass das Schwermetall Arsen zu Krebs führen kann ist bereits seit langem bekannt. Forscher der Dartmouth Medical School scheinen nun das Rätsel, warum Arsen die Tumorbildung unterstützt, gelöst zu haben. Demnach hemmt das Schwermetall die Reparatur von Erbgutschäden, da durch Arsen die Expression der DNA-Reparaturgene abnimmt. “Die Studie unterstützt die bestehe

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Minimalinvasive Tumortherapie

Pro Jahr sterben etwa 220.000 Menschen in der BRD an bösartigen Neubildungen, wobei von etwa 450.000 Neuerkrankungen pro Jahr auszugehen ist. Damit stellt diese Erkrankungsgruppe nach den Herz-Kreislauferkrankungen die zweithäufigste Todesursache dar. Dank der modernen Medizin konnte die Sterblichkeitsrate allein in den letzten zehn Jahren um mehr als 10 % gesenkt werden.

Hauptverantwortlich hierfür ist neben der insgesamt raschen Entwicklung in der Medizin ein konzeptionelles Umdenk

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Übergewicht, Falten und Haarwuchs haben ein Gen gemeinsam

Mutation macht Mäusehaut straff und dick

Was Falten, Haarwuchs und Übergewicht gemeinsam haben ist ein einziges Gen, wie nun Forscher der Washington University School of Medicine entdeckt haben. Demnach soll ein vom “Fett-Gen” kodiertes Protein bei Mäusen nicht nur für den Fettstoffwechsel, sondern auch für die normale Haut- und Haarentwicklung zuständig sein. War das bekannte Gen, das bereits als Angriffsziel für Medikament gegen Fettsucht im Visier der Forscher steht, mutiert, war d

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Europaweites Projekt: Zucker sollen Bakterien jeden Halt nehmen

Die Erreger von Infektionskrankheiten werden in Zukunft vielleicht mit Hilfe von Zuckern bekämpft. Auf dieses Ziel arbeitet das europaweite Forschungsprojekt “Polycarb” hin. Von deutscher Seite sind Wissenschaftler vom Institut für Molekulare Infektionsbiologie der Uni Würzburg beteiligt. Sie erhalten für ihr Projekt von der Europäischen Union fast 400.000 Euro.

Die Biologen Prof. Dr. Jörg Hacker und Dr. Abdulsalam Khan erforschen, wie sich Bakterien an Oberflächen anheften. Dieses “

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Parkinson-Schutz durch Mutation in Mitochondrien

Träger bestimmter Gen-Variante entwickeln Erkrankung seltener

Kleine Variationen in den Proteinen, die im Körper für die Energieproduktion verantwortlich sind (Mitochondrien), scheinen vor der Parkinson-Erkrankung zu schützen. Forscher des Duke Unversity Medical Centers in Durham haben nachgewiesen, dass zwei Varianten vor allem Frauen schützen. Die Forschung könnte erklären, warum die Krankheit häufiger Männer betrifft. Die genetischen Faktoren für Parkinson zu ergründen gestaltet

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Subtile Strategien der Pflanzen gegen Krankheitserreger

Angeborene Immunabwehr bei Pflanzen und Tieren ähnlich

Alle höheren Lebensformen verwenden einen Großteil ihrer Energie für den Kampf gegen mikrobielle Krankheitserreger. Ebenso wie Tiere haben auch Pflanzen im Laufe der Evolution hocheffiziente Abwehrstrategien gegen ein breites Spektrum feindlicher Invasoren entwickelt. Man vermutet, dass diese pflanzliche Basisimmunität durch ähnliche molekulare Mechanismen vermittelt wird wie die angeborene Immunantwort bei Tieren und Insekten. W

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Totalsynthese von Antitumor-Wirkstoff Pelorusid A geglückt

Vor etwa drei Jahren isolierten Wissenschaftler um Peter Northcote eine bisher unbekannte Verbindung aus einem neuseeländischen Meeres-Schwamm, die sich als potenzieller Wirkstoff gegen Krebs erwies. Pelorusid A zeigt einen ähnlichen Wirkmechanismus wie Taxol und könnte dieses in der Chemotherapie ergänzen. Amerikanischen Chemikern um Jef De Brabander von der University of Texas Southwestern Medical Center at Dallas ist nun die erste Totalsynthese von Pelorusid A geglückt – allerdings in einer geg

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Nanodolche töten Keime im Gewebe

In Zukunft Socken gegen Fußpilz und Uniformen mit Anthrax-Schutz

Forscher des Queens College an der City University of New York haben molekulare Dolche entwickelt, die auf Kleidung aufgetragene Mikroorganismen abtöten. Die “Killer-Kleider” könnten demnächst auf den Markt kommen und etwa bei Socken gegen Fußpilz oder sogar Uniformen mit Anthrax-Schutz Einsatz finden. Die Nano-Dolche wurden auf dem Jahrestreffen der American Chemical Society in New Orleans präsentiert.

Forscher

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Kristalle aus dem Rührkessel

Neues Verfahren der Züchtung von Zeolithen

Prof. Dr. Wilhelm Schwieger vom Institut für Bio- und Chemieingenieurwesen der Universität Erlangen-Nürnberg ist ehrlich: “Nach dreijähriger Arbeit in einem Projekt mit der ESA (European Space Agency) wurden nicht alle Annahmen bestätigt.” Jedoch ein Teilergebnis – gewissermaßen ein experimentelles “Nebenprodukt” – hat sich statt dessen zu einem echten “Volltreffer” entwickelt. Mittels Ultraschall kann in einem weltweit einmaligen Verfahren

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"Was das Pflanzenprotein im Nadelöhr macht"

Neuer Mechanismus für Membran-Transport in Zelle entdeckt

Chloroplasten sind wichtige Bestandteile von Pflanzenzellen und von zwei Membranen umgeben. Die meisten Proteine, also Eiweißbausteine, der Chloroplasten werden im Zellkern kodiert, im Zellinneren synthetisiert und müssen dann durch diese Doppelmembran geschleust werden. Es sind mehrere Membranproteine bekannt, die dabei eine Rolle spielen. Der Mechanismus des Transportvorganges selbst ist unverstanden. Prof. Jürgen Soll und z

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"Dicke" Fliegen ermöglichen Einblicke in die Regulation der Körperfettspeicherung

Die Hauptenergiereserven tierischer Organismen bestehen aus Fetten. Eine fehlerhafte Regulation des Gleichgewichtes zwischen Fettsynthese und Fettverbrauch führt zu ernsthaften Stoffwechselerkrankungen wie Fettleibigkeit. Wie eine Gruppe um Dr. Ronald Kühnlein am Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie in Göttingen in der Fachzeitschrift Current Biology berichtet, gibt es erste Hinweise darauf, dass Menschen und Taufliegen grundlegende Mechanismen der Regulation des Fettgleichgewichtes teilen

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Ordnung im Zellkern

Jedes Chromosom hat seinen Platz

Seit mehr als 100 Jahren beschäftigt Zellbiologen die grundlegende Frage, ob Chromosomen im Kern von Säugetierzellen zufällig angeordnet sind oder es aber einen Mechanismus gibt, der sie in spezieller Weise positioniert.

Eine mögliche Antwort fanden nun die Wissenschaftler Daniel Gerlich und Roland Eils am Deutschen Krebsforschungszentrum in Zusammenarbeit mit Jan Ellenberg am EMBL in Heidelberg, indem sie Chromosomen markierten und deren Wand

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Bestandteile des Schlüsselenzyms für Alzheimer identifiziert

Es ist fast wie ein Puzzle: Harald Steiner und Dieter Edbauer im Labor von Professor Christian Haass am Adolf-Butenandt-Institut der LMU ist es erstmals gelungen, die vier Bestandteile der g-Sekretase zu einer funktionsfähigen Einheit zusammenzusetzen, wie in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Nature Cell Biology berichtet.

Dieses Schlüsselenzym der Alzheimer-Erkrankung schneidet in einem bisher noch unverstandenen Mechanismus wie eine Schere das Amyloid ß-Peptid aus einem groß

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Neuentdeckte Stickstoff-fixierende Reaktion könnte eine Rolle bei der Entstehung des Lebens gespielt haben

Urnebel wabern über die Erde, die ersten winzigen Lebewesen entstehen. Zum Aufbau von Amino- und Nucleinsäuren brauchte es das Element Stickstoff in der “Ursuppe”. Molekularer Stickstoff (N2), wie er in der Atmosphäre vorkommt, ist allerdings als Quelle ungeeignet, da er viel zu reaktionsträge ist. Stickstoff muss also in einer wesentlich reaktiveren Form an der Entstehung des Lebens beteiligt gewesen sein: als Ammoniak (NH3).

Aber wie entstand Ammoniak aus Luftstickstoff? Jenaer For

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