Biowissenschaften Chemie

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Weltreisende haben ein gutes Gedächtnis

Wissenschaftler der Max-Planck-Forschungsstelle für Ornithologie weisen Langzeitgedächtnis von Zugvögeln nach

Zugvögel verfügen im Unterschied zu Standvögeln über ein Langzeitgedächtnis von mindestens einem Jahr, das es ihnen wahrscheinlich ermöglicht, ihre mehrere Tausend Kilometer entfernten Winterquartiere und Brutgebiete exakt wieder zu finden. Zu diesem Ergebnis kommen Claudia Mettke-Hofmann und Eberhard Gwinner von der Max-Planck-Forschungsstelle für Ornithologie aus Andechs nac

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Der molekularen Basis von Lernen und Gedächtnis auf der Spur

Max-Planck-Wissenschaftler entwickeln neuartiges Werkzeug, um molekulare Vorgänge in den Synapsen von Nervenzellen sichtbar zu machen

Die molekularen Grundlagen des Lernens und Erinnerns sind ein immer noch weitgehend unverstandenes Rätsel. Nervenzellen leiten nicht nur Informationen untereinander weiter, sondern sie entscheiden auch darüber, was wir uns merken und was wir wieder vergessen. Heute geht man davon aus, dass die dem Gedächtnis zugrunde liegenden Prozesse an den Kontaktste

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Moleküle kleben

Mit Hilfe eines Rastersondenmikroskops verbinden Forscher zwei einzelne dendritische Polymermoleküle

Moleküle einfach mit einer Pinzette greifen und nach Lust und Laune aneinander kleben, diese Vorstellung ist nicht im mindesten so absurd, wie sie sich anhören mag. Berliner Forschern um Jürgen P. Rabe und A. Dieter Schlüter ist dieses Kunststück gelungen. Ihre “Bastelei mit Molekülen” ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu molekularen Nanostrukturen für die Nanotechnologie.

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Japanische Forscher entdecken neues B-Vitamin

Pyrroloquinolin-Quinon für Fruchtbarkeit von Bedeutung

Forscher des japanischen RIKEN-Instituts haben ein die Substanz Pyrroloquinolin-Quinon (PQQ) als Vitamin anerkannt. Es handelt sich um ein Mitglied der Vitamin-B-Familie, und spielt für die Fruchtbarkeit von Mäusen eine wesentliche Rolle. Bei Menschen soll die Substanz eine ähnliche Funktion haben, erklärt der Forschungsleiter Takafumi Kato. Ursprünglich wurde die Substanz 1979 entdeckt.

Laut den japanischen Forschern ist

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Krebsschalter aus der Retorte

Max-Planck-Forschern gelingt erstmals chemische Synthese von zwei komplexen Proteinen, die für Zellwachstum, Zellteilung und Krebs verantwortlich sind

Proteine gezielt chemisch herzustellen war bisher aus technischen Gründen nur auf kleine Moleküle beschränkt. Neue Fortschritte in der chemischen Synthese erlauben nun das Verknüpfen von mehreren Protein-Fragmenten, so dass auch größere Proteine synthetisiert werden können. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Molekulare Physio

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Älteste DNA entdeckt

Fund im sibirischen Eis bis zu 400.000 Jahre alt

Forscher der Universität Kopenhagen haben eigenen Angaben zufolge die älteste DNA gefunden. Den rekordbrechenden Fund machte das internationale Team unter der Leitung von Eske Willerslev im sibirischen Permafrost. Die Forscher hoffen, dass die Entdeckung der bis zu 400.000 Jahre alten Pflanzen-DNA eine weitaus genauere Rekonstruktion der Urgeschichte unterstützt. Der Fund wurde in Fachmagazin Science publiziert.

Das genetische

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Durchbruch in der Malaria-Forschung

Forscher identifizieren resistentes Protein im Erreger

Britische Forscher haben eigenen Angaben zufolge einen Durchbruch bei der Behandlung von Malaria erzielt. Wissenschaftler der University of Edinburgh identifizierten gemeinsam mit Forschern des Biotec-Institute in Bangkok im Malaria-Erreger jenes Protein, das für die schnelle Resistenz gegen neue Medikamente verantwortlich ist. Bislang verhinderte dieses Protein den Einsatz eines Impfstoffes für eine dauerhafte Malaria-Behandlun

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Mit Kran und Luftschiff: Baumkronenforschung im Leipziger Auwald

Die Baumkronen bilden einen der letzten noch unerforschten Lebensräume. Weil sie nur schwer zugänglich sind, weiß die Wissenschaft erst seit wenigen Jahren, dass in den Bäumen eine reichhaltige Insekten- und Spinnenfauna lebt, die viele Prozesse in Waldökosystemen entscheidend beeinflusst. Zwei ungewöhnliche Methoden der Baumkronenforschung kommen in diesem Jahr bei einem Forschungsprojekt der Universitäten Würzburg und Leipzig zum Einsatz.

Zum einen hat Prof. Dr. Wilfried Morawetz,

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Gentherapie rückt Diabetes-Heilung näher

Suche nach sicherstem viralen Vektor

Mediziner am Baylor College of Medicine beschreiten einen neuen Weg in der Diabetes-Behandlung. Es gelang den Forschern bei Mäusen, mit der neuartigen Gentherapie die Produktion und das Wachstum von Insulin produzierenden Zellen und drei weiteren Hormonen in der Leber anzuregen. Die Zellen ähnelten den Langerhans´schen Inseln der Bauchspeicheldrüse, die Insulin und andere Blutzucker regulierende Hormone produzieren. Die “tierischen” Diabetiker kon

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Gen des "frühen Alterns" entdeckt

Forscher aus Frankreich und den USA entschlüsseln Progerie

Forscher aus Frankreich und den USA haben das für die “kindliche Vergreisung” (Progerie) verantwortliche Gen entdeckt. Demnach wird die Progerie, in der Fachsprache das Hutchinson-Gilford-Syndrom, durch eine Mutation des Gens LMNA auf dem ersten Chromosom verursacht. Die Forscher hoffen, dass die Entdeckung der genetischen Basis des Syndroms die Entwicklung von Tests und Therapien beschleunigen wird. Die bahnbrechenden Erkenn

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Bakterien fressen Dioxine

Spezielle Mikroorganismen zersetzen die Dioxine, um Energie zu gewinnen

Das Bakterium Dehalococcoides CBDB1 zersetzt Chlordioxine zu weniger toxischen Stoffen, um aus diesem Prozess Energie zu beziehen. Eine Arbeitsgruppe der TU Berlin unter Leitung von Dr. Lorenz Adrian und Mikrobiologen um Dr. Ute Lechner von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg konnten gemeinsam zeigen, dass Reinkulturen dieser Bakterien auch das hochtoxische Seveso-Gift, 2,3,7,8-Tetrachlordibenzodioxin d

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Der Entwicklung von Blutzellen auf der Spur

Einer der grundlegenden Prozesse in der Biologie ist die Umsetzung der in den Genen enthaltenen Bauanleitungen in Proteine, den universalen Baustoffen und Maschinen des Lebens.

Zuerst wird dabei eine Bauanleitung von der Sprache der Gene, der DNA, in die Sprache einer transportablen Botenform, der RNA, übersetzt. Die Boten-RNA transportiert diese Information weiter zu den Proteinfabriken der Zelle, den Ribosomen. Diese setzen die Proteine entsprechend dem RNA-Bauplan aus Einzelbaustei

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Der Mensch ist entschlüsselt

Gemeinsame Stellungnahme der Regierungschef aller sechs beteiligten Länder

Zu 99 Prozent haben Genom-Forscher aus sechs Ländern das Erbgut des Menschen entziffert. Die Endversion der Abfolge aller drei Mrd. DNA-Bausteine im menschlichen Erbgut ist das Resultat von 15 Jahren Arbeit. Das Ergebnis des öffentlich finanzierten Humangenomprojekts (HGP) wird heute, Montag, offiziell in Washington präsentiert. Die Daten werden anlässlich einer Feierstunde symbolisch an die Öffentlichkeit übe

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Kapuziner-Affen testen ihre Beziehungen zu Artgenossen mit speziellen Ritualen

Anthropologen-Team beobachtet, wie Kapuziner-Affen ihre Beziehungen zu Artgenossen testen

Kapuziner-Affen benutzen spezielle Rituale, um ihre Beziehungen untereinander zu testen. Das zeigen langjährige Feldstudien, die ein internationales Anthropologen-Team um Susan Perry, Leiterin einer Nachwuchsgruppe für kulturelle Phylogenese am Leipziger Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie, unter Weißschulter-Kapuzineraffen in verschiedenen Teilen von Costa Rica durchgeführt hat. I

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EU-Parlament fordert völliges Klonverbot für Menschen

Das EU-Parlament fordert ein umfassendes Verbot des Klonens menschlicher Embryonen. Dies soll nach dem Willen der EU-Volksvertretung auch für das so genannte therapeutische Klonen gelten.

234 Abgeordnete stimmten in erster Lesung einem diesbezüglichen Änderungsantrag in erster Lesung zu. 217 stimmten dagegen. Knapp scheiterte ein Antrag, der auf ein totales Verbot der Forschung mit überzähligen menschlichen Embryonen aus IV-Befruchtungen abzielte. 232 EU-Abgeordnete stimmten dafür, d

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Krebsforscher der TU München und TU Dresden entdecken auf Tumorzellen neue Genvariante eines Protein

Krebsforscher der TU München und TU Dresden entdecken auf Tumorzellen neue Genvariante eines Proteins mit einer hohen Voraussagekraft für den Krankheitsverlauf bei Brustkrebspatientinnen

Wissenschaftler und Kliniker der Klinischen Forschergruppe der Frauenklinik (Direktorin: Prof. Dr. med. Marion Kiechle) des Klinikums rechts der Isar der Technischen Universität München und dem Institut für Pathologie (Direktor: Prof. Dr. med. Gustavo Baretton) der Technischen Universität Dresden hab

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