Furcht ist eine unangenehme Empfindung. Was dabei im Gehirn passiert, haben Magdeburger Wissenschaftler untersucht und berichten darüber in der jüngsten Ausgabe der Fachzeitschrift “Science”.
Furcht und Angst gehören zu den grundlegenden Erfahrungen jedes Menschen. Der Mensch, wie jedes andere Säugetier, lernt durch Sozialisierung oder schmerzvolle Erfahrung, bestimmte Verhaltensweisen zu vermeiden, aus Angst, verletzt zu werden. Solche Erinnerungen werden im Gehirn außerordentlich s
Wissenschaftler der Universität Bonn haben ein Gen identifiziert, das Pflanzen resistenter gegen Wassermangel macht. Sie konstruierten eine Variante, in der das Dürre-Gen häufiger abgelesen wurde. Erfreuliches Resultat: Die gentechnisch veränderte Modellpflanze trotzt der Trockenheit deutlich länger als die Wildpflanze. Die Ergebnisse wurden in der aktuellen Ausgabe von “The Plant Journal” publiziert (Band 35 Ausgabe 4 Seite 452 ff). Langfristig können sie vielleicht zur Entwicklung trockenresistent
Legionärskrankheit, Cholera, Pest – diese und viele andere Erkrankungen werden von Bakterien verursacht. Immer sind es besondere Gene und deren Produkte, mit deren Hilfe die Erreger den Menschen infizieren und krank machen. Ihrer habhaft zu werden ist jedoch schwierig, weil sie sich oft und gerne verändern. Den aktuellen Wissensstand auf diesem Gebiet fassen Wissenschaftler von der Uni Würzburg in der neuesten Ausgabe von “Science” zusammen.
Die Würzburger Infektionsbiologen wurden v
Ökonomisch und explosionsfrei
Wasserstoffperoxid (H2O2) ist ein wichtiges technisches Reagenz, das beispielsweise zum umweltfreundlichen Bleichen von Papier oder zur Abwasserbehandlung eingesetzt wird. Die bisherigen großtechnischen Herstellungsmethoden sind allerdings sehr engergieaufwendig und kostenintensiv. Eine neue Methode, die von japanischen Forschern entwickelt wurde, könnte als Basis für ein wesentlich ökonomischeres Verfahren dienen.
Das Team um Ichiro Yamanaka set
Ein wirtschaftliches und leicht anwendbares System für die so genannte zelluläre Immuntherapie entwickeln: Das ist der Auftrag des neu gestarteten InnoNet-Verbundprojekts “Geschlossenes System für zelluläre therapeutische Impfstoffe”. Gemeinsam mit Krankenhäusern, Hochschulen und Biotech-Unternehmen will die Gesellschaft für Biotechnologische Forschung (GBF) in den kommenden Jahren ein neues Standardverfahren für die Gewinnung solcher Impfstoffe ausarbeiten. Dies soll neue Perspektiven im Kampf ge
Wie Kopierfehler bei Gen-Abschriften beseitigt werden
Die menschliche Erbinformation ist in der DNA gespeichert. Wie ein Bauplan muss sie aber auch umgesetzt werden: Einzelne DNA-Abschnitte, die Gene, werden in der lebenden Zelle in Proteine übersetzt. Die RNA-Polymerase II (Pol II) übernimmt dabei einen entscheidenden Teil, nämlich den Prozess der so genannten Transkription. Das Enzym liest also einzelne Gene ab und erstellt eine Kopie, die aus der Nukleinsäure RNA besteht. Dabei ka
Wie das Gehirn statische Bilder animiert, haben Bochumer Neurobiologen zusammen mit einem internationalen Forscherteam herausgefunden: Anders als bisher angenommen, sind dabei Nervenzellen aktiv, die sonst für die Verarbeitung von Bewegungswahrnehmungen zuständig sind. Über die Ergebnisse berichten die Forscher in NATURE vom 7. August 2003.
Wenn der Comic-Superheld seinen Düsenantrieb anwirft, wird’s rasant – und das obwohl sich im Bild eigentlich gar nichts bewegt. Die Animation st
Eine markierungsfeie und direkte Methode zur Analyse einer erfolgreichen und stabilen Hybridisierung / Wechselwirkung von Nukleinsäuren ist mit dem Prinzip der Oberflächenplasmonresonanz (SPR: surface plasmon resonance) möglich.
Bei Hybridisierungsexperimenten mit Nukleinsäuren sind folgende Parameter von grossem Interesse:
Länge und Sequenz der zu hybridisierenden Nukleinsäuren
der Einfluss von Basenaustauschen bzw. Punktmutationen
die Zusammensetzun
Wissenschaftler der Johannes Gutenberg-Universität Mainz haben entscheidende Bedeutung von IL-10 bei Mäusen festgestellt. Botenstoff soll jetzt auch beim Menschen getestet werden.
Nicht bei allen Menschen führt der Kontakt mit Stoffen, die Allergien auslösen, auch zu einer allergischen Erkrankung, wie zum Beispiel einem allergischen Kontaktekzem. Hautärzte gehen davon aus, dass hierfür häufig eine längere Auseinandersetzung des Körpers mit solchen Stoffen in niedrigsten Mengen verantwortlic
Biowissenschaftler der Universität Witten/Herdecke finden auf molekularer Ebene Zusammenhänge zwischen Krebsverbreitung und Stress
Die Wissenschaft weiß es seit Jahren: Bei Krebserkrankungen ist in 95 Prozent aller Fälle nicht der Primärtumor tödlich, sondern die Metastasenbildung, die ab einem bestimmten Zeitpunkt einsetzt. Bisher waren Wissenschaftler häufig davon ausgegangen, dass diese Metastasenbildung sich mehr oder weniger zufällig vollzieht.
Forschungen der Fakultät
Eine Erfahrung, die wir alle mit zunehmendem Alter machen müssen: die Fähigkeit zum Lernen sowie das Erinnerungsvermögen nehmen sukzessive ab. Thomas Blank, Ingrid Nijholt, Min-Jeong Kye, Jelena Radulovic und Joachim Spiess vom Max-Planck-Institut für experimentelle Medizin in Göttingen haben sich auf die Suche begeben nach den neurophysiologischen Grundlagen dieses Prozesses und sind einen interessanten Schritt weiter gekommen. Bei Versuchen mit Mäusen ist es den Max-Planck-Forschern gelungen, durc
Erstmalige Messung von Neutronendosen in Hiroshima
Wissenschaftlern der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Technischen Universität München sowie Wissenschaftlern aus den USA ist es erstmals gelungen, nachträglich die Neutronendosen zu messen, denen die Überlebenden der Atombombenexplosion von Hiroshima ausgesetzt waren. Die genaue Kenntnis dieser Werte ist für den Strahlenschutz sehr wichtig: Denn das Wissen über Spätfolgen von ionisierender Strahlung beim Menschen beruht
Neues Desinfektionsmittel für chirurgisches Besteck entdeckt
Auf der Suche nach geeigneten Desinfektionsmitteln gegen Prionen, die Creutzfeldt-Jakob beim Menschen verursachen, sind Forscher des UK Centre for Applied Microbiology (CAMR) in Porton Down auf Enzyme aus einem vulkanischen Pool gestoßen. Diese zeigen erstmals Hoffnungen, die widerstandsfähigen Proteine zu zerstören, berichtet das Wissenschaftsmagazin New Scientist.
Da eine unbestimmte Zahl von Briten an der Creutz
Oft beeinflussen mikroskopische Materialeigenschaften sehr stark die makroskopischen Eigenschaften großer aus einem Verbund hergestellter Bauteile. Die Berechnung der sich jeweils ändernden Materialeigenschaften über mehrere Größenordnungen oder Skalen hinweg stellt eine der großen aktuellen wissenschaftlichen Herausforderungen dar.
Im Juli 2003 hat der Bewilligungsausschuss der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) die deutsch-niederländische Forschergruppe “Multiscale Methods in Computati
Tierische Knochen und Skelette sind in der Form sehr genau an die an sie gestellten mechanischen Anforderungen angepasst. Dies haben Forschungen von Dr. Torsten Rossmann von der TU Darmstadt und Dr. Ulrich Witzel von der Ruhr-Universität Bochum und ihren Arbeitsgruppen gezeigt. Damit ist das bisherige wissenschaftliche Credo, das die Form etwa eines Schädels oder einer Muschelschale rein genetisch determiniert ist, in Frage gestellt.
Möglicherweise wird die genaue Form eines Skelettbautei
Chemiker der Universität Jena wollen Gerüche mit fotokatalytischen Verfahren bekämpfen
Chemie ist das, was pufft und stinkt, heißt es landläufig. Die chemischen Experimente, die Dr. Susann Meyer in den letzten zweieinhalb Jahren durchgeführt hat, könnten jedoch zukünftig dazu dienen, Gestank zu vermindern. In ihrer Promotionsarbeit testete und optimierte die Chemikerin von der Friedrich-Schiller-Universität Jena die Voraussetzungen für fotokatalytische Reinigungsprozesse. Ein renommi