Ein spanisches Forschungsteam hat aus Erbsen eine Promoter namens END1 isoliert. Dieser stimuliert die Expression bestimmter Gene, die mit dem gesamten Entwicklungsprozess von strukturellen Staubbeutel- und Staubgefäßgeweben in Zusammenhang stehen.
Alle Gene in allen Organismen besitzen Steuerungselemente, die als “Promoter” bezeichnet werden und ihre Expression zu definierten Zeitpunkten in definierte Zellen leiten. Die Mehrheit der Gene wird zur Zelldifferentiation, Entwicklung ode
Wie erkennen Viren ihre Wirtszelle? Auf welchen Wegen gelangen Viren in die Zelle und welche molekularen Werkzeuge benutzen sie, um ihr Erbgut in die Wirtszelle einzuschleusen? Zwei Forschergruppen von HU und FU haben gemeinsam einen neuen Weg eingeschlagen, um die molekularen Details der Virusinfektion zu verstehen.
Zahlreiche der uns bekannten Viren wie Grippevirus, HIVirus, SARS-Virus oder Ebolavirus, sind mit einer stabilen Membranhülle umgeben. Diese Hülle umschließt und schützt
Wissenschaftspreis der Stadt Ulm 2003
In allen Lebewesen übersetzen die Transfer-RNAs (tRNAs) die in der DNA in Form des genetischen Codes gespeicherte Information in die Proteine (Eiweiße). Die tRNAs werden zunächst als größere Moleküle (Vorläufer-Moleküle) synthetisiert, aus denen die funktionsfähigen tRNAs erst durch die sogenannte Prozessierung herausgeschnitten werden müssen. Für die Entdeckung der molekularen Schere, die die tRNA am vorderen Ende aus dem Vorläufer herausschneide
Britische Forscher untersuchen kurzlebigstes Wirbeltier – einen Fisch in Afrika
Dem Alterungsprozess von Wirbeltieren gehen italienische Forscher nun genauer auf die Spur. Mit Hilfe des kleinen Killifisches Nothobranchius furzeri, der nur maximal drei Monate alt wird, wollen sie Alterung genetisch erklären, berichten die Forscher im Wissenschaftsmagazin Biology Letters der Royal Society der britischen Akademie der Wissenschaften.
Der Fisch mit dem deutschen Namen Furzers Prac
Max-Planck-Forschern beobachten erstmals, wie Nervenzellen die Ausschüttung von Vesikeln über einströmendes Kalzium steuern
Synapsen sind Schnittstellen zwischen Nervenzellen, wo elektrische Impulse in chemische Signale umgewandelt und damit Signale übertragen werden. Durch einen Nervenimpuls werden Vesikel, winzige mit Botenstoffen gefüllte Bläschen, freigesetzt und entleeren ihren Inhalt in die nachgeschaltete Zelle. Eine Forschergruppe des Max-Planck Instituts für experimentelle
Preisgekrönte Arbeit an der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg
Beim Zebrafisch lässt das Liebeskummer-Gen (lik) die Herzmuskulatur anschwellen und wird ihm zum tödlichen Verhängnis. Beim Menschen könnte es ein wichtiger Ansatzpunkt sein, neue Medikamente zu entwickeln, die den zerstörten Herzmuskel nach einem Herzinfarkt regenerieren. Das Gen lik spielt eine lebenswichtige Rolle in zahlreichen Lebewesen – von der Hefe über den Zebrafisch bis zum Menschen. Für seine Identifik
Die Nadel im chemischen Heuhaufen finden
Angenommen, Sie stehen auf einem Platz in einer großen Menschenmenge. Ihre Aufgabe: Finden Sie eine ganz bestimmte Person! Sie wissen jedoch lediglich, dass sie einen bestimmten Dialekt spricht. Vor einem vergleichbaren Problem stehen Chemiker, wenn sie in einem Naturstoffextrakt nach pharmakologisch interessanten Wirkstoffen suchen. Im Gemisch mehrerer hundert Substanzen müssen sie die eine finden, von der eine Wirkung angenommen wird. Klassis
Interdisziplinäres Symposium von CGE&Y und EMBLEM zum Thema ”Leverage your IP – New ways for sustainable Growth” in Heidelberg.
Heidelberg. Auf der Suche nach neuen Wegen in der Biotechnologie trafen sich am 10. Juli in Heidelberg 120 Vertreter aus Forschung und Wirtschaft mit Risikokapitalgebern, Patentanwälten und Multiplikatoren der Branche. Hauptthemen auf der von der Cap Gemini Ernst & Young Deutschland GmbH (CGE&Y) und EMBLEM Technology Transfer GmbH (EMBLEM), der kommerziell
Das Rätsel, warum einige Menschen, die genetisch männlich sind, aber mit weiblichen Fortpflanzungsorganen oder Genitalien geboren werden, wurde von Wissenschaftlern der australischen Monash University und des Prince Henrys Institute of Medical Research (PHIMR) gelöst.
Die Ergebnisse könnten dazu beitragen, Intersexualität bereits in der Gebärmutter zu erkennen. Eine derartige Diagnose könnte nicht nur werdenden Eltern helfen, sich vorzubereiten, sondern könnte auch – da intersexuelle M
Gießener Forscher finden gemeinsame molekulare Grundlagen für Krankheitsresistenz in Pflanzen und Zelltodregulation bei Säugetieren
Die Ergebnisse von Untersuchungen am Institut für Phytopathologie und Angewandte Zoologie der Justus-Liebig-Universität Gießen (Gf. Direktor Prof. Dr. Karl-Heinz Kogel und Dr. Ralph Hückelhoven, IFZ für Umweltsicherung Gießen), die kürzlich in den “Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA” veröffentlich wurden(100: 5555-5560), zeigen, da
Biologe der Universität Jena beweist: Photosynthese stellt einen empfindlichen Umweltsensor dar
Leben ist auf der Erde nicht denkbar ohne Photosynthese. Ob Nahrungsmittel, fossile oder biologische Brennstoffe, sie entstammen diesem fundamentalen biologischen Prozess, bei dem Pflanzen das Sonnenlicht in Energie umwandeln. Seit gut 200 Jahren erforschen Wissenschaftler die Photosynthese. Doch erst seit kurzem beginnen die Experten zu verstehen, dass dieser Prozess nicht alleine die
Die gerade ein hundertstel Millimeter messende, einzellige Alge Prymnesium parvum tötet ihre Feinde durch Gift und frisst die Opfer anschließend auf. Während in der Regel die Rolle von Konsumenten und ihrem Futter in der Natur klar verteilt ist, dreht die im Wasser schwebende Alge durch den Einsatz chemischer Waffen den Spieß einfach um.
Einzellige Algen dienen normalerweise einer Vielzahl verschiedener Tiere als Futter. Auch Populationen der Alge Prymnesium parvum können von Räubern
Die Stoffwechselprodukte der Alge Prymnesium sind tödlich für ihre Feinde: Die gerade ein hundertstel Millimeter messende, einzellige Alge Prymnesium parvum tötet ihre Feinde durch Gift und frisst die Opfer anschließend auf. Während in der Regel die Rolle von Konsumenten und ihrem Futter in der Natur klar verteilt ist, dreht die im Wasser schwebende Alge durch den Einsatz chemischer Waffen den Spieß einfach um.
Einzellige Algen dienen normalerweise einer Vielzahl verschiedener
Japanische Forscher schaffen die theoretischen Grundlagen für molekulare Motoren, die durch Licht angetrieben werden
Der Traum von nanoskopischen Robotern beschäftigt die Menschheit seit langem. Und inzwischen scheint dieser Traum durchaus realistische Züge anzunehmen. So hat die Nanowissenschaft bereits Bauteile für Maschinen in Molekülgröße hervorgebracht. Japanische Wissenschaftler haben jetzt anhand quantenmechanischer und klassisch-mechanischer Betrachtungen durchgerechnet, wie
Wiener Forscher optimieren Knochenanalyse auf 7.000 Jahre altem Schlachtfeld
Wiener Forschern ist es gelungen, Skelettfunde auf einem 7.000 Jahre alten Schlachtfeld genau zu analysieren. Das war mit Hilfe der präzisen Bestimmung des Elements Strontium im Knochenmaterial der Opfer der historischen Schlacht möglich. Das interdisziplinäre Projekt wurde vom FWF gefördert und soll in Zukunft auch die Rekonstruktion anderer historischer Ereignisse ermöglichen.
Mit Hilfe der von de
Deutsches Forscherteam entschlüsselt komplette Genomsequenz eines Meeresbakteriums und gewinnt überraschende Einblicke in die Lebensweise im Ökosystem Meer
Bakterien sind zwar so klein, dass sie nur mit dem Mikroskop zu entdecken sind, doch sie spielen in den globalen Stoffkreisläufen der Erde eine große Rolle. Erkennen kann man das auch daran, dass bis zu einer Milliarde von ihnen in nur einem Liter Meereswasser leben. Für eines dieser Kleinstlebewesen mit dem ungewöhnlichen Namen P