Biowissenschaften Chemie

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Erfolgreich durch Schlaf

Salzburger Forscher entdecken das Lernen beim “Pfeifen”

Wissenschaftler der Salzburger Universität haben in neuesten Entdeckungen festgestellt, dass sich bei Nervenzellen von Ratten im Schlaf dasselbe Aktivitätsmuster beobachten lässt wie während eines am Tag vorangegangenen Labyrinthlaufs. Die Tiere erleben die Tageserfahrungen sozusagen als “Replay”. Offensichtlich dient der Schlaf nicht nur zur Erholung, sondern auch als eine Art Lernprozess, berichtet die Universität.

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Knochenmark prägt T-Zell-Immunität

Nach bisheriger Lehrmeinung “erlernen” die T-Lymphozyten ihre Fähigkeit zur spezifischen Immunabwehr in Lymphknoten und Milz. Ein interdisziplinäres Team um Professor Volker Schirrmacher im Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) stellt dieses Dogma der Immunologie in Frage. In der Zeitschrift “Nature Medicine”* weisen die Wissenschaftler erstmals nach, dass die primäre T-Zell-Antwort auf im Blut zirkulierende Antigene ganz wesentlich im Knochenmark geprägt wird.

Die T-Lymphozyten sind die

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Mikrosensoren für Bioanalytik

Im CiS wurden Mikrosensoren zur Impedanzmessung an kleinsten Flüssigkeitsproben entwickelt. Mittels Immobilisierung spezifischer sensitiver Schichten auf dem Sensor ist die Detektion biologischer Substanzen wie Mikroorganismen, Antikörper u.a. möglich. Die Sensoroberfläche aus Silziumnitrid gewährleistet chemisch inertes Verhalten und damit hohe Stabilität.

Die Siliziumbasierten monolytischen Streufeld-Mikrosensoren sind nur wenige mm2 groß (s. Abb.). Damit sind sie besonders geeignet für M

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Antikrebs-Moleküle als Trojanische Pferde

Mit Präzisionsschlägen gezielt Krebszellen bekämpfen, ohne gesundes Gewebe in Mitleidenschaft zu ziehen – diesem Ziel sind Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) und der Heidelberger Universitätsklinik einen Schritt näher gekommen. Ihre Strategie erinnert an den Trick mit dem Trojanischen Pferd: Maßgeschneiderte Moleküle werden huckepack mit krebshemmenden Substanzen beladen und gezielt in Tumorzellen eingeschleust.

Nach wie vor sind die Nebenwirkungen bei einer Chemot

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Protein S100A1 stärkt die gesamte Muskulatur

Protein S100A1 stärkt die gesamte Muskulatur, nicht nur den Herzmuskel / Preisgekrönte Arbeit: Heidelberger Wissenschaftler entschlüsseln Funktion und Struktur

Wer zu wenig von diesem Treibstoff im Herzen hat, dessen Herz schlägt nicht mit voller Kraft: Wissenschaftler des Universitätsklinikums Heidelberg haben erstmals im Tierversuch bewiesen, dass ein Protein mit dem Namen S100A1 die Pumpleistung des Herzens erhöht und damit ihre früheren Untersuchungsergebnisse an Herzmuskelzelle

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Legasthenie ist Gendefekt

Finnische Forscher auf der Spur der Leseschwäche

Legasthenie tritt in manchen Familien gehäuft auf. Finnische Forscher haben nun herausgefunden, dass die Ursache möglicherweise in den Genen liegt und damit vererblich ist. Das berichten die Forscher im Wissenschaftsmagazin Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS).

Jeder zehnte ist nach Angaben der Forscher von Lese- und Schreibschwierigkeiten betroffen. Das Forscherteam um Juha Kere vom Karolinska Institut an d

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150 Jahre altes Rätsel der Geschlechtsbestimmung ist gelöst

Forscher der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg lösen 150 Jahre altes Rätsel der Geschlechtsbestimmung

Ein internationales Forscherteam unter Federführung der jungen Forschergruppe um Dr. Martin Beye von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, hat das genetische Signal identifiziert, das Bienen zu Weibchen oder Männchen macht. Damit ist nach über 150 Jahren die Frage geklärt, warum männliche Tiere nur aus unbefruchteten Eiern entstehen, weibliche Tiere sich jedoch aus

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Das Verhalten von Zellen wird berechenbarer

Max-Planck-Forscher können erstmals vorhersagen, wie sich Zellen in elastischer Umgebung verhalten / Wichtige Erkenntnisse für Biotechnologie und Medizin

Biologische Zellen verhalten sich in dreidimensionalen weichen Umgebungen deutlich anders als auf harten Glasunterlagen, auf denen sie traditionellerweise untersucht werden. Jüngste Experimente mit Zellen auf elastischen Substraten haben gezeigt, dass die Kräfte an den Kontaktstellen zwischen Zellen und Umgebung sowie die Elastizitä

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Neue Methoden der Qualitätsprüfung

Chemiker der Universität Jena erforscht in Verbundprojekt neue Methoden der Qualitätsprüfung

Die guten von den schlechten Körnern trennen, dafür brauchten selbst Aschenputtels Tauben geraume Zeit. Solche Aufgaben beschäftigen heute die Analytiklabors vieler Firmen mit enormen Aufwand. An schnellen, einfachen und kostengünstigen Methoden der Qualitätsprüfung arbeiten auch Chemiker der Friedrich-Schiller-Universität Jena in einem Verbundprojekt. Prof. Dr. Jürgen Popp vom Institut für P

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Grundlage für Entwicklung neuer Malaria- und Tuberkulose-Medikamente

Struktur eines wichtigen Enzyms entschlüsselt

Wissenschaftlern der Technischen Universität München ist es gemeinsam mit Forschern aus Dundee (UK), und Grenoble (Frankreich) erstmals gelungen, die räumliche Struktur eines Proteins aufzuklären, welches als ein so genanntes Key-Target für die Entwicklung von neuartigen Medikamenten zur Behandlung bakterieller Infektionen wie Malaria und Tuberkulose angesehen wird. Es handelt sich um das für Mikroorganismen essentielles Enzym CDP-ME-Kina

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Hirnloser Strudelwurm ist genetisch ein Verwandter des Menschen

Der hirnlose Strudelwurm Xenoturbella procreates ist nach Angaben britischer Forscher ein Verwandter des Menschen. Der kleine im Schlamm lebende Wurm, der von Forschern ursprünglich als Verwandter von Muscheln kategorisiert wurde, teilt die DNA mit den Menschen, berichtet BBC-Online.

Xenoturbella procreates lebt am Grund eines schwedischen Sees. “Es ist unglaublich, dass dieser Wurm, der aussieht wie das Innere einer Muschel, der nächste Verwandte des Homo sapiens unter allen Wirbellosen ist

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Biologischer Farbstoff bremst Fälscher

Dokumente nachzuahmen ist angesichts hochwertiger Scanner, Drucker und Farbkopierer kaum noch schwierig. Ein Forscher-Team um Norbert Hampp, Professor für Physikalische Chemie der Philipps-Universität Marburg, hat ein Verfahren entwickelt, das dem entgegen- wirkt. Selbst dem findigsten Banknoten- und Pässe-Fälscher wird das Handwerk gelegt – mit einer Idee, die von der Natur abgeguckt ist. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert dieses Verbund-Projekt mit 2,87 Millionen Euro.

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Forschungsprogramm COST-Aktion

EU-Programm “Chemistry in High Energy Microenvironments” zu umweltschonenden Verfahren, der so genannten “Grünen Chemie”, als COST-Aktion (European COoperation in the Field of Scientific and Technical Research). Die beteiligten deutschen Arbeitsgruppen haben Prof. Jürgen Janek vom Physikalisch-Chemischen Institut der Justus-Liebig-Universität Gießen mit der Vertretung der nationalen Interessen im gemeinsamen europäischen Management-Komitee beauftragt. In der Gießener Arbeitsgruppe von Prof. Janek we

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Auf dem Weg zur Kunststoff-Elektronik

Organische Halbleiter: Die Anordnung der molekularen Bausteine kann über n-Typ oder p-Typ entscheiden

Zukünftige Generationen vieler elektronischer Bauteile werden nicht mehr auf Silizium-Basis, sondern auf der Basis organischer Halbleiter konstruiert werden, die wesentlich flexibler und kleiner gestaltet werden können. Amerikanische Forscher von der Northwestern University und von den Bell Laboratories, Lucent Technologies haben jetzt eine neue Verbindungsklasse mit interessanten el

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Vorratshaltung sorgt für Geschwindigkeit – Dynamische Prozesse bei der Signalübertragung im Gehirn

Wenn Nervenzellen miteinander kommunizieren, verwenden sie eine Kombination von elektrischen und chemischen Signalen: Elektrische Spannungsänderungen an der einen Zelle führen dazu, dass chemische Botenstoffe freigesetzt werden, die bei der nachfolgenden Zelle wieder ein elektrisches Signal auslösen. Wie dies möglichst schnell geschehen kann und wie sich die Abläufe der Signalverarbeitung den aktuellen Anforderungen anpassen können, ist seit vielen Jahren Gegenstand der Forschung. Untersuchungen aus

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Sehen, wie das Gehirn denkt

Die funktionelle Bildgebung ist eine Schlüsseltechnologie der Neurowissenschaften: Sie eröffnet den Forschern den Blick ins menschliche Gehirn. Mit Hilfe der Kernspintomographie werden die Gehirnstrukturen, die unseren mentalen Fähigkeiten zugrunde liegen, mit hoher räumlicher Auflösung direkt sichtbar gemacht.

In Saarbrücken und Homburg ist ein neu gegründeter Arbeitskreis funktionelle Bildgebung dem menschlichen Denken und Erinnern auf der Spur. Die Gehirnforscher interessiert vor allem de

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