Biowissenschaften Chemie

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Photosynthese: RUB-Biophysiker entdecken Wechselspiel der Elektronen und Protonen

Wenn Pflanzen Sonnenlicht in chemische Energie umwandeln, läuft in den photosynthetischen Proteinen ein kompliziertes Wechselspiel ab: Wie bei einem Ping-Pong-Spiel wandern Elektronen und Protonen abwechselnd zu ihrem Zielmolekül und nicht, wie bisher angenommen, nacheinander.

Mit dieser Erkenntnis müssen die Lehrbuchkapitel über diesen Prozess umgeschrieben werden. Dr. André Remy und Prof. Dr. Klaus Gerwert (Lehrstuhl für Biophysik der RUB) berichten über ihre Forschungsergebnisse i

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Brutstätte des Lebens – Heisse Quellen am Meeresboden

Seit der Entdeckung heisser Quellen am Meeresgrund Anfang der siebziger Jahre bemühen sich Forschende der Geowissenschaft und der Biologie die Wechselwirkung zwischen Prozessen im Meeresuntergrund und Organismen die bei solchen heissen Quellen leben, besser zu verstehen.

Nun hat ein internationales Forscherteam mit ETH-Beteilung gezeigt, dass “Lost City” – eine neu entdeckte Art von Kalkformationen und Warmwasserquellen im Atlantik – bereits seit mindestens 30’000 Jahren existiert un

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Molekulare Motoren beeinflussen die Zellteilung zu unterschiedlich großen Tochterzellen

Max-Planck-Forscher weisen erstmals nach, wie ungleich verteilte molekulare Motoren die Zellteilung beeinflussen und zu unterschiedlich großen Tochterzellen führen

Die Gesetze der Physik und Chemie gelten auch in Zellen, den Bausteinen des Lebens. Molekularbiologen versuchen deshalb herauszufinden, welche Zusammenhänge zwischen den Eigenschaften einzelner Moleküle und dem Leben und Verhalten einzelner Zellen oder ganzer Organismen bestehen. So teilen sich Stammzellen häufig nicht sym

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Bittere Mahlzeit macht Hummeln gewissenhafter

Bienengruppe des Biozentrums berichtet in “Nature”:

Auch bei Hummeln gibt es Pedanten und Schlamper. Die sorgfältigen Tiere lassen sich bei der Futtersuche Zeit und wählen mit hoher Präzision geeignete Nahrungsquellen aus. Dagegen eilen schlampige Hummeln schnell von Blüte zu Blüte und machen dabei viele Fehler. Allerdings können die Hummeln durch eine Bestrafung zu mehr Sorgfalt gebracht werden. Über diese an der Uni Würzburg gewonnenen Erkenntnisse berichtet die Zeitschrift “Nature”

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Dem Genfluss auf der Spur

Forscher entdecken genetischen Austausch zwischen Zucht- und Wildpflanzen

Wissenschaftler der Universität von Wisconsin und der Universität von Minnesota haben bewiesen, dass es eine genetischen Austausch von Nutzpflanzen und Wildpflanzen gibt. Das stellt die Sicherheit genetisch veränderter Arten für die Umwelt erneut in Frage, denn das Ergebnis könnte fatale Folgen für die Biodiversität zahlreicher wildwachsender Arten haben, berichten Forscher in der jüngsten Ausgabe des Wissensch

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Biofunktionalität von Lebensmittelinhaltsstoffen wird erforscht

Die Technische Universität München richtet am Wissenschaftszentrum Weihenstephan ein Schwerpunktprogramm “Biofunktionalität von Lebensmittelinhaltsstoffen” ein.

Das wissenschaftliche Kooperationsprojekt, an dem mehrere Lehrstühle beteiligt sind, wird mit insgesamt 4,6 Millionen Euro aus der High-Tech-Offensive des Freistaates Bayern finanziert. Das gaben TU-Präsident Prof. Wolfgang A. Herrmann und Wirtschaftsminister Dr. Otto Wiesheu heute (24. Juli 2003) bei einer Pressekonferenz in

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Chemiker verkleben Farbstoffe mit Hilfe von Metallen

Als Choreographen für Moleküle betätigen sich Würzburger Chemiker: Sie wollen Farbstoffe so verändern, dass diese sich von alleine zu langen Ketten anordnen. Auf diese Weise entstehen möglicherweise technologisch interessante Materialien, die zum Beispiel für den Einsatz in Solarzellen geeignet sein könnten.

Rein theoretisch sollten die perlschnurartig aufgereihten Farbstoffmoleküle dazu in der Lage sein, Licht zu absorbieren und die dadurch aufgenommene Energie entlang der Kette wei

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Hightech-Oberflächen: Selbst Hautfunktionen können kopiert werden

Superglatt oder auch funktional: Bei der Gestaltung von Oberflächen entwickeln Leibniz-Wissenschaftler immer ausgefeiltere Präzisionsverfahren.

Leipzig/Dresden. Neuartige Technologien machen es möglich: Oberflächen können inzwischen auf atomarer Ebene geglättet oder mit hauchdünnen Schichten versehen werden, die dem Ausgangsmaterial neue Eigenschaften verleihen. Dafür begeben sich Wissenschaftler auf die Ebene der Atome und Moleküle, wo in Nanometern gemessen wird. Die superglatten o

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Kostengünstige Sensoren zum Aufspüren von Benzen

Französische Forscher des CEA (französisches Zentrum für Atomenergie) haben neuartige und kostengünstige chemische Sensoren entwickelt, die das Aufspüren von Benzen (C6H6) ermöglichen.

Diese Sensoren bestehen aus einem anorganischen Polymer, das wiederum aus Milliarden von Poren besteht, die jeweils einen Durchmesser von zehn Ångström (ein Millionstel Millimeter) haben. Bei dieser Größe können nur wenige Moleküle wie Benzen, Toluen oder Formaldehyd durch das Material gleiten. Außerde

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Pheromone in der Milch führen neugeborene Kaninchen zur Mutterzitze

Französische Forscher des europäischen Zentrums für Geschmackswissenschaften des CNRS, des INRA (Französisches Institut für Agrarforschung) und der ENESA (Französische Hochschule für landwirtschaftlichen Unterricht) in Dijon haben ein Pheromon (d.h. ein spezialisiertes Geruchssignal) entdeckt, das vom neugeborenen Kaninchen benutzt wird, um die Zitze der Mutter zu lokalisieren.

Alle weiblichen Säugetiere haben Mechanismen entwickelt, um ihren Neugeborenen dabei zu helfen, die Zitze zu find

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Rezeptor des Dengue Virus identifiziert

Jahrelang und weltweit haben Forscher nach einem entscheidenden Zellrezeptor des Dengue Virus gesucht. Zwei Forschergruppen des Pasteur Institutes ist es nun gelungen, diesen Rezeptor zu identifizieren.

Diese Entdeckung bedeutet einen wichtigen Fortschritt beim Verständnis dieser Erkrankung, an der jährlich 60 bis 100 Millionen Menschen leiden. Sie eröffnet auch einen neuen Weg für die Entwicklung spezifischer Behandlungen, die bis zum heutigen Tage nicht existierten.

Da

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Schnelle Evolution

Biologe der Universität Potsdam veröffentlicht neueste Forschungsergebnisse in “Nature”

Tier- und Pflanzenpopulationen, die in der Natur gemeinsam auftreten, haben in der Regel keine konstante Größe, sondern ändern ihre Individuenzahlen ständig. Solche Dynamiken zu erklären oder gar vorherzusagen ist ein uraltes Anliegen der Ökologie. Wissenschaftler an der Cornell University im US-Bundesstaat New York und an der Universität Potsdam sind nun zu einem verblüffenden Ergebnis gekommen. A

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Sichtbarer Austausch von Protonen in chemischen Reaktionen

Wissenschaftlern des Max-Born-Instituts für Nichtlineare Optik und Kurzzeitspektroskopie (MBI) im Forschungsverbund Berlin e.V. ist gelungen – in einer Kooperation mit einer Forschungsgruppe der Ben-Gurion-Universität in Israel -, den ultraschnellen Austausch von Protonen in chemischen Reaktionen sichtbar zu machen.

Protonen sind Elementarteilchen, aus denen Atomkerne aufgebaut sind. Für ihre Studie verwendeten die MBI-Forscher eine so genannte Photosäure auf der Basis von Pyren, die

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Nano-Farbstoffröhrchen

Hoch geordnete Farbstoffaggregate durch stufenweise Selbstorganisation

Pflanzen und eine Reihe von Bakterien können Energie aus Sonnenlicht gewinnen. Um das Licht besonders effektiv einzufangen und in chemische Energie umzuwandeln, verfügen sie über einen ausgeklügelten Photosynthe-seapparat: Hunderte von Farb-stoffmolekülen sind zu einer hoch geordneten Nanostruktur aggregiert. Solche Nano-strukturen würden Wissenschaftler gerne nach-bauen, um neuartige Materialien für zukünftige o

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Mit unterschiedlichem Liebesquaken zum Erfolg – Aktustische Kommunikation bei Laubfröschen

Wer denkt, dass Europäischer Laubfrosch gleich Europäischer Laubfrosch ist, täuscht sich. Wenn auch äußerlich sehr ähnlich, unterscheiden sich die Tiere doch erheblich in ihren Paarungsrufen. Dies stellte der Oldenburger Biologe Dr. Thomas Friedl bei einer detaillierten Analyse der Rufe von über 60 Laubfroschmännchen fest. Ob und wie die Tiere dieses Phänomen nutzen können, ist eine der Fragen, der sich Friedl in dem Projekt “Akustische Kommunikation bei Laubfröschen” der AG Zoophysiologie & Verhalte

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Von der Chemo- zur Proteintherapie

Max-Planck-Wissenschaftler finden neuen Ansatz, mit dem molekulare Engpässe der Chemotherapie bei Virus-Infektionen und Krebs überwunden werden können

Ein üblicher Weg in der Chemotherapie von Tumoren und Virus-Infektionen sind so genannte Pro-Drugs: Die Patienten erhalten nicht das eigentliche Medikament, sondern eine chemische Vorstufe, die erst im Körper, idealerweise sogar erst in den kranken Zellen selbst, aktiviert wird. Doch leider wird die Wirkung dieser Medikamente häufig ger

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