Biowissenschaften Chemie

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Funktion eines Alzheimer-Schlüsselproteins entdeckt

Wissenschaftler der Universität Bonn haben in Zusammenarbeit mit italienischen Forschern die biologische Funktion eines Proteins entdeckt, das normalerweise mit der Entstehung der Alzheimer-Erkrankung in Verbindung gebracht wird. Ihre Ergebnisse erscheinen Ende September in der US-Zeitschrift “FASEB-J.”; sie sind aber bereits in voller Länge Online abrufbar.

In der Hirnrinde von Alzheimer-Erkrankten finden sich regelmäßig große Eiweiß-Aggregate, die sogenannten Alzheimer-Plaques, die vorwieg

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RNA-Interferenz in der AIDS-Forschung: Kurze Doppelstränge greifen ein

Als Kopie der Erbinformation liefert Ribonukleinsäure, kurz RNA, die Baupläne für Proteine, die im Zellplasma zusammengesetzt werden. Als kurzes doppelsträngiges Molekül dagegen kann die Kernsäure den Protein-Aufbau verhindern. Diese Fähigkeit, die RNA-Interferenz, die Pflanzen als Waffe gegen Viren einsetzen, weckt Hoffnung auf neue Vorteile im Kampf gegen Erkrankungen, speziell gegen das menschliche Immunschwächevirus HIV. Ein Projekt von Dr. Karin Metzner am Institut für Klinische und Molekulare V

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Verhaltensforschung an staatenbildenden Insekten mit Computerchip

Bienenforscher von der Uni Würzburg haben eine neue Technologie erschlossen, die ihrer Ansicht nach die Verhaltensforschung an staatenbildenden Insekten revolutionieren wird: Mit der so genannten RFID-Technik ist es erstmals möglich, im regen Treiben eines Bienenvolks die Aktivitäten vieler einzelner Tiere gleichzeitig und beliebig lange zu verfolgen. Wie das funktioniert, beschreiben die Forscher in der neuen Ausgabe des Wissenschaftsblattes “Zoology”.

Eine Biene mit Gepäck verlässt den St

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Erster fossiler Nachweis von Transferzellen bei bedecktsamigen Pflanzen (Angiospermien)

Seit ihrer Entdeckung in den späten sechziger Jahren sind sogenannte Transferzellen bei den verschiedensten Pflanzengruppen in den unterschiedlichsten Geweben gefunden worden. Im Elektronenmikrospkop sind sie leicht an den zahlreichen Einstülpungen ihrer inneren Zellenwand zu erkennen. Sie finden sich dort, wo Stoffe transportiert werden, wobei die Oberflächenvergrößerung der inneren Zellwand einer Funktionsoptimierung entspricht. Dieses Prinzip findet man auch in der menschlichen Lunge (Lungenbläßch

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Kleine Moleküle bringen Pflanzen in Form

Deutsch-amerikanischem Forscherteam gelingt Nachweis, dass Entwicklung und Wachstum von Pflanzen durch winzige RNA-Moleküle kontrolliert wird

Kleine RNA-Moleküle haben großen Einfluss auf die äußere Gestalt von Pflanzen, berichten jetzt Wissenschaftler um Detlef Weigel, Direktor am Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie in Tübingen, sowie Jim Carrington, Direktor des Zentrums für Genforschung und Biotechnologie an der Oregon State University/USA in der Online-Ausgabe der Fachze

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Neues Element nach deutschem Entdeckungsort benannt

Das chemische Element mit der Ordnungszahl 110 ist nach der Stadt Darmstadt, wo der Stoff 1994 entdeckt wurde, offiziell “Darmstadtium” getauft worden.

Die Benennung wurde am 16. August auf der Generalversammlung der International Union of Pure and Applied Chemistry (IUPAC) in Ottawa bestätigt. Darmstadtium – mit dem chemischen Symbol Ds – steht in der langen Tradition, neue Elemente in Anlehnung an ihren Entdeckungsort zu benennen.

Darmstadtium wurde von einem Forscherteam der Ge

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Die Nahrungskette einmal anders herum

Max-Planck-Meeresforscher entdecken, dass in der Tiefsee zuerst Würmer und Krebse die Nahrung aufbereiten, bevor diese von Mikroorganismen endgültig abgebaut wird

Die Erdoberfläche besteht zu mehr als fünfzig Prozent aus Meeresboden, der mehr als 3.000 Meter unter dem Wasser liegt. Das Leben auf dem Tiefseeboden geht sehr eigene Wege. So gibt es im tiefen Nordatlantik nur einmal im Jahr Nahrung. Nach der wiederkehrenden Planktonblüte sinken dann abgestorbene Algen auf den Meeresboden

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"Molekularer Scharfmacher" entschlüsselt

Max-Planck-Wissenschaftler klären Kristallstruktur von Furin auf, einem Aktivator-Protein, dass an vielen gefährlichen Krankheiten beteiligt ist

Die dreidimensionale Struktur von Furin, einem Protein, das für die Aktivierung zahlreicher wichtiger Eiweißstoffe in lebenden Zellen zuständig ist, haben Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Biochemie in Martinsried gemeinsam mit amerikanischen und britischen Forschern aufgeklärt (vgl. Nature Structural Biology, Juli 2003). Furin

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Genveränderungen bei Schilddrüsentumoren

Veränderungen eines Gens von Chromosom 2 sind für die Entstehung außerordentlich häufiger Tumoren der Schilddrüse verantwortlich wie ein Wissenschaftler-Team der Universität Bremen unter Leitung des Humangenetikers Professor Jörn Bullerdiek mitteilt. Die Entdeckung dieser Genveränderung, von der allein in Deutschland schätzungsweise eine Million Menschen betroffen sind, lässt wichtige Verbesserungen bei der Diagnose und Behandlung von Erkrankungen der Schilddrüse erwarten und hat daher auch internati

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Evolutionsforscher müssen umdenken

Die DNA-Analyse hat unser Bild vom Ablauf der Evolution entscheidend verändert. Botaniker der Universität Bonn haben nun zusammen mit US-Kollegen und Wissenschaftlern des Forschungsinstituts Senckenberg festgestellt, dass sich eine bestimmte Gruppe von Genomabschnitten hervorragend zur Stammbaumanalyse eignet. Bislang hatte man diese so genannten “nicht codierenden Bereiche” aufgrund ihrer großen Variabilität nur zum Vergleich nahe verwandter Arten herangezogen. Sie scheinen sich aber auch zur Aufklä

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Stoffwechsel-Zyklen an vulkanischen Katalysatoren

Experimente stützen alternative Theorie zur Entstehung des Lebens

Wie hat das Leben auf der Erde angefangen? Hat es wirklich mit Zellen oder Nukleinsäuren in der Ursuppe begonnen, wie häufig angenommen wird? Wie das Wissenschaftsmagazin Science berichtet, haben Wissenschaftler der Technischen Universität München im Labor erstmal einen Reaktionszyklus nachgewiesen, der eine andere Theorie experimentell unterstützt: Danach spielen Übergangsmetall-Sulfide, die in Vulkanen gebildet werde

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Nur wenige Signalwege steuern Entwicklung von der Hydra zum Menschen

In den vergangenen fünf bis zehn Jahren haben Biologen immer tiefere Einblicke in die biochemischen und molekularen Netzwerke gewonnen, die die Entwicklung von Lebewesen von der befruchteten Eizelle bis zum kompletten Organismus mit Billionen von Zellen und unterschiedlichen Organen regulieren.

“Wir haben festgestellt, dass von der Hydra (Süßwasserpolyp) bis zum Menschen nur eine Hand voll Signalwege diese Entwicklung steuert”, sagte Prof. Walter Birchmeier, Forschungsgruppenleiter am Max-D

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Kommunikation der Zellen im Auge

Institut für Biophysik erforscht Funktionsweise von Verbindungskanälen zwischen Zellmembranen im Auge

Das Auge ist ein faszinierendes Organ, das die visuelle Wahrnehmung der Umwelt ermöglicht. Im Gegensatz zu vielen anderen Geweben weist die Augenlinse keine Blutgefäße auf, so dass die Zellen über andere Stoffwechselmechanismen am Leben gehalten werden müssen. Hierzu bildet die Linse Verbindungskanäle, sogenannte Gap Junctions, zwischen benachbarten Zellen aus, über die Stoffwechselp

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Pheromon-Falle für Moskitos entwickelt

Wissenschaftlern der University of Aberdeen sind lästigen Moskitos auf die Schliche gekommen: Sie haben den Lockstoff einer Stechmücke identifiziert, berichtet das Wissenschaftsmagazin New Scientist. Mit Hilfe der Entdeckung wollen die Forscher neue wirksame Mittel gegen die Plagegeister entwickeln, denn in Afrika überträgt das Insekt gefährliche Tierkrankheiten.

Culicoides nubeculosus, so der Name der Stechmücke ist über weite Gebiete Europas und Afrikas verbreitet. Den Forschern war seit

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Das minimale Genom für die Photosynthese

Genom des kleinsten und häufigsten photosynthetisierenden Organismus sequenziert

Das Genom von gleich vier marinen Cyanobakterien, das sind die häufigsten Photosynthese-betreibenden Organismen auf der Erde, wird in einer Serie von Publikationen in den online-Ausgaben der Fachmagazine Nature und Proceedings of the National Academy of Sciences USA (PNAS) in dieser Woche vorgestellt.

Genetische Untersuchungen zeigen, wie exzellent sich diese Organismen, Prochlorococcus und Syn

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Keuchhustenerreger entschlüsselt

Bordetella pertussis tötet jährlich Hunderttausende

Das gesamte Genom des gefährlichen Bakteriums Bordetella pertussis ist von einem internationalenForscherteam entschlüsselt worden. Damit sollen jährlich hunderttausende Menschenleben gerettet werden, berichtet BBC-Online. Bordetella pertussis ist der bakterielle Erreger des Keuchhustens. Jährlich erkranken nach Angaben der WHO zwischen 20 und 40 Mio. Menschen daran, 200.000 bis 400.000 sterben. Mit der Genomsequenzierung sollen neu

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